Produktbild: Die Schatten im Wind

Die Schatten im Wind

2

9,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.11.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19/12/1,5 cm

Gewicht

223 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7526-7963-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.11.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19/12/1,5 cm

Gewicht

223 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7526-7963-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Ein sehr spannendes Buch mit tiefsinnigem Hintergrund

maraAngel2107 am 16.03.2021

Bewertungsnummer: 1439494

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war vom ersten Moment an gefesselt von den Zeilen der Autorin. Das Buch handelt von Zwangsadoptionen in der damaligen DDR. Sie beschreibt gleich zu Anfang die Trennung zweier Kinder von den Eltern, umgehend, unvorbereitet und ohne wenn und aber, ein kleines Mädchen, Anne, gerade einmal 2 Jahre alt und Robert, 6 Jahre alt, wurden vom Kindergarten und der Schule direkt weg in ein Kinderheim gebracht, in dem sie nicht lange verweilten, sondern direkt zur Adoption an unterschiedliche Elternpaare gegeben wurden, die dachten, das die Eltern der Kinder nicht mehr lebten. Es beginnt für beide Geschwister ein komplett anderes und neues Leben, ohne Antworten darauf was mit ihren leiblichen Eltern geschehen war. Grausam, unverantwortlich und anmaßend. Unfassbar was damals hinter den Mauern geschehen ist, ohne Einverständnis von Eltern, Kindern, nur weil die "Macht" meinte, was sie macht und tut und denkt sei richtig und wer dagegen verstoße, werde schon merken was er davon hat. Die Flucht in den Westen war schier unmöglich, obwohl es doch einigen immer wieder gelungen ist, mit Hilfe natürlich. Doch hierum geht es nicht. Der Roman zeigt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen voneinander getrennt wurden, Kinder ihren Eltern genommen, nur weil diese gegen die Regeln verstoßen haben und nicht dem Willen des Gesetzes gefolgt sind. Das Buch zeigt das Herrschaftssystem auf, welches zu damaliger Zeit von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands regiert wurde. Ein Leben unter Zwang und Unterwerfung, wie man ganz klar aus den Zeilen heraus lesen kann. Natürlich gab es auch gute Lebensverhältnisse, welche allerdings hinter den Türen statt fanden, die der Partei folgten und Angst hatten, um ihr Hab und Gut, sowie die Freiheit, die man bei Verrat verlor. Es ist unfassbar, was sich hier Tür an Tür hinter Mauern, getrennt vom sogenannten anderen Deutschland, abspielte, genaue Informationen erhielt man erst, nachdem sich die Grenzen geöffnet haben. Ein unglaublich gutes Buch, eine spannende Geschichte, die aufgrund der Geschehnisse zur damaligen Zeit hier aufgeschrieben wurde, die dem Leser einmal die Augen öffnen soll, in der Hoffnung auf Frieden und Miteinander. Die Geschwister, die hier getrennt wurden, auch voneinander, jeder ein eigenes Leben in einer Adoptionsfamilie erlebte, behütet auf der einen Seite und beschützt vor dem grausigen Gesetz. In späteren Jahren dürfen sich die beiden wieder begegnen und fühlen eine Vertrautheit miteinander, die beiden sehr unheimlich ist. Keiner ahnt indessen, das es der verlorene Bruder (an den sich das Mädchen nicht wirklich erinnert) und die verlorene Schwester, die schmerzlich vermisst wurde, sein könnte. Beide stellen im Laufe der Jahre Nachforschungen an, was wohl mit den leiblichen Eltern und eventueller Familie geschehen ist und ob vielleicht noch jemand davon lebt. Beide erleben eine Enttäuschung, jedoch letztendlich ist es zumindest eine Familienzusammenfindung der Geschwister in mittleren Jahren, was zu großer Freude und Dankbarkeit führt. Als Leser mag man sich gar nicht vorstellen, was in diesen Menschen vorgegangen sein muss, ob einem etwas fehlte, ganz tief drinnen oder ob man das Leben einfach so leben konnte, vermutlich nicht, jeder möchte doch seine Wurzeln kennen, um zu verstehen. Traurig wie Menschen miteinander umgegangen sind und über andere bestimmt haben, mit welchem Recht? Im Grunde ist es teilweise in der heutigen Zeit nicht anders, auch hier wird über die Menschen bestimmt und das in einer Demokratie, mit welchem Recht? Das Buch ist genau zur Richtigen Zeit geschrieben worden, man darf hier gerne auf sein eigenes Leben blicken und schauen, was kann man selber besser machen, um menschlich zu sein, miteinander zu handeln und füreinander da zu sein? Ich finde die Geschichte passt auch in die heutige Zeit, natürlich, nicht die Zwangs-Adoption, das "stehlen" der Kinder aus Familien, das zerstören dieser gleichen, aber auch heutzutage leben wir, gerade jetzt, in dieser besonderen Zeit, in Freiheit? Oder? Ich lasse das hier einfach mal so stehen. Das Buch in sich inklusive dem Cover, welches ich absolut passend finde zum Roman, festhalten wollen und nicht können, die Suche, im dunkeln tappen und die Weite, die das ganze unfassbar macht, die Farben dezent gewählt und doch sehr passend zum Leben von Robert auf seiner Wahl-Insel. Dort lebt er Freiheit und Leichtigkeit, wie er sie zuvor nie gespürt hatte. Wirklich gut zusammen gefasst und absolut glaubwürdig. Auch der Titel des Buches ist sehr passend ausgesucht, die Schatten, die sich gegenseitig suchen, Menschen, die nicht ankommen dürfen und sicher gibt es hier auch Menschen, die nicht solch ein Glück wie die Geschwister in diesem Roman hatten. Traurig wie lange es überhaupt möglich war, diese Mauer aufrecht zu erhalten, die auch heute sicherlich noch viele Menschen begleitet. So etwas darf niemals wieder entstehen! Das Buch erhält 5 von 5 Sternen von mir, ich werde es sehr gerne weiter empfehlen und gebe es an Interessierte weiter, denn ich bin der Meinung, es sollten so viel wie möglich Menschen, Leser, diese Geschichte kennen lernen, die einen sehr tiefsinnigen Hintergrund aufweist. Sehr empfehlenswert und auch ein tolles Geschenk wie ich finde!!!

Ein sehr spannendes Buch mit tiefsinnigem Hintergrund

maraAngel2107 am 16.03.2021
Bewertungsnummer: 1439494
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war vom ersten Moment an gefesselt von den Zeilen der Autorin. Das Buch handelt von Zwangsadoptionen in der damaligen DDR. Sie beschreibt gleich zu Anfang die Trennung zweier Kinder von den Eltern, umgehend, unvorbereitet und ohne wenn und aber, ein kleines Mädchen, Anne, gerade einmal 2 Jahre alt und Robert, 6 Jahre alt, wurden vom Kindergarten und der Schule direkt weg in ein Kinderheim gebracht, in dem sie nicht lange verweilten, sondern direkt zur Adoption an unterschiedliche Elternpaare gegeben wurden, die dachten, das die Eltern der Kinder nicht mehr lebten. Es beginnt für beide Geschwister ein komplett anderes und neues Leben, ohne Antworten darauf was mit ihren leiblichen Eltern geschehen war. Grausam, unverantwortlich und anmaßend. Unfassbar was damals hinter den Mauern geschehen ist, ohne Einverständnis von Eltern, Kindern, nur weil die "Macht" meinte, was sie macht und tut und denkt sei richtig und wer dagegen verstoße, werde schon merken was er davon hat. Die Flucht in den Westen war schier unmöglich, obwohl es doch einigen immer wieder gelungen ist, mit Hilfe natürlich. Doch hierum geht es nicht. Der Roman zeigt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen voneinander getrennt wurden, Kinder ihren Eltern genommen, nur weil diese gegen die Regeln verstoßen haben und nicht dem Willen des Gesetzes gefolgt sind. Das Buch zeigt das Herrschaftssystem auf, welches zu damaliger Zeit von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands regiert wurde. Ein Leben unter Zwang und Unterwerfung, wie man ganz klar aus den Zeilen heraus lesen kann. Natürlich gab es auch gute Lebensverhältnisse, welche allerdings hinter den Türen statt fanden, die der Partei folgten und Angst hatten, um ihr Hab und Gut, sowie die Freiheit, die man bei Verrat verlor. Es ist unfassbar, was sich hier Tür an Tür hinter Mauern, getrennt vom sogenannten anderen Deutschland, abspielte, genaue Informationen erhielt man erst, nachdem sich die Grenzen geöffnet haben. Ein unglaublich gutes Buch, eine spannende Geschichte, die aufgrund der Geschehnisse zur damaligen Zeit hier aufgeschrieben wurde, die dem Leser einmal die Augen öffnen soll, in der Hoffnung auf Frieden und Miteinander. Die Geschwister, die hier getrennt wurden, auch voneinander, jeder ein eigenes Leben in einer Adoptionsfamilie erlebte, behütet auf der einen Seite und beschützt vor dem grausigen Gesetz. In späteren Jahren dürfen sich die beiden wieder begegnen und fühlen eine Vertrautheit miteinander, die beiden sehr unheimlich ist. Keiner ahnt indessen, das es der verlorene Bruder (an den sich das Mädchen nicht wirklich erinnert) und die verlorene Schwester, die schmerzlich vermisst wurde, sein könnte. Beide stellen im Laufe der Jahre Nachforschungen an, was wohl mit den leiblichen Eltern und eventueller Familie geschehen ist und ob vielleicht noch jemand davon lebt. Beide erleben eine Enttäuschung, jedoch letztendlich ist es zumindest eine Familienzusammenfindung der Geschwister in mittleren Jahren, was zu großer Freude und Dankbarkeit führt. Als Leser mag man sich gar nicht vorstellen, was in diesen Menschen vorgegangen sein muss, ob einem etwas fehlte, ganz tief drinnen oder ob man das Leben einfach so leben konnte, vermutlich nicht, jeder möchte doch seine Wurzeln kennen, um zu verstehen. Traurig wie Menschen miteinander umgegangen sind und über andere bestimmt haben, mit welchem Recht? Im Grunde ist es teilweise in der heutigen Zeit nicht anders, auch hier wird über die Menschen bestimmt und das in einer Demokratie, mit welchem Recht? Das Buch ist genau zur Richtigen Zeit geschrieben worden, man darf hier gerne auf sein eigenes Leben blicken und schauen, was kann man selber besser machen, um menschlich zu sein, miteinander zu handeln und füreinander da zu sein? Ich finde die Geschichte passt auch in die heutige Zeit, natürlich, nicht die Zwangs-Adoption, das "stehlen" der Kinder aus Familien, das zerstören dieser gleichen, aber auch heutzutage leben wir, gerade jetzt, in dieser besonderen Zeit, in Freiheit? Oder? Ich lasse das hier einfach mal so stehen. Das Buch in sich inklusive dem Cover, welches ich absolut passend finde zum Roman, festhalten wollen und nicht können, die Suche, im dunkeln tappen und die Weite, die das ganze unfassbar macht, die Farben dezent gewählt und doch sehr passend zum Leben von Robert auf seiner Wahl-Insel. Dort lebt er Freiheit und Leichtigkeit, wie er sie zuvor nie gespürt hatte. Wirklich gut zusammen gefasst und absolut glaubwürdig. Auch der Titel des Buches ist sehr passend ausgesucht, die Schatten, die sich gegenseitig suchen, Menschen, die nicht ankommen dürfen und sicher gibt es hier auch Menschen, die nicht solch ein Glück wie die Geschwister in diesem Roman hatten. Traurig wie lange es überhaupt möglich war, diese Mauer aufrecht zu erhalten, die auch heute sicherlich noch viele Menschen begleitet. So etwas darf niemals wieder entstehen! Das Buch erhält 5 von 5 Sternen von mir, ich werde es sehr gerne weiter empfehlen und gebe es an Interessierte weiter, denn ich bin der Meinung, es sollten so viel wie möglich Menschen, Leser, diese Geschichte kennen lernen, die einen sehr tiefsinnigen Hintergrund aufweist. Sehr empfehlenswert und auch ein tolles Geschenk wie ich finde!!!

Ich war vom ersten Moment an…

maraAngel2107 am 10.02.2021

Bewertungsnummer: 2738301

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war vom ersten Moment an gefesselt von den Zeilen der Autorin. Sie beschreibt gleich zu Anfang die Trennung zweier Kinder von den Eltern, umgehend, unvorbereitet und ohne wenn und aber, ein kleines Mädchen, Anne, gerade einmal 2 Jahre alt und Robert, 6 Jahre alt, wurden vom Kindergarten und der Schule direkt weg in ein Kinderheim gebracht, in dem sie nicht lange verweilten, sondern direkt zur Adoption an unterschiedliche Elternpaare gegeben wurden, die dachten, das die Eltern der Kinder nicht mehr lebten. Es beginnt für beide Geschwister ein komplett anderes und neues Leben, ohne Antworten darauf was mit ihren leiblichen Eltern geschehen war. Grausam, unverantwortlich und anmaßend. Unfassbar was damals hinter den Mauern geschehen ist, ohne Einverständnis von Eltern, Kindern, nur weil die "Macht" meinte, was sie macht und tut und denkt sei richtig und wer dagegen verstoße, werde schon merken was er davon hat. Die Flucht in den Westen war schier unmöglich, obwohl es doch einigen immer wieder gelungen ist, mit Hilfe natürlich. Der Roman zeigt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen voneinander getrennt wurden, Kinder ihren Eltern genommen, nur weil diese gegen die Regeln verstoßen haben und nicht dem Willen des Gesetzes gefolgt sind. Das Buch zeigt das Herrschaftssystem auf, welches zu damaliger Zeit von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands regiert wurde. Ein Leben unter Zwang und Unterwerfung, wie man ganz klar aus den Zeilen heraus lesen kann. Natürlich gab es auch gute Lebensverhältnisse, welche allerdings hinter den Türen statt fanden, die der Partei folgten und Angst hatten, um ihr Hab und Gut, sowie die Freiheit, die man bei Verrat verlor. Es ist unfassbar, was sich hier Tür an Tür hinter Mauern, getrennt vom sogenannten anderen Deutschland, abspielte, genaue Informationen erhielt man erst, nachdem sich die Grenzen geöffnet haben. Ein unglaublich gutes Buch, eine spannende Geschichte, die aufgrund der Geschehnisse zur damaligen Zeit hier aufgeschrieben wurde, die dem Leser einmal die Augen öffnen soll, in der Hoffnung auf Frieden und Miteinander. Die Geschwister, die hier getrennt wurden, auch voneinander, jeder ein eigenes Leben in einer Adoptionsfamilie erlebte, behütet auf der einen Seite und beschützt vor dem grausigen Gesetz. In späteren Jahren dürfen sich die beiden wieder begegnen und fühlen eine Vertrautheit miteinander, die beiden sehr unheimlich ist. Keiner ahnt indessen, das es der verlorene Bruder (an den sich das Mädchen nicht wirklich erinnert) und die verlorene Schwester, die schmerzlich vermisst wurde, sein könnte. Beide stellen im Laufe der Jahre Nachforschungen an, was wohl mit den leiblichen Eltern und eventueller Familie geschehen ist und ob vielleicht noch jemand davon lebt. Beide erleben eine Enttäuschung, jedoch letztendlich ist es zumindest eine Familienzusammenfindung der Geschwister in mittleren Jahren, was zu großer Freude und Dankbarkeit führt. Das Cover ich absolut passend zum Roman, festhalten wollen und nicht können, die Suche, im dunkeln tappen und die Weite, die das ganze unfassbar macht, die Farben dezent gewählt und doch sehr passend zum Leben von Robert auf seiner Wahl-Insel. Dort lebt er Freiheit und Leichtigkeit, wie er sie zuvor nie gespürt hatte. Wirklich gut zusammen gefasst und absolut glaubwürdig. Auch der Titel des Buches ist sehr passend ausgesucht, die Schatten, die sich gegenseitig suchen, Menschen, die nicht ankommen dürfen und sicher gibt es hier auch Menschen, die nicht solch ein Glück wie die Geschwister in diesem Roman hatten. Traurig wie lange es überhaupt möglich war, diese Mauer aufrecht zu erhalten, die auch heute sicherlich noch viele Menschen begleitet. So etwas darf niemals wieder entstehen! Das Buch erhält 5 von 5 Sternen von mir!

Ich war vom ersten Moment an…

maraAngel2107 am 10.02.2021
Bewertungsnummer: 2738301
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war vom ersten Moment an gefesselt von den Zeilen der Autorin. Sie beschreibt gleich zu Anfang die Trennung zweier Kinder von den Eltern, umgehend, unvorbereitet und ohne wenn und aber, ein kleines Mädchen, Anne, gerade einmal 2 Jahre alt und Robert, 6 Jahre alt, wurden vom Kindergarten und der Schule direkt weg in ein Kinderheim gebracht, in dem sie nicht lange verweilten, sondern direkt zur Adoption an unterschiedliche Elternpaare gegeben wurden, die dachten, das die Eltern der Kinder nicht mehr lebten. Es beginnt für beide Geschwister ein komplett anderes und neues Leben, ohne Antworten darauf was mit ihren leiblichen Eltern geschehen war. Grausam, unverantwortlich und anmaßend. Unfassbar was damals hinter den Mauern geschehen ist, ohne Einverständnis von Eltern, Kindern, nur weil die "Macht" meinte, was sie macht und tut und denkt sei richtig und wer dagegen verstoße, werde schon merken was er davon hat. Die Flucht in den Westen war schier unmöglich, obwohl es doch einigen immer wieder gelungen ist, mit Hilfe natürlich. Der Roman zeigt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen voneinander getrennt wurden, Kinder ihren Eltern genommen, nur weil diese gegen die Regeln verstoßen haben und nicht dem Willen des Gesetzes gefolgt sind. Das Buch zeigt das Herrschaftssystem auf, welches zu damaliger Zeit von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands regiert wurde. Ein Leben unter Zwang und Unterwerfung, wie man ganz klar aus den Zeilen heraus lesen kann. Natürlich gab es auch gute Lebensverhältnisse, welche allerdings hinter den Türen statt fanden, die der Partei folgten und Angst hatten, um ihr Hab und Gut, sowie die Freiheit, die man bei Verrat verlor. Es ist unfassbar, was sich hier Tür an Tür hinter Mauern, getrennt vom sogenannten anderen Deutschland, abspielte, genaue Informationen erhielt man erst, nachdem sich die Grenzen geöffnet haben. Ein unglaublich gutes Buch, eine spannende Geschichte, die aufgrund der Geschehnisse zur damaligen Zeit hier aufgeschrieben wurde, die dem Leser einmal die Augen öffnen soll, in der Hoffnung auf Frieden und Miteinander. Die Geschwister, die hier getrennt wurden, auch voneinander, jeder ein eigenes Leben in einer Adoptionsfamilie erlebte, behütet auf der einen Seite und beschützt vor dem grausigen Gesetz. In späteren Jahren dürfen sich die beiden wieder begegnen und fühlen eine Vertrautheit miteinander, die beiden sehr unheimlich ist. Keiner ahnt indessen, das es der verlorene Bruder (an den sich das Mädchen nicht wirklich erinnert) und die verlorene Schwester, die schmerzlich vermisst wurde, sein könnte. Beide stellen im Laufe der Jahre Nachforschungen an, was wohl mit den leiblichen Eltern und eventueller Familie geschehen ist und ob vielleicht noch jemand davon lebt. Beide erleben eine Enttäuschung, jedoch letztendlich ist es zumindest eine Familienzusammenfindung der Geschwister in mittleren Jahren, was zu großer Freude und Dankbarkeit führt. Das Cover ich absolut passend zum Roman, festhalten wollen und nicht können, die Suche, im dunkeln tappen und die Weite, die das ganze unfassbar macht, die Farben dezent gewählt und doch sehr passend zum Leben von Robert auf seiner Wahl-Insel. Dort lebt er Freiheit und Leichtigkeit, wie er sie zuvor nie gespürt hatte. Wirklich gut zusammen gefasst und absolut glaubwürdig. Auch der Titel des Buches ist sehr passend ausgesucht, die Schatten, die sich gegenseitig suchen, Menschen, die nicht ankommen dürfen und sicher gibt es hier auch Menschen, die nicht solch ein Glück wie die Geschwister in diesem Roman hatten. Traurig wie lange es überhaupt möglich war, diese Mauer aufrecht zu erhalten, die auch heute sicherlich noch viele Menschen begleitet. So etwas darf niemals wieder entstehen! Das Buch erhält 5 von 5 Sternen von mir!

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Die Schatten im Wind

von Edelgard Moers

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