Amber weiß nicht mehr weiter: Zuerst hat sie ihren Job verloren, und dann wird sie auch noch aus ihrer Wohnung geschmissen. Völlig mittellos und verzweifelt sucht sie einen Unterschlupf für die Nacht - und findet einen schrottreifen, scheinbar verlassenen Mini-Bus. Doch verlassen ist er keinesfalls. Denn plötzlich steht dessen vollbärtiger, eigenbrötlerischer Besitzer Deacon vor ihr. Obwohl dieser wenig begeistert von dem blinden Passagier ist, lässt er Amber bleiben. Zusammen reisen sie quer durch die USA, leisten sich Gesellschaft, spenden sich Trost und kommen einander so schnell näher. Doch mit der Zeit werden beide von ihrer Vergangenheit eingeholt, und die stellt die zarten Gefühle auf eine harte Probe. Werden sie trotzdem zueinander finden?
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Ein Abenteuer
Sabdah65 aus Dorsten am 07.04.2023
Bewertungsnummer: 1917292
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Cover fiel mir sofort auf und zog mein Interesse auf die Geschichte. Nachdem ich den Kurzinhalt des Romans gelesen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Autorin Fabienne Herion hat eine selbstlose Geschichte über zwei völlig fremde Personen geschrieben, die sich Halt geben bis sie sich schließlich ineinander verlieben. Die Beschreibungen über die Landschaft und den amerikanischen Flair, der perfekt in die Geschichte über die dramatische Liebe zwischen Amber und dem anfangs rauen Deacon eingeworben wird. Es wird abwechselnd aus der Perspektive der Hauptprotagonisten Amber und Deacon erzählt. So erfährt der Leser mehr über deren Gedanken und Gefühle und kann sich besser in die beiden hineinversetzen. Durch die Beschreibung der Orte, fühlte ich mich bildlich mittendrin vor Ort. Eine wunderschöne, leichte und bezaubernde Geschichte mit Humor, Freundschaft, Romantik und Abenteuer. Ein Muss für alle, die auf Roadtrips stehen und selbst davon träumen, ein Abenteuer auf Rädern zu erleben.
Ein Schöner Roman über Freundschaft, Liebe und den Weg sich selbst zu finden
Christiane aus Bergisch Gladbach am 31.10.2021
Bewertungsnummer: 1597770
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Als Amber eines Morgens per Skype gekündigt wird, verlässt sie das Unternehmen und weiß nicht, dass sie schon die nächste Katastrophe erwartet. Als Sie nach Hause kommt, steht sie vor verschlossener und versiegelter Tür. Der Vermieter hat sie ausgesperrt. Wo soll sie nur hin? Zu ihrer Schwester zurück nach Chicago möchte sie nicht. Aber unter der Brücke schlafen. Mit den Klamotten, die Sie anhat und dem Karton voller Sachen macht Sie sich auf die Suche nach einem Unterschlupf für die Nacht. Als sie einen scheinbar verlassenen Mini-Bus findet, trifft sie auf den eigenbrötlerischen Besitzer Deacon. Er ist wenig begeistert, nimmt Amber jedoch auf seinem Roadtrip quer durch die USA mit. Die beiden kommen sich schnell näher und werden mindestens genauso schnell von ihrer Vergangenheit eingeholt. Können ihre Gefühle füreinander trotzdem bestehen?
Der Schreibstil der Autorin ist emotional, flüssig und angenehm. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Amber, jedoch so, dass man die Gefühle von beiden Protagonisten sehr gut nachvollziehen kann.
Amber, ist sehr unsicher, was ihre Zukunft anbelangt, ein schlimmes Ereignis mit Ihrer Schwester hat sie dazu veranlasst den Kontakt komplett abzubrechen. Bis auf ihren Job und ihre Wohnung hat sie also eigentlich nichts mehr, was ihr bleibt. Trotzdem ist sie eine starke Frau mit Prinzipien und einem Traum, bei dem sie sich lediglich noch nicht sicher ist, wie sie ihn verwirklichen soll. Ich mochte sie von Beginn an sehr und habe mit ihr gelitten
Deacon, der eigenbrötlerische Mini-Bus Besitzer kommt einem zu Beginn etwas zurückgezogen und verwahrlost vor. Doch er hat ein gutes Herz und nach und nach taut er immer mehr auf. Er vertraut sich Amber an und reflektiert sein Leben immer mehr. Amber gibt ihm neuen Mut alte Dinge, die er erlebt und die ihn gezeichnet haben neu anzupacken und sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu bringen. Auch wenn er kein einfacher Charakter ist, so mochte ich auch ihn von Beginn an sehr.
Die Charaktere, die zwischendurch im Buch auftauchen, sind gut ausgearbeitet, auch wenn deren Anteil nicht groß ist, da es hauptsächlich um Amber und Deacon geht.
Das Buch beschreibt den Weg der beiden auf ihrem Roadtrip durch die USA. Sie helfen sich gegenseitig erlebtes auf- und verarbeiten. Die Interaktion, die zu Beginn noch sehr stockend zwischen den beiden stattfindet, wird immer intensiver und auch enger. Sie ergänzen und geben sich den benötigten Halt. Man kann das Gefühlschaos welches Amber und auch stellenweise Deacon mitmachen mitfühlen und auch nachvollziehen. Der Schreibstil ist so bildhaft, dass man das Gefühl hat mit den beiden zusammen in dem Mini-Bus durch die Landschaft der USA zu fahren und sich all die wundervollen Orte anzusehen. Die Reise ist geprägt von Selbstfindung, tollen Erlebnissen und einer Freundschaft, die zu mehr wird.
Fazit:
Kennst du deinen Weg, den du gehen willst in allen Belangen? Wenn nicht, dann fehlt dir vielleicht einfach nur die richtige Person zur richtigen Zeit, dir den notwendigen Schubs in die richtige Richtung gibt.
Für mich war es ein tolles Buch über Freundschaft, Liebe und die unergründlichen Wege, die man manchmal einschlagen muss, um sich selbst zu finden. Es bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.
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