Produktbild: SoKo Heidefieber
Band 1

SoKo Heidefieber Kriminalroman

Aus der Reihe Ein Überregionalkrimi
19

12,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.05.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Seidengrau / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01063-3

Beschreibung

Rezension

»Das ist ein Überregionalkrimi über Regionalkrimis. Eine schöne Satire auf diese massenhafte Morderei, noch in der hinterletzten Heide.« ("NDR Fernsehen, Kulturjournal")
»Das ist ziemlich verrückt und ein großer Spaß.« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Eine außerordentlich gelungene Persiflage auf Regionalkrimis.« ("NDR Kultur "Klassik á la carte"")
»›Soko Heidefieber‹ ist über weite Strecken ziemlich komisch, es entlarvt eine penetrante Form der Unterhaltungsliteratur.« ("Hamburger Abendblatt")
»Am Ende kracht's so schön wie selten.« ("Musikexpress")
»Es wimmelt in dieser Regionalkrimisatire nur so von fleißigen Arbeitern im Weinberg des Nonsens. Und Nonsens heißt ja nichts anderes als "Unsinn". Und hier gilt: je unsinniger desto Henschel.« ("NDR")
»Urkomisch!« ("Stern")
»Komisch und genial böse!« ("Hörzu")
»Es ist eine Fingerübung im Schwankerzählen, eine unbösartige Satire auf die Routine des Genres und eine Hommage an Arno Schmidt.« ("Rolling Stone")
»Ein klasse, sehr sehr unterhaltsames Buch.« ("Bremen Zwei")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.05.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Seidengrau / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01063-3

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    24.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Brilliante Satire - unbedingt Lesen!

    Modus Operandi, den er selbst in einem seiner Krimis beschrieben hat. Hauptkommissar Gerold nimmt die Ermittlungen auf. Kurz darauf passiert ein weiterer Mord an einem Autor von Regionalkrimis – und dann noch einer und noch einer. Spuren am Tatort? Fehlanzeige. Der Täter ist clever und führt die Polizei an der Nase herum. Und je mehr Morde deutschlandweit passieren, desto mehr Panik breitet sich in der Zunft der Regionalkrimi-Schreiber aus…. und als ein Mitglied der Autorenzunft auch noch mit der Aussage zitiert wird, das sei „angewandte Literaturkritik“, schäumen die Emotionen Neuerscheinung 2020 bei Hoffmann und Campe über. Die deutschlandweite SoKo Heidefieber steht unter hohem Erfolgsdruck. Vor allem, weil sich hier die Creme de la Creme der geltungssüchtigen Profiler und Bürohengste tummelt, die Gerold das Leben schwer Der Schriftsteller Armin Breddeloh aus Bad Bevensen wird ermordet – und zwar haargenau im machen….aber gut, mit der Kollegin Fischer verbindet ihn bald mehr als nur kollegiale Verbindung, und so lassen sich auch besserwissende Vorgesetzte und klugscheissende Kollegen ertragen. Und bevor ich weiter schreibe: das hier ist kein typischer Thriller. Auf keinen Fall ein typischer Krimi. Obwohl ich einen erwartet hatte. Das hier ist die genialste Persiflage auf Regionalkrimis, die ich je gelesen habe. Habe ich überhaupt schon mal eine gelesen? Glaube nicht. Aber diese hier ist cool. Der Stil tropft vor schwarzem Humor, und der Autor macht sich über alles und jeden lustig, aber auf eine sehr, sehr eloquente und teils subtile, teils überhaupt nicht subtile Weise. Bei Seite 65 waren es schon 6 Morde an Regionalkrimi-Autoren, danach habe ich aufgehört zu zählen, ein paar kamen danach noch, aber es ging hier auch nicht unbedingt um brilliante Ermittlertechniken und ausgefeilte Plots, von daher macht ein Mord mehr oder weniger den Kohl auch nicht mehr fett . Ein zweiter Erzählstrang führt mehr oder weniger paralell durch den Roman und berichtet die komplett irrwitzige Jagd auf den Schriftsteller Frank Schulz. Der dachte, er entkommt dem Mörder im Urlaub, verwickelt sich aber in eine Streiterei mit dem Schwiegersohn eines griechischen Syndikatbosses und ist für den Rest des Buches dabei, sein Leben vor wilden Bären, durchgeknallten Drogenkartellen und anderen Kleingangstern zu retten, die ihm an den Kragen wollen. Völlig abgespaced, und ich hab echt laut gelacht beim Lesen. Also: das ist Satire vom Feinsten. Bestimmt nicht jedermanns Sache, aber ich hab mich bestens amüsiert. 5 von 5 Sternen. Gerne mehr davon!!!

  • Bewertung

    aus Issum

    5/5

    29.06.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein Hochgenuss

    Buchmeinung zu Gerhard Henschel – SoKo Heidefieber „SoKo Heidefieber“ ist ein Kriminalroman von Gerhard Henschel, der 2020 bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Zum Autor: Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, die mit dem Kindheitsroman 2004 ihren Anfang nahmen. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet. Klappentext: Kurz nach einer Lesung aus seinem neuen Kriminalroman Heidefieber wird der Schriftsteller Armin Breddeloh in einem Teich bei Bad Bevensen gefunden. Tot und mit zwei Glasaugen – genau wie ein Opfer in seinem Roman! Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus Uelzen nehmen die Ermittlungen auf und haben einen ersten Verdacht: Missgönnte ein anderer Krimiautor dem Kollegen den Erfolg? Schon wenig später trifft es die Verfasser der Romane Spiel mir das Lied vom Westerwald und Showdown auf Juist, und auch am Tegernsee, im Fläming und in der Steiermark gibt es bald Opfer. Die SoKo Heidefieber tappt jedoch im Dunkeln und der vom Verband deutschsprachiger Krimiautoren engagierte Privatdetektiv erweist sich als Niete. Erst als der Täter ein Bekennerschreiben hinterlässt, kommt plötzlich Bewegung in die Sache ... Meine Meinung: Es hat ein wenig gebraucht bis ich die Satire, denn um eine solche handelt es sich, erkannt habe. Dann jedoch kannte mein Lesevergnügen kaum noch Grenzen. Schon das Attribut „Überregional-Krimi“ bringt es auf den Punkt, über Regionalkrimis wird erzählt. Typische Merkmale der Regionalkrimis wie Abschnitte in Dialekt, ausgefallenste Todesarten und Einsichten in das Privatleben der Ermittler werden wunderbar auf die Schippe genommen. Die fiktiven Auszüge aus mehreren Regionalkrimis, meist in gerade noch verständlichen Dialekt geschrieben, sind kleine Meisterstücke und dabei keinesfalls bösartig. Natürlich fliest auch das ein oder andere Klischee in das Buch ein. Und dann ist da noch die unglaubliche Geschichte um den Schriftsteller Frank Schulz, der einen Leidensweg sondergleichen absolviert. Der Autor lässt seiner Phantasie freien Raum und ganz im Sinne von „Schlimmer geht immer“ treffen ungeahnte Strapazen auf den leidensfähigen Autor. Ganz im Stile eines klassischen Kriminalromans gibt es einen Showdown, der in diesen Roman passt. Es ist ein unglaubliches Vergnügen, dieses Werk zu lesen und zu genießen. Fazit: Eine wunderbare Satire über Regionalkrimis, die mich begeistert hat. Deshalb vergebe ich die Höchstwertung (fünf Sterne, 100 Punkte) und natürlich spreche ich eine Leseempfehlung aus, denn sonst entgeht ein Hochgenuss.

  • annlu

    5/5

    14.06.2020

    eBook (ePUB 3)

    kein Krimi - dafür eine skurril - ironische Satire, die ich herrlich witzig fand

    Ein Serienmörder geht um: Er tötet Autoren von Regionalkrimis auf genau die Art, die sie den Opfern in ihren Büchern andichten. Bald schon schlagen die Morde Wellen, die über Deutschland hinausreichen. Die Soko Heidefieber muss ermitteln. Wer sich hier einen Regionalkrimi erwartet, wird enttäuscht. Bewusst nimmt diese Geschichte typische Elemente dieses Genres auf und zieht es durch den Kakao. Als Krimi liest sich die Erzählung nicht – viel zu satirisch tritt sie auf. Obwohl es Ermittler gibt, die dem Mörder – mehr oder weniger - auf der Spur sind, stehen sie nicht im Mittelpunkt. Zu Beginn hatte ich noch mit einem typischen Krimi gerechnet. Es kommt zum Mord an dem ersten Autor und die Kommissare Gerold und Ute Schubert werden vorgestellt. Doch schon der zweite Mord hat mich die Einschätzung der Geschichte wechseln lassen. Die Ironie und das Verschaukeln von Regionalkrimis rückte immer mehr in den Vordergrund. Unter diesem Blickwinkel habe ich mich köstlich amüsiert. Die Handlung wechselt immer wieder. Ein Autor nach dem anderen werden auf die skurrilsten Arten umgebracht. Die Auszüge aus ihren Büchern, die dazu serviert werden, nehmen sich nicht nur sehr realitätsfern heraus, sie sind auch in einem bewusst grottenschlechtem Stil gehalten. Der Mörder scheint alle möglichen besonderen Fähigkeiten zu besitzen, Spuren finden sich nie. Die Ermittler stehen, besonders was ihre Experten anbelangt, als selbstverliebte (Fach-)Idioten da. Bewusst werden immer wieder die verschiedensten Dialekte eingestreut (was mitunter anstrengend war, da ich nicht immer alles verstanden habe). Am witzigsten fand ich aber die Odyssee, der einer der Krimiautoren ausgesetzt wird. Er wird auf Grund einer Aussage vor der Soko von den Medien verfolgt und flieht nach Griechenland, wo er von einem Unglück ins nächste stürzt. Seine Geschichte grenzt ans Absurde. Er bringt nicht nur Naturkatastrophen, Entführungen, Drogendealer, Raubtiere, Schiffbruch und eine gefesselte Flucht mit sich, sondern auch die vorher so an Regionalkrimis als lächerlich kritisierte Verbindung zum internationalen Verbrechen. Am Ende werden die verschiedenen Handlungsstränge in einem Finale zusammengeführt, das das Skurrile und Unrealistische an die Spitze treibt. Fazit: Als Regionalkrimi lässt sich das Buch wirklich nicht lesen – wenn man aber hinter die Fassade schaut findet man eine witzige Satire, die es in sich hat. Einfach herrlich ironisch das Ganze!

  • Nele33

    4/5

    06.06.2020

    eBook (ePUB 3)

    Persiflage

    Gerhard Henschels "Soko Heidefieber" ist eine Persiflage auf das Genre Regionalkrimi. Eine Krimi Lesung und kurz danach wird der Autor ermordet. Ermordet nach dem Vorbild seines eigenen Krimis. Ein Fall für den Kommissar Gerold Gerold (alleine dieser Name) und seine Kollegin Ute Fischer. Nachdem der nächste Autor wieder nach den Szenarien seines Buches umgebracht wird, wird die Soko Heidefieber gegründet. Es reiht sich Leiche an Leiche und die Regional-Krimi Autoren in Deutschland und sogar Österreich leben in Angst und Schrecken. Wer von ihnen wird das nächste Opfer sein. Leser, die einen ernsten Über-Regional Krimi werden enttäuscht sein, nimmt Gerhard Henschel dieses Genre doch dermassen überspitzt aufs Korn, dass man denken könnte, das Satire Magazin Titanic hätte seine Finger im Spiel gehabt. Zeitweise habe ich mich ob der Absurdität des Verlaufs der Geschichte köstlich amüsiert und auch der ein oder andere Lacher sind mir beim Lesen herausgerutscht. Teilweise störten die eingeschobenen Mundart- Sätze den Lesefluss, machten den Krimi aber damit gerade sehr authentisch. Die Sprache ist einfach gehalten und stellt keine großen Ansprüche an den Leser. Ich lasse es mal dahingestellt, wie die Regionalkirmi - Autoren mit diesem Buch umgehen, ob der Humor ausreicht, wenn das eigene Schreiben dermassen durch den Kakao gezogen wird. MIr persönlich hat dieser doch ganz andere Regional Krimi gut gefallen, ein nettes Buch für zwischendurch auf dem Balkon.

  • misspider

    4/5

    27.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Von wegen beschaulich

    Wer glaubt, mit "SoKo Heidefieber" einen beschaulichen Regionalkrimi vor sich zu haben, wird eine gewaltige Überraschung erleben! Voller Sarkasmus wird hier das beliebte Krimigenre auf die Schippe genommen - und gleich in doppelte Manier! Erstens: inhaltlich geht es nämlich um einen Serienmörder, der ausgerechnet Autoren von Regionalkrimis abserviert - und zwar auf eine Weise, wie sie das Opfer zuvor in einem seiner Werke beschrieben hat. Das nimmt durchaus skurrile Züge an, als beispielsweise ein Kopf in einer Glasflasche auftaucht (leider wird die interessante Frage nach dem Wie hierbei nicht vollständig aufgelöst, aber die Vermutung mit dem Glasbläser ist naheliegend). Zweitens: auch das Format des Buches ist - wie könnte es anders sein - ein Regionalkrimi, auch wenn man es aufgrund der Wanderlust des Mörders und somit der Ermittler geografisch nicht so genau nehmen darf. Da geht es nämlich quer durch Deutschland udn sogar bis nach Österreich. Aber keine Sorge: jede Region bekommt auf ihre Weise ihr Fett weg (bzw. eine/n Autor/in). Dabei werden sowohl sprachliche als auch kulinarische Genüsse (oder sollte man besser sagen Ergüsse?) vom Feinsten geboten. Und dann gibt es da noch die irrwitzige Parallelgeschichte, in der ein Mann durch eine Verkettung unglücklicher Umstände aus Griechenland fliehen muß und dabei von einer Katastrophe in die nächste gerät, um am Ende halbtot wieder ausgespuckt zu werden. Klingt alles irgendwie irrsinnig, irgendwie planlos und gar nicht beschaulich? Ist es auch - für manche sicherlich enttäuschend, für andere eine Bereicherung. Ich darf mich glücklicherweise zur letzteren Gruppe zählen, denn dieses Buch hat mir einige mehr als vergnügliche Lesestunden voll ungebremster Unterhaltung bereitet.

Kundinnen und Kunden meinen

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