Produktbild: Die Jahre ohne uns

Die Jahre ohne uns Roman

13

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2021

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2096 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Vanishing Hours

Übersetzt von

Johann Christoph Maass

Sprache

Deutsch

EAN

9783832170875

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.02.2021

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2096 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Vanishing Hours

Übersetzt von

Johann Christoph Maass

Sprache

Deutsch

EAN

9783832170875

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  • Gertrud

    4/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Eine Reise durch Erinnerungen, die den Verlust umkreisen, bis, so ersehnt wie unerwartet, eine Zukunft doch möglich scheint.

    Das Buch "Die Jahre ohne uns" kam als Hardcover mit Schutzumschlag zu mir. Es liegt gut in der Hand. Unter dem leicht rosa überhauchten Grau des Schutzumschlags, lugt der rote Papierteinband des Buches wie ein Lichtblick hervor. Dazu passend ist ein rotes Lesebändchen zwischen den Seiten eingeklemmt. Das Cover ist einfach gestaltet und lädt gerade darum immer wieder zum Hinschauen ein. Der Titel in blau konturierten Großbuchstaben wirkt, als würde er vom roten, kursiven Autorennamen am Platz gehalten, als müsse er ohne diesen aufsteigen. Erst unter den baumelnden Füßen des sitzenden Paares, das nur bis zur Körpermitte zu sehen ist, würde es verharren. Dieses Cover passt perfekt zur erzählten Geschichte, in der vieles unter der Oberfläche passiert. Die Geschichte wird in drei Teilen erzählt. Die Geschichte der Frau spielt sich in inneren Monologen, Erinnerungen, Auszügen aus einer nie vollendeten Enzyklopädie und kurzen Augenblicken in der Gegenwart ab. Die Fragmente sind dabei deutlich unterschiedlich lang. Die Zeitformen wechseln beständig, was für mich ein verwirrendes Gefühl erzeugt, als würde die Zeit keine Rolle spielen. Ein langes Leben wird erzählt. Der Verlust des Uns wird dabei so nebensächlich erwähnt, dass es eigentlich nur durch sein beinahe vollständiges Fehlen auffällt. Die enzyklopädisch angehauchten Einschübe sind für mich dabei die Elemente, die am stärksten wirken. Diese persönliche Auseinandersetzung mit Begriffen ermöglicht einen so neuen Zugang zu den Empfindungen eines Menschen und bewahrt gleichzeitig die Distanz. Jedes Gefühl wird auf Abstand gehalten. Die Geschichte des Mannes wirkt so unglaublich und surreal, dass ich das Buch an manchen Stellen kurz weglegte, nur um es gleich darauf wieder aufzuschlagen und weiterzulesen. Die Episoden und Szenen entsprechen der aktuellen Überflutung durch Nachrichten in Zeitung und Fernsehen, dem Internet und all den anderen Medien, die wir in unseren Smarten Geräten mit uns herumtragen. Das Gefühl des Verlorenseins im Zuschauen bei dem, was anderen zustößt, geht mir unter die Haut. Am Schluss halte ich es doch tatsächlich für möglich, was er meint, das ihm zugestoßen sei. Doch die Geschichte geht weiter. Der dritte Teil ist kurz. Ich sehe das schon, bevor ich es lese. Denn unter dem Lesebändchen sind nicht mehr viele Seiten übrig. Hier sortieren sich für mich die Möglichkeiten und Wahrnehmungen zu dem, was wirklich passiert sein könnte. Das Uns wird sichtbar und bricht in das Leben der Beiden ein. Unvermittelt gibt es ein Zurück und eine Zukunft. Dieses Buch ist emotional auf eine so rationale Art, dass ich, entgegen meiner Annahme, kein Taschentuch benötigte. Das überrascht mich auch im Nachhinein enorm. Es spricht für die Perfektion in der Darstellung dieser beider Leben, die, so will es mir vorkommen, nach dem Uns irgendwie nur halb gelebt worden sind. Ich wollte mir Zeit nehmen für dieses Buch, es in Abschnitten lesen und nicht verschlingen. Doch als ich es begonnen hatte zu lesen, konnte ich es nicht weglegen. Wenn ich es zuschlug, nahm ich es gleich darauf wieder auf, weil mich die Geschichte gepackt hatte. Ich habe mich mitreißen lassen, noch die nächste Seite zu lesen und die danach und die nächste. Letztendlich habe ich es an dem Tag ausgelesen, an dem es mir der Postbote verpackt auf die Treppe gelegt hatte.

  • Bewertung

    5/5

    27.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie fühlt sich das Leben an, das...

    Wie fühlt sich das Leben an, das nicht gelebt wurde? Was passiert wenn wir die Geister der Vergangenheit wieder in unser Leben lassen? Warum verletzen wir Menschen die wir lieben? Fragen über Fragen. Gibt es hier die Antworten und Erklärungen?

  • Miro

    aus Wels

    5/5

    16.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum erkennen wir erst was wir haben, wenn wir es verloren haben?

    Eine Frau erzählt uns ihre Geschichte, nicht nur anhand der Fakten, sondern auch in einer Auflistung ihrer Lieblingswörter. Im ersten Teil überwiegen Verlust und Einsamkeit. Sie lebt allein, hat jung ihren Vater verloren und zwar später, aber ebenso jung ihren Ehemann. Sie hat sich aufs Land zurückgezogen, lebt ein beschauliches Leben ohne viel Aufregung. Doch dann kommt Teil 2 und der ist völlig anders als erwartet. Plötzlich finden wir uns in einer völlig verrückten Geschichte wieder, die eher im magischen Realismus angesiedelt ist. Gehetzt folgen wir dem Autor durch ein Leben, dass ebenfalls von Verlust geprägt ist, aber ganz stark auch von der Trauer, etwas verloren zu haben, das nicht wiederbringlich scheint. Hier versucht ein Mann zu seiner Frau zurückzukehren und will und will einfach nicht gelingen. Wie diese beiden Teile zusammenpassen, zeigt uns der Autor dann ganz unaufgeregt in einer Hotelbar und stellt dabei die große Frage, ob es eine zweite Chance geben kann. Und warum manche Wert erst erkenne, wenn es zu spät ist. Mit diesem Buch hat mich Barney Norris total überrascht. Ich hatte nicht mit einer magischen Geschichte gerechnet. Aber keine Angst! An alle, die das nicht mögen - schlussendlich klärt sich alles. Der Autor erzählt hier eine gute Geschichte und eine gute Geschichte muss bekanntlich nicht immer wahr sein. Diese Geschichte im Buch erreicht ihr Ziel und kann überzeugen und mir ging es nicht anders. Auch ich bin von dieser Erzählkunst beeindruckt und überzeugt. Ich empfehle diese Liebesgeschichte demnach allen, die normalerweise keine Liebesgeschichte lesen, denn dieses Buch folgt nicht den gängigen Pfaden. Dieses Buch ist für Menschen, die gute Geschichten mögen!

  • Bewertung

    aus Nittendorf

    5/5

    14.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die andere Liebesgeschichte

    Eine ältere einsame Frau und ein genauso altes Mann , ehemalige Schauspieler treffen sich in einem Hotel Bar, zwei Fremde Leute und doch sich so bekannt, er erzählt ihr die Geschichte seines Lebens, sie schaut in seine junge blaue Augen und am Ende alles ist klar - die Jahre ohne uns sind endlich vorbei..... Wunderschöne Liebesgeschichte ganz anders erzählt, für mich war das ein Märchen für Erwachsene.....Die erste Teil eintönig, grau, traurig und einsam - das ist die Geschichte von die Frau dann kommt der zweite Teil mit so vielen Geschichten dass die noch mindestens drei andre Bücher füllen können, hier ist alles sehr lebendig, mit vielen Menschen, viel Aktion, alles ist mit Farben und Gefühlen durchgetränkt und mit ein Hauch mysteriösen durchgezogen - das ist die Geschichte von den Mann und dann kommt die dritte Teil - ruhig, vollkommen , melancholisch und mit den großen Glücksgefühl - wir sind endlich da, die Reise ist beendet. Der Schreibstil ist grandios - poetisch und sehr ruhig gleichzeitig klar und deutlich, als erste kommt die Nostalgie beim lesen, dann der Spannung und dann die Zufriedenheit , der Autor ist sehr guter Geschichtenerzähler , er fesselt der Leser wörtlich und macht seine Neugier auf weiteres fast unerträglich. " Ich hatte alles besessen , was ein Leben großartig macht " warum der Mensch erkennt das erst wenn er das verloren hat ?

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    14.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Einsame

    Ich muss zugeben, dass ich mir nach kurzer Inhaltsangabe , ein anderes Buch vorgestellt hatte. Aber oftmals sind die Dinge nicht so wie sie scheinen. Unsere Vorstellungen, Wünsche, Lieben nicht immer gradlinig verlaufen. Und darum geht es auch in der Geschichte, die uns jeweils aus unterschiedlichen Sichten erzählt wird. Sie beginnt mit einer Frau, weit über die 60, die mit ihrem Leben hadert. Die Liebe zum Vater blitzt immer wieder auf, den sie mit 7 zuletzt sah. Einst hatte sie vor etwas Besonderes zu erschaffen, eine Enzyklopädie über Worte, die nicht nur durch Auflistungen und Fakten, sondern mit einem besonderen Blick Erklärung finden sollten. „Es braucht schon etwas Raffinesse, um jemanden daran teilhaben zu lassen, wie all das wirklich ist. Und meine Enzyklopädie hätte es gekonnt.“ Verpasste Möglichkeiten, zögerliche Momente begleiteten ihr Leben. In einem Pub begegnet sie einem Mann, der sich an sie wendet, ihr seine Geschichte erzählen zu dürfen. Eine Geschichte über eine falsche Entscheidung. Man muss hoch hinaus, um am Ende tief zu fallen. Diese Geschichte erzählt sich wie ein bizarrer Alptraum, verwandelt sich stets von einer Sequenz in die nächste. Eine unerhörte Spannung findet sich darin, aber auch eine gewisse Ungläubigkeit. Der Höhepunkt der Geschichte befindet sich im dritten Teil, der als finaler Schluss zu bewerten ist. Barney Norris hat eine etwas andere Geschichte über ein Paar geschrieben, die ich in solch einer Form noch nicht gelesen habe. Seine tiefgründige Sprache, voller Weisheit und Melancholie, schafft diese Verbindung zu seinen beiden Helden. Eigentlich keine Helden, da beide etwas verloren haben, nie im eigentlichen Leben angekommen sind. Man aber dennoch die Hoffnung in sich tragen sollte, ob ein Neuanfang möglich ist. Ein Buch, das den Leser selbst sein Leben überdenken lässt, die eigenen Entscheidungen überdenken lässt. „Eine Liebe, die viel zu früh endet, und ein Mann und eine Frau, die Verzweifelt versuchen, ihre Einsamkeit zu überwinden.“

Kundinnen und Kunden meinen

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