Produktbild: Im letzten Licht des Herbstes

Im letzten Licht des Herbstes Booker Prize Longlist 2021: Roman

26

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

83981

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1956 KB

Originaltitel

A Town Called Solace

Übersetzt von

Sabine Lohmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783641278656

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

83981

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1956 KB

Originaltitel

A Town Called Solace

Übersetzt von

Sabine Lohmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783641278656

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  • Bewertung

    5/5

    11.02.2022

    eBook (ePUB)

    Positiv überrascht

    So ein schönes Buch. Wunderbar erzählt, man will einfach nur weiterlesen. Etwas Spannung, aber keine negative Aufregungen. Liebenswerte Protagonisten mit denen man mitfühlt. In die Wechsel von Zeit, Orten und Personen findet man sehr schnell rein. Diese Schriftstellerin gönn ich mir nochmal.

  • Bewertung

    4/5

    29.10.2021

    eBook (ePUB)

    Kurzweiliger Roman für kalte Herbsttage

    In einer ruhigen Kleinstadt Kanadas ist ein Teenager spurlos verschwunden. Zur selben Zeit erscheint ein Fremder in der Stadt, der in das Nachbarhaus der Vermissten zieht. Dort wohnt eigentlich die nette alte Mrs. Orchard, die gerade im Krankenhaus liegt. Die siebenjährige Clara hat alle Hände voll zu tun, muss sie sich doch um die Katze der alten Nachbarin kümmern und gleichzeitig auf die Rückkehr ihrer großen Schwester warten. Die Leben dieser Menschen sind auf verschlungenen Wegen miteinander verbunden. Dieser Roman ist schwer zu fassen. Nur eines wird schon in den ersten Kapiteln klar. Einen Krimi oder gar Thriller hat man hier nicht vor sich. Der verschwundene Teenager, eher eine Sidestory. Die Autorin erzählt die Geschichte des Romans in drei verschiedenen Erzählsträngen aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten und in verschiedenen zeitlichen Ebenen, die aber nah beieinander liegen. Anfänglich verwirrend, kommt man jedoch schnell dahinter. Die alte Mrs. Orchard führt ein Zwiegespräch mit Ihrem verstorbenen Mann und erinnert sich an vergangenes Glück und Unglück. Die kleine Clara hadert mit den Beschwichtigungen ihrer Eltern und fühlt sich hin und hergerissen zwischen ihren vielen selbstauferlegten Pflichten. Liam Kane, der Fremde, sucht Ruhe und Abstand nach einer zerbrochenen Ehe und stolpert ohne eigenen Antrieb in manchmal kuriose, aber auch rührige Begegnungen mit den Einwohnern der Kleinstadt. Die verschiedenen Erzählstränge verwickeln sich im Laufe der Geschichte zu einem Ganzen. Der Zusammenhang ergibt sich erst im Laufe der Erzählung. Über allem schwebt die Sorge um Claras verschwundene Schwester. Die Handlung plätschert unaufgeregt dahin, der Schreibstil ist klar und schnörkellos, die Story aber teilweise vorhersehbar. Der Roman stand 2021 auf der Longlist für den renommierten Booker Prize. Alles in Allem handelt es sich bei „Im letzten Licht des Herbstes“ von Mary Lawson um einen kurzweiligen Roman für kalte Herbsttage, atmosphärisch, berührend und am Ende irgendwie befriedigend, ohne die lästigen „Friede, Freude, Eierkuchen“-Vibes.

  • marielu

    4/5

    13.09.2021

    eBook (ePUB)

    Eine ruhige Geschichte über menschliche Verwicklungen

    Zum Inhalt: In der Kleinstadt Solace im Norden von Ontario hält die 7-jährige Clara verzweifelt Tag für Tag am Fenster Ausschau nach ihrer Schwester Rose. Der Teenager ist nach einem Streit mit der Mutter abgehauen, doch die Anzahl der Tage die sie bereits verschwunden ist, ohne ihr eine Nachricht zukommen zu lassen, ist schon zu lang. Eines Tages beobachtet sie wie ein Mann mit mehreren Kartons in das Haus ihrer Nachbarin Elizabeth Orchard einzieht. Was hat der Mann dort zu suchen? Denn Mrs. Orchard befindet sich im Krankenhaus, dass weiß Clara genau, denn sie hat ihr versprochen sich um ihre Katze Moses zu kümmern. Liam erhielt von der kinderlosen Mrs. Orchard, die ihn früher einmal als 4-jährigen betreut hat, das Haus geschenkt. Nach dem Scheitern seiner Ehe versucht er hier erst einmal wieder eine Perspektive für sich zu finden. Langsam und zaghaft begegnen sich Clara und Liam, ohne zu merken wie sie sich gegenseitig gut tun. Meine Meinung: Das Cover passt mit seinem Blick auf die Bäume in ihrem herbstlichen Gewand gut zu dem Titel und zu der Geschichte, die sich im Herbst der 70-iger Jahre abspielt. Entschleunigung bringt die Autorin mit der Kleinstadt Solace in die Geschichte. Während Clara nicht nur ihre Schwester vermisst sondern auch ihre Nachbarin Mrs. Orchard, kann sich Liam kaum an diese ältere Frau erinnern, obwohl er sie als 4-jähriger einmal sehr geliebt hat. Doch was hat damals dazu geführt, dass sie sich entfremdet haben? Hier führt die Geschichte in der Erinnerung von Elizabeth zurück ins Jahr 1940 als sie sich um Liam gekümmert hat. Vielleicht etwas zu viel, was schließlich in einem Drama endete. Clara ist ein streng geregelter Tagesablauf den sie sich selbst auferlegt hat wichtig um die Geschehnisse um sie herum besser zu ertragen. Für eine siebenjährige wirkt sie schon sehr erwachsen. Liam agiert sehr phlegmatisch und kann sich zu keiner Entscheidung aufraffen. Nach und nach werden dem Leser die jeweiligen Geschichten aus der Sicht der Protagonisten in abwechselnde Kapitel erzählt, wobei sich Clara und Liam im hier und jetzt befinden, während Elizabeth Orchard die damaligen Begebenheiten im Stillen ihrem bereits verstorbenen Mann erzählt. Ruhig und ohne große Spannung liest man von Kapitel zu Kapitel, in denen die Autorin aber darauf achtet genügend Andeutungen einzustreuen damit man weiterhin neugierig dem Geschehen folgt. Der Schluss endete etwas abrupt und so blieben für mich noch etliche Fragen offen. Fazit: Ein ruhiger Roman passend zur Jahreszeit (Herbst), der aber meine Erwartungen nicht erfüllen konnte.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    3/5

    20.10.2021

    eBook (ePUB)

    Eine Kleinstadt und drei Schicksale

    Clara ist sieben, als ihre Schwester nach einem Streit mit der Mutter verschwindet. Sie wartet seitdem am Fenster darauf, dass Rose wiederkommt. Das Nachbarhaus ist verwaist, seit die Bewohnerin, die über siebzigjährige Elizabeth Orchard, im Krankenhaus liegt. Clara hat Mrs. Orchard versprochen, sich in deren Abwesenheit um ihren Kater Moses zu kümmern, dafür besitzt sie einen eigenen Schlüsselbund. Als eines Tages ein Fremder ins Haus von Mrs. Orchard einzieht, ist Clara entsetzt. Wer ist dieser Mr. Kane und wann kommt Mrs. Orchard wieder, das sind neben dem Verschwinden der Schwester Fragen, die Clara beschäftigen. Aus drei Perspektiven wird die Geschichte erzählt. Da ist die kleine Clara, deren Gedanken kindlich und oft chaotisch sind. Daneben Elizabeth, die im Krankenhaus liegt und ihre Gedanken mit ihrem verstorbenen Mann teilt. Und da ist Liam, dem Mrs. Orchard ihr Haus geschenkt und den sie in ihrem Testament als Alleinerben bestimmt hat. Liam, der, frisch von seiner Frau getrennt, alle Brücken hinter sich abgerissen und in die Kleinstadt gereist ist, um ein Erbe anzunehmen von einer Frau, die er das letzte Mal als Kleinkind von vier Jahren gesehen hat. Alle diese Fragmente, Gedanken, Gefühle und Erinnerungen ergeben erst allmählich ein Gesamtbild. Die Idee ist toll, aber leider ist die Umsetzung schwach. Schon am Anfang verliert sich die Story in Belanglosigkeiten, ein wenig Langeweile kommt bei mir auf. Ein Blatt hier, ein Baum da, dort ein paar Berge, blablabla. Da ist einerseits zwar die Neugier, endlich zu erfahren, warum Elizabeth so an Liam hängt, andererseits dümpelt die Erzählung so lange vor sich hin, dass dies fast nebensächlich wird. Als dann die Lösung präsentiert wird, die Wahrheit endlich ans Licht kommt, geschieht dies so unspektakulär nebenbei, dass die Brisanz dieser Enthüllung vollkommen untergeht. Das letzte Drittel wird hastig abgearbeitet, fast so, als müsste nun in kürzester Zeit das Buch beendet werden. Das fand ich sehr schade und bleibe enttäuscht zurück. Von mir gibt es drei Sterne.

  • Bewertung

    aus Karlsruhe

    3/5

    03.10.2021

    eBook (ePUB)

    Ein Blick hinter die Fassaden

    „Im letzten Licht des Herbstes“ war der erste Roman, den ich von Mary Lawson lesen durfte. Die Geschichte spielt in Solace, einem kleinen Ort an der kanadischen Ostküste, zu Beginn der 70er Jahre. Durch die Erzählstimme der „fast schon“ 8jährigen Clara werden wir mit der Ausgangssituation vertraut gemacht: Ihre ältere Schwester Rose ist schon seit ein paar Wochen spurlos verschwunden und der Polizei fehlen jegliche Hinweise. Außerdem liegt die Nachbarin Mrs. Orchard, eine vertraute Person der eher introvertierten Clara, im Krankenhaus um sich einem Routineeingriff zu unterziehen. Daher kümmert sich Clara um deren Katze Moses, die einzige Beschäftigung, der sie noch nachgeht, wenn sie nicht am Wohnzimmerfenster Ausschau nach ihrer verschwundenen Schwester hält. Als jedoch plötzlich im Haus von Mrs. Orchard ein fremder Mann auftaucht und seine Umzugskisten hineinträgt, gerät Claras Welt noch weiter aus den Fugen. Wenn ich die Erzählung mit einem Wort beschreiben müsste, so wäre dies: Unaufgeregt. Wer hier eine Kriminalgeschichte erwartet, in der es um die Suche nach einem vermissten Mädchen geht, ist definitiv an der falschen Stelle. Vielmehr geht es in dem Buch um die Alltäglichkeit des Lebens. Es geht darum, wie Menschen mit Veränderungen umgehen und wie Beziehungen und Erlebnisse uns schon in früher Kindheit prägen können. Dabei beschränkt sich die Erzählung aber eher auf das äußerlich sichtbare und überlässt die Interpretation an vielen Stellen dem Leser. Sie lässt uns einen Blick hinter die Fassaden werfen und zeigt mit kleinen Nebengeschichten, wie facettenreich die Bewohner eines vermeintlich verschlafenen Ortes sein können, und dass sich das wahre Leben vielleicht viel mehr genau dort abspielt und nicht in den großen Städten. Die Autorin versteht ihr Handwerk sehr gut und ihr Schreibstil lässt einen wunderbar leicht durch die Geschichte fliegen. Ich war allerdings froh, dass es neben der Erzählperspektive von Clara noch zwei weitere gab, da ich die reine „Kinderperspektive“ und die damit verbundene Naivität immer etwas anstrengend finde, wenn es sich über mehrere hundert Seiten zieht. So empfand ich die Abwechslung zwischen den drei Perspektiven aber als sehr angenehm und kurzweilig. Was mir jedoch nicht ganz so gut gefallen hat war die zeitliche Anordnung der einzelnen Kapitel, die nicht chronologisch verlaufen. In meinen Augen wäre es für den Erzählfluss besser gewesen, die Geschichte anders aufzubauen und dadurch eher eine Art „roter Faden“ zu spinnen. So wirkten eben viele Passagen auf mich wahllos platziert und haben das ein oder andere mal auch Spannung verhindert. So bleibt eben das Gefühl von „Unaufgeregtheit“ bei mir zurück, obwohl die Rahmengeschichte um ein verschwundenes junges Mädchen mehr Spielraum für Dramatik gelassen hätte. Dennoch eine gelungene Lektüre für zwischendurch und vor allem passend zur kommenden Jahreszeit.

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