Produktbild: Völkerpsychologie

Völkerpsychologie Was uns unterscheidet

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29,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Lindenbaum Verlag

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

21,8/16,1/4,5 cm

Gewicht

702 g

Auflage

3. überarbeitete Auflage, erweiterte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-938176-97-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Lindenbaum Verlag

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

21,8/16,1/4,5 cm

Gewicht

702 g

Auflage

3. überarbeitete Auflage, erweiterte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-938176-97-9

Herstelleradresse

Lindenbaum Verlag
Bergstrasse 11
56290 Beltheim-Schnellbach
DE

Email: bublies-verlag@web.de

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Guter Überblick ueber die Evolution der Völkerpsychologie

Bewertung aus Winsen am 28.03.2022

Bewertungsnummer: 1684802

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessantes Buch ueber die Entstehungsgeschichte und den derzeitigen Stand der Völkerpsychologie. Beschreibt gut den Konflikt der Natur- vs. Kultur Theorien und ebenso die allerersten jahrhundertealten Beschreibungen anderer Völker von z. B. Seefahrern

Guter Überblick ueber die Evolution der Völkerpsychologie

Bewertung aus Winsen am 28.03.2022
Bewertungsnummer: 1684802
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessantes Buch ueber die Entstehungsgeschichte und den derzeitigen Stand der Völkerpsychologie. Beschreibt gut den Konflikt der Natur- vs. Kultur Theorien und ebenso die allerersten jahrhundertealten Beschreibungen anderer Völker von z. B. Seefahrern

Das Buch von Vonderach ist…

Peer aus Magdeburg am 30.03.2022

Bewertungsnummer: 2766218

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch von Vonderach ist ein kurz gefasstes Kompendium der Völkerkunde mit dem Schwerpunkt der Psychologie. Das ist ein schwieriges Thema heute, Völkerkunde sowieso und insbesondere die Beschreibung der charakteristischen psychologischen Merkmale von Völkern. Das Thema ist in der Öffentlichkeit tabu. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit psychologischen Unterschieden der Völker ist in die Schmudelecke der Wissenschaft verbannt. Man meidet die Lehre und Forschung damit. Ursache dafür ist die Verwechselung der Begriffe Gleichheit und Gleichwertigkeit. Unterschiede, Ungleichheiten beinhalten oft a priori eine Wertung in höher- und minderwertig. Und natürlich gehören wir selbstverständlich zu den höherwertigen, so wie das für sich auch alle anderen proklamieren. Die natürliche Entwicklung von Diversitäten ist die Grundvoraussetzung der Evolution, die hat mit dem Aufkommen des Homo sapiens keineswegs ihren Endpunkt erreicht und erst recht nicht bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns. Wenn man aus dem Flugzeug steigt und ein fremdes Land oder eine fremde Stadt betritt, stellt man sofort fest, es fühlt sich hier anders an, die Menschen unterschieden sich in ihrem Verhalten hier von dem bekannten. Obwohl das für jeden offensichtlich ist, wird es im prinzipiellen Diskurs verneint. Angeblich sind wir im Grunde genommen doch alle gleich. Das ist natürlich in erster Linie ein Selbstbetrug. Man will nicht wahrhaben, was doch auf der Hand liegt. Durch ein Tabu verschwindet ein Begriff wie Rasse nicht, sondern er wird in seiner Bedeutung aufgeladen. Die Tabuisierung der ethnischen Unterschieden ist nach meinem Dafürhalten durch die Globalisierung begründet. Mit einer jetzt eventuell sich abzeichnenden Deglobalisierung und Regionalisierung kann das fatal Folgen in Form eines primitiven Rassismus haben. Deshalb halte ich dieser Buch für wichtig, Vonderach widmet sich diesen Fakten durch ein Literaturstudium vergangener Jahrhunderte als auch der Gegenwart und kann dabei auf umfangreiche Forschungen zurückgreifen. Es relativiert viele Meinungen, die in den aufgeführten Literaturstellen oft absolut getroffen wurden, durch Gegendarstellungen aus der Literatur. Insbesondere beschäftigt er sich mit Stereotypen, die im täglichen Leben ein große Rolle spielen, durch Darstellung von Studien und Fragebogenaktionen. Selbst hält er sich mit der eigenen Meinung, Hypothesen und Theorien zurück. Hilfreich ist die kommentierte Bibliographie am Ende des Buchs. Mein Kritik beschränkt sich auf des Kapitel 34 zu den genetischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens. Wegen der Komplexität des menschlichen Genoms halte ich die Möglichkeit des Ablesen von Verhaltenseigenschaften aus einem bestimmten genetischen Code für höchst zweifelhaft. Da ich wie die meisten Leser keine Genetiker bin, ist das ganze auch zumindest für mir unverständlich.

Das Buch von Vonderach ist…

Peer aus Magdeburg am 30.03.2022
Bewertungsnummer: 2766218
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch von Vonderach ist ein kurz gefasstes Kompendium der Völkerkunde mit dem Schwerpunkt der Psychologie. Das ist ein schwieriges Thema heute, Völkerkunde sowieso und insbesondere die Beschreibung der charakteristischen psychologischen Merkmale von Völkern. Das Thema ist in der Öffentlichkeit tabu. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit psychologischen Unterschieden der Völker ist in die Schmudelecke der Wissenschaft verbannt. Man meidet die Lehre und Forschung damit. Ursache dafür ist die Verwechselung der Begriffe Gleichheit und Gleichwertigkeit. Unterschiede, Ungleichheiten beinhalten oft a priori eine Wertung in höher- und minderwertig. Und natürlich gehören wir selbstverständlich zu den höherwertigen, so wie das für sich auch alle anderen proklamieren. Die natürliche Entwicklung von Diversitäten ist die Grundvoraussetzung der Evolution, die hat mit dem Aufkommen des Homo sapiens keineswegs ihren Endpunkt erreicht und erst recht nicht bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns. Wenn man aus dem Flugzeug steigt und ein fremdes Land oder eine fremde Stadt betritt, stellt man sofort fest, es fühlt sich hier anders an, die Menschen unterschieden sich in ihrem Verhalten hier von dem bekannten. Obwohl das für jeden offensichtlich ist, wird es im prinzipiellen Diskurs verneint. Angeblich sind wir im Grunde genommen doch alle gleich. Das ist natürlich in erster Linie ein Selbstbetrug. Man will nicht wahrhaben, was doch auf der Hand liegt. Durch ein Tabu verschwindet ein Begriff wie Rasse nicht, sondern er wird in seiner Bedeutung aufgeladen. Die Tabuisierung der ethnischen Unterschieden ist nach meinem Dafürhalten durch die Globalisierung begründet. Mit einer jetzt eventuell sich abzeichnenden Deglobalisierung und Regionalisierung kann das fatal Folgen in Form eines primitiven Rassismus haben. Deshalb halte ich dieser Buch für wichtig, Vonderach widmet sich diesen Fakten durch ein Literaturstudium vergangener Jahrhunderte als auch der Gegenwart und kann dabei auf umfangreiche Forschungen zurückgreifen. Es relativiert viele Meinungen, die in den aufgeführten Literaturstellen oft absolut getroffen wurden, durch Gegendarstellungen aus der Literatur. Insbesondere beschäftigt er sich mit Stereotypen, die im täglichen Leben ein große Rolle spielen, durch Darstellung von Studien und Fragebogenaktionen. Selbst hält er sich mit der eigenen Meinung, Hypothesen und Theorien zurück. Hilfreich ist die kommentierte Bibliographie am Ende des Buchs. Mein Kritik beschränkt sich auf des Kapitel 34 zu den genetischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens. Wegen der Komplexität des menschlichen Genoms halte ich die Möglichkeit des Ablesen von Verhaltenseigenschaften aus einem bestimmten genetischen Code für höchst zweifelhaft. Da ich wie die meisten Leser keine Genetiker bin, ist das ganze auch zumindest für mir unverständlich.

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Völkerpsychologie

von Andreas Vonderach

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  • Produktbild: Völkerpsychologie
  • 1. Einleitung
    2. Die Ethnographie der Antike
    3. Mittelalter
    4. Humanismus und Aufklärung
    5. Europa in der frühen Neuzeit
    6. Die Entdeckung Außereuropas
    7. Die Wissenschaft der Anthropologie
    8. Herder
    9. Wilhelm von Humboldt
    10. Die Völkerpsychologie von Bastian bis Wundt
    11. Die europäische Völkerpsychologie in der Zeit nach Wundt
    12. Max Weber und die Religionssoziologie
    13. Die völkercharakterologische Struktur Europas
    14. Moral- und Kriminalstatistik
    15. Die Völkerkunde
    16. Die außereuropäischen Völker
    17. Lévy-Bruhl und die Mentalität der Primitiven
    18. „Rassenpsychiatrie“ (vergleichende Psychiatrie)
    19. Sprachpsychologie
    20. Rassenpsychologie
    21. „Kultur und Persönlichkeit“
    22. Vorurteile und Stereotypen
    23. Kulturvergleichende Psychologie I
    24. Hofstedes Kulturdimensionen
    25. Daniel Freedmans Untersuchungen an Neugeborenen
    26. Die kulturvergleichende Piaget-Forschung
    27. Die Intelligenzunterschiede
    28. Humanethologie
    29. Kulturvergleichende Psychologie II
    30. Robert McCrae und die Weltverteilung der Big Five
    31. Kulturelle Werte
    32. Stereotype Accuracy
    33. Neue Sprachpsychologie
    34. Verhaltensgenetik
    35. Versuch einer Synthese
    Kommentierte Bibliographie