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Band 23

Der gewendete Tag Übersetzt von Christina Viragh und Hanno Helbling

Aus der Reihe Manesse Bibliothek
1

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2021

Verlag

Manesse

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

15,6/10,1/3,2 cm

Gewicht

332 g

Übersetzt von

Christina Viragh + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2530-1

Beschreibung

Rezension

»Das wohl schönste Proustbüchlein aber gibt Manesse heraus – mit frühen Prosastücken, die auf die ›Suche nach der verlorenen Zeit‹ vorausweisen.« ("Die Presse am Sonntag (A)")
«Eine edle Wiederentdeckung!» ("Deutschlandfunk Kultur, Frank Meyer")
»Im Band, von Manesse in einer schönen und handlichen Jubiläumsausgabe neu aufgelegt, kann man lesen, wie sich Proust an sein Buch herantastete. Christina Viragh und Hanno Helbling bündeln hier 19 Texte, die, von ihnen übersetzt, ins Umfeld der ›Recherche‹ gehören.« ("Lesart. Unabhängiges Journal für Literatur, Klaus Bellin")
«Neu in einer sehr prächtigen, kleinformatigen, aber dicken Ausgabe auf sehr feinem dünnen Papier im Manesse Verlag erschienen. Was Edles zum Jubiläum.» ("Deutschlandfunk Kultur, Dirk Fuhrig")
»Auf die ›Recherche à la miniature‹ von Marcel Proust – ›Der gewendete Tag‹ bei Manesse freue ich mich sehr. Endlich mal ein Einstieg in dieses kolossale Romanprojekt. Und das in einer wunderschönen Ausgabe.« ("LiteraturReich.de, Petra Reich")
»Ein guter Einstieg.« ("Donaukurier, Stephan Boos")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2021

Verlag

Manesse

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

15,6/10,1/3,2 cm

Gewicht

332 g

Übersetzt von

  • Christina Viragh
  • Hanno Helbling

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2530-1

Herstelleradresse

Manesse Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Der französische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 06.06.2021

Bewertungsnummer: 2744977

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) ist vor allem durch seinen siebenbändigen Jahrhundertroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ bekannt geworden. Die Bedeutung des Monumentalwerkes liegt besonders in seinem enormen Einfluss auf die Literatur des 20. Jahrhunderts. An dem Roman, der fast 4000 Seiten umfasst, arbeitete der Schriftsteller 14 Jahre lang. Geschildert wird das wechselhafte Schicksal von Bourgeoisie und Aristokratie von den 1870er bis zu den 1920er Jahren – anhand der Erinnerungen des aufstrebenden Schriftstellers Marcel. Durch Einbeziehung von Entwürfen und Skizzen Prousts hat sich dieses Mammutwerk stetig weiterentwickelt. Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers ist im Manesse Verlag eine Auswahl von Vorab-drucken erschienen, die Proust von1912 bis 1923 in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht hat. Häufig handelte es sich um Ausschnitte aus dem Band, dessen Erscheinen bevorstand. Mitunter aber auch ein größeres Kapitel lange vor seiner Publikation im Rahmen des Romanprojektes. Es ist heute schwer nachvollziehbar, ob Proust diese Texte für den vorläufigen Abdruck gekürzt oder sie nachher, für das Buch, noch erweitert hat. So änderte der Autor manchmal auch Namen kurz vor der eigentlichen Drucklegung. In ihrem Nachwort betont die Herausgeberin Christina Viragh Prousts „Kontrastprogramm“, in dem dramatische Augenblicke genauso intensiv geschildert werden wie Nebensächlichkeiten. So ist Prousts Werk ein „Auf-die-Dinge-Zeigen“, ein wortgewaltiger Kommentar. Ob es sich um eine Reise mit seiner Mutter handelt oder um ein Schattenmuster auf dem Balkon – alles wird intensiv erzählerisch ausgeschöpft. Fazit: Für Proust-Kenner eine außergewöhnliche Ergänzung und für Proust-Neulinge ein willkommener Einstieg in "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".

Der französische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 06.06.2021
Bewertungsnummer: 2744977
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) ist vor allem durch seinen siebenbändigen Jahrhundertroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ bekannt geworden. Die Bedeutung des Monumentalwerkes liegt besonders in seinem enormen Einfluss auf die Literatur des 20. Jahrhunderts. An dem Roman, der fast 4000 Seiten umfasst, arbeitete der Schriftsteller 14 Jahre lang. Geschildert wird das wechselhafte Schicksal von Bourgeoisie und Aristokratie von den 1870er bis zu den 1920er Jahren – anhand der Erinnerungen des aufstrebenden Schriftstellers Marcel. Durch Einbeziehung von Entwürfen und Skizzen Prousts hat sich dieses Mammutwerk stetig weiterentwickelt. Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers ist im Manesse Verlag eine Auswahl von Vorab-drucken erschienen, die Proust von1912 bis 1923 in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht hat. Häufig handelte es sich um Ausschnitte aus dem Band, dessen Erscheinen bevorstand. Mitunter aber auch ein größeres Kapitel lange vor seiner Publikation im Rahmen des Romanprojektes. Es ist heute schwer nachvollziehbar, ob Proust diese Texte für den vorläufigen Abdruck gekürzt oder sie nachher, für das Buch, noch erweitert hat. So änderte der Autor manchmal auch Namen kurz vor der eigentlichen Drucklegung. In ihrem Nachwort betont die Herausgeberin Christina Viragh Prousts „Kontrastprogramm“, in dem dramatische Augenblicke genauso intensiv geschildert werden wie Nebensächlichkeiten. So ist Prousts Werk ein „Auf-die-Dinge-Zeigen“, ein wortgewaltiger Kommentar. Ob es sich um eine Reise mit seiner Mutter handelt oder um ein Schattenmuster auf dem Balkon – alles wird intensiv erzählerisch ausgeschöpft. Fazit: Für Proust-Kenner eine außergewöhnliche Ergänzung und für Proust-Neulinge ein willkommener Einstieg in "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".

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