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Thérèse und Isabelle Roman

10

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

169

Maße (L/B/H)

19,5/17,2/2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Tabak / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Thérèse et Isabelle

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03865-6

Beschreibung

Rezension

»›Thérèse und Isabelle‹ sollte in keinem Kanon feministischer Literatur fehlen. Man nimmt Teil an der Annäherung zweier Mädchen und Körper, der Entdeckung der Lust.« ("RBB Kulturradio")
»Leduc gelingt es, Worte für Empfindungen und Wahrnehmungen zu finden, die sich nicht anders als poetisch ausdrücken lassen.« ("queer.de")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

169

Maße (L/B/H)

19,5/17,2/2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Tabak / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Thérèse et Isabelle

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03865-6

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Lena Bachl

    5/5

    19.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lesbischer Erotik-Klassiker aus Frankreich!

    Sehr gefühlvoll und unglaublich poetisch erzählt Violette Leduc die Liebe zweier Internatsschülerinnen in den 60er Jahren. Der in Frankreich jahrzehntelang zensierte erste Teil ihres ersten richtigen Romans Ravages wurde später eigenständig und nun erstmals unzensiert veröffentlicht. Die Geschichte um Thérèse und Isabelle hat mich unglaublich berührt.

  • Betty

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    13.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thérèse und Isabelle ist ein Roman...

    Thérèse und Isabelle ist ein Roman über eine intensive Begegnung zweier Internatsschülerinnen. Sprachgewaltig und poetisch erzählt Leduc (bereits in den 1960er Jahren!!!) über die emotionalen und körperlichen Aspekte einer leidenschaftlichen Liebe.

  • Bewertung

    4/5

    12.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der wahnsinnige Rausch

    Triggerwarnung: Wenn man mit hocherotischen und lesbischen Gedankengängen nicht umgehen kann, sollte man dieses Buch nicht lesen!! Die Zensur ist aufgehoben! Selbst Simone de Beauvoir sagte, dass dieses Buch zu gewagt sei: Erotik mit Poesie wurde zu ihrer Zeit nur zenziert herausgegeben. Sehr Wortgewaltig und vollgepackt mit Metaphern. Therese und Isabelle haben teilweise meta-metaphorische Gespräche und entdecken die körperliche Liebe ineinander in einer Zeit und an einem Ort, in der es zum gefährlichen Unterfangen wurde. "Wir waren an jenen Abend zehn Einrückende, blass in diesem Wartezimmerlicht, zehn Einrückende, die nicht miteinander sprachen, zehn Schmollende, die sich ähnelten, sich aus dem Weg gingen." Ein kurzes, gewagtes und gefühlvolles Buch.

  • Miss.mesmerized

    4/5

    07.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Violette Leduc - Thérèse und Isabelle

    Anfang der 1950er Jahre in einem katholischen Mädcheninternat in Frankreich. Isabelle ist die beste Schülerin, die alle bewundern, die neue Schülerin Thérèse ist die Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die zum Zielobjekt ihres Hasses wird. Doch die anfängliche Abneigung der beiden gegeneinander wandelt sich und wird zu einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung. Nachts im Schlafsaal, wenn alle anderen in ihre Träume versunken sind, geben sie sich ihren Gefühlen hin und entdecken die Liebe, die nicht sein darf. Nicht bei Minderjährigen, nicht bei zwei jungen Frauen und gleich dreimal nicht im Internat. Immerzu drohen sie aufzufliegen und Thérèses intensive Abhängigkeit macht es bald unmöglich für sie, einen Schultag zu durchzustehen. Auch wenn Violette Leducs Schilderung der unerlaubten Liebe voller versierter Sprachbilder ist und die Emotionen der Mädchen, das überwältigende Gefühl der ersten echten Liebe, die erwidert wird, minutiös einfängt, sind es doch mehr noch die Umstände der Entstehung und die Geschichte der Novelle, die daran faszinieren. Die Autorin verfasste „Thérèse und Isabelle“ als ersten von drei Teilen ihres Romans „Ravages“, der drei autobiografisch geprägte Liebesepisoden schildert. Von Simone de Beauvoir unterstützt, die das Potenzial der Geschichte und Leducs erkannte, wurde er verschiedenen Verlegern vorgelegt, die jedoch 1954 alle Angst vor der Zensur hatten und wussten, dass die Zeit für eine so offene Schilderung gleichgeschlechtlicher Liebe noch nicht gekommen war. Es erschienen erst viel später redigierte Fassungen, bis 2000 Gallimard erstmals die ursprüngliche Version als Einzelband herausgab. Violette Leduc wollte keinen Skandal provozieren, sie schildert einfach nur das Erleben großer Leidenschaft in völlig unschuldiger Form. Es ist für Leser von heute kaum mehr nachvollziehbar, was an dem Text anstößig sein soll, ja, er ist explizit, aber in einer poetischen Weise und nicht plump wie das, was einem tagtäglich online entgegenspringt. Auch das die Protagonistinnen zwei junge Frauen sind, die ihre Zuneigung ausleben, sollte hoffentlich niemanden mehr schockieren. Der Roman ist nicht pornografisch oder voyeuristisch, sondern wirkt geradezu naiv in Thérèses Faszination von Isabelle. Es ist schlicht das Zeugnis einer verbotenen Liebe, die sich dennoch ihren Weg bahnt.

  • Bewertung

    aus Mainz

    4/5

    06.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anfang der 1950er Jahre in…

    Anfang der 1950er Jahre in einem katholischen Mädcheninternat in Frankreich. Isabelle ist die beste Schülerin, die alle bewundern, die neue Schülerin Thérèse ist die Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die zum Zielobjekt ihres Hasses wird. Doch die anfängliche Abneigung der beiden gegeneinander wandelt sich und wird zu einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung. Nachts im Schlafsaal, wenn alle anderen in ihre Träume versunken sind, geben sie sich ihren Gefühlen hin und entdecken die Liebe, die nicht sein darf. Nicht bei Minderjährigen, nicht bei zwei jungen Frauen und gleich dreimal nicht im Internat. Immerzu drohen sie aufzufliegen und Thérèses intensive Abhängigkeit macht es bald unmöglich für sie, einen Schultag zu durchzustehen. Auch wenn Violette Leducs Schilderung der unerlaubten Liebe voller versierter Sprachbilder ist und die Emotionen der Mädchen, das überwältigende Gefühl der ersten echten Liebe, die erwidert wird, minutiös einfängt, sind es doch mehr noch die Umstände der Entstehung und die Geschichte der Novelle, die daran faszinieren. Die Autorin verfasste „Thérèse und Isabelle“ als ersten von drei Teilen ihres Romans „Ravages“, der drei autobiografisch geprägte Liebesepisoden schildert. Von Simone de Beauvoir unterstützt, die das Potenzial der Geschichte und Leducs erkannte, wurde er verschiedenen Verlegern vorgelegt, die jedoch 1954 alle Angst vor der Zensur hatten und wussten, dass die Zeit für eine so offene Schilderung gleichgeschlechtlicher Liebe noch nicht gekommen war. Es erschienen erst viel später redigierte Fassungen, bis 2000 Gallimard erstmals die ursprüngliche Version als Einzelband herausgab. Violette Leduc wollte keinen Skandal provozieren, sie schildert einfach nur das Erleben großer Leidenschaft in völlig unschuldiger Form. Es ist für Leser von heute kaum mehr nachvollziehbar, was an dem Text anstößig sein soll, ja, er ist explizit, aber in einer poetischen Weise und nicht plump wie das, was einem tagtäglich online entgegenspringt. Auch das die Protagonistinnen zwei junge Frauen sind, die ihre Zuneigung ausleben, sollte hoffentlich niemanden mehr schockieren. Der Roman ist nicht pornografisch oder voyeuristisch, sondern wirkt geradezu naiv in Thérèses Faszination von Isabelle. Es ist schlicht das Zeugnis einer verbotenen Liebe, die sich dennoch ihren Weg bahnt.

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