Produktbild: Schwarzenberg
Band 13 - 41%

Schwarzenberg Stefan-Heym-Werkausgabe

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

48432

Erscheinungsdatum

10.05.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3644 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641278274

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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48432

Erscheinungsdatum

10.05.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3644 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641278274

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    24.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Fleckchen Erzgebirge…

    Ein Fleckchen Erzgebirge blieb 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der bedingungslosen deutschen Kapitulation 42 Tage unbesetzt. Der Krieg war aus. Und niemand kam nach Schwarzenberg – weder die Amerikaner noch die Rote Armee marschierten ein. Offenbar interessierte sich keine der Besatzungsmächte für die Region. Und so blieb Schwarzenberg über einen Monat lang sich selbst überlassen, also Niemandsland. Jahre später stellte der Schriftsteller Stefan Heym diese Zeitspanne ins Zentrum seines utopischen Romans, in dem Bewohner der Region die „Republik Schwarzenberg“ ausrufen und den Landstrich über mehrere Tage basisdemokratisch selbst verwalten. Schließlich zogen am 24. Juni die sowjetischen Truppen in die Region ein. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein bunt gemischter Aktionsausschuss, der Sicherstellung von Lebensmitteln, Trümmerbeseitigung regelt und Verhandlungen mit beiden Besatzungsmächten führt. Heym entwickelt in seinem Roman Vorstellungen von einer Staatseinrichtung, welche einer Räterepublik so nahe wie möglich kommt. Doch der Versuch, eine Demokratie einzurichten, die diesen Namen verdient, glückt nicht. Er ist eine Fiktion. Die Republik Schwarzenberg wird bald von der Politik der Großmächte eingeholt. In den Romantext eingebaut sind – als Ich-Erzählung – die Erinnerungen des Zeitgenossen und Genossen Ernst Kadletz, die dieser für Heym auf Tonband gesprochen hatte. „Schwarzenberg“ ist weder Tatsachenbericht noch historischer Roman; Heym verknüpfte hier Fiktives mit Historischem, sodass eine spannende Lektüre entsteht. Heyms Roman über eine kuriose Episode in der deutschen Nachkriegsgeschichte, der 1984 in der BRD erschien, konnte in der DDR erst nach dem Mauerfall erscheinen. Jetzt liegt der Roman als preiswertes Taschenbuch in der Stefan-Heym-Werkausgabe des Penguin Verlages vor.

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