Produktbild: Guten Morgen, Mitternacht

Guten Morgen, Mitternacht

Aus der Reihe Gatsby
1

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

586 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Grete Felten

Sprache

Deutsch

EAN

9783311702450

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

586 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Grete Felten

Sprache

Deutsch

EAN

9783311702450

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Wenn die Gedanken die Gefühle beherrschen …

Herbstrose (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 18.01.2026

Bewertungsnummer: 2984596

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Daheim in London hätte sich Sasha beinahe zu Tode getrunken, deshalb hat ihr eine Freundin Geld geliehen, dass sie nach Paris fahren kann, um auf andere Gedanken zu kommen. Dort, wo sie sich einst wohlfühlte und glücklich war, soll sie das Leben wieder genießen. Doch auch in Paris wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt und kann ihren Gefühlen nicht entfliehen. Sie wandert durch die Stadt, trinkt weiterhin zu viel und geht in Bars, wo sie sich mit Männern trifft. Ihre Erinnerungen gehen zurück in die Zeit, damals, als sie ihre große Liebe Enno heiratete, ein Kind bekam – und beide auf tragische Weise wieder verlor. Sie versucht verzweifelt, ihre innere Leere mit Alkohol und Männerbekanntschaften zu bekämpfen … Jean Rhys, geb. 1890 auf der Karibikinsel Dominica, gest. 1979 in Exeter/England, war die Tochter eines walisischen Vaters und einer kreolischen Mutter. Sie kam 1907 nach England, wo sie bald in Armut lebte, als Aktmodell arbeitete und vom Geld verschiedener Männer lebte. Während der 1920er Jahre zog sie nach Paris, hatte aber stets Heimweh nach der Karibik. In diese Zeit fiel auch der Beginn ihrer Alkoholkrankheit. 1923 fing Rhys an zu schreiben – bis 1939 wurde vier Romane von ihr veröffentlicht, die meist autobiografische Züge tragen. Dann geriet sie für beinahe drei Jahrzehnte in Vergessenheit, bis sie sich 1966 mit einem neuen Roman wieder meldete. Die Autorin war insgesamt dreimal verheiratet und hatte zwei Kinder, von denen eines frühzeitig verstarb. In ihrem Todesjahr 1979 wurde sie als Ehrenmitglied in die American Academy of Arts and Letters gewählt. Auch der Roman „Guten Morgen, Mitternacht“ aus dem Jahr 1939 trägt offensichtlich autobiografische Züge. Er spielt in Paris in den 1930er Jahren und in den Erinnerungen der Protagonistin in den 1920ern und ist aus der Sicht von Sasha geschrieben. Es ist wie ein innerer Monolog, eine traurige, depressiv-melancholische Geschichte, nicht einfach zu lesen und zu verarbeiten. Dennoch schafft es die Autorin, den Leser/die Leserin zu fesseln und mitten hinein zu ziehen in das Chaos der Gedanken, Gefühle und inneren Zustände der Protagonistin. Diese ist zwar nicht gerade sympathisch, trotzdem ist man förmlich eins mit ihr. Man nimmt das Buch zur Hand, man versinkt darin und kann es nicht mehr weglegen, bis man es beendet hat. Fazit: Ein Buch das schnell gelesen ist, aber noch lange nachhallt. Meine uneingeschränkte Empfehlung!

Wenn die Gedanken die Gefühle beherrschen …

Herbstrose (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 18.01.2026
Bewertungsnummer: 2984596
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Daheim in London hätte sich Sasha beinahe zu Tode getrunken, deshalb hat ihr eine Freundin Geld geliehen, dass sie nach Paris fahren kann, um auf andere Gedanken zu kommen. Dort, wo sie sich einst wohlfühlte und glücklich war, soll sie das Leben wieder genießen. Doch auch in Paris wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt und kann ihren Gefühlen nicht entfliehen. Sie wandert durch die Stadt, trinkt weiterhin zu viel und geht in Bars, wo sie sich mit Männern trifft. Ihre Erinnerungen gehen zurück in die Zeit, damals, als sie ihre große Liebe Enno heiratete, ein Kind bekam – und beide auf tragische Weise wieder verlor. Sie versucht verzweifelt, ihre innere Leere mit Alkohol und Männerbekanntschaften zu bekämpfen … Jean Rhys, geb. 1890 auf der Karibikinsel Dominica, gest. 1979 in Exeter/England, war die Tochter eines walisischen Vaters und einer kreolischen Mutter. Sie kam 1907 nach England, wo sie bald in Armut lebte, als Aktmodell arbeitete und vom Geld verschiedener Männer lebte. Während der 1920er Jahre zog sie nach Paris, hatte aber stets Heimweh nach der Karibik. In diese Zeit fiel auch der Beginn ihrer Alkoholkrankheit. 1923 fing Rhys an zu schreiben – bis 1939 wurde vier Romane von ihr veröffentlicht, die meist autobiografische Züge tragen. Dann geriet sie für beinahe drei Jahrzehnte in Vergessenheit, bis sie sich 1966 mit einem neuen Roman wieder meldete. Die Autorin war insgesamt dreimal verheiratet und hatte zwei Kinder, von denen eines frühzeitig verstarb. In ihrem Todesjahr 1979 wurde sie als Ehrenmitglied in die American Academy of Arts and Letters gewählt. Auch der Roman „Guten Morgen, Mitternacht“ aus dem Jahr 1939 trägt offensichtlich autobiografische Züge. Er spielt in Paris in den 1930er Jahren und in den Erinnerungen der Protagonistin in den 1920ern und ist aus der Sicht von Sasha geschrieben. Es ist wie ein innerer Monolog, eine traurige, depressiv-melancholische Geschichte, nicht einfach zu lesen und zu verarbeiten. Dennoch schafft es die Autorin, den Leser/die Leserin zu fesseln und mitten hinein zu ziehen in das Chaos der Gedanken, Gefühle und inneren Zustände der Protagonistin. Diese ist zwar nicht gerade sympathisch, trotzdem ist man förmlich eins mit ihr. Man nimmt das Buch zur Hand, man versinkt darin und kann es nicht mehr weglegen, bis man es beendet hat. Fazit: Ein Buch das schnell gelesen ist, aber noch lange nachhallt. Meine uneingeschränkte Empfehlung!

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Guten Morgen, Mitternacht

von Jean Rhys

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