War der Zoroastrismus Staatsreligion im antiken Perserreich? Wie Dareios I. seine mazdaische Vorstellung instrumentalisiert und sie für seine Herrscha
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.08.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
630 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346465887
Im Laufe dieser Arbeit soll deutlich werden, wie sehr die zoroastrische Weltanschauung auf das Königsbild und den Herrschaftsanspruch einwirkte und wie Dareios vom Glauben motiviert worden ist und diesen zur Legitimierung eines Herrschaftsanspruchs genutzt hat. Besonders wichtig ist die Erkenntnis: Religiös legitimierte politische Herrschaft wurde in ihren Ausübungsmöglichkeiten unter Normen gesetzt, die sich nicht selbst geschaffen hatten, weil die Religion den Legitimationsrahmen in nicht ambiger Form vorgab. Das heißt konkret, dass der Zoroastrismus als Legitimationsbasis herangezogen wurde und deshalb weitgehend durch seine Vorgaben Ziel und Mittel der Politikführung sowie der Herrschaftsform des Dareios I. war.
Zudem soll in dieser Arbeit herausgearbeitet werden, wie und warum er das tat. Dazu sollte angemerkt werden, dass im antiken Perserreich die Institution des Königtums als legitime politische Ordnung nicht hinterfragt oder bekämpft wurde. Ausgehend von der Grundannahme, dass ideelle Faktoren auf politische Verhaltensweisen und gesellschaftliche Strukturen eine maßgebliche Wirkung ausübten, soll die Botschaft des Propheten Zarathustra umrissen und ihr Einfluss auf die politische Geschichte des antiken Perserreichs untersucht werden.
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