Produktbild: Kauf mich!

Kauf mich! Auf der Suche nach dem guten Konsum

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22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,3/14,1/2,5 cm

Gewicht

456 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01222-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,3/14,1/2,5 cm

Gewicht

456 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01222-5

Herstelleradresse

Kremayr und Scheriau
Rotenturmstraße 27/5
1010 Wien
AT

Email: office@kremayr-scheriau.at

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  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kallers Konsumkritik ist so unterhaltsam wie schlüssig

    Kaller stellt die zentrale Frage nach dem „guten Konsum“. Und wie oben beschrieben gibt es mehrere Sichtweisen, was denn nun Guter Konsum sei. Aus meiner Sicht, aus der Sicht der anderen, der Gesellschaft. Ist guter Konsum der Kauf von zehn Stück vorgebackenen, tiefgefrorenen und aufgebähten Brötchen im Plastiksack zu € 0,99 eines Discounters oder einen ein kg Bio Brot-Laib einer Brotmanufaktur aus Bio Roggenvollkornsauerteig und Bio Weizenvollkornmehl um € 8,60? Ich fragte mich bei manchen Textilien- und Schuhkäufen, wo denn bei einer Neuanschaffung der MEHRWERT liege, jetzt nicht mehr, mein Schrank ist voll, wie das Schuhregal. Die Antwort könnte der Minimalismus sein, aber das Jäger- und Sammlersyndrom liegt in den Genen des Menschen. Und was ist mit meinem Bücherregal. Ich will sie besitzen und wenn ein Regal voll ist baue ich mir ein neues. Konsumiert jemand Urlaub nur, um anderen danach davon zu erzählen und um sich seinen sozialen Status zu sichern? Ist Urlaub nur gut konsumiert, wenn ich nicht fliege und ein undemokratisches Land mit Autokraten meide? Nicht kaufen politisch motiviert. Im günstigsten Fall sollte der gute Konsum ökologisch, fair und nachhaltig sein. Wenn Kaufkraft und die intellektuelle Auseinandersetzung, ‚was denn guter Konsum sei‘ fehlt und die reine Rationalität zählt, erübrigt sich die Diskussion. Konsum im Allgemeinen, im Besonderen der tägliche Einkauf sollte auf jeden Fall Spaß machen und nicht zu einer lästigen Pflicht werden.

  • geheimerEichkater

    aus Essen

    5/5

    09.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    über Eigen- und Konzernverantwortung, gut recherchiert und kritisch betrachtet

    Nunu Kaller, den meisten wohl bekannt durch ihr Buch „Ich kauf nix!“, in dem sie ihr Jahr Kaufverzicht bezüglich Kleidung thematisierte. In ihrem neuen Buch „Kauf mich!“ liegt der Schwerpunkt auf der Suche nach dem guten Konsum. Eingangs durchleuchtet sie, warum wir kaufen, was uns dabei glücklich macht, beschreibt unter anderem Marketing und den biologisch begründeten Wunsch nach Ressourcenansammlung sowie die problematische Fast Fashion, die wöchentlich ausgetauscht, von Bloggerinnen angepriesen und häufig direkt für die Tonne gekauft wird. Man merkt diesen Beschreibungen und vielen weiteren in diesem Buch an, dass Nunu Kaller unter anderem mehrere Jahre als Konsumentinnensprecherinnen bei Greenpeace tätig war. Es folgen Beschreibungen von unfairer Bezahlung in Bangladesch, Vietnam und anderen Niedrigstlohnländern, von Öko-und-fair-Werbeaktionen, die reine Augenwischerei sind , Greenwashern und den unendlichen Möglichkeiten der großen Konzerne unter einem fadenscheinigen Mäntelchen und unter Ausnutzung der Verbraucherforderungen nach fairen und verantwortungsvollen Produkten und Wertschöpfungsketten ihre Gewinnmaximierung voranzutreiben ohne etwas zu verändern. Besonders spannend fand ich die Beispiele, dass Birkenstock beim Kauf von Schuhen zum Weltfrauentag ein paar Schnürsenkel gratis dazulegt, damit wir Frauen diesen Tag auch schätzen und feiern können oder das Geschäftsmodell von Mari Kondo, die wohl Millionen mit ihren Ausmistbüchern verdient haben soll und nun völlig überteuerten Nippes auf ihrer Internetseite verkauft. Auch die Ausführungen zu den beliebten Zeitschriften „Flow“ und „Land“-allesMögliche haben mir absolut aus dem Herzen gesprochen! Tja, es gibt eigentlich nichts, was sich nicht super vermarkten läßt. Beeindruckt hat mich auch, wie humorvoll und zuweilen bissig Frau Kaller ihre Auseinandersetzungen beschrieben und vielfältige Quellen und Zitate dazu angeführt hat. Einige der angegebenen Bücher habe ich auch schon gelesen (z.B. „Aus kontrolliertem Raubbau“), einige andere stehen nun auf meiner Wunschliste. In den Grundzüge, so hoffe ich zumindest, sollte vieles des hier Aufgeführten bekannt sein – und doch machen die Zusammenstellung und viele Beispiele, die für mich neu waren, dieses Buch zu einem ganz Besonderen. Nunu Kaller stellt sachlich Vergleiche an, wieviel veganes Essen, Tausch, Ausleihen, Qualität statt Quantität kaufen und dann auch nutzen und gegebenenfalls reparieren nur einen kleinen Teil ausmachen und, dass wir Verbraucher durch unser Kaufverhalten nur bedingt Einfluß nehmen. Die Forderungen, dass die Konsumenten nicht alleine in der Verantwortung stehen, sondern die Konzerne wirkliche Wahlmöglichkeiten und tatsächlich faire, nachhaltige Produkte zur Wahl stellen sowie weitere Aspekte, auch zur gegenseitigen Anerkennung und Toleranz unter den Konsumenten, die jeder an anderen Aspekten „arbeiten“, finde ich sehr durchdacht und ansprechend, empfehle das Buch unbedingt weiter.

  • GeheimerEichkater

    aus Essen

    5/5

    18.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    über Eigen- und Konzernverantw…

    über Eigen- und Konzernverantwortung, gut recherchiert und kritisch betrachtet Nunu Kaller, den meisten wohl bekannt durch ihr Buch „Ich kauf nix!“, in dem sie ihr Jahr Kaufverzicht bezüglich Kleidung thematisierte. In ihrem neuen Buch „Kauf mich!“ liegt der Schwerpunkt auf der Suche nach dem guten Konsum. Eingangs durchleuchtet sie, warum wir kaufen, was uns dabei glücklich macht, beschreibt unter anderem Marketing und den biologisch begründeten Wunsch nach Ressourcenansammlung sowie die problematische Fast Fashion, die wöchentlich ausgetauscht, von Bloggerinnen angepriesen und häufig direkt für die Tonne gekauft wird. Man merkt diesen Beschreibungen und vielen weiteren in diesem Buch an, dass Nunu Kaller unter anderem mehrere Jahre als Konsumentinnensprecherinnen bei Greenpeace tätig war. Es folgen Beschreibungen von unfairer Bezahlung in Bangladesch, Vietnam und anderen Niedrigstlohnländern, von Öko-und-fair-Werbeaktionen, die reine Augenwischerei sind , Greenwashern und den unendlichen Möglichkeiten der großen Konzerne unter einem fadenscheinigen Mäntelchen und unter Ausnutzung der Verbraucherforderungen nach fairen und verantwortungsvollen Produkten und Wertschöpfungsketten ihre Gewinnmaximierung voranzutreiben ohne etwas zu verändern. Besonders spannend fand ich die Beispiele, dass Birkenstock beim Kauf von Schuhen zum Weltfrauentag ein paar Schnürsenkel gratis dazulegt, damit wir Frauen diesen Tag auch schätzen und feiern können oder das Geschäftsmodell von Mari Kondo, die wohl Millionen mit ihren Ausmistbüchern verdient haben soll und nun völlig überteuerten Nippes auf ihrer Internetseite verkauft. Auch die Ausführungen zu den beliebten Zeitschriften „Flow“ und „Land“-allesMögliche haben mir absolut aus dem Herzen gesprochen! Tja, es gibt eigentlich nichts, was sich nicht super vermarkten läßt. Beeindruckt hat mich auch, wie humorvoll und zuweilen bissig Frau Kaller ihre Auseinandersetzungen beschrieben und vielfältige Quellen und Zitate dazu angeführt hat. Einige der angegebenen Bücher habe ich auch schon gelesen (z.B. „Aus kontrolliertem Raubbau“), einige andere stehen nun auf meiner Wunschliste. In den Grundzüge, so hoffe ich zumindest, sollte vieles des hier Aufgeführten bekannt sein – und doch machen die Zusammenstellung und viele Beispiele, die für mich neu waren, dieses Buch zu einem ganz Besonderen. Nunu Kaller stellt sachlich Vergleiche an, wieviel veganes Essen, Tausch, Ausleihen, Qualität statt Quantität kaufen und dann auch nutzen und gegebenenfalls reparieren nur einen kleinen Teil ausmachen und, dass wir Verbraucher durch unser Kaufverhalten nur bedingt Einfluß nehmen. Die Forderungen, dass die Konsumenten nicht alleine in der Verantwortung stehen, sondern die Konzerne wirkliche Wahlmöglichkeiten und tatsächlich faire, nachhaltige Produkte zur Wahl stellen sowie weitere Aspekte, auch zur gegenseitigen Anerkennung und Toleranz unter den Konsumenten, die jeder an anderen Aspekten „arbeiten“, finde ich sehr durchdacht und ansprechend, empfehle das Buch unbedingt weiter.

  • Bewertung

    4/5

    23.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    bewusster Konsum

    Ein Buch über Konsum. Ideal für Leute, die in diesen Zeiten der Vielzahl der verfügbaren und oftmals unnötigen Dinge überdrüssig sind. Die Autorin geht erstmal den Ursachen auf den Grund. Warum kaufen wir, was macht das mit uns? Ein kurzer Kick Serotonin und dann? Was ist eigentlich schlechter oder guter Konsum? Der Schreibstil ist kurzweilig und humorvoll. Es liest sich einfach und gut. Wobei mir persönlich viele Dinge bereits bewusst sind, habe ich doch noch das eine oder andere mitgenommen. Das Thema Fast Fashion wird ausgiebig beleuchtet. Die negativen Konsequenzen von Polyester waren mir so nicht ganz bewusst. Ein weiterer Grund zukünftig hier auch ganz genau auf das Etikett zu schauen. Ganz abgesehen von den armen Menschen, die in der Produktion unter lebensunwürdigen Bedingungen Kleidung produzieren müssen, die bei uns nach wenigen Malen einfach in der Tonne landet. Aber mein Motto ist sowieso: weniger ist mehr. Lieber hochwertig und bewusst. Außerdem wird Palmöl und Co. angesprochen und welchen Einfluss die Industrie aufs Regal hat. Auch hier bestens als Basisaufklärung geeignet. Vermisst habe ich weitere praktische Ideen, die Jeder und Jede im Alltag umsetzen kann, um unnötigen und umweltschädlichen Konsum zu vermeiden. Toll ist die Idee mit einem Leihhaus für Dinge, die man nicht oft benötigt, ähnlich einer Bücherei in jeder Stadt.

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Bewertungen (4)

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