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Alfons Kaiser

1. Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld Ein Deutscher in Paris

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11
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Hans Jürgen Stockerl

Spieldauer

12 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.05.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

168

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4064067768637

Beschreibung

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Ja

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Hans Jürgen Stockerl

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12 Stunden und 47 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

19.05.2021

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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168

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BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4064067768637

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Mit Fächer, Finesse und Frechheit – Lagerfelds Leben als Graphic Novel-Feuerwerk

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 05.08.2025

Bewertungsnummer: 2559255

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Normalerweise lasse ich Modebiografien links liegen, weil mir das Geschnatter über Seide und Samt auf Dauer die Synapsen verklebt. Doch „Lagerfeld“ von Alfons Kaiser, illustriert von Simon Schwartz, hat mich in einen stilvollen Sog gezogen, aus dem ich freiwillig nicht mehr auftauchen wollte. Hier wird nicht einfach Karl Lagerfelds Wikipedia-Eintrag hübsch nacherzählt – das ist eine famos gezeichnete Expedition in das Oberstübchen eines Mannes, der sich selbst zur Marke gemacht hat. Schwartz' Illustrationen? Eine Wucht! Sie sind so treffsicher wie Lagerfelds berüchtigte Spitzen und haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Kaiser gräbt sich dabei durch Lagerfelds Leben wie ein neugieriger, aber respektvoller Mode-Archäologe. Der Autor zieht keine Boulevard-Nummer ab, sondern zeigt einen Lagerfeld, der zwischen Größenwahn, Einsamkeit und preußischer Disziplin eine faszinierende Gratwanderung hinlegt. Die Szenen auf dem Dachboden seiner Kindheit haben mich genauso gepackt wie das verbissene Duell mit Yves Saint Laurent – und ehrlich, dieses „wer überstrahlt wen“-Drama liest sich wie ein Couture-Western in schwarz-weißem Tuschestil. Auch Lagerfelds Liebe zu Jacques de Bascher bekommt hier Raum, ohne ins Kitschige abzudriften. Was mich richtig begeistert hat: Man wird nicht mit plumpen Lebensweisheiten beworfen, sondern darf sich selbst ein Bild von diesem exzentrischen Genie machen. Lagerfeld war vieles – Modezar, Bürgerschreck, Genießer und Zitatmaschine – und diese Graphic Novel serviert ihn mit so viel Esprit und Biss, dass selbst der Meister selbst wohl anerkennend „genau so“ geflüstert hätte. Dieses Buch ist kein Hochglanz-Monument, sondern ein lebendiges Porträt mit Augenzwinkern, das zeigt, wie viel Mensch hinter dem Logo steckte. Fazit: Wer glaubt, Lagerfeld sei nur Chanel und Sonnenbrille, wird hier angenehm eines Besseren belehrt – und zwar mit Stil.

Mit Fächer, Finesse und Frechheit – Lagerfelds Leben als Graphic Novel-Feuerwerk

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 05.08.2025
Bewertungsnummer: 2559255
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Normalerweise lasse ich Modebiografien links liegen, weil mir das Geschnatter über Seide und Samt auf Dauer die Synapsen verklebt. Doch „Lagerfeld“ von Alfons Kaiser, illustriert von Simon Schwartz, hat mich in einen stilvollen Sog gezogen, aus dem ich freiwillig nicht mehr auftauchen wollte. Hier wird nicht einfach Karl Lagerfelds Wikipedia-Eintrag hübsch nacherzählt – das ist eine famos gezeichnete Expedition in das Oberstübchen eines Mannes, der sich selbst zur Marke gemacht hat. Schwartz' Illustrationen? Eine Wucht! Sie sind so treffsicher wie Lagerfelds berüchtigte Spitzen und haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Kaiser gräbt sich dabei durch Lagerfelds Leben wie ein neugieriger, aber respektvoller Mode-Archäologe. Der Autor zieht keine Boulevard-Nummer ab, sondern zeigt einen Lagerfeld, der zwischen Größenwahn, Einsamkeit und preußischer Disziplin eine faszinierende Gratwanderung hinlegt. Die Szenen auf dem Dachboden seiner Kindheit haben mich genauso gepackt wie das verbissene Duell mit Yves Saint Laurent – und ehrlich, dieses „wer überstrahlt wen“-Drama liest sich wie ein Couture-Western in schwarz-weißem Tuschestil. Auch Lagerfelds Liebe zu Jacques de Bascher bekommt hier Raum, ohne ins Kitschige abzudriften. Was mich richtig begeistert hat: Man wird nicht mit plumpen Lebensweisheiten beworfen, sondern darf sich selbst ein Bild von diesem exzentrischen Genie machen. Lagerfeld war vieles – Modezar, Bürgerschreck, Genießer und Zitatmaschine – und diese Graphic Novel serviert ihn mit so viel Esprit und Biss, dass selbst der Meister selbst wohl anerkennend „genau so“ geflüstert hätte. Dieses Buch ist kein Hochglanz-Monument, sondern ein lebendiges Porträt mit Augenzwinkern, das zeigt, wie viel Mensch hinter dem Logo steckte. Fazit: Wer glaubt, Lagerfeld sei nur Chanel und Sonnenbrille, wird hier angenehm eines Besseren belehrt – und zwar mit Stil.

Karl - Mythos und Ikone

Bewertung aus Villach am 16.07.2025

Bewertungsnummer: 2541483

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Buch – genau richtig für den Strand im Urlaub. Ich schließe mit großer Hochachtung vor diesem Mann meine Lektüre. Zu Beginn geht es um die Geschichte seiner sehr reichen Eltern, damit auch seiner Herkunft – das ist vielleicht ein bisschen lang erzählt, eventuell so wahrgenommen, weil ich unbedingt ganz schnell über ihn als Modeschöpfer lesen und erfahren wollte. Karl Otto Lagerfeld war bereits als Kind und Jugendlicher anders, hatte damals schon gelesen und gezeichnet und sich extravagant gekleidet, weder gespielt, noch sich mit anderen Kinder abgegeben. Man erfährt detailreich über seinen Weg als Modedesigner und seine Erfolge. Wie er es schaffte sich selbst ein Image zu verpassen, einerseits als Ikone und andererseits als Mythos – bis zu seinem besonderen Logo. Er hatte hart gearbeitet und: kein Alkohol, kein Nikotin, keine Drogen und Sexexzesse, obwohl all dies in den 1970er in der Modeszene üblich normal war. Ein wenig Einblick bekommt man auch in sein Privatleben. Es zeigt Lagerfeld von seiner menschlichen und großzügigen Seite, intelligent und selbstironisch, was mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln brachte. Aber auch jene Seite, die langjährige Beziehungen plötzlich abbrechen ließ. Absolute Empfehlung für alle, die sich nur ein bisschen für die Modewelt interessieren. Ich fand das Buch großartig, die Geschichte seiner erfolgreichen Arbeit – er war ein Workaholic – und seiner Persönlichkeit, seiner Beziehungen und seines Alleinseins, das ihm kreative Inspirationen gab, obwohl er andererseits immer Menschen um sich hatte, ja brauchte. Falsche Fakten, die Lagerfeld über sich streute, korrigiert der Autor und auch sonst wird Lagerfeld nicht immer im besten Licht gezeigt. Er förderte seine Begleiter*innen, was ihn unglaublich menschlich und großzügig wirken lässt, andererseits kündigte er Beziehungen, Freundschaften und Begleiter*innen ohne Kompromisse. Das macht diese Biografie sehr authentisch, lesenswert und nach meinem Empfinden auch sehr ausgewogen. Einschränkungslose, sehr überzeugte Leseempfehlung

Karl - Mythos und Ikone

Bewertung aus Villach am 16.07.2025
Bewertungsnummer: 2541483
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Buch – genau richtig für den Strand im Urlaub. Ich schließe mit großer Hochachtung vor diesem Mann meine Lektüre. Zu Beginn geht es um die Geschichte seiner sehr reichen Eltern, damit auch seiner Herkunft – das ist vielleicht ein bisschen lang erzählt, eventuell so wahrgenommen, weil ich unbedingt ganz schnell über ihn als Modeschöpfer lesen und erfahren wollte. Karl Otto Lagerfeld war bereits als Kind und Jugendlicher anders, hatte damals schon gelesen und gezeichnet und sich extravagant gekleidet, weder gespielt, noch sich mit anderen Kinder abgegeben. Man erfährt detailreich über seinen Weg als Modedesigner und seine Erfolge. Wie er es schaffte sich selbst ein Image zu verpassen, einerseits als Ikone und andererseits als Mythos – bis zu seinem besonderen Logo. Er hatte hart gearbeitet und: kein Alkohol, kein Nikotin, keine Drogen und Sexexzesse, obwohl all dies in den 1970er in der Modeszene üblich normal war. Ein wenig Einblick bekommt man auch in sein Privatleben. Es zeigt Lagerfeld von seiner menschlichen und großzügigen Seite, intelligent und selbstironisch, was mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln brachte. Aber auch jene Seite, die langjährige Beziehungen plötzlich abbrechen ließ. Absolute Empfehlung für alle, die sich nur ein bisschen für die Modewelt interessieren. Ich fand das Buch großartig, die Geschichte seiner erfolgreichen Arbeit – er war ein Workaholic – und seiner Persönlichkeit, seiner Beziehungen und seines Alleinseins, das ihm kreative Inspirationen gab, obwohl er andererseits immer Menschen um sich hatte, ja brauchte. Falsche Fakten, die Lagerfeld über sich streute, korrigiert der Autor und auch sonst wird Lagerfeld nicht immer im besten Licht gezeigt. Er förderte seine Begleiter*innen, was ihn unglaublich menschlich und großzügig wirken lässt, andererseits kündigte er Beziehungen, Freundschaften und Begleiter*innen ohne Kompromisse. Das macht diese Biografie sehr authentisch, lesenswert und nach meinem Empfinden auch sehr ausgewogen. Einschränkungslose, sehr überzeugte Leseempfehlung

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