Postpartale Depression und geschlechtsspezifische Unterschiede - Auswirkungen auf ausschließliches Stillen
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- Deutsch ausgewählt
54,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.08.2021
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
84
Maße (L/B/H)
22/15/0,6 cm
Gewicht
143 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-4-02562-9
Muttermilch ist die bevorzugte Nahrung für alle Säuglinge, auch für Frühgeborene und kranke Säuglinge (Arbeitsgruppe Stillen 1997). Sie bietet gesundheitliche, ernährungsphysiologische, immunologische, entwicklungsbezogene und psychologische Vorteile für das Kind sowie gesundheitliche Vorteile für die Mutter und wirtschaftliche Vorteile für die Familie. (Work Group on Breastfeeding 1997) UNICEF hat den Beginn des Stillens innerhalb einer Stunde nach der Geburt gefördert (Huffman et al 2001, Sheehan et al 1999). Es stellt Haut-zu-Haut-Kontakt her und spendet dem Neugeborenen Wärme. Das Saugen an der Brust stimuliert die Freisetzung von Oxytocin, was den Milchfluss aus der Brust weiter erhöht. Muttermilch verringert die Sterblichkeit im ersten Lebensmonat. Der frühe Beginn des Stillens steht auch in Verbindung mit einer Zunahme des ausschließlichen Stillens und einer längeren Stilldauer in den folgenden Monaten (Unicef 2007). Die WHO und UNICEF haben 1991 die Initiative "Babyfreundliches Krankenhaus" ins Leben gerufen, um die Praktiken in den Entbindungsstationen zur Unterstützung des Stillens zu verbessern (Unicef 2009). Doch trotz all dieser Maßnahmen und der bekannten Vorteile des Stillens werden das ausschließliche Stillen und der frühe Stillbeginn nicht oft praktiziert.
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