Produktbild: Silverview

Silverview Roman

11

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

47478

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3222 KB

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783843726351

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

47478

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3222 KB

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783843726351

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Nachdenklich stimmender Spionage-Roman

bookloving am 10.04.2022

Bewertungsnummer: 1693350

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Bei dem Roman „Silverview“ aus der Feder des inzwischen verstorbenen britischen Autoren John le Carré handelt es sich um ein lange Jahre unvollendet in den Schubladen schlummerndes Manuskript, das von seinem Sohn Nicholas Cornwell mit einigen wenigen Ergänzungen schließlich fertiggestellt und nun veröffentlicht wurde. Es ist somit das letzte, nach seinem Tod erscheinende Werk des großen Meisters der Spionageromane, in dem er sich nochmals auf unnachahmliche Art seinem Herzensthema – der rätselhaften Welt der Geheimdienste - widmet. „Silverview“ ist mit etwa 250 Seiten ein eher kurzer Roman, der aber bis ins kleinste Detail kunstvoll konzipiert ist und dadurch eine enorme Wirkkraft entwickelt. Mit seinen scharfsichtigen, prägnanten Analysen, seinem genialen, ironisch distanzierten Schreibstil, wundervoll prägnanten Dialogen und seinen faszinierend angelegten Figuren konnte er mich überaus fesseln. Stellenweise liest sich der Roman stellenweise wie eine Art persönliche Abrechnung und letzte weise Botschaft, die er als ehemaliger britischer Geheimdienstler und „einer der großen Chronisten unserer Zeit“ seiner Leserschaft mit auf den Weg geben möchte. In „Silverview“ erzählt er die faszinierende Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Begegnung zwischen dem jungen Julian Lawndsley, einem ausgestiegenen Trader aus der Londoner Finanzwelt, der ohne große Literaturkenntnisse in der Provinz eine Buchhandlung eröffnet und dem mysteriösen weißhaariger Gentleman Edward Avon. Gekonnt hat der Autor zwei zunächst völlig voneinander unabhängige Handlungsstränge entworfen, die jedoch geschickt miteinander verwoben sind und deren vielfältigen Zusammenhänge und Hintergründe erst allmählich zu Tage treten. Die zahlreichen Puzzlesteinchen, die immer mehr Verbindungen zueinander erkennen lassen, fügen sich schrittweise zu einem faszinierenden Gesamtbild zusammen und ergeben schließlich eine beklemmende Geheimdienst-Story. Um jedoch die subtilen Enthüllungen samt der Intrigen und Hintergründe vollends verstehen zu können, muss man bei den oftmals nur angedeuteten Details schon sehr genau aufpassen und zwischen den Zeilen lesen. Gekonnt gibt er uns Einblicke in die äußerst undurchsichtige Welt der Geheimdienste, Politik und Diplomatie, lässt uns in schockierende Abgründe blicken und wirft darüber hinaus die bedeutungsschwere Frage auf, was wir den Menschen, die wir lieben, tatsächlich schuldig sind. Es geht um Geheimnisse und Lügen, um Rechtschaffenheit, Moral, Loyalität und Korruption, aber auch um Liebe und Verrat. Feinfühlig und kenntnisreich beleuchtet der Autor in seiner kritischen Rückschau die Machtstrukturen innerhalb des Geheimdienstes, seine verantwortungsvolle Rolle wie auch sein fatales Versagen. Heraus kommt dabei eine Art Abgesang und eher bittere Bilanz, die sehr skrupellose, menschenverachtende und tödliche Seiten dieses ideologisch verbrämten, „pflichtbewussten und ehrenwerten“ Kampfes gegen den Kommunismus aufzeigt – stets zum vermeintlichen Wohle der Staatsräson und des Westens. Le Carré hat seine Charaktere lebendig und realitätsnah ausgearbeitet. Sehr anschaulich hat er ihr Umfeld, ihre moralischen Prinzipien und Beweggründe ausgeleuchtet, so dass man ihre Rolle in der Geschichte immer besser nachvollziehen und verstehen kann. FAZIT Ein fesselnder, tiefgründiger und sehr nachdenklich stimmender Roman über die undurchsichtige Welt der Geheimdienste! Das beeindruckende, letzte Werk des unangefochtenen Meisters der Spionageromane!

Nachdenklich stimmender Spionage-Roman

bookloving am 10.04.2022
Bewertungsnummer: 1693350
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Bei dem Roman „Silverview“ aus der Feder des inzwischen verstorbenen britischen Autoren John le Carré handelt es sich um ein lange Jahre unvollendet in den Schubladen schlummerndes Manuskript, das von seinem Sohn Nicholas Cornwell mit einigen wenigen Ergänzungen schließlich fertiggestellt und nun veröffentlicht wurde. Es ist somit das letzte, nach seinem Tod erscheinende Werk des großen Meisters der Spionageromane, in dem er sich nochmals auf unnachahmliche Art seinem Herzensthema – der rätselhaften Welt der Geheimdienste - widmet. „Silverview“ ist mit etwa 250 Seiten ein eher kurzer Roman, der aber bis ins kleinste Detail kunstvoll konzipiert ist und dadurch eine enorme Wirkkraft entwickelt. Mit seinen scharfsichtigen, prägnanten Analysen, seinem genialen, ironisch distanzierten Schreibstil, wundervoll prägnanten Dialogen und seinen faszinierend angelegten Figuren konnte er mich überaus fesseln. Stellenweise liest sich der Roman stellenweise wie eine Art persönliche Abrechnung und letzte weise Botschaft, die er als ehemaliger britischer Geheimdienstler und „einer der großen Chronisten unserer Zeit“ seiner Leserschaft mit auf den Weg geben möchte. In „Silverview“ erzählt er die faszinierende Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Begegnung zwischen dem jungen Julian Lawndsley, einem ausgestiegenen Trader aus der Londoner Finanzwelt, der ohne große Literaturkenntnisse in der Provinz eine Buchhandlung eröffnet und dem mysteriösen weißhaariger Gentleman Edward Avon. Gekonnt hat der Autor zwei zunächst völlig voneinander unabhängige Handlungsstränge entworfen, die jedoch geschickt miteinander verwoben sind und deren vielfältigen Zusammenhänge und Hintergründe erst allmählich zu Tage treten. Die zahlreichen Puzzlesteinchen, die immer mehr Verbindungen zueinander erkennen lassen, fügen sich schrittweise zu einem faszinierenden Gesamtbild zusammen und ergeben schließlich eine beklemmende Geheimdienst-Story. Um jedoch die subtilen Enthüllungen samt der Intrigen und Hintergründe vollends verstehen zu können, muss man bei den oftmals nur angedeuteten Details schon sehr genau aufpassen und zwischen den Zeilen lesen. Gekonnt gibt er uns Einblicke in die äußerst undurchsichtige Welt der Geheimdienste, Politik und Diplomatie, lässt uns in schockierende Abgründe blicken und wirft darüber hinaus die bedeutungsschwere Frage auf, was wir den Menschen, die wir lieben, tatsächlich schuldig sind. Es geht um Geheimnisse und Lügen, um Rechtschaffenheit, Moral, Loyalität und Korruption, aber auch um Liebe und Verrat. Feinfühlig und kenntnisreich beleuchtet der Autor in seiner kritischen Rückschau die Machtstrukturen innerhalb des Geheimdienstes, seine verantwortungsvolle Rolle wie auch sein fatales Versagen. Heraus kommt dabei eine Art Abgesang und eher bittere Bilanz, die sehr skrupellose, menschenverachtende und tödliche Seiten dieses ideologisch verbrämten, „pflichtbewussten und ehrenwerten“ Kampfes gegen den Kommunismus aufzeigt – stets zum vermeintlichen Wohle der Staatsräson und des Westens. Le Carré hat seine Charaktere lebendig und realitätsnah ausgearbeitet. Sehr anschaulich hat er ihr Umfeld, ihre moralischen Prinzipien und Beweggründe ausgeleuchtet, so dass man ihre Rolle in der Geschichte immer besser nachvollziehen und verstehen kann. FAZIT Ein fesselnder, tiefgründiger und sehr nachdenklich stimmender Roman über die undurchsichtige Welt der Geheimdienste! Das beeindruckende, letzte Werk des unangefochtenen Meisters der Spionageromane!

Von Liebe und Verrat „Silvervi…

Baerbel82 am 06.11.2021

Bewertungsnummer: 2997723

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Von Liebe und Verrat „Silverview“, der wahrscheinlich letzte Roman von John le Carré, der vor knapp einem Jahr verstarb, ist ein richtig schöner, klassischer Spionageroman. Worum geht es? Julian Lawndsley ist mit 33 Jahren als Börsenmakler in der City ausgestiegen um als Buchhändler in dem kleinen englischen Küstenort East Anglia zu leben. Kaum ist er dort, stört ein abendlicher Besucher seine Ruhe. Edward Avon, ein polnischer Emigrant, der auf Silverview lebt, einem großen Anwesen am Ortsrand, behauptet ein Schulfreund von Julians verstorbenem Vater gewesen zu sein und zeigt großes Interesse an Julian und seinem Laden. Edward ist mit Deborah verheiratet, eine ehemalige Top-Spionin im britischen Geheimdienst. Nun liegt sie im Sterben und bittet ihre Tochter Lily Agentenführer Stewart Proctor einen Brief zu übergeben. Wie sich herausstellt, geht es um einen Verräter. Handelt es sich um Edward, der einst ebenfalls Agent des britischen Geheimdienstes war? Proctors Verhör zweier pensionierter Kollegen, in dem Edwards Geschichte analysiert wird, ist vom Feinsten: „Wir haben nicht viel erreicht, um den Lauf der Geschichte zu verändern, oder? So von einem alten Spion zum anderen, würde ich schätzen, ich wäre als Leiter eines Jugendclubs nützlicher gewesen.“ Die Sprache, besonders in den Dialogen, ist etwas antiquiert. Ich finde das köstlich! Fazit: Ein richtig schöner, klassischer Spionageroman.

Von Liebe und Verrat „Silvervi…

Baerbel82 am 06.11.2021
Bewertungsnummer: 2997723
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Von Liebe und Verrat „Silverview“, der wahrscheinlich letzte Roman von John le Carré, der vor knapp einem Jahr verstarb, ist ein richtig schöner, klassischer Spionageroman. Worum geht es? Julian Lawndsley ist mit 33 Jahren als Börsenmakler in der City ausgestiegen um als Buchhändler in dem kleinen englischen Küstenort East Anglia zu leben. Kaum ist er dort, stört ein abendlicher Besucher seine Ruhe. Edward Avon, ein polnischer Emigrant, der auf Silverview lebt, einem großen Anwesen am Ortsrand, behauptet ein Schulfreund von Julians verstorbenem Vater gewesen zu sein und zeigt großes Interesse an Julian und seinem Laden. Edward ist mit Deborah verheiratet, eine ehemalige Top-Spionin im britischen Geheimdienst. Nun liegt sie im Sterben und bittet ihre Tochter Lily Agentenführer Stewart Proctor einen Brief zu übergeben. Wie sich herausstellt, geht es um einen Verräter. Handelt es sich um Edward, der einst ebenfalls Agent des britischen Geheimdienstes war? Proctors Verhör zweier pensionierter Kollegen, in dem Edwards Geschichte analysiert wird, ist vom Feinsten: „Wir haben nicht viel erreicht, um den Lauf der Geschichte zu verändern, oder? So von einem alten Spion zum anderen, würde ich schätzen, ich wäre als Leiter eines Jugendclubs nützlicher gewesen.“ Die Sprache, besonders in den Dialogen, ist etwas antiquiert. Ich finde das köstlich! Fazit: Ein richtig schöner, klassischer Spionageroman.

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von John le Carré

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