Kehrwoche

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Schwaben Krimi

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Beschreibung

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Verkaufsrang

38334

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.10.2021

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

38334

Erscheinungsdatum

21.10.2021

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3557 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960417828

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Dreck am Stecken

katikatharinenhof am 03.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Zeit vor Weihnachten wäre doch eine gute Gelegenheit, endlich einmal etwas kürzer zu treten. Kommissar Brander sieht sich schon genüsslich einen guten Whisky trinken, als sein Vorhaben platzt wie eine Seifenblase. Der nächste Fall klopft nämlich an die Tür und dieses Mal trifft es ihn persönlich - die leibliche Mutter seiner Adoptivtochter Nathalie ist im Neckar ertrunken und das wirft Fragen auf. Steckt wirklich Nathalie dahinter ? Als eine zweite weibliche Leiche gefunden wird und die Ermittlungen weiter fortschreiten, findet sich Brander in einem Geflecht aus Lügen wieder.... Sybille Baecker lässt Andreas Brander in dem wohl für ihn persönlichsten Fall ermitteln und zeigt in "Kehrwoche", wie schnell manch eine:r mit Vorurteilen sein kann, wenn die Vorgeschichte negativ behaftet ist. Die Leser:innen fühlen sich ebenfalls persönlich stark eingebunden, denn der Fall geht doch sehr nahe. Was Baecker ebenfalls gut kann - Vorurteile schüren, Hinweise geben, die das Offensichtliche noch offensichtlicher machen und somit geschickt vom echten Täter ablenken. Dieken ist mir von Anfang an unsympathisch. Wie er mit aller Macht versucht, seinen eigenen Dreck unter den Teppich zu kehren und dabei seine Mitarbeitenden mit in den Fall hineinzieht, indem er sie zum Lügen anstiftet- das geht gar nicht. Aber Brander lässt nicht locker, fragt und bohrt nach, bis er ihn endlich da hat, wo er ihn haben will. Die Handlung baut sich logisch auf und ist für die Leser:innen nachvollziehbar. Es ist durchweg spannend zu lesen, wie hier in einem Geflecht aus Lügen, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit die kleinen Puzzleteilchen zur Lösung des Falles verteilt sind, die zur Ergreifung des Täters beitragen. Die Autorin animiert ihre Leser:innen somit zu eigener Ermittlungsarbeit und es macht Spaß, die Mosaiksteinchen so lange hin und her zu schieben, bis ein stimmiges Bild entsteht und der Fall gelöst ist. Auch scheut sich Baecker nicht, einige brisante Themen anzusprechen und diese in die normalerweise glitzernd bunte Weihnachtszeit zu packen. Sorgen und Nöte lassen sich eben doch nicht von Lichterketten, Deko und ein paar Plätzchen auf dem Teller vertreiben - ein gelungener Spagat, der auch mal den Blick hinter die Türen ermöglicht und so das ein oder andere Schicksal offenbart. Die Figuren wie Brander, Becks und Nathalie haben sich enorm weiterentwickelt und Baecker gelingt es, ihre Leser:innen immer wieder an den kleinen Veränderungen teilhaben zu lassen. Die Handlungen und Charakterzüge der Personen im aktuellen Fall sind gut durchdacht, vielschichtig angelegt und können durch die Bank weg überzeugen. Brander darf zum Ende hin noch einmal sein ganzes Können als Polizist zeigen und ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Szenen auf dem Parkdeck unter die Haut gehen. Es fröstelt mich, wenn ich mit ihm dort oben stehe und versuche, das Schlimmste abzuwenden. Ein sehr interessanter Krimi um krumme Dinger im Ländle, viel Dreck am Stecken und dem Versuch, gewisse Dinge einfach unter den Teppich zu kehren. Aber erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Sehr empfehlenswert !

Dreck am Stecken

katikatharinenhof am 03.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Zeit vor Weihnachten wäre doch eine gute Gelegenheit, endlich einmal etwas kürzer zu treten. Kommissar Brander sieht sich schon genüsslich einen guten Whisky trinken, als sein Vorhaben platzt wie eine Seifenblase. Der nächste Fall klopft nämlich an die Tür und dieses Mal trifft es ihn persönlich - die leibliche Mutter seiner Adoptivtochter Nathalie ist im Neckar ertrunken und das wirft Fragen auf. Steckt wirklich Nathalie dahinter ? Als eine zweite weibliche Leiche gefunden wird und die Ermittlungen weiter fortschreiten, findet sich Brander in einem Geflecht aus Lügen wieder.... Sybille Baecker lässt Andreas Brander in dem wohl für ihn persönlichsten Fall ermitteln und zeigt in "Kehrwoche", wie schnell manch eine:r mit Vorurteilen sein kann, wenn die Vorgeschichte negativ behaftet ist. Die Leser:innen fühlen sich ebenfalls persönlich stark eingebunden, denn der Fall geht doch sehr nahe. Was Baecker ebenfalls gut kann - Vorurteile schüren, Hinweise geben, die das Offensichtliche noch offensichtlicher machen und somit geschickt vom echten Täter ablenken. Dieken ist mir von Anfang an unsympathisch. Wie er mit aller Macht versucht, seinen eigenen Dreck unter den Teppich zu kehren und dabei seine Mitarbeitenden mit in den Fall hineinzieht, indem er sie zum Lügen anstiftet- das geht gar nicht. Aber Brander lässt nicht locker, fragt und bohrt nach, bis er ihn endlich da hat, wo er ihn haben will. Die Handlung baut sich logisch auf und ist für die Leser:innen nachvollziehbar. Es ist durchweg spannend zu lesen, wie hier in einem Geflecht aus Lügen, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit die kleinen Puzzleteilchen zur Lösung des Falles verteilt sind, die zur Ergreifung des Täters beitragen. Die Autorin animiert ihre Leser:innen somit zu eigener Ermittlungsarbeit und es macht Spaß, die Mosaiksteinchen so lange hin und her zu schieben, bis ein stimmiges Bild entsteht und der Fall gelöst ist. Auch scheut sich Baecker nicht, einige brisante Themen anzusprechen und diese in die normalerweise glitzernd bunte Weihnachtszeit zu packen. Sorgen und Nöte lassen sich eben doch nicht von Lichterketten, Deko und ein paar Plätzchen auf dem Teller vertreiben - ein gelungener Spagat, der auch mal den Blick hinter die Türen ermöglicht und so das ein oder andere Schicksal offenbart. Die Figuren wie Brander, Becks und Nathalie haben sich enorm weiterentwickelt und Baecker gelingt es, ihre Leser:innen immer wieder an den kleinen Veränderungen teilhaben zu lassen. Die Handlungen und Charakterzüge der Personen im aktuellen Fall sind gut durchdacht, vielschichtig angelegt und können durch die Bank weg überzeugen. Brander darf zum Ende hin noch einmal sein ganzes Können als Polizist zeigen und ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Szenen auf dem Parkdeck unter die Haut gehen. Es fröstelt mich, wenn ich mit ihm dort oben stehe und versuche, das Schlimmste abzuwenden. Ein sehr interessanter Krimi um krumme Dinger im Ländle, viel Dreck am Stecken und dem Versuch, gewisse Dinge einfach unter den Teppich zu kehren. Aber erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Sehr empfehlenswert !

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von Sybille Baecker

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