Produktbild: Wilde Jahre
Band 2

Wilde Jahre Roman

9

10,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33847

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,3/12,2/3 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21981-5

Beschreibung

Rezension

Mit viel Lust am Erzählen verleiht die Autorin Astrid Ruppert ihren Romanfiguren Identität. ("Evangelische Sonntags-Zeitung")
Eine spannende, faszinierende und charismatische Geschichte über Hoffnungen, Visionen, Träume und manche Irrungen und Wirrungen. Eine grandiose Trilogie über Mütter und Töchter Beziehungen! ("buecherplaza.de")
Astrid Ruppert legt mit dem zweiten Teil ihrer geplanten Trilogie einen weiteren Roman vor, der so ist, wie gute Bücher sein sollten: kurzweilig, gefühlvoll, aber nicht kitschig und Lust machend auf den dritten Band (...). ("diebedra.de")
Zauberhaft! ("ma vie, 2/2022")

Produktdetails

Verkaufsrang

33847

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,3/12,2/3 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21981-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    14.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte von Frauen über vier Generationen, die zu bezaubern weiß.

    Zum Inhalt Auch den 2. Band der Winterfrauen habe ich sehr genossen. Zu Recht nennt er sich *Wilde Jahre!* Lisettes Enkelin Paula genießt das Leben in vollen Zügen. Sie verfügt über eine wunderschöne Stimme und möchte unbedingt Sängerin werden. Aber für ihre Eltern zählt nur die Arbeit auf dem Hof. Zwischen Hühnern, Schweinen und Kartoffeln fühlt sich die temperamentvolle Paula aber einfach nicht wohl. Sie bricht aus dem hessischen Heimatdorf aus. Erklärt ihren Eltern, dass sie eine tolle Arbeit haben wird. Paulas Mutter Charlotte scheint ihren Mut zu bewundern, auch wenn sie das nicht zeigt. Zumindest hatte ich diesen Eindruck. Ihr Weg führt sie mit ihrer großen Liebe Harry nach London. Von dort verschlägt es das Liebespaar nach Whitstable. Paulas Tochter Maya geht mehr nach ihrer Mutter Charlotte. Maya liebt das beständige Leben an einem Ort. Das kann sie bei ihrer Mutter nicht haben, da diese ständig in sämtlichen Städten als Sängerin und Schauspielerin unterwegs ist. Nur bei ihrer Großmutter Charlotte fühlt sie sich geborgen und verstanden. Paula zieht ständig um. Wittert immer eine Chance beruflich Karriere zu machen. Merkt nicht, wie sich ihre Tochter immer weiter von ihr entfernt. Sie erzählt Maya nicht wer ihr Vater ist. Doch Maya begibt sich auf Spurensuche. Ihr Weg führt sie nach London. Meine Meinung Eine Geschichte von Frauen über vier Generationen, die zu bezaubern weiß. Ich habe die Zeit in Whitstable sehr genossen. Paula ist dort glücklich mit ihrer großen Liebe. Abends singt sie in einem Pup. Tagsüber genießt sie das Leben an der Nordküste der englischen Grafschaft Kent. Vertilgt Unmengen Fish and Chips.Spürt die Sonne auf der Haut und genießt die Liebe am Meer. Auch in diesem Band gibt es wieder eine Frau, die sehr geliebt hat. Paula hat mich sehr an Lisette erinnert. Der Hunger nach Leben hat die beiden zu Seelenverwandten gemacht. Lisette hat ihre Enkelin stets dazu ermuntert ihre Träume wahr werden zu lassen. Ich konnte jedoch alle Frauen gut verstehen. Charlotte war froh, in geordneten Verhältnissen zu Leben. Der Alltagstrott schien genau richtig für sie zu sein. Daher fühlte sie sich früher schon zur ihrer Großmutter hingezogen. Paula fühlte sich nie verstanden. Bekam immer nur zu hören: “Wer glaubst du denn wer du bist?” Paula möchte unbedingt erreichen, dass ihre Tochter Maya auch mal über den Tellerrand blickt. Verstehen lernt, dass das Leben so viele Überraschungen birgt. Astrid Rupperts bildlicher Schreibstil hat mich auch dieses mal von Anfang an mitgenommen. Die Winterfrauen sind total verschieden. Ob Charlotte, Lisette, Paula oder Maya. Ich kann alle vier Frauen sehr gut leiden. Jede versucht doch nur auf ihre Weise glücklich zu werden. Die Geschichte spielt in den 60ern und 70ern. Im Nachwort hat die Autorin erwähnt, dass sie nicht damit gerechnet hat, für den 2. Teil so viel recherchieren zu müssen, da sie in den 60ern schon auf der Welt war. Ich bin auch Anfang der 60er geboren. Lese im Moment einige Geschichten, die in dieser Zeit spielen. Dennoch erfahre ich jedes mal wieder Neues. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man noch einige Bücher aus dieser Zeit füllen kann. Fazit Ich werde einmal alles ganz anders machen als meine Mutter. Ich werde anders sprechen und handeln. Als Teenager haben wir wahrscheinlich fast alle so gedacht. So wie die Winterfrauen auch. Dennoch merken die Winterfrauen irgendwann, dass sie mehr von ihren Müttern übernommen haben, als sie für möglich hielten. Sprechen teilweise genauso mit den eigenen Töchtern, auch wenn sie andere Worte dafür benutzen. Ich würde gerne mal bei Großmutter Charlotte Urlaub auf dem Bauernhof machen. Sehr gerne ihre weltbeste Schwarzwälderkirschtorte genießen. Anschließend würde ich dann Lisette in ihrem bunten Haus besuchen. Mir ihre wundervollen Kleider betrachten. Mit Paula London unsicher machen und mit Maya auf Spurensuche gehen. Eine Geschichte über vier Generationen, die zu bezaubern weiß. Vier tolle Frauen! Vielen Dank Astrid Ruppert. Nach dem Cliffhanger freue ich mich nun auf das Finale.

  • Mattisbuecherecke

    aus Detmold

    4/5

    21.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungener zweiter Band

    Wilde Jahre ist der zweite Band der Winter-Frauen-Trilogie aus der Feder von Astrid Ruppert.  Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom DTV Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.  Meine Meinung Nachdem im ersten Band der Winter-Frauen-Trilogie Lisette und ihre Geschichte im Mittelpunkt standen, dreht sich in diesem zweiten Band alles um Paula. Deren Tochter Maya möchte endlich erfahren, wer ihr Vater ist, und begibt sich auf Spurensuche.  Nach und nach kommt sie der Wahrheit auf die Spur, und auch Paula beginnt, sich den Geistern der Vergangenheit zu stellen und öffnet sich langsam aber stetig gegenüber ihrer Tochter.  Der Schreib-und Erzählstil von Astrid Ruppert ist sehr angenehm und flüssig.  Es ist sehr interessant verschiedenen Frauen einer Familie in ganz unterschiedlichen Zeiten zu begleiten.  Ich mag auch, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt wird: Einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart - hier in den Jahren 2006 & 2007. Ich mag die Geschichte echt gerne, habe aber auch den Eindruck gewonnen, dass sich das noch steigern lässt.  Fazit Wilde Jahre ist wirklich ein gutes Buch und es hat mir auch noch besser gefallen, als sein Vorgänger. Ich mag, dass die Geschichte verschiedener Frauen in verschiedenen Zeiten erzählt wird.  Trotzdem glaube ich, dass die Autorin im finalen Band noch mal richtig etwas raushazen wird, und freue mich sehr darauf, das große Finale zu lesen. 

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    25.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mütter & Töchter in den 70ern

    Die Beziehungen von Müttern zu Töchtern sind so alt wie Menschen selbst und es sind immer wiederkehrende Motive: Es gibt Reibungen, es gibt Konflikte und es birgt ein inniges Verhältnis zumeist durch viel Liebe angereichert- wir alle kennen es. Nun hat nach 4jähriger Mammutarbeit Astrid Ruppert ihre Trilogie abgeschlossen, die genau diese Beziehung unter die Lupe nimmt. Immer wieder in wechselnden Zeiten, in verschiedenen Konstellationen, aber die grundlegende Analyse gilt: Mutter und Tochter. Ist dabei natürlich auch noch rasant unterhaltsam! Es beginnt mit Band 1 der „Leuchtende Tage“ heißt und in der wilhelminischen Zeit beginnt. Kaiserzeiten mit klaren Regeln für bürgerliche Töchter und einer ganz klaren Erwartungshaltung von Mutter an Tochter. Und hier begegnen wir Lisette Winter in Wiesbaden. Sie will frei sein und alles andere als eine gute Partie finden und das brave Mädchen sein. Also nimmt sie 1906 Reiß aus und bringt sehr viel Mut auf sich mit der Liebe ihres Lebens, Schneider Emil, in das Abenteuer Selbstständigkeit zu stürzen und neuste Mode zu entwerfen. Und der 1. Weltkrieg naht! Auch hier wird schon der Bogen zu ihrer Urenkelin Maya gespannt und wie die Tücken des Lebens ihr 100 Jahre später auflauern. Sie lebt in Frankfurt und ist eher weniger erfolgreich als Übersetzerin. Ihre Mutter Paula hingegen hat auch ein angespanntes Verhältnis zur eigenen Mutter Charlotte. Alle Frauen sind durch die verknüpften Jahrhunderte nun bekannt. Dann folgt Band 2 mit „Wilde Jahre“ in dem Tochter wie Mutter Paula im Rampenlicht steht in den wilden 70er Jahren. Auch wieder das Sujet des Brechens mit alten Werten und Konversionen, den Paula wird in einem hessischen Dorf groß, wo man ihren Traum Sängerin zu werden nicht hören mag in der Nachkriegszeit. Ihre Mutter Charlotte, die mit ihrem Mann einen Bauernhof nach dem Krieg bewirtschaften, sind die Träume der Tochter Luftnummern. Paula zieht es nach London, raus aus dem Kaff und wir erleben mit wie Maya geboren wird und auch ohne Vater ist es modern ein Kind großzuziehen. Maya begegnen wir auch als Erwachsene und sie ist immer mehr die Klammer der Winterfrauen, die mehr wissen will und hinterfragt. Das Finale ist Band 3 „Ein Ort, der sich zu Hause nennt“. Der Abschluss der Trilogie der das Geheimnis um Charlotte aufdeckt. Wir begeben uns vor allem in die 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts und fokussieren uns auf Charlotte. Sie folgt beruflich ihrer alleinerziehenden Mutter Lisette und wird Schneiderin und hat eine schicksalshafte Begegnung zu Nazizeiten. Sie beweist Mut und nach all den vielen Jahren bricht sie das Schweigen in der Gegenwart gegenüber Tochter Paula und Enkelin Maya. In der Trilogie leben und leiden wir mit den Müttern und Töchter der Familie Winder durch das letzte Jahrhundert. Nun habe ich alle 3 Bände gelesen, fühle mich bereichert, denn es war nicht nur ein Ritt durch die Zeit sondern auch durch multiple Perspektivwechsel, die es so spannend machten. Es sind rundum gelungene charakterstarke Frauen, die hier im Zentrum der Geschichte(n) stehen.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    25.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mütter und Töchter Die…

    Mütter und Töchter Die Beziehungen von Müttern zu Töchtern sind so alt wie Menschen selbst und es sind immer wiederkehrende Motive: Es gibt Reibungen, es gibt Konflikte und es birgt ein inniges Verhältnis zumeist durch viel Liebe angereichert- wir alle kennen es. Nun hat nach 4jähriger Mammutarbeit Astrid Ruppert ihre Trilogie abgeschlossen, die genau diese Beziehung unter die Lupe nimmt. Immer wieder in wechselnden Zeiten, in verschiedenen Konstellationen, aber die grundlegende Analyse gilt: Mutter und Tochter. Ist dabei natürlich auch noch rasant unterhaltsam! Es beginnt mit Band 1 der „Leuchtende Tage“ heißt und in der wilhelminischen Zeit beginnt. Kaiserzeiten mit klaren Regeln für bürgerliche Töchter und einer ganz klaren Erwartungshaltung von Mutter an Tochter. Und hier begegnen wir Lisette Winter in Wiesbaden. Sie will frei sein und alles andere als eine gute Partie finden und das brave Mädchen sein. Also nimmt sie 1906 Reiß aus und bringt sehr viel Mut auf sich mit der Liebe ihres Lebens, Schneider Emil, in das Abenteuer Selbstständigkeit zu stürzen und neuste Mode zu entwerfen. Und der 1. Weltkrieg naht! Auch hier wird schon der Bogen zu ihrer Urenkelin Maya gespannt und wie die Tücken des Lebens ihr 100 Jahre später auflauern. Sie lebt in Frankfurt und ist eher weniger erfolgreich als Übersetzerin. Ihre Mutter Paula hingegen hat auch ein angespanntes Verhältnis zur eigenen Mutter Charlotte. Alle Frauen sind durch die verknüpften Jahrhunderte nun bekannt. Dann folgt Band 2 mit „Wilde Jahre“ in dem Tochter wie Mutter Paula im Rampenlicht steht in den wilden 70er Jahren. Auch wieder das Sujet des Brechens mit alten Werten und Konversionen, den Paula wird in einem hessischen Dorf groß, wo man ihren Traum Sängerin zu werden nicht hören mag in der Nachkriegszeit. Ihre Mutter Charlotte, die mit ihrem Mann einen Bauernhof nach dem Krieg bewirtschaften, sind die Träume der Tochter Luftnummern. Paula zieht es nach London, raus aus dem Kaff und wir erleben mit wie Maya geboren wird und auch ohne Vater ist es modern ein Kind großzuziehen. Maya begegnen wir auch als Erwachsene und sie ist immer mehr die Klammer der Winterfrauen, die mehr wissen will und hinterfragt. Das Finale ist Band 3 „Ein Ort, der sich zu Hause nennt“. Der Abschluss der Trilogie der das Geheimnis um Charlotte aufdeckt. Wir begeben uns vor allem in die 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts und fokussieren uns auf Charlotte. Sie folgt beruflich ihrer alleinerziehenden Mutter Lisette und wird Schneiderin und hat eine schicksalshafte Begegnung zu Nazizeiten. Sie beweist Mut und nach all den vielen Jahren bricht sie das Schweigen in der Gegenwart gegenüber Tochter Paula und Enkelin Maya. In der Trilogie leben und leiden wir mit den Müttern und Töchter der Familie Winder durch das letzte Jahrhundert. Nun habe ich alle 3 Bände gelesen, fühle mich bereichert, denn es war nicht nur ein Ritt durch die Zeit sondern auch durch multiple Perspektivwechsel, die es so spannend machten. Es sind rundum gelungene charakterstarke Frauen, die hier im Zentrum der Geschichte(n) stehen.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    14.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Inhalt Auch den 2. Band…

    Zum Inhalt Auch den 2. Band der Winterfrauen habe ich sehr genossen. Zu Recht nennt er sich *Wilde Jahre!* Lisettes Enkelin Paula genießt das Leben in vollen Zügen. Sie verfügt über eine wunderschöne Stimme und möchte unbedingt Sängerin werden. Aber für ihre Eltern zählt nur die Arbeit auf dem Hof. Zwischen Hühnern, Schweinen und Kartoffeln fühlt sich die temperamentvolle Paula aber einfach nicht wohl. Sie bricht aus dem hessischen Heimatdorf aus. Erklärt ihren Eltern, dass sie eine tolle Arbeit haben wird. Paulas Mutter Charlotte scheint ihren Mut zu bewundern, auch wenn sie das nicht zeigt. Zumindest hatte ich diesen Eindruck. Ihr Weg führt sie mit ihrer großen Liebe Harry nach London. Von dort verschlägt es das Liebespaar nach Whitstable. Paulas Tochter Maya geht mehr nach ihrer Mutter Charlotte. Maya liebt das beständige Leben an einem Ort. Das kann sie bei ihrer Mutter nicht haben, da diese ständig in sämtlichen Städten als Sängerin und Schauspielerin unterwegs ist. Nur bei ihrer Großmutter Charlotte fühlt sie sich geborgen und verstanden. Paula zieht ständig um. Wittert immer eine Chance beruflich Karriere zu machen. Merkt nicht, wie sich ihre Tochter immer weiter von ihr entfernt. Sie erzählt Maya nicht wer ihr Vater ist. Doch Maya begibt sich auf Spurensuche. Ihr Weg führt sie nach London. Meine Meinung Eine Geschichte von Frauen über vier Generationen, die zu bezaubern weiß. Ich habe die Zeit in Whitstable sehr genossen. Paula ist dort glücklich mit ihrer großen Liebe. Abends singt sie in einem Pup. Tagsüber genießt sie das Leben an der Nordküste der englischen Grafschaft Kent. Vertilgt Unmengen Fish and Chips.Spürt die Sonne auf der Haut und genießt die Liebe am Meer. Auch in diesem Band gibt es wieder eine Frau, die sehr geliebt hat. Paula hat mich sehr an Lisette erinnert. Der Hunger nach Leben hat die beiden zu Seelenverwandten gemacht. Lisette hat ihre Enkelin stets dazu ermuntert ihre Träume wahr werden zu lassen. Ich konnte jedoch alle Frauen gut verstehen. Charlotte war froh, in geordneten Verhältnissen zu Leben. Der Alltagstrott schien genau richtig für sie zu sein. Daher fühlte sie sich früher schon zur ihrer Großmutter hingezogen. Paula fühlte sich nie verstanden. Bekam immer nur zu hören: “Wer glaubst du denn wer du bist?” Paula möchte unbedingt erreichen, dass ihre Tochter Maya auch mal über den Tellerrand blickt. Verstehen lernt, dass das Leben so viele Überraschungen birgt. Astrid Rupperts bildlicher Schreibstil hat mich auch dieses mal von Anfang an mitgenommen. Die Winterfrauen sind total verschieden. Ob Charlotte, Lisette, Paula oder Maya. Ich kann alle vier Frauen sehr gut leiden. Jede versucht doch nur auf ihre Weise glücklich zu werden. Die Geschichte spielt in den 60ern und 70ern. Im Nachwort hat die Autorin erwähnt, dass sie nicht damit gerechnet hat, für den 2. Teil so viel recherchieren zu müssen, da sie in den 60ern schon auf der Welt war. Ich bin auch Anfang der 60er geboren. Lese im Moment einige Geschichten, die in dieser Zeit spielen. Dennoch erfahre ich jedes mal wieder Neues. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man noch einige Bücher aus dieser Zeit füllen kann. Fazit Ich werde einmal alles ganz anders machen als meine Mutter. Ich werde anders sprechen und handeln. Als Teenager haben wir wahrscheinlich fast alle so gedacht. So wie die Winterfrauen auch. Dennoch merken die Winterfrauen irgendwann, dass sie mehr von ihren Müttern übernommen haben, als sie für möglich hielten. Sprechen teilweise genauso mit den eigenen Töchtern, auch wenn sie andere Worte dafür benutzen. Ich würde gerne mal bei Großmutter Charlotte Urlaub auf dem Bauernhof machen. Sehr gerne ihre weltbeste Schwarzwälderkirschtorte genießen. Anschließend würde ich dann Lisette in ihrem bunten Haus besuchen. Mir ihre wundervollen Kleider betrachten. Mit Paula London unsicher machen und mit Maya auf Spurensuche gehen. Eine Geschichte über vier Generationen, die zu bezaubern weiß. Vier tolle Fraue

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