Produktbild: Der Nagel im Kopf

Der Nagel im Kopf Journal 2011-2020

1

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Rezension

»[In Der Nagel im Kopf zeigt] sich die scharfe Beobachtungsgabe Nizons.« ("Frankfurter Rundschau")
»Beeindruckendes Zeugnis einer Künstlerexistenz, das dem Gesamtwerk eine klug kannelierte zweite Säule verschafft, ebenbürtig den Romanen.« ("neues deutschland")
»Das neue Journal bietet gerade auch Nizon-Einsteigern sprachtrunkene und schöne Prosafragmente, die man in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur oft vergeblich sucht.« ("literaturkritik.de")
»Wenn man sich darauf einlässt, kann man von Paul Nizon nicht mehr lassen.« ("Glanz & Elend")
»... Der Nagel im Kopf [ist] das wohl privateste, intimste Nizon-Buch.« ("ORF")
»Neues von Nizon. Man merkt erst, wie sehr man diese Literatur der kleinen Schritte und Null-Superlative, der Wort-für-Wort-Achtsamkeit vermisse hat, wenn man länger nichts mehr von diesem Schriftsteller gelesen hat.« ("profil")
»... immer noch wie kein Zweiter vermag es dieser ›Verzauberer‹, als welchen ›Le Monde‹ ihn einmal bezeichnete, den besonderen Geist der Stadt an der Seine zu beschwören.« ("SR2 KulturRadio")
»Nicht zuletzt zeigt sich Nizons Rang in der Großzügigkeit, mit der er Künstlerkollegen würdigt ...« ("derstandard.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.07.2021

Herausgeber

Wend Kässens

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

21,3/14,5/3,2 cm

Gewicht

512 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42961-7

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.07.2021

Herausgeber

Wend Kässens

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

21,3/14,5/3,2 cm

Gewicht

512 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42961-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Der Schweizer Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 31.08.2021

Bewertungsnummer: 2750665

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Schriftsteller und Feuilletonist Paul Nizon (1929 in Bern geb.) studierte zunächst Archäologie, Literatur- und Kunstgeschichte. Danach promovierte er mit einer Dissertation über Vincent van Gogh. Zeitweise war er auch als Kunstkritiker tätig. Schon früh hat Nizon seine beengende Schweizer Heimat verlassen und war jahrelang Wanderer in den europäischen Metropolen, ehe er sich in Paris niederließ, wo er heute noch lebt. In den 1960er Jahren startete Nizon ein einzigartiges Tagebuchprojekt: sein Journal - ein Textkonvolut aus Notizen, Skizzen, Briefen und Gedanken. Das Journal ist für Nizon ein Laboratorium, in dem er über seinen schriftstellerischen Alltag referieren kann. Skizzenhaft und sehr persönlich berichtet er hier aber auch über seine Kindheit, sein Familienleben, seine Beziehungen zu Frauen oder über seine ausgedehnten Reisen. Selbst Naturbetrachtungen sind Bestandteil dieser Tagebücher. Das Journal ist wichtiges, ja notwendiges Begleitelement seines gesamten Schreibprozesses. Jeder Journalband ist gewissermaßen einem Jahrzehnt gewidmet, nun liegen mit „Der Nagel im Kopf“ die Aufzeichnungen von 2011 bis 2020 vor. Es sind keine täglichen Notizen, vielmehr berichtet Nizon über Schreibvorhaben („Ohne Schreiben verroste und verkomme ich.“) oder über Treffen mit Schriftstellerkollegen. Für Nizon ist das Reisen immer ein Freiraum und so finden sich in seinem Journal viele Reiseeindrücke (z.B. München oder Bern). Auch das Alter lässt ihn auch verstärkt zurückblicken und so tauchen immer wieder Erinnerungen auf. So lernt der Leser auch die früheren Familienverhältnisse des Schriftstellers kennen. Der Titel der Neuerscheinung „Der Nagel im Kopf“ geht auf ein Romanprojekt zurück, das Nizon zwar unablässig beschäftigt, aber noch nicht verwirklicht wurde. Die 263 Journalseiten sind aber nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was der Vielschreiber im letzten Jahrzehnt zu Papier gebracht hat.

Der Schweizer Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 31.08.2021
Bewertungsnummer: 2750665
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Schriftsteller und Feuilletonist Paul Nizon (1929 in Bern geb.) studierte zunächst Archäologie, Literatur- und Kunstgeschichte. Danach promovierte er mit einer Dissertation über Vincent van Gogh. Zeitweise war er auch als Kunstkritiker tätig. Schon früh hat Nizon seine beengende Schweizer Heimat verlassen und war jahrelang Wanderer in den europäischen Metropolen, ehe er sich in Paris niederließ, wo er heute noch lebt. In den 1960er Jahren startete Nizon ein einzigartiges Tagebuchprojekt: sein Journal - ein Textkonvolut aus Notizen, Skizzen, Briefen und Gedanken. Das Journal ist für Nizon ein Laboratorium, in dem er über seinen schriftstellerischen Alltag referieren kann. Skizzenhaft und sehr persönlich berichtet er hier aber auch über seine Kindheit, sein Familienleben, seine Beziehungen zu Frauen oder über seine ausgedehnten Reisen. Selbst Naturbetrachtungen sind Bestandteil dieser Tagebücher. Das Journal ist wichtiges, ja notwendiges Begleitelement seines gesamten Schreibprozesses. Jeder Journalband ist gewissermaßen einem Jahrzehnt gewidmet, nun liegen mit „Der Nagel im Kopf“ die Aufzeichnungen von 2011 bis 2020 vor. Es sind keine täglichen Notizen, vielmehr berichtet Nizon über Schreibvorhaben („Ohne Schreiben verroste und verkomme ich.“) oder über Treffen mit Schriftstellerkollegen. Für Nizon ist das Reisen immer ein Freiraum und so finden sich in seinem Journal viele Reiseeindrücke (z.B. München oder Bern). Auch das Alter lässt ihn auch verstärkt zurückblicken und so tauchen immer wieder Erinnerungen auf. So lernt der Leser auch die früheren Familienverhältnisse des Schriftstellers kennen. Der Titel der Neuerscheinung „Der Nagel im Kopf“ geht auf ein Romanprojekt zurück, das Nizon zwar unablässig beschäftigt, aber noch nicht verwirklicht wurde. Die 263 Journalseiten sind aber nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was der Vielschreiber im letzten Jahrzehnt zu Papier gebracht hat.

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