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Anne Stern

1. Meine Freundin Lotte

Meine Freundin Lotte

16

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Britta Steffenhagen + weitere

Spieldauer

8 Stunden und 46 Minuten

Erscheinungsdatum

17.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839819081

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden und 46 Minuten

Erscheinungsdatum

17.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839819081

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Die Liebe im Schatten

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 11.12.2025

Bewertungsnummer: 2675420

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Buch über zwei Künstlerinnen in den 1920er- und 60er-Jahren so fesseln könnte. Weder Malerei noch Kunstgeschichte interessieren mich besonders. Aber was Anne Stern hier gelingt, ist etwas Seltenes: Sie nimmt mich mit in eine Welt, die mir fremd ist, und lässt mich so tief in ihr eintauchen, dass ich gar nicht mehr heraus will. Meine Freundin Lotte erzählt die Geschichte der realen Malerin Lotte Laserstein und ihres Lieblingsmodells Traute Rose – zwei Frauen, deren Beziehung Jahrzehnte überdauert. Das Buch springt zwischen Berlin 1921 und Kalmar 1961, und mit jedem Kapitel entfaltet sich mehr von dem, was zwischen diesen beiden Frauen unausgesprochen geblieben ist. Und genau das ist es, was mich am meisten berührt hat: Diese tiefe Verbindung, die niemals ausgesprochen wird – und doch in jeder Geste, jedem Blick, jedem inneren Monolog spürbar ist. Man merkt schnell: Das ist nicht einfach nur eine Freundschaft. Es ist Liebe. Aber eine Liebe, die nie benannt wird, nie gelebt werden darf. Und so sprechen sie über alles – über Kunst, über Politik, über Erinnerung –, aber nie über das, was sie wirklich fühlen. Ich habe mich beim Lesen oft dabei ertappt, dass ich dachte: „Sag es ihr doch. Frag sie doch. Trau dich.“ Aber sie tun es nicht. Und gerade das macht dieses Buch so traurig und so wahr. Anne Sterns Sprache ist ruhig, fast zurückhaltend – sie erinnert an eine vergangene Zeit. Aber sie ist nie altmodisch. Im Gegenteil: Ihre Sätze sind klar, präzise und voller Atmosphäre. Man ist sofort dort – im Atelier in Berlin, im Café in den Zwanzigern, im schwedischen Sommerlicht der sechziger Jahre. Und obwohl das Buch nicht auf Spannung im klassischen Sinn baut, war ich vollkommen gefesselt. Ich wollte wissen, ob sie es irgendwann schaffen, sich wirklich zu begegnen. Was mich besonders überrascht hat: Obwohl mich die Malerei eigentlich nicht sehr interessiert, war ich fasziniert. Ich habe sogar Bilder von Lotte Laserstein gegoogelt – und plötzlich verstand ich, wie sehr dieses Buch wirkt. Es verändert den Blick. Auf Kunst. Auf Freundschaft. Auf das, was zwischen Menschen möglich – oder eben verpasst – ist. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Die Liebe im Schatten

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 11.12.2025
Bewertungsnummer: 2675420
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Buch über zwei Künstlerinnen in den 1920er- und 60er-Jahren so fesseln könnte. Weder Malerei noch Kunstgeschichte interessieren mich besonders. Aber was Anne Stern hier gelingt, ist etwas Seltenes: Sie nimmt mich mit in eine Welt, die mir fremd ist, und lässt mich so tief in ihr eintauchen, dass ich gar nicht mehr heraus will. Meine Freundin Lotte erzählt die Geschichte der realen Malerin Lotte Laserstein und ihres Lieblingsmodells Traute Rose – zwei Frauen, deren Beziehung Jahrzehnte überdauert. Das Buch springt zwischen Berlin 1921 und Kalmar 1961, und mit jedem Kapitel entfaltet sich mehr von dem, was zwischen diesen beiden Frauen unausgesprochen geblieben ist. Und genau das ist es, was mich am meisten berührt hat: Diese tiefe Verbindung, die niemals ausgesprochen wird – und doch in jeder Geste, jedem Blick, jedem inneren Monolog spürbar ist. Man merkt schnell: Das ist nicht einfach nur eine Freundschaft. Es ist Liebe. Aber eine Liebe, die nie benannt wird, nie gelebt werden darf. Und so sprechen sie über alles – über Kunst, über Politik, über Erinnerung –, aber nie über das, was sie wirklich fühlen. Ich habe mich beim Lesen oft dabei ertappt, dass ich dachte: „Sag es ihr doch. Frag sie doch. Trau dich.“ Aber sie tun es nicht. Und gerade das macht dieses Buch so traurig und so wahr. Anne Sterns Sprache ist ruhig, fast zurückhaltend – sie erinnert an eine vergangene Zeit. Aber sie ist nie altmodisch. Im Gegenteil: Ihre Sätze sind klar, präzise und voller Atmosphäre. Man ist sofort dort – im Atelier in Berlin, im Café in den Zwanzigern, im schwedischen Sommerlicht der sechziger Jahre. Und obwohl das Buch nicht auf Spannung im klassischen Sinn baut, war ich vollkommen gefesselt. Ich wollte wissen, ob sie es irgendwann schaffen, sich wirklich zu begegnen. Was mich besonders überrascht hat: Obwohl mich die Malerei eigentlich nicht sehr interessiert, war ich fasziniert. Ich habe sogar Bilder von Lotte Laserstein gegoogelt – und plötzlich verstand ich, wie sehr dieses Buch wirkt. Es verändert den Blick. Auf Kunst. Auf Freundschaft. Auf das, was zwischen Menschen möglich – oder eben verpasst – ist. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Faszinierende Biographie einer interessanten Frau

Bewertung aus Bielefeld am 15.03.2022

Bewertungsnummer: 1676137

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Sowohl Einblicke in die Künstlerinnenwelt der 20er Jahre, die einem diese Epoche näherbringen als auch die Entwicklung einer Frauenfreundschaft mit tiefen, persönlichen Wunden über Jahrzehnte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, fesseln die LeserInnen. Ich habe viel gelernt- vielen Dank!

Faszinierende Biographie einer interessanten Frau

Bewertung aus Bielefeld am 15.03.2022
Bewertungsnummer: 1676137
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Sowohl Einblicke in die Künstlerinnenwelt der 20er Jahre, die einem diese Epoche näherbringen als auch die Entwicklung einer Frauenfreundschaft mit tiefen, persönlichen Wunden über Jahrzehnte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, fesseln die LeserInnen. Ich habe viel gelernt- vielen Dank!

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