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Der Inselmann Roman

167

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2,2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00025-2

Beschreibung

Rezension

»›Der Inselmann‹ ist das ebenso berührende wie sprachmächtige Porträt eines Außenseiters und eine Hymne auf den Eigensinn« ("Buch-Magazin")
»Gieselmann ist ein kleiner Roman von großer Tiefe gelungen. Eine zeitlos anmutende Geschichte, deren Lektüre Grundlegendes zum Klingen bringt.« ("Kulturtipp, Schweiz")
»Das perfekte Buch, wenn du an einem Ufer sitzt und den Wellen zuhörst.« ("Deutschlandfunk Nova")
»ein dunkel leuchtendes Märchen« ("radio eins")
»Selten ist Einsamkeit so hell und schön zum Klingen gebracht worden wie in diesem literarischen Debüt.« ("stern")
»"Der Inselmann" glänzt durch einen fantastischen Sprachschatz: märchenhaft, rhythmisch, aber auch hart und nüchtern.« ("NDR Kultur")
»Gieselmann [schreibt] so wundersam eigenartig, dass man staunt, wie aus seiner Vignettentechnik ein ganzes großes Bild wird. Seine Sprache ist wie der Torf, den Hans sticht: schwer und feucht, leicht und trocken, dann Rauch, dann eine Erinnerung.« ("Münchner Feuilleton")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2,2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00025-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    02.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das aus der Zeit gefallen...

    Ein Buch, das aus der Zeit gefallen ist. Zeitlos und besonders. Eine Insel als Rückzugsort. Es liest sich wie eine Liebeserklärung an die Einsamkeit. Es wühlt einen sehr auf, gleichzeitig kann man jede einzelne Seite und jedes einzelne Wort absolut genießen.

  • Bewertung

    5/5

    26.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbar poetisches Meisterwerk,...

    Ein wunderbar poetisches Meisterwerk, welches tief bewegt. Man bleibt mit angehaltenem Atem zurück und ist begeistert von dieser Schönheit. "Und was ist mit Hans: Ist seine Geschichte traurig? Ist sie schön? Ist sie beides?" Das gilt es herauszufinden, es lohnt sich!

  • Lesesaite

    5/5

    26.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    perfekt

    Ein bildgewaltiger Roman voller Melancholie. Gieselmann ist ein großer Komponist deutscher Sprache - selten so gelesen. Erwartet viel … und dieses mit besonders viel Tragweite. Es ist eine Kunst, den Inhalt auf wenige Seiten zu transportieren, mehr Seiten hätten mir durchaus gefallen und dem Werk keinen Abbruch gegeben. 6 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ... wunderbare Melancholie

    Was für eine wunderbare Melancholie, hier werden Sätze wie Perlen aneinander gereiht und auch wenn das Leben von Hans in keiner Weise beneidenswert ist, zieht DER INSELMANN einen vom ersten Satz an ("Es war so kalt, dass selbst der Wind fror.") in den Bann. Dirk Gieselmann hat hier eine so sensible wie starke Figur erschaffen ("Das war auch Hans: ein Wunder. Er zerbrach nicht, und niemand wusste, wie es kam.") und man nimmt voller Empathie Anteil am Heranwachsen des Jungen unter schwierigsten Bedingungen, dass man voller Respekt die letzte Seite still zwischen den Fingern hält.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    02.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurig oder schön, vielleicht beides

    Der zehnjährige Hans zieht mit seinen Eltern auf eine Insel, in die Einsamkeit Mitten auf dem See. Dort kümmert sich der Vater um die Schafe, die Mutter ums Haus und Hans hilft beiden dabei. Als der Schiffer mit den Vorräten kommt und ein amtliches Schreiben mitbringt, wonach Hans in die Schule muss, wird es ernst für das Kind. Die Schikanen in der Schule und die Sehnsucht nach der Insel bringen Hans auf dumme Gedanken, das Unheil nimmt seinen Lauf. „Auch diese Geschichte breitet sich aus in konzentrischen Kreisen, im Verschwinden begriffen, in ihrer Mitte ein versunkener Stein. Ist sie traurig? Ist sie schön? Ist sie beides?“ (Seite 23) Die Handlung spielt vor unserer Zeit, was ich aus verschiedenen Anmerkungen schließe, wobei der Klappentext verrät, dass die Überfahrt Anfang der Sechziger stattgefunden hat. Warum genau die Familie auf die Insel zieht, bleibt im Dunkeln verborgen, ist aber auch nicht wichtig. Die schönen Sätze, einer Poesie gleich, zogen mich schon bald in ihren Bann. Manche Absätze las ich mehrmals, so gefesselt war ich von ihrem Charme. Es ist eine melancholische Erzählung, die Hoffnung nach Liebe und Glück tränkt die Seiten; nass von Tränen, gedacht und ungeweint. Familie, Freundschaft, Heimat sowie die Suche nach Zugehörigkeit und Einsamkeit, zusammengefasst in einen Roman, der mir schöne Lesestunden beschert hat und mich hoffen lässt auf viele weitere Werke nach diesem großartigen Debüt. Lesenswert!

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Bewertungen (167)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Birgit Steinhauser

    Birgit Steinhauser

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf einer kleinen Insel mitten...

    Auf einer kleinen Insel mitten im See lebt Hans mit seinen Eltern.Trotz deren mangelnder Fürsorge fühlt sich der verträumte Junge in diesem Mikrokosmos geborgen und erschafft sich seine eigene (Gedanken-)Welt.Diese wird jäh zerstört, als er ins Internat muß.Parabelgleich erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Jakob Rimmler

    Jakob Rimmler

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleines, poetisches Meisterstück

    Mit wenigen, aber dafür bewegenden Worten entfaltet dieser Roman die perfekte Balance zwischen Schwermut und Hoffnung. Die Sätze schmiegen sich beim Lesen förmlich an einen, sind laut und leise zugleich und bilden zusammen mit dem Reifen des Protagonisten - trotz oder gerade wegen all der Traurigkeit - eine Feier des Eigensinns, der Natur, der Introvertiertheit und dessen, was wir Heimat nennen. Für mich ohne Zweifel ein belletristisches Highlight des Halbjahres.

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