Produktbild: Betty
Band 3505

Betty

Aus der Reihe Le Livre de Poche
1

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2021

Verlag

Penguin Books UK

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,5/12,5/1,2 cm

Gewicht

126 g

Übersetzt von

Ros Schwartz

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-241-48708-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2021

Verlag

Penguin Books UK

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,5/12,5/1,2 cm

Gewicht

126 g

Übersetzt von

Ros Schwartz

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-241-48708-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Mal kein Krimi

Tina Bauer aus Essingen am 06.05.2020

Bewertungsnummer: 1325332

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mal kein Krimi aus dem Hause Simenon? Mit Betty verhält es sich ganz anders. Die junge, kultivierte und reiche Frau landet eines Abends unverhofft in einer kleinen Absteige. Das „Trou“ umgibt Betty als ob es schon immer ihre Stammkneipe gewesen wäre. Alkohol fließt in rauen Mengen. Nach dem totalen Absturz wacht sie morgens in einem hübschen und sehr teuren Hotelzimmer auf und lernt dort ihre edle Retterin Laure kennen. Beide geben ihrem Durst nach Whiskey nach und während der Alkohol die Kehle wärmt, erwärmt sich auch die Geschichte der Beiden. Betty beichtet Laure ihren gezwungenen Sinnenswandel und was sie zu der Frau gemacht hat, die sie jetzt gerade ist. Laure kümmert sich psychisch und physisch um Betty. Diese erholt sich soweit, dass sie ihr gesamtes Hab und Gut im Hotelzimmer einlagen lässt und beschließt, neue Wege zu bestreiten. Der Hörer ahnt, dass Betty zwar ein schönes und reiches Leben, aber bisher kein vollkommenes geführt hat. Ihre wechselnden Liebhaber und die ständige Trunkenheit zeigen die Risse in ihrem Herz und ihrer Seele deutlich. Eines Tages taucht dann doch noch ihr Ehemann auf. Doch Betty hält an ihrem scheinbaren neuen Leben fest nur um kurz darauf wieder in alte Muster zu verfallen. Ihre neue Liebschaft ist der Geliebte von Laure, was dieser Freundschaft unweigerlich das Ende bringt. Ein bitteres Ende für eine bittere Frau, die die wahre Liebe nie kennengelernt hat. Georges Simenon macht klar, dass Liebe scheinbar doch eine einmalige Erfahrung sein kann. So zweifelhaft man das Leben der Betty auch betrachten mag, man verachtet sie nicht. Doch erst als sie es im wahrsten Sinne des Wortes zu weit treibt, beschließt man für sich als Hörer, dass der Geschichte ein Ende gesetzt werden muss. Die Begegnung zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, findet zwar ihre Gemeinsamkeit, aber auch das bittere Ende einer Freundschaft. Christian Redl verpasst der Geschichte einen wundervollen Ton.

Mal kein Krimi

Tina Bauer aus Essingen am 06.05.2020
Bewertungsnummer: 1325332
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mal kein Krimi aus dem Hause Simenon? Mit Betty verhält es sich ganz anders. Die junge, kultivierte und reiche Frau landet eines Abends unverhofft in einer kleinen Absteige. Das „Trou“ umgibt Betty als ob es schon immer ihre Stammkneipe gewesen wäre. Alkohol fließt in rauen Mengen. Nach dem totalen Absturz wacht sie morgens in einem hübschen und sehr teuren Hotelzimmer auf und lernt dort ihre edle Retterin Laure kennen. Beide geben ihrem Durst nach Whiskey nach und während der Alkohol die Kehle wärmt, erwärmt sich auch die Geschichte der Beiden. Betty beichtet Laure ihren gezwungenen Sinnenswandel und was sie zu der Frau gemacht hat, die sie jetzt gerade ist. Laure kümmert sich psychisch und physisch um Betty. Diese erholt sich soweit, dass sie ihr gesamtes Hab und Gut im Hotelzimmer einlagen lässt und beschließt, neue Wege zu bestreiten. Der Hörer ahnt, dass Betty zwar ein schönes und reiches Leben, aber bisher kein vollkommenes geführt hat. Ihre wechselnden Liebhaber und die ständige Trunkenheit zeigen die Risse in ihrem Herz und ihrer Seele deutlich. Eines Tages taucht dann doch noch ihr Ehemann auf. Doch Betty hält an ihrem scheinbaren neuen Leben fest nur um kurz darauf wieder in alte Muster zu verfallen. Ihre neue Liebschaft ist der Geliebte von Laure, was dieser Freundschaft unweigerlich das Ende bringt. Ein bitteres Ende für eine bittere Frau, die die wahre Liebe nie kennengelernt hat. Georges Simenon macht klar, dass Liebe scheinbar doch eine einmalige Erfahrung sein kann. So zweifelhaft man das Leben der Betty auch betrachten mag, man verachtet sie nicht. Doch erst als sie es im wahrsten Sinne des Wortes zu weit treibt, beschließt man für sich als Hörer, dass der Geschichte ein Ende gesetzt werden muss. Die Begegnung zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, findet zwar ihre Gemeinsamkeit, aber auch das bittere Ende einer Freundschaft. Christian Redl verpasst der Geschichte einen wundervollen Ton.

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Betty

von Georges Simenon

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