Tereza Berger, Buchhändlerin mit Kampfgeist, will eine verschwundene Nonne rehabilitieren, die im Verdacht steht, ihre Mitschwestern und eine Pariser TV‑Crew mit einer Fischsuppe vergiftet zu haben. Dumm nur, dass Tereza als Köchin engagiert war und deshalb selbst zum Kreis der Verdächtigen gehört. Damit nicht genug, stößt sie am Strand von Camaret-sur- Mer auf einen Toten. Der ehemalige Marineadmiral war eine bretonische Berühmtheit. Hängen die beiden Fälle zusammen? Terezas Nachforschungen führen sie zu einer geheimnisvollen Grotte – und weit zurück in die Vergangenheit.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
17 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Leicht wie eine Sommerprise
Buchwurm05 am 20.06.2021
Bewertungsnummer: 1509989
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Inhalt:
Sehr zum Leidwesen von Commissaire Gabriel Mahon findet Buchhändlerin Tereza Berger eine Leiche. Mal wieder! Bei dem Toten handelt es sich um den Marineadmiral Bernard Sonnet, der wegen seiner Verdienste geehrt werden sollte. Ein Unfall? Tereza glaubt nicht recht dran. Als dann noch eine Lebensmittelvergiftung eine TV Crew kurz außer Gefecht setzt und Oberin Soeur Nominoe aus dem Leuchtturmkloster verschwindet, ist Tereza nicht mehr zu halten und stellt eigene Ermittlungen an.......
Leseeindruck:
"Bretonisch mit Aussicht" ist der 2. Band um Buchhändlerin Tereza Berger, der in Camaret-sur-Mer in der Bretagne spielt. Der Krimi kann jedoch unabhängig von seinem Vorgänger gelesen werden. Gabriela Kasperski gibt zu jeder Figur eine kleine Einführung. Was auch mir, die auch Band 1 gelesen hat, eine gute Gedächtnisstütze war. Schon der Prolog beginnt geheimnisvoll und spannend und hat mich rätseln lassen wie das Geschehen im Jahr 1940 zu den heutigen Ereignissen passt. In diesen war ich sofort mittendrin. Es war für mich wie ein Ankommen und alte Bekannte wieder zutreffen. Der Schreibstil ist bildlich und atmosphärisch. Durch eingefügte französische Worte bekommt man Urlaubsfeeling inklusive. Wer die Autorin kennt weiß: ihre Figuren sind schillernd und bunt. Machen so durch ihr agieren die Bretagne lebendig und haben alle einen besonderen Charakter. Auch feiner Humor kommt nicht zu kurz. Besonders gut hat mir das Zusammenspiel von Tereza und Mahon gefallen. Dieses empfand ich als genial und unterhaltend. Als I-Tüpfelchen kam die Auflösung für mich überraschend und Gabriela Kasperski beweist einmal mehr, wie sie ein Ende noch spannender machen kann und ich das Buch dadurch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es lohnt sich übrigens auch auf Details zu achten. Die haben bei mir für einen Aha-Effekt gesorgt.
Fazit:
"Bretonisch mit Aussicht" ist wie eine Sommerprise. Leicht und doch spannend. Durch die Figuren wird die Geschichte erst lebendig und es fällt schwer das Buch zu pausieren. Mir hat der Vorgänger ja schon gut gefallen. Mit vorliegendem Band hat die Autorin aber noch eine Schippe drauf gelegt. Sehr gerne empfehle ich den Krimi weiter.
Verwirrend, komplex, spannend, 5 Sterne
peedee am 28.05.2021
Bewertungsnummer: 1492351
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Tereza Berger, Band 2: Tereza Berger hat sich gut auf Presqu’île de Crozon eingelebt. Als Soeur Nominoë verschwindet, die unter Verdacht steht, Schuld an der Lebensmittelvergiftung ihrer Mitschwestern und der TV-Crew zu sein, will Tereza sie unbedingt finden. Dumm nur, dass sie am betreffenden Abend als Köchin engagiert war und deshalb auch zu den Verdächtigten gehört. Dass sie am Strand auch noch auf einen Toten stösst, der kurzum eine hohe Ehrung hätte erhalten sollen, macht die Arbeit für Commissaire Gabriel Mahon nicht einfacher…
Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut – ich höre das Meer förmlich rauschen.
Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden (ich würde aber trotzdem empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, schon allein aufgrund der vielen Protagonisten, aber auch, da ansonsten Lesegenuss verpasst würde).
Im Prolog wird der Leser ins Jahr 1940 zurückgeführt: Bernard Sonnett als 14-jähriger Junge, der vergeblich auf Marie wartet. Was ist mit ihr passiert?
Dann der Sprung in die aktuelle Zeit: Im Ort steht eine grosse Feier an, bei der „Les Bergamottes de Camaret“ und der französische Superstar Armelle auftreten werden. Zudem soll Bernard Sonnett, mittlerweile über neunzig Jahre alt, geehrt werden. Leider wird er tot aufgefunden – von Tereza! Der Tag fängt nicht gut für sie an, zudem hat wieder jemand unverschämte Passagen an das Schaufenster ihrer Buchhandlung „DEJALU“ geschmiert. Nimmt denn das kein Ende?
Commissaire Gabriel Mahon ist wenig erfreut, dass Tereza schon wieder in einen Todesfall involviert ist. Doch das ist nicht das einzige Problem: Soeur Nominoë, eine der singenden Bergamotten, ist plötzlich verschwunden und wird verdächtigt, ihre Mitschwestern und die TV-Crew, die anlässlich des Konzerts vor Ort ist, mit der Fischsuppe vergiftet zu haben. Tereza, die just an diesem Tag als Köchin ausgeholfen hat, wird auch verdächtigt. Oh je… Tereza will Soeur Nominoë unbedingt finden und sie rehabilitieren. Doch wo soll sie sie suchen? Und wieso hat sie vorgängig so kryptische Ansagen gemacht? „Ich werde immer in der Nähe sein. Und ich komme wieder.“
„Glücklich derjenige, der es schafft. Denn nur er, so sagt man, bekommt das Geschenk der ewigen Liebe. Eine wahrhaft bretonische Aussicht.“ (aus der Sage vom Magischen See in der Grotte von Gouin)
Mir hat Tereza sehr gut gefallen. Das „DEJALU“ läuft gut und ihre Villa Wunderblau beherbergt mittlerweile auch Gäste, nämlich die Nonnen und den Superstar Armelle. Gabriel Mahon mag ich, auch wenn er zuweilen ein bisschen ruppig ist. Kunst, Zweiter Weltkrieg, Vergangenheitsbewältigung, TV-Präsenz, eine bretonische Sage – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und blieb bis zum Schluss spannend. Dazwischen war es verwirrend (auch aufgrund der vielen Protagonisten), komplex, hat mich aber auch manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Das Buch verdient 5 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.