Polizeikontrolle in Deutschland. Selektive Kontrollmechanismen, wahrnehmungsrelevante Konstruktionsprozesse und gewaltsame Eskalationsdynamiken in Zus
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.08.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
98 (Printausgabe)
Dateigröße
34043 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346457776
Die theoretische Grundierung der Kontrolle an und für sich bildet den Hintergrund zur folgenden spezifischen soziologischen Analyse selektiver Kontrollmechanismen. In diesem Teil meiner Arbeit werde ich Sequenzen selbstgeführter narrativer Leitfadeninterviews mit Migranten und Polizeibeamten auswerten und als ergänzende Quellen mit bereits vorhandenem empirischem Material verknüpfen. Dadurch verdichte ich empirische Daten interpretativ und generiere (neue) Hypothesen. Die explizite Forschungslücke, die ich mit meiner Arbeit zu füllen hoffe, bezieht sich in erster Linie auf makrosoziologische Einflussfaktoren der Kontrollsituation.
Die Wahrnehmung von Diskriminierung und Rassismus könnte zu einem gewissen Teil durch selbstexkludierende Sozialisationstendenzen, mediale und soziologische Konstruktionsprozesse von Opfer- und Feindrollen-Denken und bewusste Neutralisierungstechniken verzerrt sein. Neben der soziologischen Untersuchung selektiver Kontrollmechanismen und der vorstrukturierenden Konstruktionsprozesse beschreibe ich in dieser Arbeit auch konkrete Abläufe von entsprechenden Situationen. Hierbei tauche ich vor dem makrosoziologischen Hintergrund der Kontrolle tief in situative Eskalationsprozesse ein und erkläre den Ausbruch von Gewalt an ausgewählten Beispielen.
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