519 Tage war John Bolton oberster Berater Donald Trumps in Sicherheitsfragen. Sein Bericht über diese Zeit zeichnet ein erschreckendes Bild aus dem Innersten des Weißen Hauses: Bolton traf auf einen Präsidenten, der über die Aufmerksamkeitsspanne eines Säuglings verfügt, der den Feinden der USA die Hand reicht und seine Amtsgeschäfte auf die chaotischste Weise führt. Das Verdikt des Top-Beraters lautet: Trump ist nur an Selbstinszenierung und Machterhalt gelegen – und dabei schreckt er vor nichts zurück. Die pikanten Details, die Bolton über die Ukraine-Affäre und Trumps Machtmissbrauch zu berichten weiß, belegen dies eindrücklich.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
24.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr spannend und informativ!
Natürlich möchte jeder wissen, wie es wirklich bei Trump hinter den Kulissen zugeht. Und auch wenn die Bücher über Trump gerade aus dem Boden zu sprießen scheinen, finde ich, dass dieses Buch etwas Besonderes ist. Ich war wirklich sehr beeindruckt von den nahezu minutiösen Schilderungen der Ereignisse. John Bolton scheint entweder sehr organisiert zu sein oder von Beginn an geplant zu haben, dieses Buch zu schreiben. Ich bin wirklich sprachlos und gleichzeitig absolut begeistert! Sehr interessant und überaus spannend!
Bewertung
aus Forchheim
5/5
24.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Da bleibt einem die Spucke weg
... bei so viel Inkompetenz und Narzissmus! Es lohnt sich wirklich, dieses Buch bis zum Ende zu lesen. John Bolton mag nicht jedem sympathisch sein, aber als Quelle zu Donald Trump ist er unschätzbar wertvoll. Er war nun mal einer seiner engsten Berater und hat genau hingesehen und vor allem -gehört. Sein Fazit und auch meines: Dieser Mann dürfte nicht Präsident sein! Unbedingte Leseempfehlung, gerade jetzt vor den Wahlen in den USA!
Bewertung
aus Berlin
5/5
22.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannende Einblicke
Trumps ehemaliger Sicherheitsberater, John Bolton, hat sich genau gemerkt, was er mit Trump besprochen hat und was Trumps Haltung in wichtigen Fragen war. Er hat auch mitbekommen, wie wenig Trump eigentlich von Politik Ahnung hat und wie er sich willkürlich Themen herauspickt, die ihm wenigstens etwas sagen.
Das Buch gibt interessante Einblicke in den Ablauf und die politischen Prozesse auf höchster Ebene. Man erfährt viel über die Denk- und Arbeitsweise Trumps wie über die der anderen amerikanischen Spitzenpolitiker. Es geht dabei sehr in die Tiefe und man lernt viel über amerikanische Außenpolitik und ihren Blick auf die Welt. Aufregend!
Bewertung
aus Bassersdorf
5/5
20.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesenswert
Das Buch ist sehr informativ wie die Sicherheitspolitik in den USA funktioniert und welche Mittel dazu benutzt werden.
Tina Bauer
aus Essingen
5/5
24.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Job
John Bolton ist für seine Hartnäckigkeit bei so manchem Politiker bekannt. Aber bei Donald Trump musste er gehen. Stets darauf bedacht, nicht auf irgendeinem Randposten zu verharren, gelingt es ihm durch gute Kontakte und Insiderwissen, seinen finalen Posten als Nationaler Sicherheitsberater unter Trump zu ergattern.
Endlich ernannt und was jetzt? Syrienkriese, Atomproblem Iran und ja, die abertausenden Grabenkriege im eigenen kleinen Weißen Haus.
Selbst für einen alten Haudegen wie Bolton ist es schwierig, die aktuelle Lage im Oval Office anfangs zu durchblicken. Die Jahre Obamas haben seiner Meinung nach die Verwaltung mit unfähigem Personal aufgeblasen, was man nun nur schwer wieder entlassen kann.
Doch Bolton ist gewieft. Er kennt seine internationalen Gegenüber, sei es Putin, Merkel oder gar den kleinen Franzosen Macron. Jahrelang im politischen Haifischbecken erprobt, kommt er gut mit seiner ganz eigenen Strategie voran. Wäre da nicht sein Chef.
POTUS, und das muss auch Bolton schneller feststellen, als ihm lieb ist, ist unberechenbar. Sein Twitteraccount dient diesem als Waffe und Allheilmittel. Egal ob es nationale oder internationale Probleme gibt, souverän werden diese mit Twitter gelöst.
Intern im Oval Office brodelt es gewaltig. Hier treffen Machtmenschen aufeinander. Mitten drin steht Trumps Familie, die natürlich beratend zur Verfügung steht.
Bolton plaudert direkt aus dem Nähkästchen. Illustre Figuren wie Bannon, Kushner, Pompeo und Pence zeigen ihre wahre Macht. Eigenwillige Vorstellungen, wie ein solches Land regiert werden sollte, verfolgen den Leser. Kopfschütteln vorprogrammiert.
Fazit:
Wer gute Politikersprüche sucht, wird hier fündig. John Bolten liebt es, Kissinger und Konsorten zu zitieren. Ihm gelingt es mit Leichtigkeit, an den richtigen Fäden zu ziehen. Beeindruckend schildert er seinen ganz privaten Kampf gegen die Unfähigkeit eines Regierungsapparates und muss dennoch feststellen, dass er in Donald Trump einen würdigen Gegner gefunden hat.
Aber auch hier gilt: Nach der Wahl ist vor der Wahl….
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