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Das Meer der Libellen Roman

5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/4 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Dragonfly Sea

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6607-6

Beschreibung

Rezension

»[Ein] großer Globalisierungsroman, einen ganzen Ozean umfassend. […] [Yvonne Adhiambo Owuors] Roman ist die Chronik einer Selbstbehauptung und Selbstermächtigung, geschrieben in flirrend poetischer Sprache.«
Andreas Krieger, ARD ttt

»Einzigartig und voller Poesie. [...] Sehr zu empfehlen«
Ute Büsing, RBB QUERGELESEN

»Die neue Stimme Ostafrikas: Yvonne Adhiambo Owuor.«
Roland Brockmann, MARE

»Ayaanas Schicksal zeigt die Kosten der Globalisierung: Identitätskrisen, kulturelle Missverständnisse, Heimweh.«
Martin Halter, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Yvonne Adhiambo Owuor singt in ihrem Roman ein Loblied auf die Vielfalt der Kulturen und markiert die Insel Pate auf der Karte der zeitgenössischen Weltliteratur.«
Mareike Ilsemann, WDR5 SCALA

»›Das Meer der Libellen‹ ist ein pulsierender, ein weltumspannender Roman, ein Buch über Globalisierung, aber nichtsdestotrotz leicht wie eine Libelle.«
Cornelia Zetzsche, BR DIWAN

»›Das Meer der Libellen‹ ist ein engagierter Roman über die bis heute andauernde Ausbeutung Afrikas und ein Appell zur Besinnung auf eine eigene afrikanische Identität – wie auch immer die aussehen möge.«
Dina Netz, WDR 3 Bücher

»Mit diesem traditionsbewussten und zugleich hochmodernen Roman tritt Yvonne Adhiambo Owuor in die Fußstapfen ihres berühmten Landsmannes Ngugi wa Thiong‘o, der immer wieder im Zusammenhang mit dem Literaturnobelpreis genannt worden ist.«
Birgit Koß, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Wow, was für ein Buch! Spannend? Zweifellos.«
Peer Janssen, WATERKANT

»Geradezu überbordend, sowohl emotional als auch die Phantasie betreffend. Warm. Reich an Erzählsträngen – ohne zu verwirren. Ganz in der heutigen Zeit und aus den Traditionen und Überlieferungen schöpfend. Einfach beeindruckend. Und bezaubernd.«
Jörg Petzold, FLUX FM

»Der Roman beleuchtet eindrucksvoll die chinesisch-ostafrikanische Geschichte, sowie die Diskriminierung des Islams, die bis heute zum Tod von Unschuldigen führt. Vor allem erzählt er aber die Geschichte einer jungen Frau, die sich zurecht finden will in der globalisierten, modernen Welt ohne mit ihren Ursprüngen zu brechen.«
Margarete Rosenbohm, DIVERS MAGAZIN

»[Ein] beeindruckender Roman über Vertrautes und Fremdes, Suchen und Finden – und über Libellen als Metapher für das Leben.«
Irene Binal, NEUE ZÜRICHER ZEITUNG

»Yvonne Adhiambo Owuor stimmt in ihrem vielschichtigen historischen Roman ein Loblied auf die Vielfalt der Kulturen an und entspinnt von der Insel Pate vor der Küste Kenias aus eine faszinierende Geschichte der Globalisierung.«
KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Der zweite Roman der Kenianischen Autorin Yvonne Adhiambo Owuor umspannt viele Schicksale, zwei Kontinente, diverse Kulturen und Sprachen und ein Lebensgefühl: 608 Seiten magischer Realismus, den man so aus der zeitgenössischen Literatur Ostafrikas nicht kennt.«
Roland Brockmann, SALON

»[Der Roman] erzählt von Verletzbarkeit, Lernen, Wachsen, Verknüpfen – und zieht die Lesenden in seine Tiefen, nicht zaghaft, sondern mit viel Kraft und Klang.«
Magdalena Freudenschuss, SÜDLINK

»Ein spannendes, lesenswertes Buch.«
Sena Doğan, WEIBERDIWAN

»Diese opulente Erzählung feiert nicht nur die Selbstermächtigung einer Frau, sondern auch die Durchmischung von Kulturen […] Ein gelungener Roman, von dem die Leserin, verwöhnt durch die allgegenwärtige Serienkultur, gerne eine Fortsetzung lesen würde.«
Julia Kohli, NZZ BÜCHER AM SONNTAG

»Eine kraftvollen Vision von Selbstbestimmung und Neuordnung.«
Sophie Weigand, BUCHKULTUR

»In ihrer Heimat Kenia ist Yvonne Adhiambo Owuor längst ein Literatur-Star. Nun erobert sie den Rest der Welt mit diesem packenden und feinsinnigen Roman.«
Franziska Trost, KRONEN ZEITUNG

»Ein Meisterwerk. […] Gerade mal zwei Romane liegen von Yvonne Adhiambo Owuor in deutscher Übersetzung vor – mit ihnen ist die Autorin drauf und dran, sich als eine der großen Erzählerinnen des anglophonen Afrika zu etablieren.«
Hartmut Buchholz, BADISCHE ZEITUNG

»Die Insel gibt es wirklich, und am meisten fesselt Yvonne Adhiamo Owuors zweiter Roman als Fenster zu diesem kleinen, vergessenen Ort.«
Carsten Schrader, KULTURNEWS

»Ein brillanter, sehr weiser Roman.«
Charlotte Seeberger, EKZ.BIBLIOTHEKSSERVICE

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/4 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Dragonfly Sea

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6607-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    23.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schicksale in Kenia

    Die kenianische Schriftstellerin Yvonne Adhiambo Owuor ist eine wichtige Stimme Kenias. Das Meer der Libellen, ist eine Geschichte, die an Kenias Küste auf der Insel Pate, des Lamu-Archipels, angelegt ist. Simone Jakob hat den Roman übersetzt. Ich fand schon den Debütroman der Autorin stark. Ayaana und ihre Mutter Munira leben da. Muhidin landet auf der Insel und Ayaana empfindet für ihn Gefühle, wie zu einem Vater. Ayaana wachst auf und geht zum Studium nach China und kommt dann zurück. Sie hat kein leichtes Leben. Ihre Erfahrungen sind berührend. Es gibt noch einige Schicksale mehr. Die Autorin beschreibt die Figuren mit stilistischen Eigenarten. Der Roman ist stark und ansprechend.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    23.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine intensive, großartige Geschichte

    „Frag dich immer: Wo will ich hin? Und wenn du es weißt, mach dich auf den Weg.“ (Zitat Pos. 882) Inhalt Die Insel Pate gehört zum Lamu Archipel an der Nordküste Kenias. Dort wächst Ayaana mit ihrer Mutter Munira auf. Ayaana hat viele Fragen an das Meer und als der weitgereiste, alternde Seemann Muhidin, der nun ein kleines Buchgeschäft besitzt, ihr zuhört und auf manche Fragen auch Antworten kennt, hat sie endlich einen Vater gefunden. Denn ihre Mutter Munira schweigt darüber, wer ihr richtiger Vater ist. Sie ist beinahe einundzwanzig Jahre alt, als sie als Nachfahrin einer sechshundert Jahre alten Geschichte eine Einladung nach China und ein Studienstipendium erhält. Doch die Sehnsucht nach ihrer Heimat und dem Meer bleibt und noch immer hat sie keine Antwort auf die Frage: Nhi shi shei -Wer bist du? Thema und Genre In diesem Coming-of-Age-Roman, der in Afrika und China spielt, geht es um die Frage, wer man ist, um Heimat, Wurzeln, Sehnsucht, menschliche Schicksale, Gewalt, Trauer, Verlust, Familie und die Liebe in vielen Facetten. Doch es geht auch um die Geschichte eines kleinen Insel-Archipels als Spielball der Mächtigen und den Kampf um die Unabhängigkeit, um den Erhalt der Natur und der eigenen Freiheit. Charaktere Es sind die vielschichtigen Charaktere, alle auf ihrer eigenen, unterschiedlichen Suche nach einem Platz im Leben, die diese intensive Geschichte prägen. Ayaana ist ein unabhängiges, wissbegieriges Mädchen mit vielen Fragen an die Menschen und an die Natur, die sie umgibt. Da sie keinen Vater hat, sucht sie sich selbst einen aus. Später, als junge Frau in China, bleibt sie trotz Heimweh stark und mutig, setzt Schritte, geht ihren Weg, der sie, immer noch auf der Suche, zurück nach Pate führt. Handlung und Schreibstil Dieser Roman ist fiktiv, so wie auch die Hauptfigur, Ayaana Abeerah Mlingoti. Dennoch gibt es das „China Girl“ und die Fakten dazu wirklich und daraus, sowie dem realen historischen Hintergrund, entstand diese Geschichte. Die Handlung beschreibt das Leben von Ayaana beginnend in ihrer Kindheit, bis sie eine erwachsene junge Frau ist. Damit verbunden sind die Geschichten der Menschen, die sie auf diesem Weg begleiten oder ihren Weg kreuzen, aktuell und in Rückblenden. Die politischen Ereignisse sorgen für Spannung und unvorhersehbare Wendungen, welche die aktuelle Handlung beeinflussen. Es ist eine vielschichtige, interessante und lebendige Geschichte, welche das packende Geschehen und Schicksale der Hauptfiguren verknüpft. Die Sprache ist eindrücklich und sehr poetisch, die Beschreibungen malen Bilder aus einer phantastisch bunten Farbpalette. Fazit Ein intensiver, packender Roman, farbenprächtig, lebensbejahend und gleichzeitig stürmisch und dunkel vor Trauer und Verlust, wie das Leben. Eine großartige Geschichte und ein spannender Einblick in die moderne afrikanische Literatur.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    23.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein bewegender und kraftvoller Roman

    Sehr poetisch und facettenreich erzählt die Kenianerin Yvonne Adhiambo Owuordie die Geschichte ihrer ebenso smarten wie eigenwilligen Heldin Ayaana. Dabei lässt sie wie nebenbei auch wichtige politische Ereignisse aus den letzten Jahren einfließen, die das Leben ihrer Figur beeinflussen. Die Autorin ließ sich von der wahren Geschichte (??) einer jungen Frau von der Insel Pate inspirieren, die 2005 wegen ihrer chinesischen Vorfahren tatsächlich ein chinesisches Studien-Stipendium erhalten hat. So erzählt Yvonne Adhiambo Owuor von einer jungen Frau, die ihren Platz im Leben sucht, von ihren Erfahrungen beim Aufbruch von der vertrauten Inselgemeinschaft in ein völlig fremdes Land und von ihrer unglaublichen Verbundenheit zum Meer. “Das Meer der Libellen” (im englischen Original: The Dragonfly Sea) ist ein bewegender und kraftvoller Roman, der mit seiner sehr poetischen Sprache vom Leben, von Verlusten und von viel Liebe erzählt.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    23.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moderne afrikanische Literatur. Brillant!

    Wir begeben uns in eine fremde und exotische Welt. Nach Ostafrika. An die Nordküste Kenias. Auf die die kleine Insel Pate. Dort treffen wir auf das wissbegierige, pfiffige und eigenwillige Mädchen Ayaana und ihre Mutter Munira, die von ihrer Familie und der Gesellschaft verstoßen wurde, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hat. Den in die Jahre kommenden Matrosen Muhidin, der viel herumgekommen ist, viel ertragen muss(te) und nun einen Buchladen besitzt, adoptiert sie als Vater. Drastische und folgenschwere Geschehnisse beeinflussen und verändern den Alltag auf der Insel und Ayaanas Leben tiefgreifend und nachhaltig: Das Erscheinen undurchsichtiger und fragwürdiger Fremder. Das Auftauchen religiöser Extremisten. Chinas Machtbegehren. Ein Tsunami. All das bringt die junge Erwachsene Ayaana dazu, eine Einladung nach China und ein Stipendium anzunehmen und sich von den vertrauten Inselbewohnern, dem gewohnten Alltag und der bekannten Umgebung zu verabschieden. Sie plant, in China zu studieren und begibt sich auf eine gefährliche Schiffsreise, über der die Frage „Nhi shi shei“ (Wer bist du?) schwebt und die als Metapher für eine Reise zu sich selbst betrachtet werden kann. Yvonne Adhiambo Owuor ist eine genaue Beobachterin, die detailliert und wunderbar bildlich beschreiben kann. Die vielschichtig gezeichneten Protagonisten und Szenen erwachen zum Leben und die Landschaften sieht man förmlich vor dem geistigen Auge. Man kann sich in den herrlichen Naturbeschreibungen regelrecht verlieren. Der facetten- und themenreiche, spannende und fesselnde Roman, der relevantes politisches Zeitgeschehen streift, ist letztlich fiktiv, wurde aber von der realen Geschichte einer jungen Frau aus Pate inspiriert, die 2005 aufgrund ihrer chinesischen Wurzeln tatsächlich ein chinesisches Studienstipendium erhalten hat. „Das Meer der Libellen“ ist ein Stück moderne afrikanische Literatur und erzählt eine intensive Geschichte, die gleichermaßen lebensbejahend, exotisch und stürmisch, wie düster und traurig ist. Ein herausragender, außergewöhnlicher, wuchtiger und poetischer Roman, der eine bewegende, in Teilen märchenhafte Geschichte von einer jungen Frau erzählt, die ihr Glück, die Liebe und ihren Platz sucht, Verluste verkraften und Sehnsüchte überwinden muss. Es geht um Heimat, Wurzeln und Heimweh, Gewalt, Verlust und Trauer, Freiheit und Unabhängigkeit sowie um die Machtkämpfe der „Großen und Möchtigen“. Unbedingt lesen!

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    23.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Geschichte

    Dieser Roman spielt in Afrika und handelt von einer jungen, willensstarken Frau und ihrer Suche nach sich selbst. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, bildgewaltig und voller Details. Die Autorin schafft es, die Landschaft Afrikas und das Leben dort vor dem inneren Auge des Lesers zum Leben zu erwecken. Die Protagonistin ist ein ganz toll ausgearbeiteter Charakter mit vielen Tiefen und Facetten. Sie muss in ihrem Leben mit vielen Schicksalsschlägen fertig werden, die sie im Endeffekt aber stärker machen. Sie verlässt ihre Heimat, um in China zu studieren. Und auch dieser Teil der Geschichte ist großartig erzählt. In diesem Roman konnte ich wirklich versinken und möchte ihn darum unbedingt empfehlen!

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    Viola Pitkamin

    OSIANDER Biberach

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ayaana lebt auf der kleinen Insel Pate, vor der Küste Kenias. Sie ist ein starkes kleines Mädchen mit eigenem Kopf. Darüber hinaus ist sie durch das Leben ihrer Mutter stigmatisiert. Bei ihrem Heranwachsen und ihrer Suche nach einem Platz auf der Welt wird sie von vielen, wunderbar beschriebenen, Menschen begleitet. Ayaanas Erwachsenwerden ist verflochten mit den geschichtlichen Spuren Chinas in Afrika und auch mit dem aktuellen Weltgeschehen. Diese naturverhaftete Geschichte ist sprachlich sehr schön und dicht erzählt. Ganz besonders ist die Metaphorik des Meeres für Ayaana. Ein exotisches, spannendes Lesevergnügen bis zur letzten Seite.

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