Produktbild: Wie ein Schatten im Sommer

Wie ein Schatten im Sommer Nominiert für den Buxtehuder Bullen 2021

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2429 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641262068

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Penguin Random House

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480 (Printausgabe)

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2429 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641262068

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  • Paula P.

    5/5

    08.12.2021

    eBook (ePUB)

    Noch immer ganz geflashed

    Adriana Popescu gehört für mich inzwischen zu den besten deutschen Jugendbuchautorinnen und ihre Figuren, die Dialoge und die Beschreibungen der Orte an denen die jeweilige Geschichte spielt flashen mich jedes Mal aufs neue. Diesmal sind wir deutlich ländlicher unterwegs, während die anderen Romane ja stets in Stuttgart oder auf Reisen spielen, verschlägt es Vio nach Walddorf, ein kleines Örtchen in Süddeutschland. Hier soll sie das letzte Schuljahr vor dem Abi absolvieren, da ihre Eltern die Gaststätte des Tennisvereins übernommen haben. In der sommerlich Dorfidylle entspinnt sich die Geschichte zwischen Vio (der Neuen) und Konstanin (dem Pizzalieferanten ...) und all seinen Freunden. Was wie eine zarte Sommerliebesgeschichte am Badesee beginnt, wird schnell überschattet. Von Robin (Konstanins Bruder) und dessen Freunde, die immer wieder deutlich rassistische Bemerkungen fallen lassen. Der Schatten, der aufzieht wird immer größer, es passieren immer mehr Dinge in dem Dorf, die alle deutlich fremdenfeindlich motiviert sind. Die Clique um Vio und Konstantin (an dieser Stelle möchte ich unbedingt Mone hervorheben, weil sie für mich so ein wundervoll authentischer und liebenswerter Charakter ist!) beginnt zu rätseln, wer hinter den Anschlägen wohl stecken könnte und Konstantin rutscht immer tiefer in den Schlamassel ... mehr möchte ich diesbezüglich nicht erzählen, weil diese Rezension spoilerfrei bleiben soll. Was ich aber sagen kann und möchte ist, dass Adriana Popescu hier einmal mehr bewiesen hat, wieso sie zu den führenden deutschen Autorinnen im Jugendbuch gehört. Kaum eine beschreibt die Gedanken, Probleme und Gefühle der Jugendlichen so treffend und ohne mahnenden Zeigefinger, wie sie. Ich wünschte mir, dieses Buch würde in vielen Klassen als Schullektüre eingesetzt, weil es fesselnd und berührend ist, vor allem regt es zum Nachdenken an. Das Nachwort hat die Geschichte für mich noch mal realer gemacht, da die Autorin mit rumänischen Wurzeln dort von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus erzählt und beschreibt, wie Szenen aus dem Buch auch ihr persönlich passiert sind. Bin noch immer ganz geflashed und kann das neue Werk aus Popescus Feder kaum erwarten.

  • Emma Zecka

    5/5

    26.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das ein wichtiges Thema anspricht

    Der Titel Wie ein Schatten im Sommer fasst die Stimmung der Handlung ziemlich gut zusammen. Eigentlich sollten unsere Figuren ihren letzten Sommer genießen. Denn danach erwartet sie das letzte Schuljahr und die große Zukunft, von der sie bisher nur träumen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Hauptfiguren Vio und Konstantin müssen sich nämlich mit schwierigen Fragen herumschlagen. Vio ist mit ihren Eltern von München ins fiktive Walddorf gezogen. Kurz vor dem Abi möchte sie einen Neustart. Warum? Keine Sorge, das werden wir natürlich erfahren. Vio weiß was sie will und auf was sie gut und gern verzichten kann. Sie steht zu ihrer Meinung. Doch gerade das ist für einige Leute in dem konservativen Dorf ein großes Problem. Konstantin hingegen fühlt sich in Walddorf zu Hause. Er engagiert sich ehrenamtlich, ist im Dorf bekannt, wie kein Anderer. Alle mögen ihn und glauben ihn zu kennen. Dabei muss Konstantin erkennen, dass nicht mal er selbst weiß, wer er ist oder wer er sein möchte. Aber in einer Sache ist er sich ganz sicher: Er möchte möglichst viel Zeit mit Vio verbringen und ihr den Einstieg in der neuen Heimat erleichtern. Als eines Tages die Freunde seines älteren Bruders beschließen, Konstantin in ihre Clique mit aufnehmen zu wollen, muss er sich entscheiden und sich über Themen Gedanken machen, die ihn bisher noch nicht beschäftigt haben. Was ich an Wie ein Schatten im Sommer interessant finde sind vor allem zwei Aspekte: Hinter Aspekt Nummer 1 versteckt sich das zentrale Thema des Jugendbuches. Nämlich Rassismus, insbesondere Alltagsrassismus. Wie im Klappentext beschrieben gibt es die Clique mit den fremdenfeindlichen Sprüchen und Ansichten. Allerdings gibt es auch die ein oder andere Nebenfigur, die manche Dinge in Nebensätzen platziert, aber nicht bemerkt, dass genau diese Kommentare ebenfalls verletzend sein können. Was gut herausgearbeitet wurde ist, dass es nicht immer der "stereotypische" Rassismus sein muss, sondern es eben viele Punkte im Alltag gibt, die Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, gar nicht auffallen. Im zweiten Aspekt geht es um die inneren und äußeren Konflikte, die anhand der Hauptfiguren dargestellt werden. Die meisten Personen in Walddorf kennen und mögen Konstantin. Er ist hilfsbereit, kommunikativ und bringt sich in vielen Vereinen ein. Er scheint also integriert. Von außen betrachtet führt er ein ganz normales Leben. Doch das was in ihm vorgeht, bekommt niemand mit. Er fragt sich, wo sein Platz ist und sieht nicht, dass er schon längst Teil einer Gruppe ist. Hier treffen innerer und äußerer Konflikt aufeinander. Dadurch, dass Konstantin auf der Suche nach seinem Platz im Leben ist, sucht er Wege, in der Hoffnung den Anschluss zu finden, den er sich wünscht. Bei Vio kehrt sich das Ganze um. Sie zieht mit ihren Eltern aus München nach Walddorf und lässt keine leichte Zeit hinter sich. Was sie daraus mitnimmt? Sie weiß, was sie will und was sie nicht will. Sie hat eine Meinung, die sie lautstark vertritt. Es scheint also so, dass sie mit sich im reinen ist. Allerdings gibt es auch hier die äußere Dimension. Vio wird nicht von allen mit offenen Armen empfangen. Sie muss sich fragen, wem sie vertrauen kann und ob Walddorf wirklich ein neues Zuhause werden kann. Es passieren Dinge, die sie ins Zweifeln bringen. Somit stellt das, was im Außen passiert, Vio auf eine harte Probe. Adriana Popescu hat mit ihrem Schreibstil wieder eine neue Perspektive von sich gezeigt. Im Gegensatz zu den vorherigen Jugendbüchern der Autorin wird es hier etwas ernster und weniger leicht. Was mich an ihrem Schreibstil aber beeindruckt hat, war wie gut sie die Zwischentöne mancher Sätze herausgearbeitet hat. Sätze, die man in zwei Richtungen deuten kann, was mir zuvor nicht in dem Ausmaß bewusst war. Gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von Walddorf. Ich konnte mir das verschlafene Dorf förmlich vorstellen und wären manche Vorkommnisse nicht gewesen, hätte ich mich dort auch direkt zu Hause fühlen können. Gesamteindruck Wie ein Schatten im Sommer ist ein Jugendbuch, das ein wichtiges Thema anspricht, denen sich viele Menschen nicht bewusst sind. Vios und Konstantins Geschichte lädt ein, sich bewusster mit der eigenen Sprache zu befassen.

  • Bewertung

    5/5

    21.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wie ein Schatten im Sommer

    Als Vio weg von München, in ein kleines Dorf zieht, hofft sie auf einen Neuanfang. Schnell findet sie Freunde, allen voran Konstantin. Doch die Clique seines Bruders begegnet ihr mit fremdenfeindlichen Sprüchen. Schnell wird klar, dass es dabei nicht bleibt. Eines meiner persönlichen Highlights dieses Jahr, ein aufrüttelnder und so wichtiger Roman ab 14 Jahren.

  • Anna W.

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Große Empfehlung

    Wie ein Schatten im Sommer… Der Titel wie ein Schatten im Sommer beschreibt dieses Buch wohl perfekt. Denn über Vios Sommer hat sich ein Schatten gelegt. Erst der Umzug von München nach Walddorf und dann auch noch die Anfeindungen in ihrem neuen Zuhause. Die Idee des Buches an sich hört sich sehr schwer an, doch der leichte Schreibstil der Autorin lässt einen lockerleicht durch die Seiten fliegen. Es wird nicht viel umschrieben, sondern genau erzählt, was gerade passiert. Deswegen bin ich wirklich leicht in der Geschichte versunken. Vio ist eine starke Protagonistin. Sie trägt ihr eigenes Päckchen mit sich herum, ist ehrlich, offen und auch sie trifft teilweise Entscheidungen, die für mich teilweise etwas fragwürdig waren. Aber genau deshalb ist sie mir ans Herz gewachsen. Vio ist eine authentische 17-Jährige, die neben den typischen Problemen einer Jugendlichen mit Hass und Anfeindungen zu kämpfen hat. Konstantin, der Protagonist, legt wohl eine der steilsten Charakterentwicklungen hin, von denen ich je gehört habe. Erstmal will ich für die klasse Umsetzung seines Charakters ein Lob an die Autorin aussprechen. Konstantin macht einen sauer, dann fühlt man sich in ihm durch seine Ängste so gelesen, nur damit er im nächsten Kapitel einen wieder zur Weißglut treibt. Seine Entwicklung war sehr greifbar. Ich will nicht sagen, dass ich ihn verstanden habe, jedoch wurde er so so gut umgesetzt, dass ich teilweise mit ihm mitfühlen musste. Seine Zukunftsängste, auch bezogen auf das Dorf in dem er lebt, kommen mir so bekannt vor. Es sind die Ängste über die ich mit meinen Freund*innen im Sommer rede. Die Ängste, die mich tagtäglich beschäftigen. Das Buch hat mich oft an meine Grenzen getrieben, weil ich so unfassbar sauer war…aufgrund der Sprüche, der Aktionen mancher Charaktere und dann habe ich mir in den Kopf gerufen, dass so etwas wirklich passiert, leider tagtäglich. Dass diese Aussagen und Anfeindungen für viele Alltag sind. Dann wurde ich traurig, nachdenklich und habe viele Dinge hinterfragt. Was mir das sagt? Dieses Buch hat etwas mit mir gemacht und wie. Das Buch glänzt nicht durch einen krassen Plottwist, sondern durch die Ehrlichkeit hinter den Worten, die die Autorin gewählt hat. Die Nebencharaktere, wie Mone oder Robin z.b, wurden auch allesamt sehr gut dargestellt und waren allesamt sehr facettenreich. Dadurch konnte man unfassbar viele Einblicke in das Geschehen kriegen. Ich kann dieses Buch klar empfehlen. Diese Geschichte ist so wichtig, besonders für die die selbst nie Hass aufgrund ihrer Herkunft oder der ihrer Eltern empfunden haben. Für Menschen, wie mich, denn ich habe durch dieses Buch sehr viel gelernt und hoffe, dass es anderen genauso gehen wird

  • _Sophia_

    aus Bad Wildungen

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Es gibt nicht nur schwarz und weiß

    Da mir von Adriana Popescu "Mein Sommer auf dem Mond" schon so gut gefallen hatte, landete auch ihr neustes Werk direkt auf meiner Wunschliste. Ihr Schreibstil ist wirklich einzigartig und sehr angenehm. Man fliegt nur so durch das Buch und ist viel zu schnell am Ende angelangt. Vio und Konstantin, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd verfasst wurde, sind mir beide ans Herz gewachsen. Beide konnte ich an vielen Stellen gut verstehen und sie sind der Autorin wahnsinnig gut gelungen. Durch die Ich-Erzählform sind ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehbar und das verleiht der Geschichte nochmals mehr Tiefgründigkeit. Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt der Roman von einem Sommer, der eigentlich wunderschön sein sollte, über den sich aber doch ein Schatten wirft. Und das ist die Ausländerfeindlichkeit, die sich, nicht zuletzt durch zwei junge Männer, langsam verbreitet. Viele können es nicht verstehen, weshalb ausgerechnet in Walddorf ein Flüchtlingsheim gebaut wird, wo das dafür verwendete Geld doch auch gut für den Kindergarten verwendet werden könnte. Die Thematik des Buches ist hochaktuell und betrifft vermutlich jeden früher oder später. Genau wie Konstantin werden auch wir Leser damit konfrontiert, wie wichtig es ist, eine eigene Meinung zu haben und auch zu dieser zu stehen. Aus diesem Jugendbuch nimmt man viel für das eigene Leben mit und es erweitert den Horizont. Mich hat "Wie ein Schatten im Sommer" voll und ganz von sich überzeugt. Ich habe Konstantin, Vio und ihre Freunde ins Herz geschlossen und hätte mich nicht daran gestört, wenn das Buch doppelt so dick gewesen wäre. Doch leider hat ja jede Geschichte irgendwann ein Ende. Dafür freue ich mich umso mehr darauf, mehr Werke von Adriana Popescu zu lesen. Greift zu diesem Buch, ihr werdet es nicht bereuen, versprochen!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (24)

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  • Zum Bewerterprofil von Barbara Walcher

    Barbara Walcher

    OSIANDER Rottenburg

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    4/5

    16.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wie ein Sommer-Sonnen-Tag an dem ein Gewitter aufzieht.

    Vio ist umgezogen. Nach der schwierigen Zeit in München ist sie erstaunt und erfreut darüber, wie leicht ihr und ihrer Familie der Neustart in der Kleinstadt gemacht wird. Sie genießt entspannte Sommertage - bis eine Gruppe Jugendlicher auftaucht. Aggressivität und Fremdenhass verbreiten eine bedrohliche Stimmung - wie vor einem mächtigen Gewitter. Perfekte Sommerlektüre.

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