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Der Herzgräber Thriller

272

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.12.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/3,6 cm

Gewicht

468 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

A Dark and Secret Place

Übersetzt von

Irene Eisenhut

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-00176-7

Beschreibung

Rezension

kurzweilige[s] Lesevergnügen. ("Stadtradio Göttingen")
Einen ebenso verstörenden wie fesselnden Krimi mit Märchenelementen hat die Engländerin Jen Williams geschrieben. ("Westfalen-Blatt")

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.12.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/3,6 cm

Gewicht

468 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

A Dark and Secret Place

Übersetzt von

Irene Eisenhut

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-00176-7

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Issum/Sevelen

    5/5

    29.06.2023

    Buch (Paperback)

    Er reißt ihnen das Herz heraus. Er vergräbt es im Wald. Dann pflanzt er Blumen.

    Er reißt ihnen das Herz heraus. Er vergräbt es im Wald. Dann pflanzt er Blumen. *Kurzer Inhalt* Heather Evans stößt nach dem Selbstmord ihrer Mutter nicht nur auf die eine oder andere Ungereimtheit, vielmehr befinden sich in deren Nachlass auch unzählige Briefe eines seit vielen Jahren verurteilten Serienkillers. Michael Reave hat zahlreiche Frauen auf bestialische Weise getötet und verbüßt seit 20 Jahren seine Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis. Doch jetzt ist wieder eine junge Frau getötet worden, auf genau die gleiche Art und Weise, wie Reave seine Taten zelebriert hat. Dort, wo sich das Herz befindet, ist nichts weiter als ein Loch, in dem verschiedenste Blumen drapiert werden. Heather fängt an, den Dingen auf den Grund zu gehen und gerät ziemlich schnell in ein Labyrinth aus Lügen, Irrsinn und Gewalt. Doch die Wahrheit wird für Heather zu einem Wettlauf um ihr Leben. *Meine Meinung* Das Cover ist für meine Begriffe recht schlicht und unspektakulär, die kurze Inhaltsangabe jedoch hat mich mehr als neugierig auf diesen ersten Thriller der mir bis dato unbekannten, aber preisgekrönten Autorin Jen Williams gemacht. Der Schreibstil von Willliams ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an von dieser Geschichte abholen und einfangen lassen konnte. Heather, unser taffer Hauptcharakter, ist mir von Anfang an sympathisch. Williams versteht es mehr als gut, den Spannungsbogen von Beginn an zu spannen, aufrecht zu erhalten und kontinuierlich zu steigern. Wir Leser werden Stück für Stück an diese bestialische und trotzdem mehr als authentische bzw. echte Geschichte herangeführt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass auch nur eine einzige Situation bzw. Gegebenheit unglaubwürdig oder zu weit hergeholt sein könnte. Vielleicht hätte ich mir ein kleines bisschen mehr Geschichte zwischen Heather und Ben Parker gewünscht, vielleicht hebt sich Williams das aber auch für die folgenden Bände auf... Das Ende dieses Buches gab es dann für mich den absoluten Überraschungseffekt. Die Auflösung war für meine Begriffe richtig gut inszeniert und hat diese ganze grausame Geschichte perfekt und stimmig abgerundet. *Fazit* Spannung und Gänsehaut von der ersten bis zur letzten Seite! Ein Meisterwerk!

  • LadyIceTea

    aus Castrop-Rauxel

    5/5

    06.04.2022

    Buch (Paperback)

    Fesselndes Thriller-Debut!…

    Fesselndes Thriller-Debut! Als Heather Evans den Nachlass ihrer Mutter ordnet, macht sie eine erstaunliche Entdeckung: Stapelweise findet sie Briefe eines verurteilten Serienkillers. Michael Reave hatte zahlreiche junge Frauen auf bestialische Weise getötet. Seit 20 Jahren verbüßt er nun schon seine Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis. Doch jetzt ist wieder eine junge Frau getötet worden. Man findet sie in einem ausgehöhlten Baumstumpf. Und dort, wo eigentlich ihr Herz schlagen sollte, stecken Blumen. Genauso hatte es seinerzeit Reave zelebriert. Als eine zweite Frauenleiche gefunden wird, entschließen sich Heather und Detective Ben Parker zu einem gefährlichen Schritt. Heather soll mit Michael Reave persönlich sprechen, ihm die Fragen stellen, die nur er beantworten kann. Doch die Wahrheit wird für Heather zu einem Wettlauf um ihr Leben. „Der Herzgräber“ ist das Thriller-Debut der Autorin Jen Williams. Die Autorin lässt uns die Geschichte aus der Sicht der Hauptfigur Heather erleben. Die Kapitel wechseln sich mit einzelnen Episoden der Vergangenheit ab, wodurch wir Michael Reave und seine „Entstehungsgeschichte“ kennen lernen. Dadurch verknüpft die Autorin sehr gekonnt zwei wichtige Stränge der Geschichte. Heather ist keine Figur die wirklich ans Herz wächst oder super sympathisch ist. Aber ich konnte trotzdem mit ihr mitfiebern und fand ihre toughe, fast schon rücksichtlose Art sehr interessant. Nicht nur die Gespräche mit dem Killer Reave, sondern auch die Dinge, die sie im Haus ihrer Mutter herausfindet, sind schon richtig spannend und verworren. Alles hängt irgendwie zusammen und ergibt trotzdem nicht richtig Sinn. Heather erhält immer wieder von verschiedenen Personen oder Foren im Internet neue Hinweise und so wird ihre Spur immer dichter aber nicht weniger unklar. Jen Williams hat hier eine wirklich fesselnde, undurchsichtige Geschichte entworfen, bei der ich als Leser richtig lange miträtseln und vor allem auch mitfiebern konnte. Bis zum Schluss tauchen immer wieder neue Figuren auf, die mal wichtigere und mal unwichtigere Rollen einnehmen und dem Ganzen oft Mals einen neuen Turn verpassen. Detective Parkers Rolle in der Story hat mir am Anfang echt gut gefallen. Einerseits gibt er Heather immer wieder wichtige Infos und unterstützt sie, dazu lockert er alles als kleiner Loveinterest auf. Leider nimmt seine Wichtigkeit nach und nach ab und am Ende hätte er eigentlich auch wegbleiben können. Selbst bei der Auflösung, die ich im Übrigen richtig gut und teils auch überraschend fand, war er nicht mehr wichtig. Das fand ich etwas schade. Aber es schmälert meine Meinung zu dem Buch zum Glück nicht. Spannende, verworrene Geschichte, die den Leser fesselt und miträtseln lässt, dazu mit einem richtig guten Ende, was die Thrillerherzen auf jeden Fall zufrieden stellt.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    28.03.2022

    Buch (Paperback)

    Auf den Spuren eines düsteren Familiengeheimnisses

    Heather Evans stolpert beim Nachlass ihrer Mutter auf die Briefe eines Serienkillers. Erstaunlicherweise hatte ihre Mutter regelmäßig Briefkontakt zu einem Serientäter, der Frauen auf abscheuliche Weise umgebracht hat und nun seit 20 Jahren im Gefängnis einsitzt. Nun ist wieder eine Frau getötet worden, und wie seinerzeit beim Herzkiller stecken Blumen dort, wo das Herz sein sollte. Als Journalistin ist Heathers Interesse sofort geweckt, und sie nimmt gerne im Gefängnis Kontakt auf mit dem verurteilten Serienkiller. Detective Ben Parker verspricht sich daraus wichtige Informationen, um den derzeitigen Täter zu fassen. Doch wie sehr Heather in Gefahr gerät, ahnen beide nicht… Eine gruselige Geschichte beginnt, die Zusammenhänge sucht, wo scheinbar gar keine sein können. So entsteht schnell ein hoher Spannungspegel, der sich bis zum Ende der Geschichte hinzieht. Der Leser kann gut nachvollziehen, wie Heather in diese Geschichte hineingezogen wird, einerseits als Tochter, die unbekannte Seiten an ihrer als unnahbar erlebten Mutter findet, andererseits aber auch als Journalistin, die die Story ihres Lebens wittert. Es wird nervenzerreißend spannend, mit Heather auf die Suche nach der Vergangenheit zu gehen. Überraschende Wendungen bieten immer wieder neue Lösungsmöglichkeiten, wobei die eigentliche Auflösung erst zum Schluss kommt mit einem actionreichen Showdown. Wie die Märchen der Gebrüder Grimm eingearbeitet und dabei gruselig verfremdet wurden, das hat mir besonders gut gefallen. Dieser spannende Thriller hat mich bestens unterhalten können, so dass ich das Buch sehr gerne weiter empfehle. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    21.03.2022

    Buch (Paperback)

    Spannender, leicht lesbarer Thriller

    Ein Serienmörder, der seinen Opfern das Herz herausreißt und sie mit Blumen dekoriert. Ich hatte etwas Bedenken, dass das einer der extrem brutalen Thriller sein könnte, die ich mittlerweile nicht mehr gerne lese. Aber das hier war noch innerhalb meiner Thriller-(fast hätte ich Wohlfühlzone geschrieben)-Akzeptanz. Klar brutal, aber nicht widerlich detailgetreu und nur auf Gemetzel aus. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Heather, die im Nachlass ihrer Mutter einen Briefwechsel mit einem Serienmörder findet, mochte ich, obwohl sie keine Bilderbuchheldin ist. Es war spannend und die Atmosphäre düster. Teile der Handlung waren zwar vorhersehbar, allerdings war das Finale und der Gesamtzusammenhang dann doch eine Überraschung. In der Buchbeschreibung heißt es auch "Gruselig wie die fantastischen Märchenwelten der Brüder Grimm und Spannung bis zur letzten Seite" - das trifft es sehr gut. Es wird auch auf Märchen Bezug genommen, es ist aber ein astreiner Thriller, der auch keine Fantasy-Elemente beinhaltet. Sehr gute Thriller-Unterhaltung, wie ich sie mag.

  • Waterlilly

    5/5

    13.03.2022

    Buch (Paperback)

    Alles andere als Einheitsbrei

    Allein vom Klappentext her sticht „Der Herzgräber“ aus der Flut der Thriller nicht besonders hervor. Schon nach wenigen Seiten stellt sich allerdings das Gefühl ein, dass man hier ein besonderes Buch in der Hand hält. Je weiter ich las, desto mehr fühlte ich mich in meiner Vermutung bestätigt. Ich fand den „Herzgräber“ einfach klasse! Jen Williams kreiert eine mysteriöse, düstere Stimmung, die mich völlig in den Bann gezogen hat. Nach dem Selbstmord ihrer Mutter findet Heather heraus, dass diese scheinbar über Jahre hinweg eine Brieffreundschaft mit dem inhaftierten Serienmörder Michael Reaves unterhalten hat. Ratlos und neugierig beginnt Heather Fragen zu stellen und taucht dabei tief in die Vergangenheit ihrer Mutter ein, bis hin zu einer ominösen „Naturfreunde-Sekte“. Was mir besonders gefallen hat, war der unheimliche Unterton der Geschichte und dass man nicht einschätzen konnte, wohin die Reise führt. Gibt es eine reale Bedrohung oder haben wir es mit einem übernatürlichen Feind zu tun? Die Autorin spielt hier sehr geschickt mit dem Leser, so dass man sich beide Optionen vorstellen konnte. Heather ist eine arbeitslose Journalistin, die sich völlig darin verbeißt, den rätselhaften Suizid ihrer Mutter zu klären, obwohl – oder vielleicht sogar gerade weil – das Verhältnis zu ihr zerrüttet war. Dabei geht sie völlig unerschrocken vor, teilweise schon naiv, so wie man es von Personen in Horrorfilmen kennt, und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und sich in Gefahr zu begeben. Polizeiarbeit spielt in diesem Thriller eine untergeordnete Rolle. Es wird überwiegend aus Sicht von Heather erzählt, unterbrochen von kurzen Kapiteln, in denen man mehr über die Jugend des Mörders Michael Reave erfährt. Diese Einblicke sind grausam und erzeugen beim Leser ein unwohl es Gefühl. An manchen Stellen möchte man fast Mitleid mit dem jungen Michael haben, nur um kurze Zeit später fassungslos Zeuge seiner kranken Taten zu werden. Am Ende führt Jen Williams alle Fäden zu einem völlig verrückten und auch blutigen Ende zusammen, welches die Geschichte sehr gut abrundet. Dieser Thriller ist weit weg von Einheitsbrei und bekommt von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    3/5

    22.01.2022

    Buch (Paperback)

    muss frau alles wissen?

    Heather ordnet den Nachlass ihrer Mutter, welche Selbstmord begangen hat. Doch sehr schnell merkt sie, das dies vielleicht keine so gute Idee war, denn sie erfährt Dinge, die ihr ganzes Leben verändern werden und dies nicht zum Guten. Mein Fazit...manchmal wäre es besser, nichts über seine Familie zu wissen.

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