Produktbild: Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern
Band 4842

Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern Roman

Aus der Reihe Insel-Taschenbücher
82

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2021

Verlag

Insel

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/3,3 cm

Gewicht

517 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nora. A Love Story of Nora and James Joyce

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68142-7

Beschreibung

Rezension

»Eine faszinierende Geschichte ... [Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern] hat mich begeistert [und] neugierig gemacht.« bookreviews.at 20220330

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2021

Verlag

Insel

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/3,3 cm

Gewicht

517 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nora. A Love Story of Nora and James Joyce

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68142-7

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    30.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die unvergessene Stimme der Nora Joyce

    Ich muss sagen, ich habe Nora Joyce vor dem Lesen des Buches noch nicht kennengelernt, doch mich hat ihre Geschichte stark beeindruckt. Nora und Joyce lernen sich zu Beginn des Buches kennen. Für ihn, ihre große Liebe, verlässt sie ihr Heimatland Irland und gibt ihr altes Leben auf. Joyes ist so sehr in das Schreiben seiner literarschen Werke vertieft, sodass es Nora nicht immer leicht hat. Ich habe mich während des Lesens gefragt ob sie nicht teilweise einsam war und sich an manchen Tagen ungeliebt gefühlt hat. In ihrem gemeinsamen Leben durchläuft das Paar verschiedene Stationen in unterschiedlichen Städten, in denen teilweise nicht einmal ihre Muttersprache gesprochen wird. Anfangs dachte ich, Nora ist eine Spur zu naiv. Beim vertieften Lesen fand ich allerdings heraus, dass sie eine sehr mutige Frau ist, da sie mit ihm mittellos, unverheiratet und unverlobt in ein fremdes Land aufbricht und auch an seiner Seite bleibt, als er labil wird. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es lässt einen duch die Kleidung Noras direkt einen kleinen Einblick in die Zeit geben, in der sie lebte. Irritiert hat mich anfangs die Kleidung, sie sah edel aus, obwohl Nora keine adelige Frau ist. So hatte allein das Detail sein kleines Geheimnis :) Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen!

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Liebe verfallen

    Nuala O`Connor hat sich an das Leben der Frau an James Joyce seiner Seite herangetraut und mich dafür zum Lesen des Buches gewonnen. Nora ist eine junge Frau, die sich von dem ebenso jungen Joyce um den Finger wickeln lässt, ihm verfällt und immer an seiner Seite steht, in guten wie in schlechten Zeiten. Es ist spannend, alles mal aus der Perspektive der Frau zu lesen und nicht nur über oder von dem großen Autor selbst. Die Kapitel sind in Zeitabschnitten eingeteilt und lassen das Auf und Ab der Familie gut miterleben. Anfangs brauchte ich etwas um mich reinzulesen, was aber auch an meiner wenigen Zeit zum Lesen gelegen haben könnte. Dann kam ich in einen Flow und ich habe mich mit der Familie auf ihre Reise begeben. Ich habe mit Nora gefiebert, gelitten und auch so manches mal hätte ich Nora gerne zur Seite genommen und ihr die Augen geöffnet. Ich kannte James Joyce bisher eher vom Namen her, aber keins seiner Werke habe ich je gelesen. Ich weiß auch nicht ob ich dazu Ambitionen hätte, aber ich zolle besonders seiner Frau Respekt, die ihn zu dem Menschen gemacht hat und ihm seinen Freiraum gegeben hat, damit er das werden konnte, was er in der Literatur heute ist. Ich würde gerne mehr solcher Romane über die Menschen hinter den Berühmtheiten lesen, um den Blick hinter die Hauptfigur zu bekommen. Dafür danke ich der Autorin.

  • Bewertung

    aus Alpthal

    5/5

    11.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    eine grosse Liebe

    Auf dieses Buch hatte ich mich besonders gefreut. Nicht nur das Cover sondern auch der Titel haben mich sofort sehr angesprochen und deswegen war ich ganz begeistert als ich es endlich in Händen hielt. Ich muss sagen die ersten Seiten haben mich grad ein wenig geschockt. Kann schon sein, dass ich ein wenig prüde bin, aber der doch recht plakativ geschilderte Sex und überhaupt die vielen sexuellen Darstellungen.. da musste ich mich doch erst ein wenig daran gewöhnen. Das hat sich übrigens über das ganze Buch hinweg nicht geändert und ist immer wieder in gleicher Deutlichkeit geschildert worden. Nun abgesehen vom Sex was macht das Buch sonst noch aus? Mich hat begeistert, dass ein Buch über die Frau neben dem berühmten Autor geschrieben wurde und ich muss sagen Nora hat es mehr als verdient ein eigenes Buch zu erhalten. Der Roman ist denn auch recht ähnlich einem Tagebuch aufgebaut. Man erfährt aus der Sicht von Nora, wie sie und James Joyce sich kennen lernten, wie sie Irland verlasse und sich in Europa durchschlagen. Nora muss James wirklich sehr geliebt haben. Abgesehen davon, dass es natürlich eine andere Zeit war, aber dass ihr kreativer Mann ständig das Geld versoffen hat und auch sonst nicht viel zur Entlastung von Nora beigetragen hat, hat sich doch irgendwie alles um ihn und seine Bedürfnisse gedreht und das muss man erst einmal wegstecken. Umso mehr hat mir dieses Buch wirklich gefallen. Es ist sehr kurzweilig geschrieben, obwohl es wirklich einer Biographie sehr nahe kommt und man lernt die Personen viel näher kennen. All die charakterlichen Schwächen werden deutlich aufgezeigt, von Heldenverehrung (für James Joyce) keine Spur und auch die Familiären Verwobenheiten werden sehr gut und äusserst gut recherchiert, wiedergegeben. Ein wirklich gutes Buch, über eine sehr starke und kluge Frau, die ihrem Herzen folgt.

  • CabotCove

    5/5

    11.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Besonders

    Besonders Von Zeit zu Zeit „begegnen“ einem Bücher, die man vielleicht sonst übersehen hätte und die nur durch Zufall ins Leben treten. Dieses hier war so ein Buch und ich bin froh, dass ich darauf aufmerksam wurde. „Nora Barnacle ist zwanzig und Zimmermädchen in einem Dubliner Hotel, als sie den zwei Jahre älteren James Joyce kennenlernt. Aus der zunächst körperlichen Beziehung entwickelt sich eine tiefe Liebe. Nora ist bereit, alles für Joyce aufzugeben – verlässt mit ihm sogar ihre Heimat Irland, trotz seiner Weigerung, sie zu heiraten. Schwierige Jahre in Triest, Pula und Zürich folgen, geprägt von großer Armut, von Joyce‘ Trunksucht und von seinem labilen Gesundheitszustand, vor allem aber von seiner Besessenheit: Für ihn zählt nur sein literarisches Werk. Es ist Nora, die die Familie über Wasser hält und mit Joyce dem literarischen Durchbruch entgegenfiebert.“ Nora ist eine faszinierende Persönlichkeit und man bekommt einen tiefen Einblick in ihr Leben und das harte Leben eines Zimmermädchens. Es wird alles bildhaft erzählt, so dass man das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein, das hat mir sehr gut gefallen. So bleibt einem die Geschichte und vor allen Dingen die Protagonistin nicht fremd. Die Geschichte an sich empfand ich als ebenso faszinierend, denn sie ist zugleich charismatisch und auch spannend. Sie entwickelt mit der Zeit einen gewissen „Sog“, dem man einfach nicht entkommen kann und immer weiterlesen muss. Ich habe das Buch bereits weiter empfohlen und auch dort kam es sehr gut an.

  • seffe64

    aus Bad Mergentheim

    5/5

    11.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Seltsam

    Vorneweg muss ich eines sagen: nach dem Titel erwartete ich die spannende Geschichte einer Frau, die unter schwierigsten Bedingungen mit ihrem Mann lebte und die ein ausgesprochenes Faible für die Literatur hatte. Das mit ihrem mann trifft zu 100 Prozent zu. Nur von der Liebe zu Büchern kann ich nix feststellen. Kurze Zusammenfassung: das Zimmermädchen Nora verliebt sich in James Joyce und verlässt mit ihm ihre Heimat, obwohl er sich weigert sie zu heiraten. Die nächsten Jahre sind ziemlich desaströs. James ist dem Suff verfallen und interessiert sich nur für Alkohol und sein literrisches Werk. Entsprechend katastrophal sieht es auch mit den Finanzen aus und man möchte nicht wirklich mit Nora tauschen und fragt sich schnell, wie sie das alles erträgt. Für mich ist das Buch eine herbe Enttäuschung, lauter unsympathische Menschen, die nix auf die Reihe kriegen udn bei denen anscheinend nur der häufig beschriebene Sex wirklich funktioniert. Kein Buch über eine starke Frau.

Kundinnen und Kunden meinen

5

18

4

21

3

28

2

9

1

6

Bewertungen (82)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern