Produktbild: Das Bernsteinmädchen

Das Bernsteinmädchen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2531

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Volker Niederfahrenhorst

Spieldauer

10 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.06.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

182

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961054381

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2531

Gesprochen von

Volker Niederfahrenhorst

Spieldauer

10 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.06.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

182

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961054381

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  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    26.08.2021

    Hörbuch-Download

    Berührender und vielschichtiger Roman über Liebe und Heimatverlust

    1938. Als die junge Elena den deutschen Matrosen Karl kennenlernt, verlässt sie ihre Heimat Argentinien und folgt ihm in das ihr unbekannte Deutschland. Auf dem Hof seiner Eltern muss sie mitanpacken, streng beäugt von der ihr ungesonnenen Schwester Karls. Der zweite Weltkrieg wirft sein Schatten: Karl muss in den Krieg - und fällt. Elena versinkt in Schwermut, aus der sie nicht einmal der gemeinsame Sohn Robert retten kann; sie vermisst die Wärme und Leichtigkeit Argentiniens und den Atlantik, gegenüber dem die Ostsee kein Trost ist. Über 70 Jahre hinterlässt Roberts Mutter nach ihrem Tod Robert den Auftrag, in die Heimat seines Vaters zu reisen. Noch ahnt er nicht, was diese Reise für ihn alles ändert. Geschickt sind in diesem Roman die Themen Liebe, Heimat, Familie und Krieg miteinander verwoben. Das Erleben und Fühlen der Protagonisten steht dabei im Vordergrund, während das Weltgeschehen eher eine Art Rahmen für die Handlung bildet. Die einzelnen geschilderten Schicksale, sowohl das Scheitern am Leben, als auch der Mut unbekannte Wege zu gehen, haben mich sehr berührt. Klare Lese/Hörempfehlung!

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    08.08.2021

    Hörbuch-Download

    Die Argentinierin

    Der Schriftsteller Hans Meyer zu Düttingdorf besticht durch seine Erzählperspektive . In seinem neuen Roman „Das Bernsteinmädchen“ führt er uns in 2 Erzählsträngen. Elena führt mit ihrem Vater eine Pension in Buenos Aires. Sie verliebt sich in den Matrosen Karl und geht mit ihm nach Boltenhagem in Mecklenburg Vorpommern. Das ist 1938. Der 72jährige Robert hat nach dem Tod seiner Mutter einen Bernstein und einen Brief geerbt. Da steht drin, gehen in das Dorf deines Vaters. Da er mit anderthalb Jahren nach Argentinien kam und seine Mutter nie etwas von seinem Vater zu hören bekam, ist das eine schwere Aufgabe. Mit großer Spannung habe ich diesen Roman als Hörbuch genossen.Der Sprecher Volker Niederfahrenhorst bringt mir mit seiner wandlungsfähigen Stimme die Geschichte bildhaft nahe. Der Roman zeigt eine berührende Familiengeschichte. Lesens- und hörenswert.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    31.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschöner Roman

    Helena betreibt mit ihrem Vater eine kleine Pension an der argentinischen Küste. Dort begegnet sie dem deutschen Matrosen Karl. Für beide ist es die große Liebe. Helena geht mit Karl in seine Heimat, einem kleinen Dorf nahe der Ostsee. Sie lebt dort mit Karls Eltern und seiner gehässigen Schwester. Als der Krieg ausbricht muß Karl zur Marine, Helena bleibt allein zurück. Sie hat großes Heimweh, dies ändert sich auch mit der Geburt ihres Sohnes Robert nicht. Als Karl auf See bleibt hält Helena nichts mehr in Deutschland. Viele Jahrzehnte später will Robert den letzten Wunsch seiner Mutter erfüllen: Geh in das Dorf deines Vaters! Er reist von Argentinien in das kleine Dorf im Osten Deutschlands. Dort findet er nur noch ein Familiengrab. Entsetzt stellt er fest, daß auf dem alten Grabstein aus dem Jahr 1945 der Name seiner Mutter und auch sein Name eingraviert ist. "Das Bernsteinmädchen" von Hans Meyer zu Düttingdorf ist eine unwahrscheinlich berührende Geschichte, die sich hinter einer unscheinbaren Fassade verbirgt. Man erwartet einen leichten Roman und wird mit einer so tollen Geschichte überrascht. Dazu trägt nicht zuletzt der interessante Schreibstil des Autors bei. Man spürt ganz oft die leichte Ironie in seinen Schilderungen, wenn es z. B. um den Ossi-Wessi-Konflikt geht oder um die Begeisterung für den Krieg. Er spart dabei nicht mit Kritik, erhebt aber nicht den Zeigefinger, sondern bringt alles mit einem leichten Augenzwinkern rüber. Die Menschen werden dargestellt wie sie sind - mit ihren Fehlern und Schwächen. Deshalb kann man sich beim Lesen so gut in sie hineinversetzen. Der Autor verknüpft geschickt ein Stück der deutschen und der argentinischen Geschichte und man stellt fest, daß auch andere Länder eine dunkle Vergangenheit haben. Dieses Buch hat mir so gut gefallen, daß ich noch unendlich mehr dazu schreiben könnte. Am Besten liest es jeder selbst - es lohnt sich!

  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    22.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Tragische Umstände

    Das Cover zeigt junge Frauen am Ostseestrand. Ein schönes stimmungsvolles Bild mit passendem Titel. 1938 Helena lebt in Argentinien und ist besonders gerne am Meer und hat ein besonderes Gespür Bernstein zu finden. Ihre verstorbene Mutter hatte deutsche Wurzeln und hat ihr auch die deutsche Sprache bei gebracht. Sie verliebt sich in den Seemann u Karl und folgt ihm an die Ostsee nach Groß Boltenhagen. 70 Jahre später in Argentinien. Roberts Mutter, die nie etwas aus ihrer Zeit in Deutschland erzählt hat, stirbt und hinterlässt ihrem Sohn einen Bernstein und den Auftrag Fahr in das Dorf Deines Vaters.. Robert reist nach Ambershagen, wo er geboren wurde. Die Handlung wird in zwei Erzählsträngen geteilt. Nach und nach erfährt man die Zusammenhänge. Die Protagonisten sind sehr lebensnah beschrieben. In diesem Roman erfährt man viele geschichtliche Hintergründe über Argentinien, Deutschland und die Zeit des zweiten Weltkrieges. Eine tragische Familiengeschichte, die mich sehr berührt hat.

  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    13.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Bernsteinmädchen

    1938 verliebt sich der deutsche Matrose Karl Schnitter in die Argentinierin Helena. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Helena lässt ihren Vater und ihre Heimat zurück und begleitet Karl nach Deutschland, auf den Hof der Familie in Neu Boltenhagen an der Ostsee. Arrangieren sich Karls Eltern noch mit der Wahl ihres Sohnes macht seine Schwester Elsa Helena das Leben zur Hölle. Als der zweite Weltkrieg ausbricht, wird auch Karl eingezogen. Für Helena wird das Leben auf dem Hof immer schwieriger, niemand interessiert sich für sie. Nur die Geburt ihres Sohnes Robert und gelegentliche Ausflüge an die Ostsee lassen sie das Leben auf dem Schnitterhof ertragen. Nach Karls Tod hält sie nichts mehr in Deutschland und so kehrt sie mit ihren Sohn nach Argentinien zurück. Über 70 Jahre später erhält Robert als Erbe seiner Mutter einen Bernstein und den Auftrag, in das Dorf seines Vaters zurückzukehren. Dort angekommen entdeckt er auf einen Grabstein seinen und den Namen seiner Mutter. Was ist damals geschehen? Mir hat dieser auf zwei Zeitebenen geschriebener Roman von Hans Meyer zu Düttingdorf gut gefallen, wobei ich nicht sagen kann, welchen ich besser fand. In einem begleiten wir Helena, die für ihre große Liebe ihre Heimat aufgibt um sich mit Karl in Deutschland eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Ihr Schicksal hat mich ganz besonders berührt, mit ihr habe ich ganz besonders gelitten. Als Fremde in diesen Zeiten, erhält sie nicht mal von Karls Familie Rückendeckung, gerade Elsa heißt Karls Wahl nicht gut und lässt dies die Fremde spüren. Als Karl eingezogen wird, nehmen die Bösartigkeiten immer weiter zu. Erst in Ingrid, einer jungen Frau die vor den Russen geflohen ist und auf dem Schnitterhof einquartiert wird, findet Helena eine Freundin und Vertraute. Aber auch die Erzählung in der heutigen Zeit und Roberts Suche nach seinen Wurzeln konnte mich überzeugen. Er, der als Sohn eines Deutschen und einer Argentinierin immer zwischen den Welten hing, hatte es mit seiner alleinerziehenden Mutter nicht leicht. Trotzdem hat er sich durchgebissen, es aus dem Armenviertel heraus geschafft. Mit über siebzig reist er nun in die Heimat seines Vaters um seinen deutschen Wurzeln nachzuspüren. Dies ist nach den vielen Jahren natürlich nicht einfach, vieles hat sich verändert, viele Menschen sind weggezogen oder verstorben, kaum jemand kann sich an die Familie Schnitter erinnern. Obwohl Robert fließend deutsch spricht, begegnen viele dem Fremden mit Argwohn und Abneigung. Unterstützung bei seiner Suche erhält Robert von seinen Fahrer Rico. „Das Bernsteinmädchen“ war mein erster Roman dieses Autors aber sicher nicht mein letzter.

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