Produktbild: Sherlock Holmes, Sisi und das Erbe des Karl Marx
Band 410

Sherlock Holmes, Sisi und das Erbe des Karl Marx

Aus der Reihe KBV Krimi
Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Markus Hamele

Spieldauer

6 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

179

Verlag

Baker Street Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783990869345

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Markus Hamele

Spieldauer

6 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2021

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

179

Verlag

Baker Street Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783990869345

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  • Bewertung

    aus Eisenach

    4/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sisi und das Kapital

    Während sich Watson mal wieder über die Eigenheiten seines Freundes Holmes ärgert, kündigt Mrs Hudson unerwarteten Besuch an. Ein Frederic Oswald möchte Holmes engagieren. Wie es seine Art ist, findet dieser sehr schnell heraus, dass dieser Name falsch ist. In Wirklichkeit handelt es sich bei seinem neuen Klienten um einen gewissen Friedrich Engels – ein Mann, dessen Weltanschauung Holmes nicht unbedingt sympathisch ist. Zähneknirschend gibt der Besucher zu, dass der (inoffizielle) Ehemann der Tochter seines kürzlich verstorbenen Freundes Karl Marx Schuld daran ist, dass wertvolle Manuskripte aus dem Nachlass letztens in falsche Hände geraden sind. Trotz einiger Vorbehalte stimmt Holmes – nicht zuletzt wegen einer großzügigen Bezahlung – zu, diese wiederzubeschaffen. Schnell stellt sich heraus, dass die Papiere sich bereits außer Landes befinden. So brechen Holmes und Watson nach Südtirol auf, wo sich der vermutliche Täter wahrscheinlich aufhält und sie auf die österreichische Kaiserin treffen. Holmes, Engels und Sisi – das sind natürlich Personen, die man nicht unbedingt im gleichen Buch erwarten würde. Das führt natürlich sofort zu der Frage, ob das funktionieren kann. Die Beantwortung dieser ist nicht ganz einfach. Der Fall an sich funktioniert literarisch, auch wenn die Geschichte einige Logikfehler aufweist. Letztere betreffen allerdings nicht die unmittelbare Aufklärung des Falls. Die nächste Frage lautet, wie bei allen ‚Neo-Holmes‘-Büchern: Fühlt es sich wie ein richtiger Sherlock Holmes an? Und hier muss die Antwort leider ein eindeutiges „nein“ sein. Während einem am Anfang die Chemie zwischen Watson und Holmes durchaus ans Original erinnert, verliert sich das im Fortgang der Handlung leider. Zum einen ist Klaus-Peter Walters Watson erheblich selbstbewusster und selbstständiger als Arthur Conan Doyles Original, zum anderen vermisst man als treuer Holmes-Fan das viktorianische Ambiente, das meiner Meinung nach untrennbar zu einem Sherlock Holmes gehört. Das liegt einerseits natürlich am Handlungsort, aber auch daran, dass manches einfach zu modern erscheint, obwohl es im Jahr 1883 angesiedelt ist. Zudem erzählt Watson zwischendurch wiederholt von einem älteren Fall, der in keinem Zusammenhang zu den Marx-Manuskripten steht. Eventuell war die Geschichte zu kurz und musste damit etwas gestreckt werden. Betrachtet man die Geschichte losgelöst vom fiktiven Detektiv aus der Baker Street, stellt sie eine durchaus gelungene und lesbare Detektiv-Story vor historischem Ambiente mit ‚Gastauftritten‘ realer historischer Personen dar. Inwieweit diese in ihrer Persönlichkeit getroffen wurden, kann ich nicht beurteilen. Ein wirklicher ‚Sherlock Holmes‘ ist das Werk jedoch nicht. Fazit: Eine brauch- und lesbare historische Detektivgeschichte, bei der allerdings kein echtes ‚Sherlock Holmes-Gefühl‘ aufkommt.

  • Rose75

    4/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gut recherchierter geschichtlicher Hintergrund - kein klassischer Sherlock Holmes Krimi

    Das Buch ist gut geschrieben und ich musste während des Lesens öfters schmunzeln. Auf die Idee, gerade einer Kaiserin eine bedeutende Rolle bei der Suche nach kommunistischem Gedankengut zu geben, muss man erstmal kommen. Der Fall selber ist nicht besonders spektakulär ( deshalb ein Punkt Abzug in der Bewertung ) und schwierig zu lösen. Es sind mehr die Nebenschauplätze, in denen der Autor historische Persönlichkeiten und Geschichten einbaut, die Räume für eigene Spekulationen öffnen. Wer eine nette kurzweilige Lektüre sucht, der hat seine Freude mit dem Buch. Freunde des klassischen Sherlock Holmes würde ich es nur bedingt empfehlen, weil die genialen Gedankengänge und Schlussfolgerungen des Meisterdetektivs in diesem Buch nicht im Vordergrund sind.

  • by Lesesumm auf LB/Lesejury/Buchboutique/Vorablesen/mehrBüchermehr.... auf WLD?

    3/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Fall für Sherlock Holmes und Dr. Watson

    meine Buch- und Leseeindrücke: Ich bin auf dieses Buch wirklich durch den Titel und das sehr gut dazu passende Cover aufmerksam und neugierig geworden. Die Inhaltsangabe führte dann dazu, dass ich es unbedingt lesen musste. Auf 269 versucht Autor Klaus-Peter Walter eine spannende Story zu erzählen mit vielen berühmten Persönlichkeiten. Der Schreibstil ist zwar recht flüssig und man kommt schnell voran aber trotzdem kommt man ab und an ins stocken weil die Handlung doch anders ist als man dies erwartet hat. Das Format ist ein schönes handliches Taschenbuch, was auch für unterwegs gut geeignet ist. ein kleiner Einblick in die Handlung: Wie der Titel schon sagt, geht es um einen Auftrag für Sherlock Holmes und Dr. Watson, der sich von England aus bis nach Europa zieht bei ihrer Ermittlungsarbeit. Sehr viele Persönlichkeiten, die sicherlich jeder kennt, haben ihren Auftritt. Inwieweit diese von Belang sind, ergründen sie aber bitte selbst. meine ganz persönliche Meinung: Meine Erwartungen an diese Erzählung waren düster, dunkel, gespickt mit schwarzen Humor, unvorhersehbaren Wendungen, komplexen Zusammenhängen, eine enge Zusammenarbeit zwischen Holmes und Watson und eine Auflösung mit der man so nicht gerechnet hätte. Wahrscheinlich war auch das genau der Fehler, denn ich denke, wenn man ganz ohne Erwartungen an diese Lektüre herangeht fällt das Urteil anders aus als nun bei mir. Vielleicht war es aber auch der Klappentext, wodurch die falschen Erwartungen geschürt wurden. Unterm Strich haben wahrscheinlich viele Faktoren eine Rolle gespielt. Wie ich bereits im oberen Teil angemerkt habe, kommt man recht zügig beim lesen voran, was natürlich einen guten Schreibstil ganz klar ausmacht. Einzig der Handlungsverlauf war für mich an sehr vielen Passagen eher ein Roman als ein Krimi. Die Story wird zwar wie immer von Dr. Watson erzählt aber auch die Ermittlungsarbeit liegt scheinbar mehr in seinen Händen als in denen von Sherlock Holmes. Mir fehlte hier die Interaktion zwischen beiden ungemein. Leider war auch viel zu schnell klar, wer der Täter ist und das Ende kam so abrupt, dass man dachte bzw. das Gefühl bekam, der Autor will es einfach nur noch hinter sich bringen. Ich möchte auf keinen Fall in Abrede stellen, dass sich Herr Walter bemüht hat und mit besten Wissen und Gewissen dieses Buch geschrieben hat aber leider hat es einfach nicht dem entsprochen was meine Vorstellung von einem Fall des Meisterdetektivs ist. Der Ansatz bzw. die Idee zur Story finde ich ungemein spannend und interessant aber leider konnte mich die Umsetzung nicht so überzeugen wie ich das gern gehabt hätte. So leid es mir auch tut aber ich vergebe 3 Sterne mit ganz viel Augen zudrücken. Mein Tipp an alle zukünftigen Leser, gehen sie bitte ohne Vorstellungen und Erwartungen an diese Lektüre heran! Fazit: Trotz dessen, dass es bei mir nur 3 Sterne als Leseempfehlung geworden sind, sollte dieses Buch nicht in der Versenkung verschwinden sondern Leser finden, die es begeistern kann! Original verfasst by Lesesumm auf LB/Lesejury/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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