Produktbild: Katzbach

Katzbach Thriller

1

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Konkursbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/12/3 cm

Gewicht

390 g

Auflage

3. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88769-593-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Konkursbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/12/3 cm

Gewicht

390 g

Auflage

3. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88769-593-4

Herstelleradresse

Konkursbuch Verlag
Garmerstr. 29
72070 Tübingen
DE

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Außergewöhnliche Sogkraft

Bewertung aus Markdorf am 26.10.2021

Bewertungsnummer: 1595015

Bewertet: Buch (Paperback)

Isabel Keppler, nach Außen hin spröde Einzelgängerin, wird in die Enge getrieben durch ihren absolut undurchsichtigen Vermieter. Und dann liegt da auch noch eine Leiche mitten in ihrer Wohnung. Ich fieberte mit Isabel Keppler, war in einem fieberhaften Albtraum gefangen und wollte nicht mehr aufwachen, schon nach einer Seite nicht mehr. An der im Innersten hochempfindlichen Isabel Keppler prallen diverse Zeitgenossen ab, und gerade das scheint sie magnetisch für allerhand finstere Mitmenschen zu machen. So weicht ein ominöser Fremder, dem sie auf einer Kunstausstellung begegnet, ihr danach scheinbar nicht mehr von der Seite. Hinzukommt, dass Isabel Keppler in einer Wohnung halb unter einer lauten Berliner Straße lebt und dort Dinge geschehen, die sie nahezu schutzlos erscheinen lassen. Und dann gibt es in ihrer Wohnung auch noch ein geheimes Zimmer und einen originellen Mitbewohner. Wie Regina Nössler die Aufdringlichkeit der Menschen, die Isabel Keppler immer ein Stück zu nahe kommen, sprachlich umsetzt, hat sich mir die Härchen an den Armen aufstellen lassen. Und zugleich empfand ich diebische Freude an ihrem abgründigen Humor. Was habe ich gelacht! Aufs Engste miteinander verwoben sind hier Dauerspannung und Biss. Bravo! Was Isabel Keppler und den Leichnam in ihrer Wohnung verbindet, bleibt tatsächlich bis zuletzt offen. Als ich schon sicher gewesen war, was dahintersteckte, just da gab es die nächste Wende. Völlig unvorhergesehene Überraschungen geben der Geschichte immerzu eine neue Richtung. Bemerkenswert ist auch Regina Nösslers Einfühlungsvermögen in den erkrankten Kopf ihrer unberechenbaren alten Arbeitgeberin. Auch dieser ist Isabel Keppler gewissermaßen ausgeliefert, und was sich da entspinnt, treibt Isabel Kepplers Los schließlich vollends ins Ungewisse. Zeitweise hat es sich angefühlt wie in einem Fiebertraum. Genau das suche ich in Thrillern. Doch was ich in diesem erlebt habe, war mehr, als ich erwartet hatte - und erwartet hatte ich nach den letzten Werken der zweifachen Krimi-Preisträgerin Regina Nössler sehr viel. Die dunklen Machenschaften werden schließlich von einem Gespinst lose miteinander verbundener Menschen noch auf die Spitze getrieben. Erzählerisch fein gesponnen hat Regina Nössler auch die Fäden von Isabel Kepplers Herkunft. Ich mag ihren soghaften Erzählstil, ihren Sarkasmus und düsteren Dauer-Kitzel sehr. Beim Lesen war ich Isabel Keppler und begriff erst mitten in der Nacht, als draußen die Kirchturmuhr viermal schlug, dass es nur ein Film in meinem Kopf war, in welchem ich in Isabel Kepplers Haut geschlüpft war. Dem Wahnsinn gleich dann Regina Nösslers Erzählstil gen Ende. Atemlos habe ich beim Lesen Seite um Seite umgeblättert, war sogar versucht, vorzublättern. Doch dann hätte ich das Allerbeste verpasst. Das letzte Puzzlestück erschien in letzter Minute. Und was für ein Schluss! "Katzbach" - ein Thriller-Meisterwerk! Ich habe es in zwei Nächten ausgelesen und bin sicher, dass sich noch zahlreiche LeserInnen darin verlieren werden. Ein Werk, das meiner Meinung nach Preis-verdächtig ist.

Außergewöhnliche Sogkraft

Bewertung aus Markdorf am 26.10.2021
Bewertungsnummer: 1595015
Bewertet: Buch (Paperback)

Isabel Keppler, nach Außen hin spröde Einzelgängerin, wird in die Enge getrieben durch ihren absolut undurchsichtigen Vermieter. Und dann liegt da auch noch eine Leiche mitten in ihrer Wohnung. Ich fieberte mit Isabel Keppler, war in einem fieberhaften Albtraum gefangen und wollte nicht mehr aufwachen, schon nach einer Seite nicht mehr. An der im Innersten hochempfindlichen Isabel Keppler prallen diverse Zeitgenossen ab, und gerade das scheint sie magnetisch für allerhand finstere Mitmenschen zu machen. So weicht ein ominöser Fremder, dem sie auf einer Kunstausstellung begegnet, ihr danach scheinbar nicht mehr von der Seite. Hinzukommt, dass Isabel Keppler in einer Wohnung halb unter einer lauten Berliner Straße lebt und dort Dinge geschehen, die sie nahezu schutzlos erscheinen lassen. Und dann gibt es in ihrer Wohnung auch noch ein geheimes Zimmer und einen originellen Mitbewohner. Wie Regina Nössler die Aufdringlichkeit der Menschen, die Isabel Keppler immer ein Stück zu nahe kommen, sprachlich umsetzt, hat sich mir die Härchen an den Armen aufstellen lassen. Und zugleich empfand ich diebische Freude an ihrem abgründigen Humor. Was habe ich gelacht! Aufs Engste miteinander verwoben sind hier Dauerspannung und Biss. Bravo! Was Isabel Keppler und den Leichnam in ihrer Wohnung verbindet, bleibt tatsächlich bis zuletzt offen. Als ich schon sicher gewesen war, was dahintersteckte, just da gab es die nächste Wende. Völlig unvorhergesehene Überraschungen geben der Geschichte immerzu eine neue Richtung. Bemerkenswert ist auch Regina Nösslers Einfühlungsvermögen in den erkrankten Kopf ihrer unberechenbaren alten Arbeitgeberin. Auch dieser ist Isabel Keppler gewissermaßen ausgeliefert, und was sich da entspinnt, treibt Isabel Kepplers Los schließlich vollends ins Ungewisse. Zeitweise hat es sich angefühlt wie in einem Fiebertraum. Genau das suche ich in Thrillern. Doch was ich in diesem erlebt habe, war mehr, als ich erwartet hatte - und erwartet hatte ich nach den letzten Werken der zweifachen Krimi-Preisträgerin Regina Nössler sehr viel. Die dunklen Machenschaften werden schließlich von einem Gespinst lose miteinander verbundener Menschen noch auf die Spitze getrieben. Erzählerisch fein gesponnen hat Regina Nössler auch die Fäden von Isabel Kepplers Herkunft. Ich mag ihren soghaften Erzählstil, ihren Sarkasmus und düsteren Dauer-Kitzel sehr. Beim Lesen war ich Isabel Keppler und begriff erst mitten in der Nacht, als draußen die Kirchturmuhr viermal schlug, dass es nur ein Film in meinem Kopf war, in welchem ich in Isabel Kepplers Haut geschlüpft war. Dem Wahnsinn gleich dann Regina Nösslers Erzählstil gen Ende. Atemlos habe ich beim Lesen Seite um Seite umgeblättert, war sogar versucht, vorzublättern. Doch dann hätte ich das Allerbeste verpasst. Das letzte Puzzlestück erschien in letzter Minute. Und was für ein Schluss! "Katzbach" - ein Thriller-Meisterwerk! Ich habe es in zwei Nächten ausgelesen und bin sicher, dass sich noch zahlreiche LeserInnen darin verlieren werden. Ein Werk, das meiner Meinung nach Preis-verdächtig ist.

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von Regina Nössler

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