Produktbild: Der Mann, der Inseln liebte

Der Mann, der Inseln liebte

Aus der Reihe Kampa Pocket
2

7,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

492 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Manfred Allié

Sprache

Deutsch

EAN

9783311702252

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

492 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Manfred Allié

Sprache

Deutsch

EAN

9783311702252

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… unendlich - gedankenvertieft …

Lesesaite am 14.11.2023

Bewertungsnummer: 2068468

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Es war einmal ein Mann, der liebte Inseln.“ (Seite 7) … so beginnt diese kurz verweilende und imposante Dreiteiligkeit. Wir begegnen ein Leben eines Mannes nach seinem eigenen Willen ohne den Einfluss anderer Mitmenschen und der Natur. Ein aufregender Weg zur Erfüllung der eigenen Wünsche bis zur unendlichen friedvollen Stille. Er zieht auf eine einsame Insel und bemerkt nach längerer Zeit, dass es ihm dort nicht einsam genug ist und zieht kurzerhand auf eine zweite Insel. Aber auch hier ist es ihm noch nicht einsam genug. Die dritte Insel wird schließlich sein Paradies. „Dass all sein Begehren so still in ihm geworden war, darüber konnte der Inselbewohner nur staunen. Er wünscht sich überhaupt nichts mehr. Seine Seele war endlich zur Ruhe gekommen, sein Geist war wie eine spärlich erleuchtete unterseeische Höhle […]. Alles leise und sanft, kein Geschrei, und doch lebendig, so wie Seetang, wenn er noch verwurzelt ist, lebendig ist.“ (Seite 48-49) „Ist das Glück?“ […] anscheinend verwandle ich mich in einen Traum. Ich spüre nichts, oder ich weiß nicht, was ich spüre. Aber mir scheint, ich bin glücklich.“ (Seite 49) „Die einzige Befriedigung, die er noch kannte, war diejenige allein zu sein, vollkommen allein, den Raum um sich her in seinen Körper aufzunehmen. Die graue See allein, und der Felsengrund seiner seeumspülten Insel.“ (Seite 74) Was bedeutet Einsamkeit für -mich-? Was ist -mein- Paradies? Was erfüllt -mich-? Das Buch ging mir unheimlich nah. Ist es der innerliche Wunsch und Drang, selbst in eine neue -meine neue- Wirklichkeit tiefeinatmend abzutauchen? … unendlich - gedankenvertieft … Geschrieben wurde die Geschichte 1926, vier Jahre vor dem Tod von D. H. Lawrence. Sie scheint seine „philosophischste Erzählung“ zu sein, so David Ellis. Die Übersetzung aus dem Englischen von Manfred Allié war sehr wertvoll. Ein leichtes gleiten über die Schwere seiner Welt.

… unendlich - gedankenvertieft …

Lesesaite am 14.11.2023
Bewertungsnummer: 2068468
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Es war einmal ein Mann, der liebte Inseln.“ (Seite 7) … so beginnt diese kurz verweilende und imposante Dreiteiligkeit. Wir begegnen ein Leben eines Mannes nach seinem eigenen Willen ohne den Einfluss anderer Mitmenschen und der Natur. Ein aufregender Weg zur Erfüllung der eigenen Wünsche bis zur unendlichen friedvollen Stille. Er zieht auf eine einsame Insel und bemerkt nach längerer Zeit, dass es ihm dort nicht einsam genug ist und zieht kurzerhand auf eine zweite Insel. Aber auch hier ist es ihm noch nicht einsam genug. Die dritte Insel wird schließlich sein Paradies. „Dass all sein Begehren so still in ihm geworden war, darüber konnte der Inselbewohner nur staunen. Er wünscht sich überhaupt nichts mehr. Seine Seele war endlich zur Ruhe gekommen, sein Geist war wie eine spärlich erleuchtete unterseeische Höhle […]. Alles leise und sanft, kein Geschrei, und doch lebendig, so wie Seetang, wenn er noch verwurzelt ist, lebendig ist.“ (Seite 48-49) „Ist das Glück?“ […] anscheinend verwandle ich mich in einen Traum. Ich spüre nichts, oder ich weiß nicht, was ich spüre. Aber mir scheint, ich bin glücklich.“ (Seite 49) „Die einzige Befriedigung, die er noch kannte, war diejenige allein zu sein, vollkommen allein, den Raum um sich her in seinen Körper aufzunehmen. Die graue See allein, und der Felsengrund seiner seeumspülten Insel.“ (Seite 74) Was bedeutet Einsamkeit für -mich-? Was ist -mein- Paradies? Was erfüllt -mich-? Das Buch ging mir unheimlich nah. Ist es der innerliche Wunsch und Drang, selbst in eine neue -meine neue- Wirklichkeit tiefeinatmend abzutauchen? … unendlich - gedankenvertieft … Geschrieben wurde die Geschichte 1926, vier Jahre vor dem Tod von D. H. Lawrence. Sie scheint seine „philosophischste Erzählung“ zu sein, so David Ellis. Die Übersetzung aus dem Englischen von Manfred Allié war sehr wertvoll. Ein leichtes gleiten über die Schwere seiner Welt.

auf der Suche nach der Freiheit

Bewertung am 28.04.2025

Bewertungsnummer: 2477408

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

ein Mann, der losgelöst von der Gesellschaft leben möchte ,kauft sich eine Insel. Hier ist er der Herr, Herr über sein Leben und das seiner Leute. Aber er entdeckt doch das er nicht wirklich frei ist, getrieben von dem Anspruch Erfolgt zu haben, damit das Leben aller gesichert ist. Er flieht auf die nächste Insel.kleiner , weniger Menschen, weniger Verantwortung. Aber auch hier fühlt er sich nicht frei, erst Recht nicht als seine Geliebte ein Kind bekommt. Er sucht sich eine neue ganz kleine Insel. hier lebt er alleine nur mit ein paar Schafen und einer Katze . Aber auch die Tiere überfordern Ihn. Letztlich ist er allein mit den Gewalten der Natur. Allein zu sterben. Freiheit ist totale Einsamkeit und Tod.

auf der Suche nach der Freiheit

Bewertung am 28.04.2025
Bewertungsnummer: 2477408
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

ein Mann, der losgelöst von der Gesellschaft leben möchte ,kauft sich eine Insel. Hier ist er der Herr, Herr über sein Leben und das seiner Leute. Aber er entdeckt doch das er nicht wirklich frei ist, getrieben von dem Anspruch Erfolgt zu haben, damit das Leben aller gesichert ist. Er flieht auf die nächste Insel.kleiner , weniger Menschen, weniger Verantwortung. Aber auch hier fühlt er sich nicht frei, erst Recht nicht als seine Geliebte ein Kind bekommt. Er sucht sich eine neue ganz kleine Insel. hier lebt er alleine nur mit ein paar Schafen und einer Katze . Aber auch die Tiere überfordern Ihn. Letztlich ist er allein mit den Gewalten der Natur. Allein zu sterben. Freiheit ist totale Einsamkeit und Tod.

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Der Mann, der Inseln liebte

von D. H. Lawrence

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