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Nennt mich Esteban

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.12.2020

Verlag

Eta Verlag

Seitenzahl

120 (Printausgabe)

Dateigröße

207 KB

Übersetzt von

Marie-Luise Alpermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783982003078

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.12.2020

Verlag

Eta Verlag

Seitenzahl

120 (Printausgabe)

Dateigröße

207 KB

Übersetzt von

Marie-Luise Alpermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783982003078

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Suche nach der Identität in der Vergangenheit und Gegenwart

Bewertung am 23.04.2023

Bewertungsnummer: 1927678

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihren Geschichten verwebt die Autorin Themen wie Trauer, Kindheit und Familie im Krieg und im belagerte Sarajevo sowie die Suche nach der eigenen (queeren) Identität. Die einzelnen Erzählungen sind dabei eng miteinander verbunden, ohne zu offensichtlich eine bestimmte Lesart vorzugeben. So lernen wir die Protagonistin immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens kennen. Der Schmerz über den frühen Verlust der Mutter und die daraus resultierenden Konsequenzen für das Aufwachsen und das Leben der Protagonistin stehen dabei mal im Zentrum und mal im Hintergrund, sind aber immer unterschwellig zu spüren. Besonders beeindruckend ist auch die Sprache des Erzählbandes, die immer wieder neue Formen findet, die vielen verhandelten Themen und Emotionen zu fassen, aber dabei auch in der deutschen Übersetzung nie die Leichtigkeit und das Poetische verliert. Dadurch schafft es „Nennt mich Esteban“, ein bewegendes Bild einer zerrütteten Vergangenheit und einer bisweilen absurden Gegenwart zu zeichnen, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren.

Suche nach der Identität in der Vergangenheit und Gegenwart

Bewertung am 23.04.2023
Bewertungsnummer: 1927678
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihren Geschichten verwebt die Autorin Themen wie Trauer, Kindheit und Familie im Krieg und im belagerte Sarajevo sowie die Suche nach der eigenen (queeren) Identität. Die einzelnen Erzählungen sind dabei eng miteinander verbunden, ohne zu offensichtlich eine bestimmte Lesart vorzugeben. So lernen wir die Protagonistin immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens kennen. Der Schmerz über den frühen Verlust der Mutter und die daraus resultierenden Konsequenzen für das Aufwachsen und das Leben der Protagonistin stehen dabei mal im Zentrum und mal im Hintergrund, sind aber immer unterschwellig zu spüren. Besonders beeindruckend ist auch die Sprache des Erzählbandes, die immer wieder neue Formen findet, die vielen verhandelten Themen und Emotionen zu fassen, aber dabei auch in der deutschen Übersetzung nie die Leichtigkeit und das Poetische verliert. Dadurch schafft es „Nennt mich Esteban“, ein bewegendes Bild einer zerrütteten Vergangenheit und einer bisweilen absurden Gegenwart zu zeichnen, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren.

Poetisches Sahnestückchen

Lesendes Federvieh aus München am 07.03.2021

Bewertungsnummer: 1454152

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nennt mich Esteban" ist ein ganz besonderes Buch und zwar in jeder Hinsicht. Angelegt als fragmentarischer Roman fügen sich die einzelnen Geschichten wie einzelne Perlen zu einer wunderschönen Perlenkette zusammen und ergeben so ein stimmiges Ganzes. Die Erzählung ist vielschichtig, die Autorin verarbeitet traumatische Erlebnisse, wie den Verlust der Mutter in frühester Kindheit, die daraus resultierende innere Zerrissenheit und Depression sowie die Schrecken des Bosnien-Krieges. Leise und zart erzählt sie zudem vom Coming-Out. All das schildert sie in einer eleganten, federleichten und poetischen Sprache. Es war mir eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen, aber vor allem auch deswegen, weil es in jedem Kapitel erzählerisch immer wieder etwas Neues zu entdecken gilt. Mal gibt es ein Kapitel mit Kafka, dann wiederum arbeitet Leijla Kalamujić mit Metaphern, so steht etwa im ersten Kapitel die Schreibmaschine für ihre Mutter und auch für ihr eigenes Schreiben. Gleichzeitig spürt man ihre Liebe zur Literatur und auch einen guten Humor mit dem sie die Absurditäten des Lebens etwa im Kapitel "Von-Lokomotive-zu-Lokomotive" pointiert zum Ausdruck bringt. Großartig geschriebener Erzählband, der nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern den Leser mit einem Gefühl zurücklässt, ein poetisches Sahnestückchen in Händen gehalten zu haben.

Poetisches Sahnestückchen

Lesendes Federvieh aus München am 07.03.2021
Bewertungsnummer: 1454152
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nennt mich Esteban" ist ein ganz besonderes Buch und zwar in jeder Hinsicht. Angelegt als fragmentarischer Roman fügen sich die einzelnen Geschichten wie einzelne Perlen zu einer wunderschönen Perlenkette zusammen und ergeben so ein stimmiges Ganzes. Die Erzählung ist vielschichtig, die Autorin verarbeitet traumatische Erlebnisse, wie den Verlust der Mutter in frühester Kindheit, die daraus resultierende innere Zerrissenheit und Depression sowie die Schrecken des Bosnien-Krieges. Leise und zart erzählt sie zudem vom Coming-Out. All das schildert sie in einer eleganten, federleichten und poetischen Sprache. Es war mir eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen, aber vor allem auch deswegen, weil es in jedem Kapitel erzählerisch immer wieder etwas Neues zu entdecken gilt. Mal gibt es ein Kapitel mit Kafka, dann wiederum arbeitet Leijla Kalamujić mit Metaphern, so steht etwa im ersten Kapitel die Schreibmaschine für ihre Mutter und auch für ihr eigenes Schreiben. Gleichzeitig spürt man ihre Liebe zur Literatur und auch einen guten Humor mit dem sie die Absurditäten des Lebens etwa im Kapitel "Von-Lokomotive-zu-Lokomotive" pointiert zum Ausdruck bringt. Großartig geschriebener Erzählband, der nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern den Leser mit einem Gefühl zurücklässt, ein poetisches Sahnestückchen in Händen gehalten zu haben.

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Nennt mich Esteban

von Lejla Kalamujic

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