Produktbild: Die Toten vom Gare d'Austerlitz - Kriminalroman (Eddie Giral 1)
Band 1

Die Toten vom Gare d'Austerlitz - Kriminalroman (Eddie Giral 1) Paris, von den Nazis besetzt: Doch Inspecteur Giral hat einen Mord aufzuklären

Aus der Reihe Eddie Giral
95

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

853

Erscheinungsdatum

20.04.2021

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

473 (Printausgabe)

Dateigröße

2463 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Unwanted Dead

Übersetzt von

Andreas Heckmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783518768198

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

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Erscheinungsdatum

20.04.2021

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

473 (Printausgabe)

Dateigröße

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1. Auflage

Originaltitel

The Unwanted Dead

Übersetzt von

Andreas Heckmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783518768198

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Viel drum herum

Bewertung aus Sundern am 22.04.2021

Bewertungsnummer: 1486146

Bewertet: eBook (ePUB)

14. Juni 1940. Ein Freitag, an dem einiges passiert. Der Einmarsch der Deutschen in Paris und der Tod von vier Polen in einem Bahnwaggon in Paris durch Nervengas. Inspecteur Éduard Giral, genannt Eddie, hat den Fall zu klären. Er nimmt sich des Falls mit verbissener Hartnäckigkeit an. Dabei muss er einiges einstecken durch die Deutschen, die Paris zwar nicht offiziell erobert haben, sich aber dennoch wie Eroberer benehmen. Auch der Selbstmord eines weiteren Polen, der sich zusammen mit seinem kleinen Sohn umgebracht hat, könnte etwas mit dem Mord zu tun haben. Eddie versucht den Fall aufzuklären und muss dabei gegen etliche Widerstände ankämpfen. Ein großer Teil des Buches enthält atmosphärische Beschreibungen der Situation in Paris. Chris Lloyd hat dazu offensichtlich intensiv recherchiert. Aber diese Teile sind mir etwas zu umfangreich geraten. Es ist zu viel drum herum. Lloyd versucht in diesem Buch einen Spagat zwischen einem Krimi, einem geschichtlichen Sachbuch und einem historischen Roman. Er hätte sich da besser für eine Richtung entscheiden sollen. Es ist klar, dass bei einem Krimi, der in der besagten Situation spielt, das historische Umfeld eine Rolle spielt. Aber der Anteil Krimi sollte dabei den wichtigeren Anteil haben, wenn das Buch die Bezeichnung Kriminalroman trägt. Dadurch dass Lloyd Eddie selbst erzählen lässt, will er wohl eine gewisse Unmittelbarkeit zwischen Leser/in und Situation erreichen. Aber ich hatte meist den Eindruck, dass die Erzählweise mich als Leser doch seltsam unberührt gelassen hat. Es könnte natürlich sein, dass die in seiner Vergangenheit begründete Einstellung Eddies zu seiner Umwelt und zum Leben allgemein damit ausgedrückt werden soll. Wenn das beabsichtigt ist, ist es jedenfalls gut gelungen.

Viel drum herum

Bewertung aus Sundern am 22.04.2021
Bewertungsnummer: 1486146
Bewertet: eBook (ePUB)

14. Juni 1940. Ein Freitag, an dem einiges passiert. Der Einmarsch der Deutschen in Paris und der Tod von vier Polen in einem Bahnwaggon in Paris durch Nervengas. Inspecteur Éduard Giral, genannt Eddie, hat den Fall zu klären. Er nimmt sich des Falls mit verbissener Hartnäckigkeit an. Dabei muss er einiges einstecken durch die Deutschen, die Paris zwar nicht offiziell erobert haben, sich aber dennoch wie Eroberer benehmen. Auch der Selbstmord eines weiteren Polen, der sich zusammen mit seinem kleinen Sohn umgebracht hat, könnte etwas mit dem Mord zu tun haben. Eddie versucht den Fall aufzuklären und muss dabei gegen etliche Widerstände ankämpfen. Ein großer Teil des Buches enthält atmosphärische Beschreibungen der Situation in Paris. Chris Lloyd hat dazu offensichtlich intensiv recherchiert. Aber diese Teile sind mir etwas zu umfangreich geraten. Es ist zu viel drum herum. Lloyd versucht in diesem Buch einen Spagat zwischen einem Krimi, einem geschichtlichen Sachbuch und einem historischen Roman. Er hätte sich da besser für eine Richtung entscheiden sollen. Es ist klar, dass bei einem Krimi, der in der besagten Situation spielt, das historische Umfeld eine Rolle spielt. Aber der Anteil Krimi sollte dabei den wichtigeren Anteil haben, wenn das Buch die Bezeichnung Kriminalroman trägt. Dadurch dass Lloyd Eddie selbst erzählen lässt, will er wohl eine gewisse Unmittelbarkeit zwischen Leser/in und Situation erreichen. Aber ich hatte meist den Eindruck, dass die Erzählweise mich als Leser doch seltsam unberührt gelassen hat. Es könnte natürlich sein, dass die in seiner Vergangenheit begründete Einstellung Eddies zu seiner Umwelt und zum Leben allgemein damit ausgedrückt werden soll. Wenn das beabsichtigt ist, ist es jedenfalls gut gelungen.

Morde in einer besetzten Stadt müssen auch aufgeklärt werden

Alice am 24.08.2021

Bewertungsnummer: 1555366

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dem besetzten Paris habe ich mich zuvor nicht beschäftigt, doch nach Lektüre dieses Romans kommt es mir fast so vor, als ob ich damals dort gewesen wäre: An der Seite des von seinen Erlebnissen im 1. Weltkrieg gezeichneten Inspecteur Giral taucht man einerseits ein in eine besetzte Stadt, in der sich das Leben hinter verschlossenen Türen abspielt und man stets vor den Deutschen auf der Hut sein muss, andererseits erhält durch Rückblenden auch einen Einblick in das Paris des Jahres 1925, fern von jeder Besatzung. Nicht zuletzt durch diese Rückblenden entsteht ein umfassendes Bild des Inspecteurs und seiner Beweggründe. Trotz zahlreicher Intrigen, Verschwörungen und verschiedenster Versuche der Einflussnahme von deutscher Seite verfolgt er weiter den Fall der verstorbenen Polen. Gefallen hat mir Girals Weigerung, seine Uhr zu verstellen - das was in einer besetzten Stadt an Widerstand noch möglich ist. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil und geht sowohl bei seinen Personen als auch bei den Handlungsorten sehr sorgfältig, mit Liebe zum Detail vor, was ohne eine sorgfältige Recherche im Vorfeld wohl kaum möglich gewesen wäre. Und nicht zuletzt zeigt er mit seiner Darstellung der Deutschen, dass die Welt nicht nur schwarz und weiß ist und es natürlich nicht "den Nazi" gibt.

Morde in einer besetzten Stadt müssen auch aufgeklärt werden

Alice am 24.08.2021
Bewertungsnummer: 1555366
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dem besetzten Paris habe ich mich zuvor nicht beschäftigt, doch nach Lektüre dieses Romans kommt es mir fast so vor, als ob ich damals dort gewesen wäre: An der Seite des von seinen Erlebnissen im 1. Weltkrieg gezeichneten Inspecteur Giral taucht man einerseits ein in eine besetzte Stadt, in der sich das Leben hinter verschlossenen Türen abspielt und man stets vor den Deutschen auf der Hut sein muss, andererseits erhält durch Rückblenden auch einen Einblick in das Paris des Jahres 1925, fern von jeder Besatzung. Nicht zuletzt durch diese Rückblenden entsteht ein umfassendes Bild des Inspecteurs und seiner Beweggründe. Trotz zahlreicher Intrigen, Verschwörungen und verschiedenster Versuche der Einflussnahme von deutscher Seite verfolgt er weiter den Fall der verstorbenen Polen. Gefallen hat mir Girals Weigerung, seine Uhr zu verstellen - das was in einer besetzten Stadt an Widerstand noch möglich ist. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil und geht sowohl bei seinen Personen als auch bei den Handlungsorten sehr sorgfältig, mit Liebe zum Detail vor, was ohne eine sorgfältige Recherche im Vorfeld wohl kaum möglich gewesen wäre. Und nicht zuletzt zeigt er mit seiner Darstellung der Deutschen, dass die Welt nicht nur schwarz und weiß ist und es natürlich nicht "den Nazi" gibt.

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Die Toten vom Gare d'Austerlitz - Kriminalroman (Eddie Giral 1)

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