Die Nr. 1 der New York Times-BestsellerlisteFrauen im Alter von 18 bis 32 Jahren für eine Studie über Ethik und Moral gesucht. Großzügige Aufwandsentschädigung. Anonymität garantiert.Als sich Jessica Farris für die Studie bei der ebenso renommierten wie mysteriösen Psychologin Dr. Shields anmeldet, glaubt sie, nur ein paar Fragen beantworten zu müssen, um das Geld einstecken und wieder verschwinden zu können.Frage 1: Könnten Sie lügen, ohne Schuldgefühle zu empfinden?Doch "Subjekt 52", wie Jess dort genannt wird, erweist sich als verheißungsvolles Forschungsprojekt, immer tiefgehender werden die Fragen.Frage 2: Haben Sie schon mal jemanden, der Ihnen am Herzen liegt, zutiefst verletzt?Die Sitzungen entwickeln sich zu Ausflügen, in denen Jess Anweisungen erhält, wie sie sich anziehen und verhalten soll. Der jungen Frau wird allmählich klar, dass Dr. Shields zu wissen scheint, was sie denkt - und was sie vor ihr verheimlicht. Jess kann kaum noch unterscheiden, was in ihrem Leben real ist oder nur eines der manipulativen Experimente von Dr. Shields. Gefangen in einem Netz aus Täuschung und Eifersucht muss Jess erkennen, dass manche Obsessionen tödlich sein können.Frage 3: Sollte eine Strafe dem Verbrechen angemessen sein?
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Bücherleser26
5/5
06.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Nur ein paar Fragen!
Als Jessica ihrem Stylisten-Job nachgeht, entdeckt sie eine Nachricht auf dem Handy ihrer Klientin, die eine hohe Summe an Geld für eine Studienteilnahme verspricht. Jess kann diesen Zuschuss mehr als gut gebrauchen und geht am nächsten Morgen zur angegebenen Adresse, in der Hoffnung, dass die eigentliche Teilnehmerin nicht auftauchen wird. Sie hat Glück und nimmt zukünftig an den Studien von Dr. Shields teil, die sich um Moral drehen sollen. Sind die Fragen anfangs teils noch diskret, werden sie von mal zu mal intimer und Jessica gibt hochsensible Details von sich Preis, ohne überhaupt zu wissen, wer die Antworten liest. Als die Aufgaben immer intensiver werden, bittet Dr.Shields sie einige Schritte weiter zu gehen und die Studie mit ihr auszuweiten. Doch will Shields wirklich nur Moralfragen beantworten oder steckt hinter dem Vorwand etwas ganz anderes? Die Geschichte entwickelt sich von Seite zu Seite in einen Thrillerroman, der von Abhängigkeit, Angst, Unmoralischem, Rache und Ungewissheit handelt. Hat die Studie anfangs noch mit Befragungen angefangen entwickelt sie sich jetzt in ein gefährliches Psychospiel, in dem Lügen, Täuschen und Betrügen an der Tagesordnung steht. „Testperson 52“ hat sich auf eine Studie eingelassen, die in Wirklichkeit ganz andere Pläne verfolgt und tödlich enden kann. Greer Hendricks und Sarah Pekkanen haben einen weltklasse Roman geschrieben, der den Leser die Macht von Wissen lehrt und uns selbst über unsere Moral nachdenken lässt. Das Buch fesselt den Leser an sich und entwickelt immer mehr Spannung, da es jederzeit überraschende Wendungen und Ereignisse hervorbringt. Die zwei Autorinnen erzählen die Geschichte parallel aus zwei Perspektiven, einmal aus Sicht von Jessica und einmal aus Sicht von Dr.Shields, was die Handlung noch attraktiver macht. Wer „ Die Frau ohne Namen“ gelesen hat, wird in Zukunft zweimal überlegen wem er vertraut!
Bewertung
5/5
06.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Können Sie lügen, ohne ein schlechtes...
Können Sie lügen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Die Studie an der Jess teilnimmt beginnt zunächst recht harmlos und entwickelt sich dann doch zu einer gefährlichen Bedrohung, als sie in die Machenschaften einer Therapeutin reingezogen wird. Richtig spannend und fesselnd!
Bewertung
aus Haselünne
4/5
07.04.2020
eBook (ePUB 3)
Wieder sehr raffiniert gedacht, ein etwas anderer Psychothriller
Ein Thriller, für jeden, der nicht gerne Thriller liest! Eher in Romanform verpackt, erhält man hier Spannung, Liebe und Rätsel in einem. Bis zur letzten Seite konnte man nicht erahnen, was als nächstes geschieht. Jedoch gab es einige Längen, die nicht unbedingt nötig waren.
Bewertung
aus Oberursel
3/5
09.04.2020
eBook (ePUB 3)
Psychostudie mit makabren Ende
Jess, knappe 30, Visagistin in New York und chronisch knapp bei Kasse, schleicht sich als Probandin Nr 52 in eine psychologische Studie ein. Ihr Beweggrund: diese Ethik- und Moralstudie ist extrem gut bezahlt und hört sich nach leichtverdientem Geld an. Und so findet sie sich zu einer anonymisierten Befragung vor dem PC in einem Uni-Gebäude ein und erzählt aus ihrem Leben.
Lydia, Doktor der Psychologie, sitzt am anderen Ende der Studie und ist fasziniert von Jess und ihren Antworten, und bietet ihr an, die Studie im „real life“ fortzusetzen. Und somit beginnt ein makaberes Spiel, in dem Jess als Lockvogel für verschiedene manipulative Experimente dient, und sich immer tiefer in Lydias Privatleben verwickelt. Und bald schon ist sie – Achtung, Zitat Klappentext: „gefangen in einem Netz aus Täuschung und Eifersucht“ , und muss erkennen, „dass manche Obsessionen tödlich sein können.“.
Allein mit der Klappentextbeschreibung war ich schon eingefangen, und musste das Buch lesen. Psychologische Experimente finde ich generell spannend, und der Plot klang vielverheissend. Das Buch fing auch vielverheissend an. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Lydia und Jess erzählt, und ist sehr flüssig und emotional geschrieben. Dieser Erzählstil erlaubt es natürlich, aus verschiedenen Perspektiven zu berichten, und das steigert die Spannung.
Und jetzt kommt aber mein grosses Aber: das Buch ist knapp 450 Seiten stark, und die erste Hälfte geht es nur um die Ethikstudie und darum, die Figuren mitsamt ihren familiären Hintergründen detailliert einzuführen. Und das zieht sich, denn so abstrus ist die Studie nicht. Es geht um Lügen, Gewissensbisse, generelle moralische Wertvorstellungen, um die Leichen, die jeder von uns im Keller hat, und ja, die sind interessant, vor allem, wenn Jess detailliert Beispiele aus ihrem Privatleben bringt, aber ich hab echt auf Thriller, Action und die angekündigten Obsessionen gewartet. In der zweiten Hälfte sind wir dann den Obsessionen näher gekommen, und es wurde auch spannender, aber ich fand es jetzt nicht wirklich überzeugend. Gut, wie man sich denken kann, wird Jess ziemlich manipuliert, aber jetzt auch nicht so, dass es da keinen Ausweg mehr geben könnte – ich hab mir ständig gedacht, Mädel, wenn es dir alles zu viel wird, dann zeig die Dottoressa doch an und steig aus, aber hm, das ist natürlich nicht passiert. Jess spielt dann irgendwann ihr eigenes Spiel, und es kommt – natürlich – zu einem Showdown.
Aaaaaalso, einerseits war der Roman spannend genug, um mich bei Stange zu halten, und um mit Jess mitzufühlen (wen ich ihr schon fast Ratschläge erteile, na, dann war ich natürlich dabei), andererseits fand ich den Plot irgendwann nicht mehr wirklich glaubwürdig. Und ich hab auch bis zuletzt auf noch einen wirklichen Knaller gewartet. Ich tu mich ein wenig schwer mit der Bewertung. Es war definitiv nicht schlecht, aber hat bei mir auch keinen Wow-Effekt hinterlassen.
Das Buch wird gerade als Serie adaptiert und war/ist in den USA ein Bestseller, aber mich hat es nicht wirklich geflasht.
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