Der große Aufbruch

Die Hansen-Saga Band 8

Ellin Carsta

Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Beschreibung


Alles steht auf dem Spiel: der finale Band der Hansen-Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ellin Carsta.

Kamerun 1897: Nach ihrer Ankunft in Kamerun will Luise einfach nur vergessen und die schrecklichen Ereignisse der vergangenen Wochen hinter sich lassen. Aber eine Frage beschäftigt sie doch: Wie wird sich ihr Wiedersehen mit Hamza, ihrer einstigen Liebe, nach so vielen Jahren gestalten?

Dann erreicht Luise eine Nachricht, die sie vor eine äußerst schwierige Entscheidung stellt. Ihr Noch-Ehemann Hans hat nicht in ihren Scheidungsantrag eingewilligt und versucht, ihre Anteile am Kontor in seinem Besitz zu halten. Hat er vor, die gesamte Familie zu ruinieren? Um das zu verhindern, müsste Luise persönlich vor Gericht in Deutschland erscheinen, dabei hatte sie sich geschworen, nie mehr einen Fuß in das Land zu setzen. Gelingt es Luise, nach den Schicksalsschlägen noch einmal ins Leben zurückzufinden?

Produktdetails

Verkaufsrang 15310
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 17.08.2021
Verlag Tinte & Feder
Seitenzahl 359
Maße (L/B/H) 2,3/15,1/19,5 cm
Gewicht 270 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-496-70685-7

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4.3/5.0

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

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3/5

Nicht meins

Eine Kundin/ein Kunde aus Kaiserslautern am 21.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte vorher noch nie etwas von Ellin Carsta gelesen, insofern bin ich auch mit dem letzten Band in die Hansen-Saga eingestiegen. Ich war sehr neugierig darauf und sehr gespannt auf das Buch, habe gehofft, es würde mit Rückblicken erläutert, was in etwa vorher war. Ausserdem dachte ich, man bekommt als "Quereinstieger" oft gerade sehr interessante Perspektiven… Das Cover ist sehr schön, in Pastellfarben gehalten, eine Mischung aus Romantik und Melancholie. Eine Frau steht an der Reling eines Schiffes, blickt- zurück? - auf die Silhouette einer Stadt, die vom Licht her nordisch wirkt - Hamburg? Von Anfang an war die Anzahl der auftretenden Personen für mich etwas anstrengend. Aber es war wohl auch nötig, vor allem, wenn man die vorhergehenden Bände nicht oder vor längerem zeitlichen Abstand gelesen hat. Die Einführung in die Vorgeschichten der verschiedenen Familien beurteile ich als gut gelungen und flüssig zu lesen, allerdings hätte ich mir zusätzlich eine Art Stammbaum über die familiären Verflechtungen gewünscht. Die Handlung kommt wegen der vielen Rückblenden, die allerdings zum Verständnis erforderlich sind, zunächst nur minimal in Gang. Quer durch das ganze Buch werden für meinen Geschmack entschieden zu viele Mäntel an- und ausgezogen, über den Arm gelegt, aufgehängt. vor allem von Bediensteten. Das fiel mir wirklich auf, und ich fand diese Häufung nervig - und auch nichtssagend... Ich hätte mir an vielen Stellen gewünscht, dass mehr Dinge geschildert werden, die die einzelnen Personen charakterlich voneinander abgrenzen. Ich musste immer wieder überlegen, wer wer ist und zu wem gehört. In der zweiten Buchhälfte kommt aber Schwung und Spannung in die Handlung. INtrigen, böses Blut, Ungerechtigkeiten, Verzwieflung und Hoffnung fingen an, mich zu fesseln. Die vorher noch teils parallel laufenden Geschichten verweben sich und werden interessanter. Den letzten Teil fand ich richtig spannend. Man sorgt sich, zittert mit, hofft auf Rettung. Das Ende hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es mir ehrlich gesagt etwas zu rosarot war. Die Bösen kommen nicht zum Ziel, die Guten werden belohnt, Aschenputtel bekommt seinen Prinzen. Was mich wirklich richtig gestört hat, war, WIE das Hinwenden von Florentinus zu Emilia beschrieben wurde. Die Wandlung eines homosexuell orientierten Mannes, der sich in eine Frau verliebt, und damit endlich auf den "richtigen" Weg kommt, ""vielleicht die Hoffnung auf ein normales Leben erhält". Das fand ich hart an der Grenze zur Diskriminierung. Vielleicht hätte ich das Buch nicht lesen sollen, ohne die Bände vorher zu kennen. Mich hat es zwar vor allem in der zweiten Hälfte ganz nett und oberflächlich unterhalten, aber letztlich mehr angestrengt als berührt.

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Eine Kundin/ein Kunde aus Kaiserslautern am 21.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte vorher noch nie etwas von Ellin Carsta gelesen, insofern bin ich auch mit dem letzten Band in die Hansen-Saga eingestiegen. Ich war sehr neugierig darauf und sehr gespannt auf das Buch, habe gehofft, es würde mit Rückblicken erläutert, was in etwa vorher war. Ausserdem dachte ich, man bekommt als "Quereinstieger" oft gerade sehr interessante Perspektiven… Das Cover ist sehr schön, in Pastellfarben gehalten, eine Mischung aus Romantik und Melancholie. Eine Frau steht an der Reling eines Schiffes, blickt- zurück? - auf die Silhouette einer Stadt, die vom Licht her nordisch wirkt - Hamburg? Von Anfang an war die Anzahl der auftretenden Personen für mich etwas anstrengend. Aber es war wohl auch nötig, vor allem, wenn man die vorhergehenden Bände nicht oder vor längerem zeitlichen Abstand gelesen hat. Die Einführung in die Vorgeschichten der verschiedenen Familien beurteile ich als gut gelungen und flüssig zu lesen, allerdings hätte ich mir zusätzlich eine Art Stammbaum über die familiären Verflechtungen gewünscht. Die Handlung kommt wegen der vielen Rückblenden, die allerdings zum Verständnis erforderlich sind, zunächst nur minimal in Gang. Quer durch das ganze Buch werden für meinen Geschmack entschieden zu viele Mäntel an- und ausgezogen, über den Arm gelegt, aufgehängt. vor allem von Bediensteten. Das fiel mir wirklich auf, und ich fand diese Häufung nervig - und auch nichtssagend... Ich hätte mir an vielen Stellen gewünscht, dass mehr Dinge geschildert werden, die die einzelnen Personen charakterlich voneinander abgrenzen. Ich musste immer wieder überlegen, wer wer ist und zu wem gehört. In der zweiten Buchhälfte kommt aber Schwung und Spannung in die Handlung. INtrigen, böses Blut, Ungerechtigkeiten, Verzwieflung und Hoffnung fingen an, mich zu fesseln. Die vorher noch teils parallel laufenden Geschichten verweben sich und werden interessanter. Den letzten Teil fand ich richtig spannend. Man sorgt sich, zittert mit, hofft auf Rettung. Das Ende hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es mir ehrlich gesagt etwas zu rosarot war. Die Bösen kommen nicht zum Ziel, die Guten werden belohnt, Aschenputtel bekommt seinen Prinzen. Was mich wirklich richtig gestört hat, war, WIE das Hinwenden von Florentinus zu Emilia beschrieben wurde. Die Wandlung eines homosexuell orientierten Mannes, der sich in eine Frau verliebt, und damit endlich auf den "richtigen" Weg kommt, ""vielleicht die Hoffnung auf ein normales Leben erhält". Das fand ich hart an der Grenze zur Diskriminierung. Vielleicht hätte ich das Buch nicht lesen sollen, ohne die Bände vorher zu kennen. Mich hat es zwar vor allem in der zweiten Hälfte ganz nett und oberflächlich unterhalten, aber letztlich mehr angestrengt als berührt.

2/5

Pure Enttäuschung

Klaudia K. aus Emden am 25.09.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dem Finale "Der große Aufbruch" von Ellin Carsta, fehlt das so sehnlichst erhoffte schöne Ende. Die wunderschön begonnene Romanserie hat im vorletzten Teil bereits mit dem für den Leser sehr unschönen Ende eine eher enttäuschende Wendung genommen. Im letzten Teil setzt sich diese Wendung für meinen Geschmack mit viel zu viel Leid über die Flucht nach Kamerun unbarmherzig fort. Die den Lesern sicherlich an's Herz gewachsenen Protagonisten erleiden zum Teil recht unwürdige Lebenswendungen und -enden. Starke Romanfiguren wie Martha oder Else, aber auch Frederike gehen für den fassungslosen Leser regelrecht unter. Wie soll ihr Leben weitergehen? Die einzig positive Wendung besteht in der Versöhnungszene mit der Mutter. Der Schreibstil der Autorin war wie immer sehr gut verständlich und angenehm zu lesen. Die so schön begonnene und bis zum vorletzen Roman begeisternde Serie findet in meinen Augen mit den beiden letzten Teilen ein Finale mit dem ich einfach nicht glücklich sein kann. Einen herzlichen Dank an Netgalley.de und Tinte und Feder für das Bereitstellen des Leseexemplars.

2/5

Pure Enttäuschung

Klaudia K. aus Emden am 25.09.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dem Finale "Der große Aufbruch" von Ellin Carsta, fehlt das so sehnlichst erhoffte schöne Ende. Die wunderschön begonnene Romanserie hat im vorletzten Teil bereits mit dem für den Leser sehr unschönen Ende eine eher enttäuschende Wendung genommen. Im letzten Teil setzt sich diese Wendung für meinen Geschmack mit viel zu viel Leid über die Flucht nach Kamerun unbarmherzig fort. Die den Lesern sicherlich an's Herz gewachsenen Protagonisten erleiden zum Teil recht unwürdige Lebenswendungen und -enden. Starke Romanfiguren wie Martha oder Else, aber auch Frederike gehen für den fassungslosen Leser regelrecht unter. Wie soll ihr Leben weitergehen? Die einzig positive Wendung besteht in der Versöhnungszene mit der Mutter. Der Schreibstil der Autorin war wie immer sehr gut verständlich und angenehm zu lesen. Die so schön begonnene und bis zum vorletzen Roman begeisternde Serie findet in meinen Augen mit den beiden letzten Teilen ein Finale mit dem ich einfach nicht glücklich sein kann. Einen herzlichen Dank an Netgalley.de und Tinte und Feder für das Bereitstellen des Leseexemplars.

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