Der neue Liebesroman von Bestsellerautorin Karen Swan
Bell liebt ihr Leben in Stockholm und ihren Job als Nanny bei Familie Mogert. Vor allem aber liebt sie den schwedischen Sommer, den sie alle zusammen auf einer kleinen Schäreninsel verbringen. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Seit einem verwirrenden Anruf ein paar Wochen zuvor ist die Stimmung angespannt, und Bell ahnt, dass die Mogerts ihr etwas verheimlichen. An Mittwommer findet sie Trost und Geborgenheit in den starken Armen von Emil, dem schönsten Mann, der ihr je begegnet ist. Aber auch Emil hat seine Geheimnisse …
Ungekürzte Lesung mit Susanne Schroeder
14h 14min
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
01.07.2021
Buch (Taschenbuch)
tolle Sommerlektüre
Ich bin ein Karen Swan Fan vor zweieinhalb Jahren habe ich erst mit den Weihnachtsbüchern angefangen und seit letztem Jahr verschlinge ich auch die Sommerbücher
Man weiß grundsätzlich das die Protagonisten ein Geheimnis mit sich tragen und ich finde sie verpackt es immer wieder in tolle Geschichten vor toller Kulisse.
Dieses Jahr ist Schweden dran und bei mir schafft sie es, das ich das Gefühl habe Vorort dabei zu sein. Für ihre Bücher brauche ich meist nur ein Wochenende
Marion2505
5/5
07.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Voller Geheimnisse
Meine Meinung:
Das Buchcover von „Sommerträume am Meer“ empfinde ich als ganz okay, allerdings würde es mich im Buchladen nicht wirklich auf sich aufmerksam machen. Dennoch passt es zum Inhalt des Buches, der mir auf den ersten Seiten eine schöne Idylle vorgegaukelt hat.
Auch konnte mich der Schreibstil der Autorin wieder komplett begeistern. Denn er ist nicht nur unheimlich flüssig, sondern auch sehr bildlich. Ich hatte alles ganz klar vor Augen und habe es geliebt, Zeit auf den Schäreninseln und mit der Familie Mogert und Bell zu verbringen. War am Anfang alles noch wunderbar idyllisch, ändert sich dies mit dem mysteriösen Anruf relativ schnell. Langsam wird der Leser in die Handlung des Buches gezogen. War ich am Anfang noch völlig irritiert und fand, dass nichts wirklich Sinn gemacht hat, habe ich mit jeder gelesenen Seite mehr erfahren und alles fügte sich irgendwann perfekt wie ein Puzzle zusammen. Ich hatte jede Menge „Was? Ehrlich?“-Momente und noch mehr Fragezeichen über meinem Kopf während ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Bis zum Schluss war ich im Sog des Buches und habe mich nur sehr ungern wieder daraus befreit.
Auch die Charaktere, die Karen Swan für dieses Buch geschaffen hat, sind sehr unterschiedlich und wunderbar ausgearbeitet. Bell mochte ich sofort, denn sie ist einfach unglaublich toll, witzig und engagiert. Dass sie es in ihrem Leben nicht immer leicht hatte, wird schnell klar. Ich war sofort sehr gespannt, mehr über sie zu erfahren. Auch ihre besten Freunde Tove und Kris haben mich sofort begeistert und unglaublich gut unterhalten. Ihre Chefin Hanna ist da allerdings das komplette Gegenteil, denn mit ihr bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Und Emil ist ein Charakter, der unglaublich viel zu bieten hat und über den ich mehr gar nicht sagen möchte.
Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch erst ruhig beginnt und dann mit einem Mal voller Geheimnisse ist. Erst war ich irritiert und konnte das Verhalten von so manchem Protagonisten – einschließlich Bell – ganz und gar nicht nachvollziehen. Hin und wieder gibt es auch Rückblicke in die Vergangenheit, die sehr geheimnisvoll, aber auch sehr interessant sind. Ich hatte ganz viel Raum für eigene Spekulationen und fand das einfach unglaublich spannend. Ein Buch, das mich bis zur letzten gelesenen Seite gefesselt hat!
Mein Fazit:
„Sommerträume am Meer“ von Karen Swan ist ein Buch voller Geheimnisse, das gemütlich beginnt und dann rasant an Fahrt aufnimmt. Es ist voller toller Protagonisten und hat seine Handlung vor einer traumhaften Kulisse. Für mich ein absolutes Überraschungsbuch, hatte ich doch mit einer netten Sommergeschichte gerechnet und bekam dann eine geheimnisvolle Familiengeschichte, die viele tragische Elemente hatte. Ich bin absolut begeistert und vergebe eine klare Leseempfehlung.
Bücher in meiner Hand
4/5
08.02.2023
eBook (ePUB)
Sieben Jahre im Koma
Bell ist Nanny bei Familie Mogert in Stockholm. Sie mag ihre Arbeit, und auch ihre WG, in der sie mit ihren Freunden lebt. Alles total easy. Doch als sie eines Morgens einen Anruf bei den Mogerts entgegen nimmt, verändert sich alles. Denn Hanna und Max haben Bell verschwiegen, dass Hannas Ehemann seit 7 Jahren im Koma liegt. Nun ist er erwacht - und das Leben wird kompliziert für alle.
Vor allem, als er kurz darauf seinen Sohn Linus sehen möchte. Nach langen Gesprächen einigen sie sich darauf, dass Hannah und Max im Sommer, den sie mit der Familie traditionell auf einer Schäreninsel verbringen, den Kontakt zu Linus Vater langsam ermöglichen wollen, müssen.
Es ist keine leichte Kost, die Karen Swan uns mit "Sommerträume am Meer", im Original "The Hidden Beach", vorgelegt hat. Dieser Strand spielt eine wichtige Rolle im Buch - der nichtssagende deutsche Titel beschönigt den Inhalt und wird der Geschichte nicht gerecht.
Die Emotionen aller Beteiligten sind stark, die Situation überfordert und die Geheimnisse und Gefühle müssen endlich ans Licht kommen und ausgesprochen werden. Linus wird zum Spielball beider Seiten. Bell als relativ neutrale Person versucht das in Grenzen zu halten. Doch auch sie hat in diesem Kontext zu kämpfen - nun erfährt man ihre Vergangenheit, die auch nicht ohne ist.
Die Gefühle von Emil, der sieben Jahre verpasst hat, während das Leben um ihn weiter ging, und alles Weitere, was so ein langes Koma mit sich bringt, hat die Autorin eindrücklich geschildert. Als Leserin fragt man sich unweigerlich, wie man selbst in der entsprechenden Situation - nicht nur als Emil, auch als Hanna, Max oder Bell - handeln würde. Manchmal versteht man die eine oder andere Entscheidung der Figuren nicht und steht mehr auf der Seite des Gegenübers, einige Seiten später versteht man den anderen Charakter besser.
Diese Geschichte lässt sicher niemanden kalt, aber man muss sich darauf - und all die Emotionen, die sie mit sich bringt - einlassen. Ausgleichend wirken die Beschreibungen der schönen schwedischen Schären-Landschaft: das perfekte Ambiente für diesen Roman.
Fazit: Packendes Drama um einen Mann, der jahrelang im Koma lag.
4 Punkte.
Marion
aus Wien
4/5
25.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Tolles Buch für den Sommer, welches Spaß macht zu lesen und auch spannende Momente beinhaltet
Das Cover finde ich wunderschön gestaltet und die Farbkombination des blauen Hintergrunds mit dem Bild von Bell, der Hauptprotagonisten, und den gelben Blüten passt perfekt zur schwedischen Flagge.
Das Buch ist in der Perspektive der dritten Person Einzahl geschrieben. Normalerweise fällt mir der Einstieg dann meistens etwas schwerer. Hier war dies jedoch nicht der Fall. Auch der Schreibstil an sich fand ich abgerundet und angenehm. Vor allem der Handlungsort am Stockholmer Schärengarten und die Beschreibung dieser Landschaft hat mir gut gefallen.
Die Handlung ist genau im richtigen Tempo vorangeschritten. Es passiert immer wieder etwas Neues, ohne dass es zu viel wird. Von den Wendungen oder Geheimnissen, die ans Licht kommen, ist man meistens überrascht, da man selten ahnen kann, was passiert. Der Klappentext verrät nur ein kleiner Teil aller Ereignisse, jedoch kann ich euch sagen, dass da noch mehr auf euch zukommt. Gerade das Ende war gut durchdacht und sehr spannend.
Die Charaktere mochte ich alle, jedoch hatten ein paar Protagonisten Charakterzüge, die mich gestört haben.
Kommen wir aber zuerst einmal zu Bell, der Hauptprotagonistin. Bell ist eine toughe, junge Frau, die ein prägendes Schicksal erlitten hat. Ihre Art mit den Kindern, bei denen sie Nanny ist, umzugehen und vor allem wie sie Linus beschützt ist sehr liebevoll. Ihr liegen die Kinder am Herzen und das merkt man. Sie geigt jedem ihre Meinung, steht dazu und ist sich für Nichts zu schade. Hanna, die Mama der Mogerts Zwillinge und von Linus, ist Bells Arbeitgeberin. Eigentlich habe ich sie für eine kluge Frau gehalten, die Karriere gemacht hat und mit beiden Beinen im Leben steht. Während des Lesens waren jedoch manche Entscheidungen und teilweise ihr Verhalten extrem unverständlich für mich. Erst, wenn sich am Ende alles auflöst, kann man irgendwie verstehen, warum sie so gehandelt hat, auch wenn nicht alles richtig war.
Bei Emil ging es mir ähnlich. Ein Großteil seines Verhaltens lässt sich auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen und ist daher oft verständlich. Er kann ein sehr toller Mann sein. Leider mochte ich seine Verbissenheit überhaupt nicht. Emil hat in seinem Leben immer alles bekommen, was er wollte. Das sagt auch Bell einmal zu ihm. Deshalb muss alles immer nach seinem Plan laufen. Er versucht mit Geld, welches seine Familie zu Genüge hat, seinen Plan durchzuarbeiten und die Liebe von Menschen zu erkaufen. Dass er andere damit verletzt und sogar sich selber Chancen verwehrt, merkt er gar nicht.
Linus, der Sohn der Mogerts, war mein Lieblingsprotagonist neben Bell. Er ist 10 Jahre alt und deshalb gerade in einer Phase, in der er zu groß für Kinderkram – wie er es immer nennt – und trotzdem noch kein Teenager ist. Die neue Situation, die ihn in seinem Leben erwartet, macht ihn ängstlich und wütend zugleich. Er hat mir so leidgetan, dass er das alles mitmachen muss. Auch wenn sein Verhalten ab und zu fraglich war, konnte man es doch immer irgendwie verstehen. Was er mit 10 Jahren erlebt, wäre für jedes Kind in diesem Alter ein Albtraum.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und vor allem im Sommer lässt sich das Buch super lesen.
Ich habe jedoch auch zwei Kritikpunkte. Zum einen finde ich, dass Bells Schicksal und die seelischen Folgen für sie zu wenig thematisiert wurden. Ich hätte gerne noch genauer erfahren, was damals passiert ist und wie Bell damit umgeht. Zum anderen war dieses verliebte Knistern zwischen Bell und Emil nur ganz selten im Fokus. Ich kann bis zu einem gewissen Punkt verstehen, warum das so ist. Aufgrund der geschichtlichen Rahmenbedingungen kann die Liebe zwischen Bell und Emil gar nicht der komplette Dreh- und Angelpunkt der Geschichte sein, jedoch hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht.
Fazit: Ein tolles Buch für den Sommer, welches Spaß macht zu lesen und auch spannende Momente beinhaltet. Ich habe Bell sehr gerne bei ihrem außergewöhnlichen Sommer im Stockholmer Schärengarten begleitet und die Geschichte mit Freude gelesen.
betweenbooklines
4/5
19.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Page-turner
Ich habe einen leichten und romantischen Sommerroman erwartet und habe einen Roman voller Irrungen und Wirrungen mit einem riesigen Familiendrama bekommen.
Der Schreibstil ist toll, die Geschichte lässt sich flüssig und leicht lesen. Hin und wieder werden kurze Kapitel aus der Vergangenheit (ca. 10 Jahre früher) eingeschoben, um die Beziehung zwischen Emil, Hanna und Max besser zu beschreiben. Mich haben diese Kapitel zu Beginn leicht verwirrt, weil manchmal nicht klar war, um wen es gerade geht. Im Verlauf wurde aber immer klarer, welchen Sinn diese Kapitel haben.
Das Setting ist einfach traumhaft, diese kleinen bunten Hütten auf den Inseln vor Schweden. Ein Traum. Dort würde ich auch gerne meine Sommer verbringen.
Mit den Charakteren hatte ich zum Teil meine Schwierigkeiten, Hanna war mir von Anfang an unsympathisch und mit Bell bin ich erst im Verlauf warm geworden. Max und Linus hingegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen.
Es war schön zu lesen, wie Emil im Laufe der Zeit eine Entwicklung durchgemacht hat.
Und dann ging das Familiendrama auch schon los und Bell steckt mittendrin. Ich will nicht zu viel verraten, aber es wurde von Seite zu Seite verzwickter. Auf den letzten 100 Seiten hat sich dann komplett alles entladen und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte was noch kommt und welche Verhältnisse jetzt nun herrschen.
Die Lovestory kommt hier trotz allem nicht zu kurz.
Eine etwas andere Sommerlektüre mit tollem Setting, interessanten Charakteren und viel Drama.
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