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Der heilige Geist

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

431 (Printausgabe)

Dateigröße

26278 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406766299

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PDF

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

431 (Printausgabe)

Dateigröße

26278 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406766299

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Der Heilige Geist als ein Rauschen in der Welt

Marcus Hübner aus Marburg am 26.05.2026

Bewertungsnummer: 3149208

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz kurz: Worum geht’s? Jörg Lauster ist einer der profiliertesten Kenner und Rezipienten von Schleiermachers Theologie der Gegenwart. In diesem Buch versucht er, die Lehre vom Heiligen Geist mit dem „Geschmack für das Unendliche“, das nach Schleiermacher im Zentrum der Religion steht, in Einklang zu bringen. Dazu betrachtet er mehr die Verarbeitung als die Substanz des Heiligen Geistes. Und das vor allem in kulturellen und philosophischen Entwicklungen, die man direkt oder indirekt an einer Bearbeitung des Heiligen Geistes festmachen kann. Wie ich das Buch fand: Lauster betrachtet den Heiligen Geist nicht ontologisch, sondern schreibt eine Biographie über die Entwicklung der Idee des Heiligen Geistes. Das steht in guter Übereinstimmung mit seinem schleiermacher‘schen Ansatz. Und gibt auch diesem Charismatiker hier einiges zu denken und reflektieren. Vor Jahren ordnete ich schon Lausters Die Verzauberung der Welt als eines der besten Bücher meines Lebens ein. Und zugegebenermaßen würde ich diese Biographie über den Heiligen Geist nicht in die gleiche Kategorie einordnen. Es ist gut, sehr gut, ausgesprochen gut – aber eben nicht so gut. Und das vor allem, weil die Leitidee in seinem ersten Werk dieses Duos besser trägt. Was ich gelernt habe: Wir Menschen reagieren auf eine Berührung mit dem Heiligen Geist unterschiedlich. Und was die eine Person als eine geistliche Begegnung werten würde, mag für mich keine sein. Und trotzdem kann ich solche Begegnungen mit dem Heiligen Geist als wertvoll wahrnehmen und sogar echte Ermutigung daraus ziehen. Lauster ist erstaunlich findig darin, das „Rauschen“ des Heiligen Geistes an den überraschendsten Stellen wahrzunehmen. Für das Rauschen braucht es kein Bekenntnis zu christlichen Werten oder dogmatische Überzeugungen. Es braucht eher ein Tanzen nach der selben Melodie oder ein Summen im gleichen Rhythmus. Das Wahrnehmen des Heiligen Geistes ist bei Lauster etwas deutlich Instinktiveres, als es die klassische Dogmatik tut. Der sinnliche Anteil in mir ist fasziniert. Was mir gefehlt hat: Tatsächlich kann ich bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen, was Lauster mit dem Heiligen Geist als Person eigentlich macht. Für ihn ist er irgendwie im Hintergrund und am Fundament am Wirken. Aber die große dogmatische Weichenstellung des Heiligen Geistes als vollständige und eigenständige Person bleibt in seinem Denken erstaunlich hintergründig. Er begibt sich nicht auf das gefährliche Fahrwasser borderline-häretischer Weichenstellungen; er bekennt durchaus das „Richtige“. Aber es spielt bei ihm eben keine sonderliche Rolle.

Der Heilige Geist als ein Rauschen in der Welt

Marcus Hübner aus Marburg am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149208
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz kurz: Worum geht’s? Jörg Lauster ist einer der profiliertesten Kenner und Rezipienten von Schleiermachers Theologie der Gegenwart. In diesem Buch versucht er, die Lehre vom Heiligen Geist mit dem „Geschmack für das Unendliche“, das nach Schleiermacher im Zentrum der Religion steht, in Einklang zu bringen. Dazu betrachtet er mehr die Verarbeitung als die Substanz des Heiligen Geistes. Und das vor allem in kulturellen und philosophischen Entwicklungen, die man direkt oder indirekt an einer Bearbeitung des Heiligen Geistes festmachen kann. Wie ich das Buch fand: Lauster betrachtet den Heiligen Geist nicht ontologisch, sondern schreibt eine Biographie über die Entwicklung der Idee des Heiligen Geistes. Das steht in guter Übereinstimmung mit seinem schleiermacher‘schen Ansatz. Und gibt auch diesem Charismatiker hier einiges zu denken und reflektieren. Vor Jahren ordnete ich schon Lausters Die Verzauberung der Welt als eines der besten Bücher meines Lebens ein. Und zugegebenermaßen würde ich diese Biographie über den Heiligen Geist nicht in die gleiche Kategorie einordnen. Es ist gut, sehr gut, ausgesprochen gut – aber eben nicht so gut. Und das vor allem, weil die Leitidee in seinem ersten Werk dieses Duos besser trägt. Was ich gelernt habe: Wir Menschen reagieren auf eine Berührung mit dem Heiligen Geist unterschiedlich. Und was die eine Person als eine geistliche Begegnung werten würde, mag für mich keine sein. Und trotzdem kann ich solche Begegnungen mit dem Heiligen Geist als wertvoll wahrnehmen und sogar echte Ermutigung daraus ziehen. Lauster ist erstaunlich findig darin, das „Rauschen“ des Heiligen Geistes an den überraschendsten Stellen wahrzunehmen. Für das Rauschen braucht es kein Bekenntnis zu christlichen Werten oder dogmatische Überzeugungen. Es braucht eher ein Tanzen nach der selben Melodie oder ein Summen im gleichen Rhythmus. Das Wahrnehmen des Heiligen Geistes ist bei Lauster etwas deutlich Instinktiveres, als es die klassische Dogmatik tut. Der sinnliche Anteil in mir ist fasziniert. Was mir gefehlt hat: Tatsächlich kann ich bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen, was Lauster mit dem Heiligen Geist als Person eigentlich macht. Für ihn ist er irgendwie im Hintergrund und am Fundament am Wirken. Aber die große dogmatische Weichenstellung des Heiligen Geistes als vollständige und eigenständige Person bleibt in seinem Denken erstaunlich hintergründig. Er begibt sich nicht auf das gefährliche Fahrwasser borderline-häretischer Weichenstellungen; er bekennt durchaus das „Richtige“. Aber es spielt bei ihm eben keine sonderliche Rolle.

Der heilige Geist

Bewertung am 08.07.2021

Bewertungsnummer: 1567460

Bewertet: eBook (ePUB)

Glückwunsch zu einem erfrischend umfangreichen Buch . Passend hilfreich empfehle ich zur Rennaissance Petrarcas Rede : An den modernen Menschen europäischer Nation, mitgeteilt von Wolfgang Schwarz , - dann die Entwicklung der Hermeneutik im NT und der große Umbruch zur digitalen, künstlichen Intelligenz qua Standortbestimmung. Mit Dank P. H. Kroh

Der heilige Geist

Bewertung am 08.07.2021
Bewertungsnummer: 1567460
Bewertet: eBook (ePUB)

Glückwunsch zu einem erfrischend umfangreichen Buch . Passend hilfreich empfehle ich zur Rennaissance Petrarcas Rede : An den modernen Menschen europäischer Nation, mitgeteilt von Wolfgang Schwarz , - dann die Entwicklung der Hermeneutik im NT und der große Umbruch zur digitalen, künstlichen Intelligenz qua Standortbestimmung. Mit Dank P. H. Kroh

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Der heilige Geist

von Jörg Lauster

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