Kapitalvolumen, Klassenzugehörigkeit und Bildungschancen. Bedingte Verfügungsmöglichkeiten an Kapitalsorten als Auslöser für soziale Ungleichheit
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-28262-0
Sodann wird Bourdieus soziokulturelle Klassentheorie insbesondere mit Blick auf die von ihm definierten Kapitalsorten, die Klassenzugehörigkeiten und die damit zusammenhängenden ungleichen Lebens- und Bildungschancen grob umrissen. Daran anschließend wird der Frage nachgegangen, inwiefern die ungleichen Verfügungsmöglichkeiten über das (Kultur-) Kapital den Zugang zum und die Möglichkeiten im (deutschen) Bildungssystem beeinflussen und dadurch Ungleichheiten (re-)produzieren.
Neben den vielen Herausforderungen, die direkt und indirekt durch die Coronakrise verursacht werden, gibt die Pandemie auch der öffentlichen Debatte um Umstände, die viele schon seit langem als Missstände kritisieren, neue Nahrung. Ein Thema, das in diesem Zusammenhang häufig zur Sprache kommt, ist das der sozialen Ungleichheit. Insbesondere in Bezug auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen sorgen die Pandemiebekämpfungsmaßnahmen für eine nachweisliche Vertiefung der Kluft zwischen Ressourcenprivilegierten und -nichtprivilegierten.
Bildung stellt in modernen Gesellschaften eine der Ressourcen mit der höchsten Bedeutung für die individuelle Lebensgestaltung dar, beeinflusst sie doch nicht nur die beruflichen Optionen von Personen, sondern auch ihren Lebensstil, ihre gesellschaftlichen Partizipationsmöglichkeiten sowie ihre individuelle Weiterentwicklung und persönliche Sinnsuche im Leben. Unter der Annahme, dass ein positiver Zusammenhang zwischen dem eigenen Bildungsniveau und der Chance auf Selbstverwirklichung und eine autonome Lebensgestaltung existiert - Bildung also Möglichkeiten mehrt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht - sind Ungleichheiten bezüglich der Chancen ihres Erwerbs durchaus zu problematisieren.
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