Produktbild: Ein neuer Anfang
Band 1

Ein neuer Anfang

Aus der Reihe Palais Heiligendamm-Saga
Gesprochen von
83
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Nora Schulte

Spieldauer

19 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

377

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783838795454

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Nora Schulte

Spieldauer

19 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

377

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783838795454

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Bewertung

    5/5

    25.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein toller Auftakt der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm im Jahre 1912

    Palais Heiligendamm „Ein neuer Anfang“ ist der Auftakt der Autorin Michaela Grünig zu der Trilogie rund um die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann. Im Jahr 1912 will die Familie dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Sohn Paul soll dabei in die Fußstapfen des Vaters treten. Doch Paul ist sehr sensibel und interessiert sich eigentlich mehr für Musik. Dafür hat die Tochter Elisabeth großes Interesse am Palais und besitzt auch kaufmännisches Geschick. Die anderen Kinder (Sohn Friedrich und die beiden Töchter Johanna und Luise) haben weniger mit dem Hotel zu tun. Friedrich arbeitet in Berlin an der Charité und die beiden Töchter sollen einfach nur eine gute Partie heiraten. Michaela Grünig erzählt die Geschichte aus 3 unterschiedlichen Perspektiven. Da wäre zunächst einmal Elisabeth zu nennen, eine starke, junge Frau. Elisabeth entwickelt kaufmännisches Geschick und hat großes Interesse an dem Hotel. Sie hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Ich liebe solche starken Frauenpersönlichkeiten, die sich in der damaligen Zeit behauptet haben. Ihr Schicksal hat mich nicht ganz kalt gelassen. Ich habe im Verlauf der Geschichte ganz schön mit ihr mitgelitten. Ihr Bruder Paul hingegen ist sehr sensibel. Er hat es nicht einfach, da er sich zum Kellner Robert hingezogen fühlt, was zur damaligen Zeit strafrechtlich verfolgt wurde. Sein Erzählstrang ist geprägt von schwierigen Umständen, mit denen er zu kämpfen hat. Da kommen äußere Umstände wie der Krieg gerade wie gerufen, um von gewissen Dingen abzulenken. Der 3. Erzählstrang handelt von der Angestellten Minna, die im Verlauf der Geschichte zunehmend eine größere Rolle einnimmt. In einem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil gelingt es der Autorin den Leser mit seinem Kopfkino in das Jahr 1912 in das Hotel zu entführen. Bildhaft und authentisch wird das Leben der Familie Kuhlmann rund um den Familienbetrieb des Hotels erzählt. Auch die spätere Zeit rund um den 1. Weltkrieg mit all den Sorgen und Nöten wird authentisch beschrieben. Da leidet man mit der gesamten Bevölkerung mit. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten, mich mit ihnen gefreut und einfach ihre Geschichte verfolgt. Fazit: Der Autorin ist ein toller 1. Band der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm gelungen. Das Buch hat mir viele schöne und unterhaltsame Lesestunden bereitet. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet und ich sehr neugierig bin, wie die Geschichte weitergeht, werde ich den 2. Band zeitnah lesen.

  • DithmarscherDeern

    aus Sörup

    5/5

    17.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mein erstes Highlight in 2025…

    Mein erstes Highlight in 2025 ist der erste Teil der "Palais Heiligendamm" Trilogie "Ein neuer Anfang", der bereits 2020 erschienen ist. Autorin Michaela Grünig schreibt über die Hoteliersfamilie Kuhlmann, die sich in Doberan eine neue Existenz aufbauen will. Von den fünf Kindern arbeitet nur Paul mit im Unternehmen, obwohl er sich lieber der Musik widmen würde. Elisabeth würde zu gerne im Hotel arbeiten, was ihr jedoch von den Eltern untersagt wird. Im Jahr 1912 gehört dich das nicht für eine höhere Tochter. Als die Familie alles zu verlieren droht, kommt Hilfe vom Emporkömmling Julius Fslkenhayn. Wird er das noble Haus retten können? Ich liebe diese Art von historischen Familiensagas einfach! Die Autorin hat einen schönen, klaren Schreibstil. Alles ist gut verständlich und hat mich schnell in die Geschichte finden lassen. Die Protagonisten konnte ich mir alle gut vorstellen. Am besten hat mir dabei das Stubenmädchen Minna gefallen! Ein Personenverzeichnis gibt es übrigens direkt am Anfang. Der Roman gibt uns einen wunderbaren Einblick in die ausgehende Kaiserzeit. Der Standesdünkel war noch enorm, aber ein Umbruchkündigt sich bereits an. Auch damals hat es schon queere Menschen gegeben, die aber ungleich gefährlicher gelebt haben, was hier im Buch auch angesprochen wird. Einen kleinen Einblick bekommen wir auch in die Zeit vom ersten Weltkrieg, also in unsere eigene Geschichte. Die Story des Palais Heiligendamm und um die Familie Kuhlmann ist sehr spannend und endet (leider!) mit einem Cliffhanger. Wie gut, dass ich Band zwei schon zuhause liegen habe!

  • Ancaxy

    5/5

    27.10.2024

    eBook (ePUB)

    Komplexität und Spannung in der Welt der Hotelleitung

    Die Handlung ist sorgfältig konstruiert und bringt den Leser in die verschiedenen Konflikte, die sich sowohl im Hotelbetrieb als auch im privaten Bereich entfalten. Die finanziellen Schwierigkeiten, die drohende Zwangsversteigerung und die Ankunft von Julius Falkenhayn als neuer Partner in der Hotelleitung schaffen eine fesselnde Atmosphäre. Es ist besonders interessant zu beobachten, wie die Familie versucht, ihre Probleme im Rahmen der gesellschaftlichen Normen zu lösen, während sie gleichzeitig gegen innere Konflikte ankämpfen. Die Einführung von Julius Falkenhayn ist gelungen, und sein Charakter bringt sowohl Komplexität als auch Spannung in die Geschichte. Seine Beziehung zu Elisabeth ist von anfänglichem Widerstand geprägt, was die innere Zerrissenheit der Protagonistin unterstreicht. Die subtile Anziehung zwischen den beiden und die Machtspiele, die sich zwischen ihnen entwickeln, sind spannend und halten das Interesse des Leser Stil und Sprache: Die Sprache der Autorin ist lebendig und einladend. Der Leser wird durch detailreiche Beschreibungen in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts hineingezogen, und die Dialoge sind realistisch und zeugen von der sozialen Hierarchie der damaligen Zeit. Die Mischung aus persönlicher Erzählung und historischen Details verleiht dem Werk Tiefe und Authentizität.

  • trauti_0207

    5/5

    27.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Palais Heiligendamm - Ein…

    Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang erzählt die spannende Geschichte der Hoteliersfamilie Kuhlmann, die in Doberan das Hotel Palais Heiligendamm eröffnet. Tochter Elisabeth, die einen starken Charakter hat und das Hotelgewerbe liebt, kämpft besonders leidenschaftlich für den Erfolg des Hotels. Autorin Michaela Grünig erzählt die Geschichte der Familie über mehrere Jahre und weiß mit einem flüssigen Schreibstil zu überzeugen. Insbesondere die Jahre, die vom Krieg handeln, werden sehr ergreifend geschildert und so lässt sich das Buch kaum aus der Hand legen. Es handelt sich hierbei um den ersten Band. Obwohl das Buch sehr dick ist, lässt es sich schnell lesen und macht Lust auf die Fortsetzung, die ich mir sofort besorgt habe. Eine packende Geschichte, die ich jedem empfehlen kann.

  • Petra Sch.

    aus Gablitz

    5/5

    20.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    gelungener Auftakt der Palais-Heiligendamm-Saga

    4,5 Sterne Im Auftakt der Palais-Heiligendamm-Saga lernen wir das opulente Hotel in Doberan an der Ostsee kennen und natürlich die Familie Kuhlmann, die das Hotel betreibt. Man verfolgt das Geschehen von Sommer 1912 bis Winter 1918/19. Vater Heinrich hatte in Berlin ein Hotel gemeinsam mit seinem Bruder betrieben, und nun wollte er sich mit einem Hotel für die gehobene Gesellschaft selbständig machen und in Konkurrenz zum Grand Hotel, das sich direkt am Strand in Heiligendamm befindet, treten. Man erfährt viel über das Hotelgewerbe der damaligen Zeit; über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Angestellten und über politische Geschehnisse und allgemeine soziale Verhältnisse, v.a. soziale Unterschiede und die Stellung der Frau. Die Person, die am meisten im Vordergrund der Geschichte steht, ist Tochter Elisabeth. Sie hat einen starken Willen und möchte unbedingt alles über das Hotelgewerbe lernen, um einmal selbst ein Hotel führen zu können. Was in den Augen ihrer Eltern natürlich unmöglich ist, und sie wird auch nicht ernst genommen. Selbst, als sie als einzige eine Idee hatte, um das Hotel zu retten. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Der älteste Sohn Friedrich hat sich den Familientraditionen widersetzt und ist Arzt geworden. Deshalb muss Sohn Paul alles über das Hotelfachgeschäft lernen, obwohl er sich viel lieber der Musik und dem Klavierspiel widmen würde. Man könnte ihn jedoch so oft schütteln; er geht immer den Weg des geringsten Widerstands und traut sich nie, seine Wünsche durchzusetzen. Dann sind da noch die älteste Tochter Johanna und die jüngste Tochter Luise, die aber eher nur Randfiguren des Geschehens sind. Mutter Ottilie war mir von Anfang an durch ihr Verhalten suspekt; doch ihr extrem übergriffiges, empathieloses Verhalten gegen Ende war einfach nur schrecklich und hat viel Leid verursacht. Ich mochte die wundervolle Mischung aus spannender Handlung mit Intrigen, Familiengeschichte, Dramen; die lebendigen, unterschiedlich ausgearbeiteten und polarisierenden Charaktere und die Infos über das Hotelgewerbe und die sozialen Strukturen der damaligen Zeit. Natürlich spielt auch der Krieg eine große Rolle, und man fiebert mit allen mit. Der Schreibstil ist wundervoll emotional und das offene Ende macht neugierig auf den Folgeband! Fazit: Der Auftakt einer emotionalen historischen Reihe über eine Hoteliersfamilie. Eine emotionale, spannende und unterhaltsame Mischung aus fiktiver Familiengeschichte und historischen Ereignissen.

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