• Produktbild: Tochter des Geldes Mentona Moser - die reichste Revolutionärin Europas
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Tochter des Geldes Mentona Moser - die reichste Revolutionärin Europas Roman eines Lebens

3

11,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,1/12,4/2,5 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14789-7

Beschreibung

Rezension

Eine spannende, gut erzählte Lebensgeschichte ("eschborner-stadtmagazin.de")
Hasler vermag es auf einmalige Weise dieses Leben einer Unbeirrbaren in klarer Frauensprache darzustellen und adäquat zu würdigen. ("kultur-punkt.ch")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,1/12,4/2,5 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14789-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Alexandra

    aus Kerzers

    5/5

    04.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Den eigenen Grundsätzen treu bleiben, jeden Widrigkeiten zum Trotz

    Mentona Moser war eine bedeutende Sozialrevolutionärin und Feministin, eine Frau die das 20.Jahrhundert bewegte. Sie engagierte sich für verarmte Arbeiterfamilien, war Gründungsmitglied der kommunistischen Partei Schweiz, gründete ein Waisenhaus bei Moskau und kämpfte als Geheimagentin gegen Nationalsozialisten wie Stalin, Lenin und Hitler. Eigentlich in eine reiche Familie hineingeboren, hätte sie die besten Vorraussetzungen haben müssen für ein unbeschwertes Leben. Doch ihr Leben war alles andere als unbeschwert. Von ihrer geizigen und nie zufriedenstellenden Mutter hat sie Zeit ihres Lebens nie einen liebevollen Blick erhalten. Mentona wurde gezüchtigt, wenn sie in den Augen der Mutter nicht die gewünschten schulischen Leistungen erbrachte. Aufgewachsen ist Mentona isoliert von der Ausenwelt nur mit ihrer älteren Schwester Fanny. Menontas Vater starb am Tag ihrer Geburt. Da war er 68 Jahre alt und die Mutter 25jährig. Mentona hatte ihre Bezugspersonen innerhalb des Personals. Der Mutter waren ihre persönlichen Anliegen immer wichtiger als die der Kinder. Trotzdem war sie jedes Mal eifersüchtig, wenn sich eine dieser Personen für Mentona einsetzte. Dann entliess sie sie jeweils fristlos und Mentona war wieder allein. Erst als Mentona nach England ging, für ihr Studium als Sozialarbeiterin, konnte sie richtig atmen und machte einen Bruch mit der Mutter. Aufgrnd ihres Studiums in England, legte Mentona dann in der Schweiz, den Grundstein für die erste soziale Frauenschule. Während des 1.Weltkrieges stoppt die Mutter Zahlungen an Mentona und ihr Ehemann reicht die Scheidung ein. Mentona verarmt. Lässt sich aber nicht unterkriegen und kämpft für sich und ihre Kinder. Der Ehemann, Richter und Sozialdemokrat, verweigert die Unterhaltszahlungen und kein Anwalt möchte dagegen vorgehen, da er zum Oberrichter in Zürich ernannt wurde. Niemand möchte es sich mit ihm verspielen. Daher muss Mentona andere Wege finden und das tut sie auch! Menrona erlebt auch den Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland hautnah mit. Nachdem sie in Russland ein Kinderheim gegründet hat und wegen des Aufstieges von Stalin aus Russland fliehen musste. Lässt sie sich in Berlin nieder, vorerst. Als es aber auch dort zu gefährlich für sie wurde, ist sie wieder in die Schweiz geflohen. Eine atemberaubende Frau von der in den schweizerischen Geschichtsbüchern viel zu wenig oder gar nicht die Rede ist. Dabei hat sie sovieles getan! Das Buch ist eine Biographie aber in Romanform geschrieben. Die Fakten wurden gründlich recherchiert und angenehm “verpackt” zum Lesen.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    26.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Tochter des Geldes

    Dieses Buch ist echt faszinierend einerseits durch die Oertlichkeiten der Handlung und durch das interessante Leben einer bedeutenden Frau. Interessant und unterhaltsam, spannend geschrieben von Eveline Hasler

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    faktenreich

    Haslers Roman beleuchtet einen mir gänzlich unbekannten Teil schweizerischer Geschichte in dem Mentona Moser eine zentrale Rolle spielt - es ist das Aufkommen des Kommunismus und dem anfänglich damit verbundenen Traum einer besseren und gerechteren Welt - der in der russischen Revolution quasi explodiert - und unter Stalin dann im Grunde genommen auch zerschellt… Aus reichem Hause - was Geld, aber nicht Liebe und Zuwendung anbelangt - reift Mentona trotz (oder gerade wegen?) allem mit einer sozialen Ader heran. Sie geht ihren Weg, folgt ihren Idealen und nimmt auch den Bruch mit ihrer Mutter in Kauf. Ihr Leben gleicht einer Berg-und-Tal-Fahrt. In London lernt sie das Settlement kennen, das sich um in Armut Geratene kümmert, Bildung bietet und das Gesundheitswesen aufbaut - und trägt die Idee auch unter ‘roter Flagge’ in die Schweiz. Eine zunächst glückliche Ehe zerbricht, allein auf sich gestellt und finanziell abgehängt, kümmert sie sich um ihre beiden Kinder - und verfolgt weiter ihre Ziele. Es ist unglaublich, wo diese Frau wirkt und was sie alles anpackt - und sich nicht unterkriegen lässt, auch wenn manch einer der Träume platzt… Immer wieder hat sie gute Freunde zur Seite, vor allem auch aus den kommunistischen Kreisen. Über Berlin geht sie letztendlich ebenfalls in das ‘neue Russland’. Zusammen mit Platten und in der Nähe seines Schweizer Gutes gründet sie ein Kinderheim - und kommt doch immer mehr in die stalinistischen Mühlen und nach ihrem Wegzug nach Berlin in jene der aufstrebenden Nationalsozialisten. Eine wirklich interessante Geschichte - manchmal hat es jedoch zu viele ausführliche Nebenschauplätze. Gelungen finde ich, wie Hasler immer wieder den Bezug zum Heute bringt - z.B. mit Zürich ‘St. Annahof’, der auf Balsinger zurück geht und noch heute besteht. Enttäuschend dann der Schluss: Hasler zieht plötzlich und unvermittelt den Stecker! Die Jahre des 2. Weltkrieges, die Zeit danach und ihre in der neuen DDR werden mit einer Handvoll Sätzen abgetan. Das hinterlässt kein gutes Gefühl… Was ist aus ihren Kindern geworden? Was aus dem Kinderheim Erster August in Russland? Ihr Leben in der DDR?… Die Vier in der Bewertung ist von daher ‘grosszügig’ gedacht.

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