Produktbild: Der Idiot

Der Idiot Roman in vier Teilen

5

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49523

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

831

Maße (L/B/H)

18,6/11,4/4 cm

Gewicht

491 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Идиот

Übersetzt von

Hartmut Herboth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3877-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49523

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

831

Maße (L/B/H)

18,6/11,4/4 cm

Gewicht

491 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Идиот

Übersetzt von

Hartmut Herboth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3877-5

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    14.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Der Idiot“ ist einer der so…

    „Der Idiot“ ist einer der so genannten sechs großen Romane des russischen Schriftstellers Fjodor M. Dostojewski (1821-1881), der zunächst 1868/69 in der Zeitschrift „Russki Westnik“ erschien. Hauptperson ist der junge und liebenswerte „Idiot“ Fürst Myschkin, der unter Epilepsie leidet und nach einem fünfjährigen Aufenthalt in einer Schweizer Heilanstalt wegen einer Erbschaftsangelegenheit nach St. Petersburg zurückkehrt. Im Eisenbahnabteil begegnet ihm der reiche Kaufmann Rogoschin, der ihm von seiner Leidenschaft zu der schönen Nastasja Filippovna Baraschkowa erzählt. Was Myschkin jetzt noch nicht weiß: beide wird er nach seiner Rückkehr in St. Petersburg wiedersehen. Mit seiner unkonventionellen und oft naiven Art passt Myschkin jedoch nicht in die bürgerlich-aristokratische Gesellschaft der Stadt an der Newa. Seine Ehrlichkeit und Vertrauensseligkeit wird als „idiotisch“ angesehen. Nastasja Filippovna wird von Rogoschin ausgehalten und missbraucht; einzig Myschkin sieht in ihr keine Frau von zweifelhaftem Ruf. Der schüchterne Fürst möchte sie aus dieser Abhängigkeit befreien und macht ihr einen Heiratsantrag. Gleichzeitig lernt Myschkin aber auch die anmutige Aglaja kennen, die Tochter eines Generals. Von nun an bestimmen zwei starke Empfindungen sein Leben: die Liebe zu Aglaja und tiefes Mitleid für Nastasja. Natasja flieht vor dem aufdringlichen Rogoschin, der ihr jedoch folgt und sie ersticht. Aglaja, in ihrem Selbstbewusstsein verletzt, verlässt Myschkin, der schließlich in die Heilanstalt zurückgebracht wird, wo sein gestörtes Bewusstsein allmählich erlischt. Die herausstechenden, wiederkehrenden Motive des Romans sind – neben der Dreiecksbeziehung – Todes- und Lebenssymbolik sowie die Verwendung der Epilepsie als Metapher. Wie auch in anderen Romanen schildert Dostojewski in „Der Idiot“ eine russische Gesellschaft, die sich im Umbruch befindet: Im autoritären Zarentum entwickeln sich erste Reformvorstellungen und kommunistische Ideen – eine Art christlich ummantelter Nationalismus. „Die Hauptidee des Romans ist es, einen vollkommen schönen Menschen darzustellen. Etwas Schwierigeres gibt es nicht auf der Welt, besonders heutzutage", schrieb Dostojewski zu seinem ursprünglichen Erzähl-Vorhaben. Außerdem wollte er mit dem Roman seinen Zeitgenossen den Spiegel vorhalten Zum 200. Geburtstag des Schriftstellers hat der S.Fischer Verlag eine preiswerte Taschenbuchausgabe des Klassikers der Weltliteratur herausgebracht – und das in der brillanten Übersetzung von Swetlana Geier.

  • meine.literaturliebe

    4/5

    29.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    anspruchsvolle Literatur

    Es war das anspruchsvollste und umfangreichste Buch, das ich bislang gelesen habe. Die ersten 100 Seiten haben sehr viel Geduld von mir abverlangt. Es kamen zu viele Persönlichkeiten vor, die ich erstmal mühsam zusammengebracht habe. Tipp: Ab Seite 911 befindet sich ein Namensverzeichnis, welches ich leider erst später gefunden habe. Ich habe dieses Buch über mehrere Wochen gelesen, was für meine Verhältnisse recht lang ist. Es ist wahrlich keine Lektüre für "zwischendurch". Für dieses Werk sollte man sich Zeit lassen. Für mich hat sich die Mühe und Geduld gelohnt und das Buch hat mich sehr bereichert.

  • Zitronenblau

    3/5

    29.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großer Roman, keine Frage...

    ... doch für mich in persona schlichtweg uninteressant. Der Versuch und das Gelingen über einen schönen Menschen, der hierin scheitern muss in Anbetracht weltlicher Relationen mag durchweg hervorragend konstruiert worden sein, jedoch mangelte es mir an Entertainment - ein Don Quijote in der russischen Upper Class des 19. Jahrhunderts ist durchaus bedenkenswert, jedoch fehlte mir das Berauschende, der Sog, das Eintauchgefühl in die vielen, vielen Dialoge, bis ich endlich aufatmend dieses zweifelsohne große Meisterwerk D.'s, den ich by the way vergöttere!, zurückstellen konnte in das Regal. Empfehlen kann ich dieses Buch nur D.-Fans und auch anderen Interessierten - entscheidend bleibt die Schaffung dieses Fürsten als wahrscheinlich einzigartige Gestalt in der Weltliteratur und das macht es dann schon lesenswert, trotz aller Langatmigkeit und Langeweile...

  • Bewertung

    1/5

    16.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Ausgabe ist nicht zu empfehlen

    In dieser Ausgabe fehlen die Seiten 481 bis 496, bzw. die Seiten 449 bis 464 sind doppelt enthalten - was ich als Sammler und Bibliothekar bisher noch nicht erlebt habe. Das Buch selbst ist - wie jedes Werk von Dostojewski - ganz und gar empfehlenswert.

  • Bewertung

    1/5

    02.08.2023

    eBook (ePUB)

    Textstücke fehlen

    In regelmäßigen Abständen fehlen im E-Book Textteile. Ob es sich Halbsätze oder längere Passagen handelt, lässt sich schwer feststellen. Vom Kauf des E-Books ist definitiv abzuraten.

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