Produktbild: Die Kinder von Barrøy

Die Kinder von Barrøy Roman

3

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,1 cm

Gewicht

479 g

Auflage

1

Originaltitel

Bare en mor

Übersetzt von

Gabriele Haefs + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77422-5

Beschreibung

Rezension

Noch einmal gelingt es Jacobsen mit seiner detailgenauen, lakonischen Sprache, uns die Lebensschicksale der Bewohner von Barroy ans Herz wachsen zu lassen und mit seiner Insel-Saga die Helgelandküste fest auf der literarischen Landkarte Norwegens zu verorten.

Nordis, Marie-Luise Schwarz

"Das Beste, was Roy Jacobsen über das Leben an der Helgelandküste geschrieben hat."

Aftenposten

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,1 cm

Gewicht

479 g

Auflage

1

Originaltitel

Bare en mor

Übersetzt von

  • Gabriele Haefs
  • Andreas Brunstermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77422-5

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Roy Jacobsen - Die Kinder von Barrøy

BücherBummler am 22.08.2022

Bewertungsnummer: 1771869

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norwegen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Ingrid ist nach einer langen Reise, auf der sie den Vater ihrer Tochter Kaja, einen deutschen Soldaten, finden wollte, auf die kleine Insel Barrøy zurückgekehrt. Nach den Traumata des Krieges versuchen die Inselbewohner, ihr altes Leben so gut wie möglich wieder aufzunehmen. Als Ingrid eines Tages Mathis, das Kind des Schiffers, der die Milchroute fährt, einsam und etwas verloren, am Hafen sieht, bietet sie dem Vater an, für den Rest des Tages auf den Jungen aufzupassen. Doch am Abend kehrt der Vater nicht zurück. Und auch an keinem anderen Tag. Ingrid tut, was sie schon immer getan hat, sie übernimmt die Verantwortung und leitet die Adoption des 5-Jährigen ein. Das Leben auf den Schären geht weiter, aber die Spuren, die der Krieg in den Seelen der Menschen hinterlassen hat, haben seine Bewohner geprägt. Und das Ende eines Krieges bedeutet auch nicht das Ende von Schicksalsschlägen. „Die Kinder von Barrøy“ ist der vierte Teil von Roy Jacobsens Insel-Saga, deren erste drei Teile („Die Unsichtbaren“, „Weißes Meer“ und „Die Auge der Rigel“) unter dem Titel „Die Unsichtbaren“ ebenfalls bei C.H.Beck in einem Band erschienen sind. Der erste Teil schaffte es darüber hinaus auf die Shortlists des Booker International Awards und des Dublin Awards. Ich wünschte, ich hätte diese Informationen vor der Lektüre gehabt, und am Anfang begonnen. Zwar ist es nicht zwingend notwendig, die Vorgeschichte zu kennen, Jacobsen lässt genug Stichworte fallen, um dem Geschehen gut folgen zu können. Aber es wäre sicherlich ein noch größeres Lesevergnügen gewesen, wenn man die emotionalen Entwicklungen der Charaktere mitbekommen hätte. Obwohl ich gar nicht weiß, ob das Lesevergnügen noch so viel größer hätte sein können. „Die Kinder von Barrøy“ war genau das, was ich mir wünsche, wenn ich nach einem Buch, das in Norwegen spielt, greife. Die raue Schönheit der Natur, das harte Leben der Landbevölkerung, das, trotz seiner Strenge, doch einen heilen, fast idyllischen Eindruck macht, Figuren, die verschlossen und gleichzeitig liebenswert sind, bodenständig und lebensklug. Und Jacobsens Sprache spiegelt all das wider. Wie die Einwohner Barrøys will man sie manchmal schubsen und zwingen, mehr preiszugeben, mehr nachzufragen, könnte ihre karge Sturheit verfluchen. Sie ist eine perfekte Reflexion des Lebensgefühls der Inselbewohner. Dieser Roman eine wunderbare Symbiose zwischen Stil und Inhalt. Für mich war „Die Kinder von Barrøy“ wie eine physisch greifbare Reise, von der ich unendlich viele Eindrücke und Erlebnisse mitgebracht habe. Ein Leseerlebnis ähnlich denen, die ich als Kind bei Astrid Lindgrens Büchern hatte. Und ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Roman es in meine Top 10 des Jahres schaffen könnte. Eindeutige Leseempfehlung!

Roy Jacobsen - Die Kinder von Barrøy

BücherBummler am 22.08.2022
Bewertungsnummer: 1771869
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norwegen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Ingrid ist nach einer langen Reise, auf der sie den Vater ihrer Tochter Kaja, einen deutschen Soldaten, finden wollte, auf die kleine Insel Barrøy zurückgekehrt. Nach den Traumata des Krieges versuchen die Inselbewohner, ihr altes Leben so gut wie möglich wieder aufzunehmen. Als Ingrid eines Tages Mathis, das Kind des Schiffers, der die Milchroute fährt, einsam und etwas verloren, am Hafen sieht, bietet sie dem Vater an, für den Rest des Tages auf den Jungen aufzupassen. Doch am Abend kehrt der Vater nicht zurück. Und auch an keinem anderen Tag. Ingrid tut, was sie schon immer getan hat, sie übernimmt die Verantwortung und leitet die Adoption des 5-Jährigen ein. Das Leben auf den Schären geht weiter, aber die Spuren, die der Krieg in den Seelen der Menschen hinterlassen hat, haben seine Bewohner geprägt. Und das Ende eines Krieges bedeutet auch nicht das Ende von Schicksalsschlägen. „Die Kinder von Barrøy“ ist der vierte Teil von Roy Jacobsens Insel-Saga, deren erste drei Teile („Die Unsichtbaren“, „Weißes Meer“ und „Die Auge der Rigel“) unter dem Titel „Die Unsichtbaren“ ebenfalls bei C.H.Beck in einem Band erschienen sind. Der erste Teil schaffte es darüber hinaus auf die Shortlists des Booker International Awards und des Dublin Awards. Ich wünschte, ich hätte diese Informationen vor der Lektüre gehabt, und am Anfang begonnen. Zwar ist es nicht zwingend notwendig, die Vorgeschichte zu kennen, Jacobsen lässt genug Stichworte fallen, um dem Geschehen gut folgen zu können. Aber es wäre sicherlich ein noch größeres Lesevergnügen gewesen, wenn man die emotionalen Entwicklungen der Charaktere mitbekommen hätte. Obwohl ich gar nicht weiß, ob das Lesevergnügen noch so viel größer hätte sein können. „Die Kinder von Barrøy“ war genau das, was ich mir wünsche, wenn ich nach einem Buch, das in Norwegen spielt, greife. Die raue Schönheit der Natur, das harte Leben der Landbevölkerung, das, trotz seiner Strenge, doch einen heilen, fast idyllischen Eindruck macht, Figuren, die verschlossen und gleichzeitig liebenswert sind, bodenständig und lebensklug. Und Jacobsens Sprache spiegelt all das wider. Wie die Einwohner Barrøys will man sie manchmal schubsen und zwingen, mehr preiszugeben, mehr nachzufragen, könnte ihre karge Sturheit verfluchen. Sie ist eine perfekte Reflexion des Lebensgefühls der Inselbewohner. Dieser Roman eine wunderbare Symbiose zwischen Stil und Inhalt. Für mich war „Die Kinder von Barrøy“ wie eine physisch greifbare Reise, von der ich unendlich viele Eindrücke und Erlebnisse mitgebracht habe. Ein Leseerlebnis ähnlich denen, die ich als Kind bei Astrid Lindgrens Büchern hatte. Und ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Roman es in meine Top 10 des Jahres schaffen könnte. Eindeutige Leseempfehlung!

Nach der Ruhe folgt der Sturm…

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 04.11.2021

Bewertungsnummer: 1600289

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Nach einer langen und beschwerlichen Reise durch Norwegen ist Ingrid zurück auf Barrøy. Das Leben auf der winzigen Schäreninsel wird noch immer vom jüngst vergangenen Zweiten Weltkrieg überschattet, die Menschen versuchen zu vergessen. Eines Tages wird ein fünfjähriger Junge auf die Insel gebracht. Als bald darauf sein Vater auf ungeklärte Weise verschwindet, adoptiert Ingrid den kleinen Mathias, der fortan fester Teil der Barrøy-Gemeinschaft wird. Doch sie ahnen zunächst nicht, dass mit Mathias auch das Drama um seine Herkunft mit auf die Insel geschwemmt wurde..." Gleich vorweg: ich habe die anderen Bände dieser Reihe vorher nicht gekannt oder gar gelesen. Dieser Teil war mein persönlicher Einstieg nach Barrøy. Dieser war recht gelungen und durch die kleine Vorgeschichte vorweg, fiel es mir recht leicht Zugang zu den Personen und zur Insel zu bekommen. Schnell wird klar: diese Gemeinschaft ist ein wenig verschworen, haben etwas zurückhaltendes, etwas leicht verschrobenes - aber alles hat seinen guten Grund. Die Zeit nach dem Krieg war und ist hart. Und Ingrid versucht zumindest für die Waisenkinder ein Zuhause zu schaffen. Das Leben auf der Schäreninsel hat einerseits etwas romantisches, etwas anziehendes, ist aber eben auch karg, hart und manchmal auch anstrengend. Hier wird einem von der Natur nichts geschenkt, das Meer kann erbarmungslos sein und die raue Luft tut ihr übriges dazu. Diese Beschreibungen haben mich eingenommen und mich somit an das Buch gefesselt. Jacobsen ist bei seinen Dialogen recht ruhig, manchmal etwas zu ruhig aber genau diese Stimmung fast sehr gut nach Barrøy. Ein wenig stumpf, ein wenig rau, so nimmt er den Leser durch die gesamte Geschichte mit. Hauptprotagonistin Ingrid wird immer wieder näher beleuchtet und wir können einerseits ein wenig reflektieren aber auch ein wenig in die Zukunft blicken. Der Autor gibt uns genügend Raum für eigene Gedanken…Dass der kleine Mathias eine Flut mit sich bringt, ahnt keiner der Bewohner. Der Spannungsbogen hierzu wird sehr gekonnt gezogen und halt den Leser immer wieder „warm“. Nach diesem Einstieg werde ich nun auch noch den Rest der Geschichte lesen…Diese hier hat mir zumindest sehr gut gefallen und genau deshalb gibt es 4 von 5 Sterne.

Nach der Ruhe folgt der Sturm…

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 04.11.2021
Bewertungsnummer: 1600289
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Nach einer langen und beschwerlichen Reise durch Norwegen ist Ingrid zurück auf Barrøy. Das Leben auf der winzigen Schäreninsel wird noch immer vom jüngst vergangenen Zweiten Weltkrieg überschattet, die Menschen versuchen zu vergessen. Eines Tages wird ein fünfjähriger Junge auf die Insel gebracht. Als bald darauf sein Vater auf ungeklärte Weise verschwindet, adoptiert Ingrid den kleinen Mathias, der fortan fester Teil der Barrøy-Gemeinschaft wird. Doch sie ahnen zunächst nicht, dass mit Mathias auch das Drama um seine Herkunft mit auf die Insel geschwemmt wurde..." Gleich vorweg: ich habe die anderen Bände dieser Reihe vorher nicht gekannt oder gar gelesen. Dieser Teil war mein persönlicher Einstieg nach Barrøy. Dieser war recht gelungen und durch die kleine Vorgeschichte vorweg, fiel es mir recht leicht Zugang zu den Personen und zur Insel zu bekommen. Schnell wird klar: diese Gemeinschaft ist ein wenig verschworen, haben etwas zurückhaltendes, etwas leicht verschrobenes - aber alles hat seinen guten Grund. Die Zeit nach dem Krieg war und ist hart. Und Ingrid versucht zumindest für die Waisenkinder ein Zuhause zu schaffen. Das Leben auf der Schäreninsel hat einerseits etwas romantisches, etwas anziehendes, ist aber eben auch karg, hart und manchmal auch anstrengend. Hier wird einem von der Natur nichts geschenkt, das Meer kann erbarmungslos sein und die raue Luft tut ihr übriges dazu. Diese Beschreibungen haben mich eingenommen und mich somit an das Buch gefesselt. Jacobsen ist bei seinen Dialogen recht ruhig, manchmal etwas zu ruhig aber genau diese Stimmung fast sehr gut nach Barrøy. Ein wenig stumpf, ein wenig rau, so nimmt er den Leser durch die gesamte Geschichte mit. Hauptprotagonistin Ingrid wird immer wieder näher beleuchtet und wir können einerseits ein wenig reflektieren aber auch ein wenig in die Zukunft blicken. Der Autor gibt uns genügend Raum für eigene Gedanken…Dass der kleine Mathias eine Flut mit sich bringt, ahnt keiner der Bewohner. Der Spannungsbogen hierzu wird sehr gekonnt gezogen und halt den Leser immer wieder „warm“. Nach diesem Einstieg werde ich nun auch noch den Rest der Geschichte lesen…Diese hier hat mir zumindest sehr gut gefallen und genau deshalb gibt es 4 von 5 Sterne.

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