• Produktbild: Das Dorf und der Tod
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Das Dorf und der Tod Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit

21

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Ludwig

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,3/20,2/3 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-28124-0

Beschreibung

Rezension

»Kann mit Tannöd mehr als mithalten.« ("Karla Paul")
»Klingt zu spannend, um es nicht zu lesen.« ("Günter Keil im Podcast Long Story Short")
»Packend!« ("Frau von heute")
»Ihr fesselnder Kriminalroman ist in seiner Authentizität schonungslos ehrlich (…), dass es manchmal Mut braucht, sich dem zu stellen und weiterzulesen.« ("kulturvision-aktuell.de")
»Herausgekommen ist ein spannender Krimi, eine Tragödie, die (…) über die Generationen hinweg Schatten wirft und Feindschaft aufrechterhält.« ("Traunsteiner Tagblatt")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Ludwig

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,3/20,2/3 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-28124-0

Herstelleradresse

Ludwig Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Lesezauber_Zeilenreise

    aus Eggenstein-Leopoldshafen

    5/5

    29.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Krimi im klassischen Sinn, aber sicher einer der besten Heimatromane – eindrücklich und mitreißend

    Oberbayern, 1921: Vroni, mit 18 Jahren noch nicht volljährig, lässt sich mit Lorenz ein und wird schwanger. Lorenz, einfacher Bäckerssohn, ist nach Ansicht ihrer Eltern, vor allem der Mutter, kein Heiratskandidat für die hochgestellte Fabrikantentochter. Und so darf sie ihn nicht heiraten, obwohl er zu ihr steht und genau das tun möchte. Jung, schwanger, ohne Mann: Vroni wird automatisch zur Dirne, in ihrem kleinen Heimatdorf. Sie wird mehr oder weniger zu Hause in ihr Zimmer gesperrt, bis ihr Baby Franz auf die Welt kommt. Kurz darauf wird sie von den Eltern gezwungen, den bereits 42jährigen Bauern Benedikt zu heiraten und ihr über alles geliebter Sohn Franz wird ihr weggenommen. Vroni zerbricht daran, fügt sich nach einigen Jahren jedoch in ihr Schicksal und funktioniert fortan – von einem glücklichen Leben kann jedoch keinesfalls die Rede sein. Sie bekommt mehrere Kinder von Benedikt, kann denen jedoch keine mütterliche Zuneigung entgegenbringen. Ein Bauernhaus voller Leben, jedoch ohne Liebe. Was der Doppelmord in eben jenem Dorf, so viele Jahrzehnte später damit zu tun hat? Das müsst ihr schon selbst lesen – so viel verrate ich hier nicht. Anfangs las sich die Geschichte ein wenig zäh, ich hatte so meine Probleme. Doch nach einigen Seiten kehrte sich das um – aber sowas von! Vielleicht lag es daran, dass ich meine Erwartungen an einen Krimi zur Seite legte – denn dieses Buch mag vieles sein, ein Krimi ist es nicht. Sobald ich das für mich eingeordnet habe, stand dem exzellenten Lesegenuss nichts mehr im Wege. Wir haben es hier mit einem Heimatroman zu tun, der tragisch und dramatisch ist und der durch den außergewöhnlich feinen Schreibstil der Autorin so lebendig und eindrücklich wird, dass es fast weh tut. Wie sie den Mehrfachmord aus dem Jahr 1995 (der einem erstmal gar nicht geläufig ist, sondern den man nur durch kleine eingeschobene Sequenzen in Form von Auszügen aus dem Abschiedsbrief des Mörders/Selbstmörders tröpfchenweise vorgesetzt bekommt) quasi erklärt, wie sie den Leser mit der Dorfgeschichte aus 1921 darauf vorbereitet und die Hintergründe erläutert ist schlicht brillant. Die Schilderungen des Dorflebens, die gesellschaftlichen Zwänge, aber auch das Miteinander, die authentischen Charaktere, die damals nahezu allmächtige Kirche und wie das alles miteinander existiert auch als die Nazizeit ihre Schatten über alles gelegt hat – es ist verblüffend, dass das Lesen über eben dieses kleine Dörfchen und seine Einwohner mich derartig berührt hat und ich völlig in den Bann dieses Buches gezogen wurde. Für mich eine absolute Leseempfehlung, ein Buch, das packt und berührt und erschüttert – sicher auch, weil es auf einer wahren Begebenheit beruht. Von mir gibt es ganz klare 5/5 - auch wenn ich mir wünschen würde, dass das Wort „Kriminalroman“ vom Cover verschwinden würde.

  • Lesezauber_Zeilenreise

    aus Eggenstein-Leopoldshafen

    5/5

    29.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Krimi im klassischen…

    Kein Krimi im klassischen Sinn, aber sicher einer der besten Heimatromane – eindrücklich und mitreißend Oberbayern, 1921: Vroni, mit 18 Jahren noch nicht volljährig, lässt sich mit Lorenz ein und wird schwanger. Lorenz, einfacher Bäckerssohn, ist nach Ansicht ihrer Eltern, vor allem der Mutter, kein Heiratskandidat für die hochgestellte Fabrikantentochter. Und so darf sie ihn nicht heiraten, obwohl er zu ihr steht und genau das tun möchte. Jung, schwanger, ohne Mann: Vroni wird automatisch zur Dirne, in ihrem kleinen Heimatdorf. Sie wird mehr oder weniger zu Hause in ihr Zimmer gesperrt, bis ihr Baby Franz auf die Welt kommt. Kurz darauf wird sie von den Eltern gezwungen, den bereits 42jährigen Bauern Benedikt zu heiraten und ihr über alles geliebter Sohn Franz wird ihr weggenommen. Vroni zerbricht daran, fügt sich nach einigen Jahren jedoch in ihr Schicksal und funktioniert fortan – von einem glücklichen Leben kann jedoch keinesfalls die Rede sein. Sie bekommt mehrere Kinder von Benedikt, kann denen jedoch keine mütterliche Zuneigung entgegenbringen. Ein Bauernhaus voller Leben, jedoch ohne Liebe. Was der Doppelmord in eben jenem Dorf, so viele Jahrzehnte später damit zu tun hat? Das müsst ihr schon selbst lesen – so viel verrate ich hier nicht. Anfangs las sich die Geschichte ein wenig zäh, ich hatte so meine Probleme. Doch nach einigen Seiten kehrte sich das um – aber sowas von! Vielleicht lag es daran, dass ich meine Erwartungen an einen Krimi zur Seite legte – denn dieses Buch mag vieles sein, ein Krimi ist es nicht. Sobald ich das für mich eingeordnet habe, stand dem exzellenten Lesegenuss nichts mehr im Wege. Wir haben es hier mit einem Heimatroman zu tun, der tragisch und dramatisch ist und der durch den außergewöhnlich feinen Schreibstil der Autorin so lebendig und eindrücklich wird, dass es fast weh tut. Wie sie den Mehrfachmord aus dem Jahr 1995 (der einem erstmal gar nicht geläufig ist, sondern den man nur durch kleine eingeschobene Sequenzen in Form von Auszügen aus dem Abschiedsbrief des Mörders/Selbstmörders tröpfchenweise vorgesetzt bekommt) quasi erklärt, wie sie den Leser mit der Dorfgeschichte aus 1921 darauf vorbereitet und die Hintergründe erläutert ist schlicht brillant. Die Schilderungen des Dorflebens, die gesellschaftlichen Zwänge, aber auch das Miteinander, die authentischen Charaktere, die damals nahezu allmächtige Kirche und wie das alles miteinander existiert auch als die Nazizeit ihre Schatten über alles gelegt hat – es ist verblüffend, dass das Lesen über eben dieses kleine Dörfchen und seine Einwohner mich derartig berührt hat und ich völlig in den Bann dieses Buches gezogen wurde. Für mich eine absolute Leseempfehlung, ein Buch, das packt und berührt und erschüttert – sicher auch, weil es auf einer wahren Begebenheit beruht. Von mir gibt es ganz klare 5/5 - auch wenn ich mir wünschen würde, dass das Wort „Kriminalroman“ vom Cover verschwinden würde.

  • Magische Farbwelt

    5/5

    09.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Generationenübergreifende Tragik

    Es ist jetzt schon einige Zeit her, als ich das Buch ausgelesen habe. Und dennoch kann ich mich nur beim Anblick des Buchcovers wieder in die Szenerie hineinversetzen. Der True-Crime-Roman „Das Dorf und der Tod: Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit“ von Christiane Tramitz umspannt eine Geschichte die von der Zeit des Ersten Weltkrieges über Generationen hinweg bis in die (Fast-) Gegenwart hineinreicht. Dabei war für mich die eigentliche Tat gar nicht so das spannende Element. Viel eher war und bin ich immer noch fasziniert von der bildlichen Darstellung der Autorin. Ich liebe ihre Sprachgewandtheit. Da habe ich mich tatsächlich an einer urbayerisch eingedeckten Tafel als Beobachterin wiedergefunden. Was für mich unheimlich prägend und immer noch nachklingend ist: Die Geschichte rund um Vroni und Lenz. Und deren ganze Tragik. Ich musste hierüber sogar sprechen. Mich mitteilen und austauschen. Mit meinem Mann. Mit einer Freundin. Das hat mich echt beschäftigt. Was bin ich doch froh, in der heutigen Zeit zu leben. Nicht damals. Wobei die Menschen in 50 oder hundert Jahren sicherlich genauso denken werden. Für mich ist „Das Dorf und der Tod: Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit“ ein malerischer Kriminalroman, der die tragischen Seiten der damaligen Zeit bis ins Feinste skizziert. Bis hin zu den Geschehnissen, die wir alle hoffentlich nie vergessen werden, als Mahnmal. Christiane Tramitz schreibt so wunderbar anschaulich, inklusive Dialekt der Handelnden, dass man zunächst gar nichts von der Tragweite der Geschichte erahnen kann. Für mich ein Buch, welches ich ungern zwischendurch aus den Händen gelegt habe.

  • Natalie

    5/5

    28.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    tragische Begebenheiten der Vergangenheit, die nachwirken

    Nach einer wahren Begebenheit… dieser Zusatz zum Kriminalroman hat mich zu dem Buch greifen lassen und eines vorweg - ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch erzählt von einer tragischen Liebesgeschichte, welche auch über hundert Jahre danach noch nachwirkt. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, wobei wir im ersten Vroni ab dem Jahr 1921 begleiten, im zweiten Abschnitt wird das Leben von Simmerl im goldenen Dorf beleuchtet. Beide sind tief mit der Geschichte verbunden, wobei es mit Vroni‘s tragischer Liebe zu Lenz beginnt, Simmerl erst später wieder ins Dorf zurückkehrt. Besonders im zweiten Teil nimmt auch der zweite Weltkrieg eine wesentliche Rolle ein. Das einst so beschauliche Leben im golden Dorf wird von dieser Tragik, aber auch vom Krieg mitgenommen und es verändert sich vieles. Aufgrund des Klappentextes habe ich mir das Buch anders vorgestellt (vor allem, was den Aufbau betrifft), jedoch hat mir dies richtig gut gefallen. Starke Charaktere, toll recherchiertes Dorfleben ab den frühen 1920iger Jahren und authentische Darstellung von diesem. Das Buch wirkt nach und lässt einen tief in das Dorfleben von früher eintauchen. Die Geschichte fesselt definitiv und je mehr man erfährt, umso klarer wird es schlussendlich, wie es zu diesem unbändigen Hass und dem Mordfall in den 1990igern kommen konnte. Bereits während der Erzählung werden immer wieder Gedankenausschnitte des späteren Mörders eingestreut, welche nach und nach Einblick gewähren. Ein True-Crime-Roman der unter die Haut geht und von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Kathi

    5/5

    18.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein nachwirkendes Buch

    Das Dorf und der Tod von Christiane Tramnitz erschien am 13.09.21 im Ludwig Buchverlag. Simon Weber kert in sein Heimatdorf in Oberbayern zurück um seinen 90. Geburtstag zu feiern, wie er es seinem Freund versprochen hat. Leider ist dieser schon verstorben und so geht Simon an dessen Grab und erzählt von früher. Die Geschichte beginnt im Jahr 1921, wir erleben eine tragische Liebe, den 2. Weltkrieg und im Jahr 1995 ereignet sich ein brutaler Mord bei dem drei Menschen gerötet werden. Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber je mehr Seiten ich gelesen habe desto tiefer konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Die Personen sind gefühlvoll ausgearbeitet, haben Charakter und so wird man regelrecht in das Buch hinein gesogen. Christiane Tramnitz, die selber in diesem Ort aufgewachsen ist hat einen faszinierenden wie schockierend True-Crime-Roman geschrieben. Der mich immer noch zum nachdenken anregt. Es ist ein Buch das nachwirkt und ich kann es nur weiterempfehlen.

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