Produktbild: Nil

Nil Roman

2

15,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

148 (Printausgabe)

Dateigröße

378 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835346703

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Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

148 (Printausgabe)

Dateigröße

378 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835346703

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  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    5/5

    19.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarischen Hochebene

    Zwei Personen suchen eine Autorin „Nil“ von Anna Baar – ein erlesener Roman über das Schreiben. Vielleicht zu erlesen. Es ist ein hochliterarischer Roman über das Verhältnis von Realität und Fiktion, Erzählen und Erinnern - sprachlich virtuos und packend geschrieben. Für Literaturästheten sind Sätze wie diese reiner Genuss: „Im Schweigen ist weniger Stummsein als in gängigen Worten.“ Oder: „Das Künftige ist gesät aus der Vergangenheit.“ Oder der etwas längere: „Als Kind stand ich abends am Fenster, erpicht, einen Dieb zu ertappen, nein, nicht ihn zu ertappen, sondern auf frischer Tat zu erspähen, jenen letztlichen Retter, der es zuwege brächte, den immer grimmigen Alten von dem Fluch des Geldes zu befreien.“ Erzählt wird in dieser literarischen Hochebene die Geschichte einer Autorin, die einen Fortsetzungsroman für eine Frauenzeitschrift verfasst, doch ihre Geschichten verstören das Publikum, weshalb ihr beschieden wird, sie möge den Roman in der nächsten Folge zu Ende zu bringen, irgendwie. Soll das Paar doch einfach über die Klippe springen, meint der Chefredakteur. Die Autorin wird festgenommen, sie muss sich verantworten für das, was in ihrem Manuskript passiert, für das, was ein Leser aus diesem Manuskript herausgelesen hat. Auf ihr Verhör wartend – ist es ein Verhör? –, ersinnt sie die Geschichte eines Mannes, der selbst schreibt, und einer Frau, die fabuliert. Wobei: Wer ist da wer? Wo fängt die Autorin an, wo hört die Figur auf? Allesamt teilen sie Erinnerungen, Beobachtungen, Erfahrungen. Eine Art Schnitzeljagd, in dem Klippen, ein Krokodil (der Nil!) und gruselige Einmachgläser eine Rolle spielen. Anna Baar, geb. 1973 in Zagreb (ehem. Jugoslawien). Kindheit und Jugend in Wien, Klagenfurt und auf der dalmatinischen Insel Brac. Ihr Debütroman »Die Farbe des Granatapfels« stand drei Monate auf Platz 1 der ORF-Bestenliste. Für die Arbeit an »Als ob sie träumend gingen« erhielt sie den Theodor Körner Preis. 2020 wurde sie mit dem Humbert-Fink-Literaturpreis der Stadt Klagenfurt ausgezeichnet. Anna Baar lebt in Klagenfurt und Wien.

  • yellowdog

    4/5

    11.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nil von Anne Baar ist ein…

    Nil von Anne Baar ist ein rätselhaftes Buch, in der eine Autorin von Fortsetzungsromanen ein schnelles Ende finden muss. Die Figuren nehmen Außenseiterpositionen ein, das gilt insbesondere für den Sonderling Sobek. Mit ihm zusammen schreibt sie an ihrem Finale. Aber darf man das geschilderte einfach glauben. Ich denke, nein, denn es gibt einige Widersprüchlichkeiten und in diesen Überlegungen liegt ein Teil des Reizes des Buches. Sprachlich ist das herausfordernde Buch bemerkenswert, es gibt immer wieder Sätze, die man so noch nicht gelesen hat. Dieses Jahr sind einige ungewöhnliche Bücher beim Österreichischen Buchpreis nominiert und Nil gehört dazu.

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