Produktbild: Ein Tropfen Geduld

Ein Tropfen Geduld Roman

5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,2/20,8/2,8 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01226-2

Beschreibung

Rezension

»[D]ieser faszinierende Roman [könnte] kaum aktueller sein.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Denn aktueller und erfahrbarer als ›Ein Tropfen Geduld‹ kann ein Buch über die Absurdität und Allgegenwart von Rassismus auch 60 Jahre später kaum sein.« ("Stern")
»Der klug durchkomponierte und packend erzählte Roman ist ein wichtiger und aktueller Beitrag zum Thema Rassismus als Spaltung einer Gesellschaft.« ("Rheinische Post")
»Der neu aufgelegte Roman von 1965 berührt.« ("B.Z. am Sonntag")
»Die schiere Kühnheit, mit welcher sich der Autor nach Joyces sprachlichem Geniestreich reckt, ist das herausragende Merkmal dieses Buches. « ("perlentaucher")
»Ein großartiger Roman, dessen sensible Sprache aus der Perspektive eines Blinden ein melancholisches und bewegendes Porträt über Ausgrenzung und Identität der afroamerikanischen Bevölkerung zeichnet.« ("Galore")
»Eine bewegende, schmerzhafte und grandiose Leseerfahrung.« ("The New York Times Book Review")
»Eine einzigartige Stimme in der US-amerikanischen Literatur. Niemand hat über Rassismus und Identität in den USA geschrieben wie Kelley.« ("The New York Times")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,2/20,8/2,8 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01226-2

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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Jazz, Liebe und die Rassenfrage

Bewertung am 15.11.2022

Bewertungsnummer: 1826795

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ludlow Washington landet als Fünfjähriger irgendwo im Süden der USA in den 20er-Jahren in einem Heim für schwarze blinde Kinder. Dort lernt er ein Instrument spielen, die Grundlage für seine spätere Karriere als Jazzmusiker. Mit 16 wird er an eine Jazzband verkauft, spielt in heruntergekommenen Clubs, lernt das Leben und die Liebe kennen. Sein Spiel entwickelt er konsequent weiter, immer individueller gestaltet er sein Spiel. Schließlich ereilt ihn der Ruf einer bekannten Sängerin nach New York, dafür verlässt er seine junge Familie. Bald darauf ist er unbestrittene Galionsfigur neuer Jazzgenres, doch er zerbricht an seinem Privatleben, weil auch seine nächsten Liebschaften scheitern. Natürlich spielt Jazz eine Rolle, aber auch alles rund um seine Selbstfindung als Mensch, die Fragen “wer bin ich?” oder "wem diene ich? , nicht ganz unwichtige Fragen für Dunkelhäutige dieser Zeit, begegnet man in diesem Buch. William Melvin Kelley ist ein überirdisch begnadeter Geschichtenerzähler, geprägt von seiner Zeit in den 50er und 60er-Jahren, wo er als schwarzer Künstler mit schwarzen Aktivisten für Gleichberechtigung sympathisierte. Dass dieser amerikanische Autor wieder entdeckt wurde, erstaunt nicht. Seine Figuren gehen der Leserschaft unter die Haut, da wird temporeich erzählt, und jede Wendung dramaturgisch clever aufbereitet. Natürlich stammt sein Frauenbild aus einer anderen Zeit, und damit muss umgegangen werden, das ist ja nicht anders, wenn man heute Faulkner, Dos Passos oder Steinbeck liest. Unter Berücksichtigung dieser Risiken und Nebenwirkungen gilt trotzdem: Unbedingt lesen….

Jazz, Liebe und die Rassenfrage

Bewertung am 15.11.2022
Bewertungsnummer: 1826795
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ludlow Washington landet als Fünfjähriger irgendwo im Süden der USA in den 20er-Jahren in einem Heim für schwarze blinde Kinder. Dort lernt er ein Instrument spielen, die Grundlage für seine spätere Karriere als Jazzmusiker. Mit 16 wird er an eine Jazzband verkauft, spielt in heruntergekommenen Clubs, lernt das Leben und die Liebe kennen. Sein Spiel entwickelt er konsequent weiter, immer individueller gestaltet er sein Spiel. Schließlich ereilt ihn der Ruf einer bekannten Sängerin nach New York, dafür verlässt er seine junge Familie. Bald darauf ist er unbestrittene Galionsfigur neuer Jazzgenres, doch er zerbricht an seinem Privatleben, weil auch seine nächsten Liebschaften scheitern. Natürlich spielt Jazz eine Rolle, aber auch alles rund um seine Selbstfindung als Mensch, die Fragen “wer bin ich?” oder "wem diene ich? , nicht ganz unwichtige Fragen für Dunkelhäutige dieser Zeit, begegnet man in diesem Buch. William Melvin Kelley ist ein überirdisch begnadeter Geschichtenerzähler, geprägt von seiner Zeit in den 50er und 60er-Jahren, wo er als schwarzer Künstler mit schwarzen Aktivisten für Gleichberechtigung sympathisierte. Dass dieser amerikanische Autor wieder entdeckt wurde, erstaunt nicht. Seine Figuren gehen der Leserschaft unter die Haut, da wird temporeich erzählt, und jede Wendung dramaturgisch clever aufbereitet. Natürlich stammt sein Frauenbild aus einer anderen Zeit, und damit muss umgegangen werden, das ist ja nicht anders, wenn man heute Faulkner, Dos Passos oder Steinbeck liest. Unter Berücksichtigung dieser Risiken und Nebenwirkungen gilt trotzdem: Unbedingt lesen….

Dieses Buch berührt sofort, wenn...

Bewertung am 11.01.2022

Bewertungsnummer: 1637059

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch berührt sofort, wenn der blinde schwarze Jazzmusiker Ludlow Washington im Rahmens eines Intervievs aus seinem Leben erzählt: seine Zeit im Heim ab dem 5. Lebensjahr, seine Beziehungen zu Frauen und seine verschiedenen Stationen als Jazzmusiker. Absolut lesenswert!

Dieses Buch berührt sofort, wenn...

Bewertung am 11.01.2022
Bewertungsnummer: 1637059
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch berührt sofort, wenn der blinde schwarze Jazzmusiker Ludlow Washington im Rahmens eines Intervievs aus seinem Leben erzählt: seine Zeit im Heim ab dem 5. Lebensjahr, seine Beziehungen zu Frauen und seine verschiedenen Stationen als Jazzmusiker. Absolut lesenswert!

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Ein Tropfen Geduld

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