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Die Weggesperrten Umerziehung in der DDR - Schicksale von Kindern und Jugendlichen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

8972 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843725828

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

8972 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843725828

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  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    28.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Unerzogen, aufsässig, unverbesserlich

    Unerzogen, aufsässig, unverbesserlich – wer sich in der DDR nicht zur staatskonformen Persönlichkeit formen lassen wollte, erhielt solche Attribute und wurde oft in Umerziehungsheimen, Spezialkinderheimen, Jugendwerkhöfen weggesperrt. Denn Angepasstheit und das Funktionieren im Kollektiv galten der SED als unverzichtbar für den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft. In das Leben renitenter Kinder und Jugendlicher wurde massiv eingegriffen, ihre Menschenrechte trat man mit Füßen. Viele von ihnen sind bis heute traumatisiert von den psychischen und physischen Misshandlungen. Grit und Niklas Poppe erklären anhand berührender Schicksale dieses wenig beachtete brachiale Umerziehungssystem und betrachten auch den Umgang mit "Schwererziehbaren" zur NS-Zeit, das Schicksal der „Verdingkinder“ in der Schweiz sowie fragwürdige Methoden in der Bundesrepublik und in Heimen der Gegenwart. [b]Meinung:[/b] Mit diesem Buch kann sich der Leser einen realistischen Eindruck über das Thema "Umgang mit schwer erziehbaren und problematischen Jugendlichen in der DDR" verschaffen. Wie der Titel sagt, besteht der Bezug dabei auch immer zum Thema der Vorstellungen des Staates für das Verhalten und die Freizeitgestaltung, der Jugendlcihen. In der DDR hatte der Staat ganz bestimmte Pläne mit den Jugendlichen, er wollte sie zu "sozialistischen Werktätigen und Menschen" erziehen. Von ihrer Ideologie absolut überzeugt sahen die Behörden manchmal selbst harmlose Jugendabgrenzungsphänomene als mittelschwere Delikte an. Sehr schnell waren die Behörden mit Begriffen wie "unsozialistisch", "asozial", usw zur Stelle; die Justiz konnte zuweilen solche Jugendliche, vor allem die "Rädelsführer" hart bestrafen. Fazit: Wie es solchen Jugendlichen in der DDR im Laufe der Geschichte ergangen ist, wird in dem Buch nicht nur allgemein, sondern durchaus auch exemplarisch dargelegt. Solche Bücher sollte es mehr geben, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter! ;-))

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