Die exzentrische Position des Menschen bei Helmuth Plessner. Eine Darstellung der Entwicklung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.09.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
659 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346497987
Es wird sich dabei herausstellen, dass diese Überlegungen zur Basis aller weiteren Texte Plessners werden. Sollen andere Texte dieses Autors verstanden werden, so ist diese Grundkategorie unerlässlich. Die Studie leistet insofern grundlegende Arbeit zur weiteren Beschäftigungen mit Plessners Schriften.
Nach Plessner verweist der Ausdruckscharakter der geisteswissenschaftlichen Gegenstände auf das Ausdruckshafte (später nennt er dies Expressivität) der menschlichen Existenz. Menschliche Ausdrucksfähigkeit ist aber immer durch das Medium des Körpers vollzogen, also im Bereich des Stofflichen. Plessner fragt in seiner Anthropologie nicht nach den Erzeugnissen des menschlichen Geistes, sondern die Produkte der menschlichen Kulturleistungen selbst leiten die anthropologische Analyse.
Er wendet dabei das indirekte Frageverfahrens Kants an, nach dem aus einem Kulturerzeugnis auf das Wesen der Kulturleistung zugrundeliegenden Gegenstand geschlossen wird. In Die Einheit der Sinne wird die Untersuchung kultureller und künstlerischer Vollzüge die innere Zuordnung der menschlichen Sinnesorganisation zu den möglichen Formen geistiger Sinngebung ergeben. Die Analyse und das Verständnis geistiger Wirklichkeiten führen auf ihren Träger und Erzeuger, den Menschen und sein Wesen.
Die Untersuchung von kulturellen und künstlerischen Vollzügen ergibt die innere Zuordnung der menschlichen Sinnesorganisation zu den möglichen Formen geistiger Sinngebung. Um all dies entwickeln zu können, führt Plessner in seinem Hauptwerk Die Stufen des Organischen und der Mensch die Kategorie "Exzentrische Positionalität" ein. Der Begriff des Menschen wird nicht an der Trennung, die Descartes einst vollzog, von Körper und Geist festgemacht, sondern den Ausgangspunkt bildet das "Leben" selbst.
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