Produktbild: Die Beichte einer Nacht

Die Beichte einer Nacht

Aus der Reihe detebe
96

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

809 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

De biecht

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

EAN

9783257611427

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

809 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

De biecht

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

EAN

9783257611427

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    28.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Hat mir gut gefallen

    Zum Inhalt: Heleen ist in einer Nervenklinik und erzählt dort einer Nachtschwester ihre Lebensgeschichte. Vom Aufwachsen in einer protestantischen Familie, ihrem Aufstieg in der Gesellschaft, ihrer großen Liebe Hannes und ihrer jüngeren Schwester, um die sich kümmerte. Und ihrer Eifersucht. Meine Meinung: Gerade, wenn man bedenkt, wann dieses Buch geschrieben wurde, wird es umso bemerkenswerter. Ich kann mir gut vorstellen, dass über die geschilderten Ereignisse zu der Zeit noch weniger als heute gesprochen und schon gar nicht geschrieben wurde. Ich fand das Buch ungeheuer interessant und ungeheuer gut geschrieben. Man liest mit Spannung und ist einfach neugierig, was Heleen in ihrem Leben so erlebt und wie sie es empfindet. Insbesondere möchte man erfahren, wie sie in der Nervenklinik gelandet ist. Fazit: Hat mir gut gefallen

  • Birgit

    aus Wien

    4/5

    14.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Monologischer Roman mit viel Emotion

    "Die Beichte einer Nacht" zeigt wie zeitlos manche Romane sein können. Obwohl der Roman im Original 1930 erschienen ist, liest er sich in seiner Neuübersetzung, als wäre er erst vor kurzem geschrieben worden. Wie sehr hier die Übersetzung jedoch die Sprache möglicherweise modernisiert hat, ist leider unbekannt. Die Ich-Erzählerin erzählt der Stationsschwester der psychiatrischen Anstalt, in der sie Patientin ist, in der Nacht aus ihrem Leben. Dabei werden die Leser:innen als jene Schwester angesprochen, denn wir bekommen nur die direkte Rede der Frau zu lesen. Dies baut Nähe und Sympathie zur Sprechenden auf und macht den Roman sehr emotional. Die Frau erzählt zwar nichts all zu außergewöhnliches oder spannendes, aber genau das macht den Roman so gut. Sie erzählt von Sorgen, die viele Menschen haben, von Dingen, die einigen Personen passieren und die sie durchmachen müssen. Das macht diesen Roman aus. Er ist ruhig und sehr nah am tatsächlichen, alltäglichen Leben vieler Menschen dran und besticht mit seiner Erzählweise und der sympathischen Stimme.

  • gst

    aus Pirna

    3/5

    29.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Kein einfaches Leben

    Die Protagonistin ist die älteste von zehn Geschwistern. Aus einem anfangs noch unbekannten Grund ist sie im Irrenhaus gelandet, wo sie einer Krankenschwester innerhalb von zwei Nächten ihr ganzes Leben erzählt. Als Leser taucht man tief ein in ihre Vergangenheit. Die Erstgeborene hatte die Aufgabe, sich um die jüngeren Geschwister zu kümmern. Schon früh verließ sie die Familie für ein eigenständiges Leben. Der äußere Schein war ihr sehr wichtig, was sie mir schon bald unsympathisch machte. Doch ein Buch sollte nicht nach Sympathie für die Figuren beurteilt werden, sondern nach dem Können des Autors, der Autorin. Auch nach dem, was er oder sie zu berichten hat. Und die Art der Berichterstattung. Letzteres langweilte mich über weite Strecken des Buches so, dass mir beim Lesen immer wieder die Augen zufielen. So ein ewig langer Monolog ist einfach eintönig, da kann das Erzählte noch so interessant sein. Die Erlebnisse der Protagonistin, deren Name kaum mal erwähnt wird, so dass ich ihn nicht mehr parat habe, sind sehr ausführlich beschrieben. Da erfährt man wie aus der jungen Frau aus armseligen Verhältnissen eine mondäne Dame wird, die soviel Geld zur Verfügung hat, dass sie ihre Ursprungsfamilie unterstützen kann. Man erfährt aber auch, dass Geld allein nicht alles ist. Mehr darf ich nicht erzählen, um den Lesern des Buches nichts vorweg zu nehmen. Ich möchte nur verraten, dass im letzten Drittel ein hohes Spannungsniveau aufgebaut wird, indem die Protagonistin sehr tief in ihr Inneres blicken lässt. Genau dieser Blick ins Innerste einer Frau war 1930, als das Buch erschien, äußerst ungewöhnlich. Marianne Philips (1886 – 1951) schreib das Buch im Rahmen einer Therapie, bei der sie sich selbst besser kennenlernen wollte. Einmal auf den Geschmack gekommen, veröffentlichte sie bis 1940 sechs Romane. Danach war ihr das Publizieren als Jüdin untersagt. Einiges hier erzählte nähert sich dem tatsächlichen Leben der Autorin an, die ebenfalls mit dem Nähen Geld verdiente und eigentlich nach Höherem strebte, wie dem von ihrer Enkelin verfassten Nachwort zu entnehmen ist. Judith Belinfante, die Enkelin, war es auch, die diesen Roman nun neu auflegen ließ.

  • Katharina2405

    3/5

    28.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein vielversprechendes Leben endet in der Nervenheilanstalt

    In dem Roman „Die Beichte einer Nacht“ von Marianne Philips lebt Heleen in einer Nervenheilanstalt. Eines Abends erzählt sie einer Nachtschwester ihre Lebensgeschichte. Sie erzählt von ihrer Jugend, ihrer großen Liebe Hannes und von ihrer jüngsten Schwester Lientje, um die sie sich nach dem Tod ihrer Eltern kümmert. Die Geschichte spielt in den Niederlanden zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Meinung: Der Roman wird in Monologform erzählt, und das war im ersten Moment sehr ungewohnt und ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Auch die ständigen Wörter „Mevrouw“ und „Juffrouw“ haben meinen Lesefluss zu Anfang extrem gestört. Da hätte ich mir eine deutsche Übersetzung wie „Frau“ oder „Fräulein“ gewünscht. Heleen möchte unbedingt aus ihrem vorherbestimmten und ärmlichen Leben ausbrechen, dazu sind ihr alle Mittel recht. Als Leser verfolgt man neugierig, wie sich ihr Leben weiterentwickelt. Man entwickelt eine gewisse Anerkennung dabei, mit wie viel Ehrgeiz und harter Arbeit sie es schafft, ihr Leben in der Stadt zu meistern und zum Besseren zu wandeln. Doch irgendwann verändert sich Heleen, sie wird schwermütig und pessimistisch und dann laufen die Dinge aus dem Ruder. Dadurch, dass die Nachtschwester nur skizzenhaft dargestellt wird, kommt es einem so vor, als würde Heleen direkt mit uns Lesern sprechen. Die Monologform hat mir sehr gefallen, nachdem ich mich damit angefreundet hatte. Ihre Erzählweise erscheint sehr nüchtern, ohne wirkliche Emotion, es wirkt beinahe so, als würde sie das Leben einer anderen erzählen, das lies mich keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen und ich konnte nicht mit ihr mitfühlen. Fazit: Es ist ein solider Roman, der mich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut unterhalten konnte. Ich bin aber nicht so richtig warm geworden mit Heleen. Außerdem ist mir der Schluss zu abrupt, daher gibt es von mir nur 3 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar geschrieben

    Leentje ist eine vermutlich junge Frau in der Psychiatrie. Sie setzt sich eines Nachts zur Nacht Schwester und beginnt, aus ihrem Leben zu erzählen. Sie berichtet von den Schwierigkeiten ihrer Kindheit und Jugend, als ältestes von zehn Kindern in ärmlichen Verhältnissen, mit krankem Vater. Ihrem Start in ein neues leben, voll Luxus und Glamour, und wie sie ihren eigenen Wert erkannt hat. Die eigene Oberflächlichkeit, mit der sie Lebensentscheidungen traf. Wenn sie im ersten Teil vom oberflächlich ist, und das Gefühl ausstrahlt, als würde es im Leben immer nur Berg aufgehen, beschreibt der zweite Teil, wie es mit ihr Berg abgeht. In klarer und fesselnder Sprache erzählt die Autorin aus Leentjes Perspektive. Man ist direkt gefesselt, und möchte das Geheimnis, dass Leentje scheinbar enthüllen wird, erfahren. Auf diffuse Art gibt sie Einblick in die Gedankenwelt der Protagonistin. Ich konnte das Buch nicht mehr weg legen!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (96)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christine Kleber

    Christine Kleber

    OSIANDER Achern

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einer einzigen Nacht erzählt Heleen ihr Leben.

    In einer Nacht erzählt Heleen einer Krankenschwester ihre Lebensgeschichte. Wie sie durch ihr Gespür für Schönes den gesellschaftlichen Aufstieg aus einfachen Verhältnissen schafft. Nach dem Tod ihrer Eltern ihre jüngste Schwester, das Nesthäkchen Lientje bei sich aufnimmt. Mit ihr und ihrem Mann Hannes verbringt sie die glücklichste Zeit ihres Lebens. In dieser „Beichte“ erfährt der Leser auch, warum sie in der Nervenheilanstalt gelandet ist und wie Verrat und Eifersucht ihr Leben zerstört haben. Marianne Philips hat einen hochaktuellen Beziehungsroman geschrieben. Kaum zu glauben, dass er bereits 1930 in den Niederlanden erschienen ist.
  • Zum Bewerterprofil von Dilara Yilmaz

    Dilara Yilmaz

    OSIANDER Esslingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schickes Cover und interessante Geschichte noch dazu.

    Zwei Tage, in denen ich das Buch nur so verschlungen habe! Wir beobachten den Tiefpunkt der Autorin und wie sie sich hocharbeitet, ihre Entwicklung zu einer reichen, schicken Frau, um am Ende ihren Abstieg in eine Nervenanstalt mitzuerleben. Ein zugleich psychologisches Buch, das zeigt, was Liebe aus einem alles machen kann.

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