Produktbild: Fanzi

Fanzi Roman

55

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Verlag

Picus

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

1570 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754547

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Verlag

Picus

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

1570 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754547

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  • Bewertung

    aus Bruck-Waasen

    5/5

    10.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    erschütternd, berührend - unbedingt empfehlenswert

    Ich hab das Buch geschenkt bekommen und am nächsten Tag ausgelesen gehabt. Es hat mich total gefesselt - diese schwierige Zeit wird gut aufgearbeitet - in all seinen Facetten, so, wie es den Menschen damals gegangen sein muss - wie sie beeinflusst, getäuscht wurden, man kann sich in die einzelnen Charaktere und ihre Lage - und die daraus resultierende Handlungsweise - sehr gut hineinversetzen - das Buch ist extrem vielschichtig - lässt nachvollziehen - ohne den Zeigefinger zu erheben - was mit den Menschen passiert ist - mit dem Nazilehrer, den begeisterten Jugendlichen, die natürlich nicht durchschauen, was da abgeht, den Erwachsenen, die aus verständlicher Angst nicht wagen, Widerstand zu leisten, die Hauptfigur Franzi, der hin und hergerissen ist - begeistert durch den Einfluss des Lehrers, schockiert durch den Verlust der im Krieg gefallenen Brüder und durch den Verlust der geliebten kleinen Schwester - ein Euthanasie-Opfer... Und Schmidauer bezieht trotzdem eindeutig Stellung. Geschrieben im Zeitwechsel - Gegenwart (Folgegeneration) und damals - wird aufgearbeitet, was passiert ist - berührend, erschütternd, mitten ins Herz treffend...

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    11.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgehende Geschichte

    Fanzi - so nennt Elfi ihren älteren Bruder. Sie wachsen in einem kleinen Dorf in der Steiermark auf und Franz fühlt sich als Beschützer seiner kleinen Schwester. Alles ist gut, bis Elfi krank wird und in ein Heim gebracht werden muss. Die Nazis mögen keine Menschen, die der Gemeinschaft zur Last fallen und Elfi kehrt nie zurück. Nach dem Krieg muss Franz den Bauernhof übernehmen, denn seine älteren Brüder sind gefallen und er heiratet seine große Liebe, die Bärbi. Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Erst seine Enkelin kann ihn zum Sprechen über seine schwere Last bringen. Das Buch zeigt deutlich, wie sehr die Vergangenheit eine ganze Familie über Generationen belasten kann. Man sprach nicht über seine Erlebnisse, fraß alles in sich hinein und verstummte. Aber irgendwann wird man von der Vergangenheit eingeholt. Schmidauer hat das sehr gut beschrieben, sehr sensibel und mit viel Empathie für die handelnden Personen. Das hat mir sehr gut gefallen!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schatten des Waldes

    Elisabeth Schmidauer erzählt in "Fanzi" in zwei Strängen die Geschichte von Franz und Astrid. Franz muss - nachdem die beiden älteren Brüder im 2. Weltkrieg umgekommen sind - den elterlichen Bauernhof übernehmen. Sein Vater, selbst noch in den Erinnerungen des 1. Weltkriegs gefangen, hatte Franz (auch) in der Erbfolge überhaupt nicht gesehen, die Mutter ist in Arbeit und Schmerz gefangen. Franz einziger Lichtblick ist Elfie, seine jüngere Schwester. Astrid ist Franz´ Enkeltochter, Biologin mit großem Engagement und dem Blick auf die Schönheit und die Vergänglichkeit der Natur. Gerade das Vergehen aller Lebewesen beschäftigt und belastet sie. Schlimme Erlebnisse prägen Franz und lassen ihn zu einem verschlossenen, wortkargen Menschen werden. Wie es ihm gelingt, über die Schatten der Vergangenheit zu sprechen, die die Familie bis in die 3. Generation geprägt haben, wird von Schmidauer berührend und extrem aufwühlend beschrieben und doch und doch und doch muss man das Buch bis zum Anhang lesen!

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd

    Franz Kaltner, von seiner kleinen Schwester immer nur “Fanzi” genannt, ist der jüngste Sohn einer Bauernfamilie. Somit ist früh klar - er wird den Hof der Familie nicht fortführen. So erlebt Fanzi eine behütete Kindheit, und kann die Vorzüge genießen, nicht mit dem Erbe des Hofes belastet zu sein. Dann jedoch zieht der Nationalsozialismus in die heile Welt ein, und viele sicher geglaubte gesellschaftliche Rahmen beginnen sich zu verschieben. “Fanzi” spielt in zwei Zeitebenen. Mit Franz Kaltner erleben wir die Jahre zwischen den beiden Weltkriegen, das Aufziehen des Nationalsozialismus, die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen; seine Enkelin Astrid gestattet uns einen Blick in das gegenwärtige Leben einer modernen jungen Frau. Damit einhergehend gestattet uns “Fanzi” aber immer auch einen Blick über die Ränder hinweg: Franz erlebt in seinem Vater die Veränderungen, die seine Erfahrungen des ersten Weltkriegs verursacht haben. Astrid spürt in ihrer Mutter die Verbitterung und Resignation, die Franz’ Verhalten bei ihr verursacht hat. “Fanzi” ist kein einfacher Roman. So sehr Elisabeth Schmidauer auch eine in Teilen leichte und einfache Sprache bemüht, wiegt doch die Last der Handlung schwer. Das Leid der Protagonisten, die bis in die Gegenwart fortdauernden Traumata und Selbstvorwürfe, die generationenübergreifenden Schuldzuweisungen lassen einen als Leser nicht kalt - insbesondere im letzten Viertel des Romans, in dem die zuvor aufgebauten Spannungsbögen und Handlungsstränge zueinander finden, die zuvor eingestreuten Details ein klares Bild zeigen. Und damit das Grauen erst voll aufleben lassen. Und als Leser bleibt uns hier - genau wie den Charakteren - nichts erspart. Die Schrecken und Grausamkeiten der NS-Zeit sind hier nicht abstrakt und theoretisch. Sie sind furchtbar, erschreckend, und unglaublich nah. “Fanzi” ist ein Muss - und gehört in das Curriculum jedes Deutsch-Oberstufenkurses aufgenommen.

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schlimmes Trauma

    Der Buchcover in den schlichten Farben passt sehr gut zum Buch In der Leseprobe fand ich das Buch sehr spannend und auch gut erzählt, so dass ich das Buch auf jeden Fall zu Ende lesen wollte Leider konnte die Geschichte Rund um Fanzi und Astrid mich nicht einfangen, so dass das Lesen für mich sehr anstrengend war Fanzi wächst als 3. Sohn in Österreich auf einem Bauernhof auf und kümmert sich um die kleine Schwester. Die älteren Brüder ziehen in den Krieg und kommen nicht zurück. Die Eltern haben keine Zeit für die beiden kleineren Kinder, so dass Fanzi sich um die kleine Schwester kümmert. Astrid ist Fanzis Enkelkind und mit Astrid spricht Fanzi über die traumatischen Erlebnisse in der Kindheit. Eigentlich ist das Thema ein gutes Thema, aber mir hat die Umsetzung nicht gut gefallen,da ich nicht in die Geschichte reingekommen bin, obwohl die Hauptdarsteller sympathisch waren Der Schreibstiel war gut zu lesen, aber dennoch hat es mich nicht erreicht, daher kann ich auch keine Empfehlung für das Buch abgeben

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